experimenteller Dummfug :D

Die komplette Hardware in eine nichtleitende Wärmeleitflüssigkeitpaste in nem Kupfer Behälter versenken. Natürlich aufpassen das die Komponenten das Kupfer nicht berühren sondern nur die WLP.

Danach bräuchte man nurnoch 300 RPM Lüfter von außen an dem Kupfer ranpacken.

Hitze wird direkt über WLP an Kupfer übertragen und von dort in die Luft.


Hat wer Einspruch ? Die Form des Behälters wäre einfach so nen Apfel Mülleimer Gehäuse.

Natürlich hat man sich dann schön die Hardware versaut mit WLP. :D
 
Das Wasser könnte man auch Vollentsalzen.
Den PH Wert kann man Stabilisieren. Materialwahl ist trotzdem zu bedenken.
Statt dem Radiator kann man einfach Kühlschlangen legen. Wie schon einige angemerkt haben muss man die Wärme im Wasser aber auch wieder loswerden.
Weitere Spielereien:
Man könnte auch mit einem Wärmetausche die Wärme woanders hin schicken (Phantasie)
Man könnte die Wärme weiterverwenden Wärmepumpe zum Beispiel.

Früher gab es ürbigens auch schon viele Ideen mit Heizungstechnik:
https://upload.wikimedia.org/wikipe...d_computer_-_computer_with_heat_exchanger.jpg

:D
 
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Ich hatte um 2005 rum bereits ein Aquarium zum Kühlen. Damals war Aquarium inkl Fische und Co Ausgleichsbehälter und Kühlwasser gleichermaßen, habe quasi die Eheimpumpe durch den Cpu- Kühler pumpen lassen und ins AQ zurück. Mit nem damaligen Athlon 64x2 ging das ganz gut und das 80 LiterAq wurde nicht wirklich aufgeheizt und war Tempmäßig immer im grünen bereich. Fisch und Pflanzen hats null gestört. Das ging ganze 3 Jahre gut, dann wurde es aber wg Umzug Rückgebaut.

Funktioniert also. Ob man allerdings die heutigen Abwärmegeschichten so noch vernüftig so gekühlt bekommt.... Ich denke das ergibt sich auch von der Art der Nutzung. Zum einen wird die Wassermenge Puffern was auch sicher Sessions von paar Stunden ermöglicht, bis das Wasser aufgeheizt ist und sich während der OFFzeiten wieder abkühlt.
Da wird man in der Tat je nach Abwärme, Pufferungsmenge und Tempabgabe des AQ mal Testen müssen.

Das Problem aber wird eher sein, ob durch die Finnen des Radiators genug Bewegung entsteht, damit das Wasser in brauchbarer Dosis durchzirkuliert. Da würde ich, wenn du das so machen willst eine Strömungspumpe nutzen, um das Wasser durch die Finnen Zirkulieren zu lassen.
 
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Eigentlich könnte man die Radiatoren direkt weglassen und das Wasser durch die Wakü pumpen.
Wie geschrieben erwärmt sich der Wassertank relativ langsam.
Trotzdem hast du die Wärme in deinem Raum und das Wasser gibt diese Wärme wieder ab.
Bedeutet, wenn du den PC ausgemacht hast, wärmt der Tank noch ein paar Stunden weiter.
 
Conqi schrieb:
Ich finde leider gerade das Video nicht mehr, aber auf YouTube hat das mal einer ausprobiert. Funktioniert tatsächlich schlechter als man denken würde. Eine Heizung ist auf größere Temperaturunterschiede ausgelegt und gibt bei 30 bis 40° warmem PC-Wasser nicht sehr viel Wärme ab. Außerdem staut sich die Wärme leicht, weil Konvektion bei den Temperaturen noch nicht sehr viel ausmacht.
Am Ende ist sowas wie ein MO-RA mit seiner großen Lamellenfläche und langsam drehenden Lüftern drauf in den meisten Fällen die deutlich bessere Wahl.
Würde vom Prinzip gehen. Allerdings weniger gut mit den normalen/günstigen Flachheizkörpern, da diese ihre Wärme primär durch Konvektion abgeben. Könnte man verbessern indem man den Radiator mit Lüftern bestückt.
Die, im Vergleich zu den Flachheizkörpern, qualitativ hochwertigen/langlebigeren Stahlradiatoren (DIN 4703) geben wesentlich mehr Strahlungswärme ab. Die üblichen angegebenen Arbeitspunkte 70/55/20 oder 55/45/20 kann man ohne Probleme mit der 2. Heizkörpergleichung auf den neuen Arbeitspunkt umrechnen und entsprechend dann die Gliederanzahl Höhe und Tiefe festlegen. Allerdings kann man mit um die 20-30€ je Glied rechnen (unlackiert). Von der Menge her würde ich auf um die 20 Stück (600x160) schätzen also irgendwo um die 420€.

Problem wird aber sein, dass der Heizkörper aus Stahl ist und durch Sauerstoffzufuhr rostet (unter anderem muss deswegen normale Heizkreissysteme entlüftet und geschlossen sein). Normalerweise wird im Heizsystem der im Wasser enthaltene Sauerstoff mit den Stahlteilen reagieren (=rosten) bis er irgendwann aufgebraucht ist (Stichwort Magnetit). Bei normalen Heizsystemen ist das nicht problematisch, da wie genannt der Sauerstoff irgendwann verbraucht ist und kein weiterer Rost entsteht. Die Wakü hingegen ist Diffusionsoffen und es galangt immer wieder Sauerstoff nach (analog zu den alten diffusionsoffenen Kunststoffrohren von Fußbodenheitungen). Respektive ist früher oder später der Heizkörper durch gerostet oder, und wahrscheinlicher, die Kühler durch den Rostschlamm zugesetzt.

Was ich mir sehr gut vorstellen könnte ist, beim Hausbau / Sanierung einen extra Ring (Kunststoffrohre) als Fußbodenheizung zu nutzen. Über die Fläche kann man dann sehr gut die ganze Hitze abführen und es gibt keine Korrosion.


Es gab auch schon leute, hatte das damals im ModdingFAQ gesehen, die Thermoöl (nicht leitende Flüssigkeit) genutzt haben und da einfach die ganze Hardware mit samt Kühler und Lüfter in einem größeren Aquarium versenkt haben.
 
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therealcola schrieb:
Hat wer Einspruch ?
Mein Einspruch besteht in der Frage, was du unter "Wärmeleitflüssigkeitpaste" verstehst. Normale Wärmeleitpaste leitet nämlich eigentlich nur relativ bescheiden im Vergleich zu Kupfer (grob Faktor 40 besser als beispielsweise Arctic MX-4) oder gar Heatpipes (Richtung Faktor 1000). Du hättest sehr schnell einen Hitzestau um CPU und GPU herum.
Die Wanne bräuchte zudem möglichst viel Oberfläche. Eine glatte Kupferwanne würde dort vermutlich keinen großen Unterschied machen zu anderen Materialien.

Red€y€ schrieb:
Da kannst du auch den Wärmetausche nutzen
Ein Radiator ist am Ende ja auch nichts anderes als ein Wärmetauscher.
 
Mit dem Aquarium ist das mit dem Wärmetauscher viel effektiver.
 
Wat weiß ich, Thermalöl, Babyöl, irgendein wässriges Gemisch gemischt mit herkömmlichen Wärmeleitpartikeln. Solange es elektrisch nicht leitendist... Es macht doch nichts anderes mehr Sinn wie ein Gehäuse aus Kupfer die Wärme von innen wird über die Flüssigkeit direkt nach draußen geleitet.

Stellen wir uns doch eifnach vor das Gehäuse ist ein Radiator und die Hardwarekomponenten sind im Radiator verbaut. xD

Anstatt nen Aquarium aus Glas zu nutzen sollte man die Oberfläche des Behältnisses auch mit benutzen zur Wärmeabführung das wäre dann Kupfer.
 
Conqi schrieb:
Mein Einspruch besteht in der Frage, was du unter "Wärmeleitflüssigkeitpaste" verstehst. Normale Wärmeleitpaste leitet nämlich eigentlich nur relativ bescheiden im Vergleich zu Kupfer (grob Faktor 40 besser als beispielsweise Arctic MX-4) oder gar Heatpipes (Richtung Faktor 1000). Du hättest sehr schnell einen Hitzestau um CPU und GPU herum.
Die Wanne bräuchte zudem möglichst viel Oberfläche. Eine glatte Kupferwanne würde dort vermutlich keinen großen Unterschied machen zu anderen Materialien.
Hab mal was ausgekramt. Das mit der Kupferplatte hat schonmal wer gemacht. Brauchst aber gutes Equipment um das zu löten und dann noch Heatpipes um die Wärme auf den Block abzuführen.
z-bild.jpg
 
Ha, da bist du nicht der Erste der darüber nachdenkt. Hier mal eine Beispielrechnung:

1628248965672.png


Klartext: bei 520l Wasser wird (ohne die Wärmeabgabe über das Gefäß zu betrachten) bei 600W abzuführender Wärmemenge und 10h Vollast eine Delta von ca. 10°K erreicht. Den Taupunkt brauche ich weil mein Wasser wohl sehr kalt ist - frisch aus dem Tiefbrunnen maximal 12°C.

Nachteilig bei deiner Überlegung - die Wärme verbleibt im Raum. Wenn ich das hier durchziehe hat mein loop 20m Schlauch und das Wasser steht im Keller.
 
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"ohne die Wärmeabgabe über das Gefäß zu betrachten"

fail, warum sollte man einen so wichtigen Aspekt nicht mitbetrachten? Was machen denn eure Radiatoren in eurem PC , richtig sie geben die Wärme an die Außenstehende Luft ab...

Logischerweiße wenn man das Gefäß mit einrechnet bei der Wärmeabfuhr von Kupfer auf Luft dann kommt man auch auf bessere Werte -.-
 
Du kannst auch versuchen ob du noch wo alte Zalman Reseratoren bekommst. Habe mal gesehen, dass jemand (glaube auch im ModdingFAQ) 3 Stück so bearbeitet hat, dass man die zusammenschrauben konnte. Das Reservoir zusammen mit der Fläche war damals mehr als ausreichend um ein System komplett Passiv zu betreiben.
Wenn man die modernen Heizplatten von Grafikkarten da mit dran hängt weiß ich nicht, ob das dann immer noch funktioniert.
 
therealcola schrieb:
fail, warum sollte man einen so wichtigen Aspekt nicht mitbetrachten
Weil mich das nicht die Bohne juckt - der Behälter wird dann im Keller stehen, aktuell 19°C. Und weil ich mich nicht damit herumplagen werde jetzt noch die Wärmeabgabe über die Behälteraußenflächen zu berechnen. Zumal Art und Beschaffenheit des Behälters noch in der proof of concept-Phase stecken. Selbstbau? Edelstahl? Kunststoff (z.B. eine große Regenwassertonne)? Wenn das Delta dann nur 5°K ist - umso besser. Das ist eine worst case - Rechnung.
MasterWinne schrieb:
Das Problem aber wird eher sein,
Nope, das sollte funzen. Je größer das Delta desto größer die Strömungsgeschwindigkeit durch den Radi. Der darf nur nicht unten aufliegen. Ich plane mit einem popeligen Alphacool NexXxoS ST30 360mm.
DarkInterceptor schrieb:
stehendes wasser kippt
Das ist ein Argument, hatte ich noch nicht auf dem Schirm. Aber da gibt es sicher auch was. Zur Not kann ich im Wochenrhytmus tauschen, das sollte genügen. Ich will ja über einen im Behälter versenkten Radi kühlen.
DarkInterceptor schrieb:
wäre ein guter Weg das Projekt meiner Frau schmackhaft zu machen :D:daumen:
 
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stehendes wasser kippt.
also aquarienpumpe mit reinhängen und dann sollte es prima gehen. aber bis du mit deiner abwärme 1560l wasser aufgewärmt hast, dauert das schon so seine zeit.
ich erinner mich nur an das wasserbett das als wakü reservoir OHNE radiatoren genutzt wurde und der pc auch nie heiss wurde.
 
Rickmer schrieb:
Wasser ist aber auch sehr gut darin, Ionen aus Metallen zu lösen, daher bleibt destilliertes Wasser nicht lange nicht-leitend
darum sollte man auch nicht unbedingt destilliertes Wasser in den Kühlkreislauf eines autos kippen.

DarkInterceptor schrieb:
also aquarienpumpe mit reinhängen und dann sollte es prima gehen. aber bis du mit deiner abwärme 1560l wasser aufgewärmt hast, dauert das schon so seine zeit.
vorallem sollte die Pumpe die Wasseroberfläche durchwirbeln, damit der wärmeaustausch zwischen luft und wasser besser vonstatten geht.
 
floh667 schrieb:
darum sollte man auch nicht unbedingt destilliertes Wasser in den Kühlkreislauf eines autos kippen.
ääh, nö. Immer destilliertes Wasser gemischt mit ausreichend gutem Frostschutzmittel auf Glykolbasis einfüllen. Beim Nachfüllen muss man die eingestellte Frostgrenze messen und schüttet entsprechend mal destilliertes Wasser oder unverdünten Frostschutz nach.
Wenn man normales Leitungswasser nutzt, bauen die Zusätze im Frostschutzmittel (bspw. zur Hämmung gegen Kalkablagerung) schneller ab.
Man sollte nur nicht ewig Lang mit der Füllung herumfahren, da sich die Zusätze im Frostschutzmittel mit der Zeit verflüchtigen / aufbrauchen. Alle 5 Jahre (oder bei Vielfahrern nach um die 100-150tkm) mal das System entleeren und neu befüllen reicht da aber aus.

EDIT: bevor hier wieder wegen Quellenangaben gemeckert wird. Bin gelernter KFZler und hatte das Thema unter anderem irgendwann Ende 1. / Anfang 2. Lehrjahr im Autofachmann gehabt.
 
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Unbenannt-2.png



Natürlich müsste man sowas in Apples IMAC ( Mülleimer Form ) umsetzen, die machen ja bereits vor das man ziemlich hitzige Komponenten auf kleinsten Raum unterbringen kann.

Vielleicht gehts auch einfach nicht oder ist sinnlos weil es die Wundermischung an Flüssigkeit einfach nicht gibt. War nur mal nen Gedankenspiel. Unten sind füßchen wo das ding drauf steht xd.


Wenn mir jemand erklären könnte warum sowas kein Sinn machen würde, dann lass ich mich gerne belehren. Danke.
 
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0x8100 schrieb:
meine badewanne inkl. wasseroberfläche hat eine erheblich grössere oberfläche als ein 150l aquarium - ka, wie das bei dir aussieht
Da wir das Aquarium nicht kennen gar nicht ... denn zwischen 180-250 Liter Volumen einer Badewanne und 150 Liter eines Aquarium steht kein kausaler zusammenhang zu deren Oberfläche ;-) da noch 2 andere unbekannte im System verweilen.

Aber ja auch ich habe keine Lust auszurechnen wie schnell die Wärme aus dem Aquarium entweicht ... doch wird sie ab einem gewissen Temperatur Wert viel schneller entweichen als das die Wakü sie hinneinbefördert... dies wird auch noch deutlich unter 100 °C sein ... mit der Konsequenz dass das Zimmer einfach nur noch feuchte Luft enthält.
 
Ersteinmal ... vielen vielen Dank für die rege Teilnahme ! :D

Damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet, sondern eher mit Shitstorm was für ein Depp ich bin :D ;)

Ja, ... das "stehende" Wasser wäre natürlich ein Problem. Ich glaube das selbst Destiwasser in dem Becken + die Chemie die man auch in den normalen Customloop packt auf dauer nicht helfen würde.
Obwohl da oben jemand schrieb das man das Wasser PH-neutral halten kann ...

Und nein, natürlich würde ich da keine Elektronik ins Becken packen :) ...
Abwärme aus dem Becken ... ich denke das da Lüfter keinen Sinn machen. Es gibt da ja diesen Radiator mit 3*3Lüfter plätzen. Sowas könnte man als Deckel "basteln " und den Radi oben dann weg lassen. Also nur ne Platte mit 3*3 120ger Lüftern.

Das die wärme vom Becken dann noch solange steht, hab ich bei dem Gedanken auch nicht bedacht.

Viele schöne Ideen und Anregungen sind hier zusammen gekommen. Ihr dürft gern weiter machen.
Ich finde das sehr Interessant !

Mica
 
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