Kaufmannsladen schrieb:
Lustig, wie viele hier von der Flexibilität vom PC schwärmen und dann stur bei einem Launcher bleiben.
Steam fährt da auch eine für Tech-Unternehmen heutzutage sehr ungewöhnliche Schiene welche seit vielen Jahren Userinteressen statt absoluter Gewinnorientierung in den Fokus zu stellt.
Das heist nicht, dass sie keinen Gewinn machen wollen, aber wenn man sich andere Unternehmen die in der Spielebranche aktiv sind so ansieht, ist es doch schon verwunderlich, dass es von Steam keinen mehrstufigen Abo-Service gibt und die zahlreichen Features des Launchers nicht hinter diversen Microtransactions oder "Pro"-Paywalls gehalten werden.
Man stelle sich mal vor Steam wäre nach den ansonsten heutzutage üblichen Standards z.B. von einem EA oder Netflix Manager konzipiert worden:
Mehr als 5 Freunde? -Kaufe das freundeslisten-expansion pack.
Mehr als 3 Cloudspeicherplätze für Spiele? -Nur mit Steam-Pro für 12,99€ im Monat.
Modsupport? 5 Mod installationen gratis pro Monat, danach 0,99€ für jede weitere installation oder Pro-Abo.
Downloadgeschwindigkeit? -Gratistarif bis 5Mbit/s, 100Mbit/s mit Steam-Pro, unbegrenzt mit Steam-Ultimate für 29,99€.
Inhomestreaming, Bigpicture, SteamVR oder sonstige Zusatzfunktionen? -Nur mit Pro / Ultimate.
Regelmäßige Rabattaktionen? -Ja aber mit Abo gibt es mehr Rabatt und inkludierte Spiele also kauf bitte jetzt sofort das Abo...
Familysharing damit Freunde und Familie Games aus der eigenen Bibliothek leihen können statt direkt selbst kaufen zu müssen? Hahaha, Nein.
Entwicklungen welche die PC-Plattform interessant halten, vorran treiben und nicht unbedingt direkt viel Gewinn abwerfen (Support für Linux gaming, Mods, VR, Steamcontroller usw.) -
Stirnrunzelnder BWLer Nein.