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News Epic Games Store: Roadmap zeigt den Weg Richtung Steam

Ok, also für einen normalen spieler nicht wirklich spürbar. Werde es später auch mal probieren
 
@9t3ndo Ich habe das jetzt mal auf dem Desktop probiert mit Xbox controller mit und ohne steam. Ich habe das gleiche rgebnis ~8ms. Oder muss ich ein spiel starten und es dann testen. Nach eurer erklärung sollte das aber auch auch am desktop sein da Steaminput sich einklinkt und selbst eine latenz verursacht selbst wenn steaminput nicht aktiv ist. vieleicht mache ich aber auch was falsch
 
Northstar2710 schrieb:
für einen normalen spieler nicht wirklich spürbar.
10ms hältst du für nicht spürbar? Die wären bei Spielen wo es auf Reaktionsgeschwindigkeit ankommt deutlich zu spüren.

Es dürften aber grundsätzlich weit weniger sein, das Problem ist halt eine Software dazwischen die je nach PC Auslastung, Spiel, Eingabegerät und genutzter API das Reaktionsverhalten negativ beeinflusst. Mit Gameinput hat Microsoft eine latenzoptimierte API herausgebracht um solche Effekte zu minimieren, blöd wenn eine Software hier zwischen fummeln möchte und dies zunichte macht.
GameInput is built directly on top of the Windows hardware interfaces for the lowest possible input latency and resource usage. Nearly all API functions are lock-free with strict performance guarantees, while still being 100% thread-safe. This design makes them safe to call from time-sensitive contexts such as render threads (the largest exception is the GameInputCreate call). Advanced applications can take direct control of scheduling GameInput's internal asynchronous work queues, controlling which thread does the work and how often.

Der Punkt ist, es sollte ein optionales Feature sein, was man explizit einschalten muss und sich nicht ungefragt im System einnistet, ist es aber scheinbar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Northstar2710
Oder Steam hällt sich bei dir raus, so wie es eigentlich sein sollte.
Bei mir kam z.B. jedes mal wenn ich mein Pad eingeschaltet habe eine Steam Meldung das ein Xbox Pad verbunden wurde.
Das sollte Steam aber eigentlich gar nichts angehen, wenn Steam Input in den Einstellungen deaktiviert ist.
 
xexex schrieb:
10ms hältst du für nicht spürbar? Die wären bei Spielen wo es auf Reaktionsgeschwindigkeit ankommt deutlich zu spüren
Er hatte einen unterschied von 4ms gemessen. mir ging es darum ob man diesen unterschied merkt als normaler spieler. Ich selber habe ja keinen unterschied gemessen.
 
@Northstar2710
Mir fiel es zumindest sehr störend auf in Forza Horizon 5/6. Es fühlte sich einfach indirekter an. Spiele die Serie aber auch schon seit Forza Motorsport 1 und merke deshalb wahrscheinlich einfach direkt kleine Abweichungen aufgrund der Gewohnheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kaufmannsladen schrieb:
Lustig, wie viele hier von der Flexibilität vom PC schwärmen und dann stur bei einem Launcher bleiben. :)
Steam fährt da auch eine für Tech-Unternehmen heutzutage sehr ungewöhnliche Schiene welche seit vielen Jahren Userinteressen statt absoluter Gewinnorientierung in den Fokus zu stellt.
Das heist nicht, dass sie keinen Gewinn machen wollen, aber wenn man sich andere Unternehmen die in der Spielebranche aktiv sind so ansieht, ist es doch schon verwunderlich, dass es von Steam keinen mehrstufigen Abo-Service gibt und die zahlreichen Features des Launchers nicht hinter diversen Microtransactions oder "Pro"-Paywalls gehalten werden.

Man stelle sich mal vor Steam wäre nach den ansonsten heutzutage üblichen Standards z.B. von einem EA oder Netflix Manager konzipiert worden:
Mehr als 5 Freunde? -Kaufe das freundeslisten-expansion pack.
Mehr als 3 Cloudspeicherplätze für Spiele? -Nur mit Steam-Pro für 12,99€ im Monat.
Modsupport? 5 Mod installationen gratis pro Monat, danach 0,99€ für jede weitere installation oder Pro-Abo.
Downloadgeschwindigkeit? -Gratistarif bis 5Mbit/s, 100Mbit/s mit Steam-Pro, unbegrenzt mit Steam-Ultimate für 29,99€.
Inhomestreaming, Bigpicture, SteamVR oder sonstige Zusatzfunktionen? -Nur mit Pro / Ultimate.
Regelmäßige Rabattaktionen? -Ja aber mit Abo gibt es mehr Rabatt und inkludierte Spiele also kauf bitte jetzt sofort das Abo...
Familysharing damit Freunde und Familie Games aus der eigenen Bibliothek leihen können statt direkt selbst kaufen zu müssen? Hahaha, Nein.
Entwicklungen welche die PC-Plattform interessant halten, vorran treiben und nicht unbedingt direkt viel Gewinn abwerfen (Support für Linux gaming, Mods, VR, Steamcontroller usw.) - Stirnrunzelnder BWLer Nein.
 
Kaufmannsladen schrieb:
Lustig, wie viele hier von der Flexibilität vom PC schwärmen und dann stur bei einem Launcher bleiben. :)
Das eine hat doch mit dem anderen nix zutun. Ob ich etwas kann oder etwas muss, sind nunmal 2 welten.
 
Xes schrieb:
Steam fährt da auch eine für Tech-Unternehmen heutzutage sehr ungewöhnliche Schiene welche seit vielen Jahren Userinteressen statt absoluter Gewinnorientierung in den Fokus zu stellt.
Das funktioniert aber vermutlich nur deshalb, weil (laut Forbes) 50,1 % der Anteile von Gabe Newell gehalten werden, während sich der Rest im Besitz der Angestellten befindet.
Forbes-Quelle

Xes schrieb:
Man stelle sich mal vor Steam wäre nach den ansonsten heutzutage üblichen Standards z.B. von einem EA oder Netflix Manager konzipiert worden:
Auf der einen Seite stimme ich da durchaus zu, auf der anderen muß man aber auch bedenken, daß Steam bzw. Client und Website konsequent auf die Metrik der "Dwell Time" (Verweildauer) zugeschnitten sind. Das ganze Angebot ist darauf zugeschnitten, daß die Nutzer es gerne und unkompliziert in Anspruch nehmen. Das macht Valve natürlich nicht aus reiner Herzensgüte, sondern damit durch angenehme Assoziationen möglichst viele Spiele gekauft werden.

Deswegen will Epic sich ja von seinem ganzen Design her jetzt mehr Richtung Steam bewegen.

Man könnte auch sagen, daß die Kunst darin besteht möglichst viel Geld aus den Nutzern zu holen, ohne daß diese sich ausgepresst fühlen.
 
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Serana schrieb:
möglichst viel Geld aus den Nutzern zu holen, ohne daß diese sich ausgepresst fühlen.
Das war doch schon immer der Schlüssel zum erfolg.
 
Serana schrieb:
Man könnte auch sagen, daß die Kunst darin besteht möglichst viel Geld aus den Nutzern zu holen, ohne daß diese sich ausgepresst fühlen.
Das kann durchaus sein, an dieser Kunst scheitern aber die meisten anderen "Techservice-unternehmen" aktuell.
Bei Steam habe ich ein gutes Gefühl Geld auszugeben. Die Software läuft super zuverlässig und es gibt regelmäßig neue Entwicklungen (sei es am Store, oder eben auch dem Ökosystem drum herum) die ich cool und nützlich finde:
VR ist nach wie vor kein Massenmedium, dennoch war es dank Valves Unterstützung ein eine lange Zeit PC exklusives, coole Feature. Mods nutzt auch nicht jeder, dank des Steamworkshops ist das ganze Thema aber viel "casual-freundlicher" geworden. Dank der Steam Bigpicture Oberfläche kann man einen PC auch ganz komfortabel per Controller am TV wie eine Spielekonsole nutzen, im Zweifel auch per Steam-Inhomestreaming vom PC im Büro zum TV ins Wohnzimmer. Das Steamdeck brachte PC-Games auf Handhelds und Valves Support für Linuxgaming hat dem seit Jahren vor sich hin tröpfelndem Thema einen gigantischen Push gegeben, so dass dort mittlerweile (bis auf wenige durch Anticheat inkompatible Titel) die meisten Games, teils sogar besser als unter Windows, laufen. (...und das waren ja längst nicht alle Features.)
Dazu funktionieren die Grundfeatures seit Jahren nahezu ohne Ausfälle einwandfrei: Zusammen spielen? Kein "wie ist deine IP", "wie heist der Server auf dem du bist" -mehr, sondern zwei Klicks in der Freundesliste. Wenn ich ein Game auf dem Steamdeck beende kann ich 5sec später am PC mit dem selben Cloudsave fortfahren. Größere Downloads auf mehrere Spiele-Rechner im selben Netzwerk legen auch nicht mehr die komplette Internetleitung nach, Steam kann sich die Daten auch einfach von anderen Rechnern aus dem selben Netzwerk ziehen auf dem Steam + die Games/Updates schon installiert sind.

Mir fällt, ohne übertreiben zu wollen, keine einzige Sache (oder eigenes besonderes Feature) ein, welche andere Stores besser machen. Oder können der EA Origin launcher, Battlenet, Rockstarlauncher, Uplay und wie sie alle heißen mittlerweile irgendwas nützliches statt nur unnötig SSD Platz zu verschwenden und mit Updates und nicht gespeicherten Logins zu nerven?
Gut man könnte anmerken Epic verschenkt seit Jahren jeden Donnerstag zwei Gratistitel. Das ist nett, aber abseits davon hat der Epicstore nichts zu bieten und besonders wirtschaftlich dürfte das auf lange Sicht auch nicht sein.
 
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