Festplatten-Server

e-Funktion schrieb:

....ich habe schon gedacht, dass ich mit meinen 2x 7,14TB wahrhafte Monster-NAS in der Bude habe.

Darf ich fragen was Du für Teile hast, wenn 16TB bei Dir niedlich sind? :D



edit: OK, ich habe auch 2x RAID 10 :D
 
@Freak-X: Da geht was :D
@nats_fh: Du hast von Videoformaten noch nicht sehr viel Ahnung, oder? Avi ist nur ein Container-Format. Da kann alles möglich drin sein.
 
nein hab ich nicht.. deshalb frag ich.. ;)

aber ich bin sehr motiviert mehr darüber zu erfahren.. wikipedia hab ich mir schon angeschaut, da hab ich auch nur raus gelesen, dass MPEG u AVI Container-Formate sind, mehr hab ich nicht verstanden..
 
e-Funktion, 5700TB? Aber nicht privat und bei Dir im Keller. Da bräuchte man schon mit einem normalen GB Netzwerk mindestens 1½ Jahre um die Daten zu übertragen. Das wären ohne Redundanz 1425 4TB HDDs und die würde mindestens 200.000€ kosten und über 5kW Leistung im Idle aufnahmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Holt - Es werden übrigens 1.440 Laufwerke unterstützt - Aber er hat doch nach viel Speicher gefragt, welcher in Firmen verwendet wird.

Und mit deinen 200.000€ liegt du ganz weit unter den Anschaffungskosten. Da hast du maximal die HDD-Preise eingerechnet aber noch nicht die Million für das restliche System ;)

@ManuelG - Jetzt darfst du mal raten wie eine Cloud funktioniert. Die muss auch irgendwo gehostet werden.
Um nochmal auf die Ausgangsfrage zu kommen: Sie wollte wissen wo es richtig viel Speicher gibt. Von einem Preislimit hat da noch keiner gesprochen. Und wie kannst du mir trollen vorwerfen wenn ich doch weiß, was es mit solchen Dimensionen auf sich hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
er ist eine sie :)

und wenn ich zb das nehme, sind da schon festplatten drinnen? oda müsste ich die noch extra kaufen!?
 
nats_fh schrieb:
Ups - passiert selten genug :D

Mal realistisch gesprochen: Wirst du es privat benötigen? Die Platten in den NAS für zuhause kann man normalerweise Problemlos austauschen, ggf. muss man auf 4TB-Unterstützung achten. Gibt es ab Werk oft in verschiedenen Ausführungen.
 
8-Bay Raid Station zzgl. bis zu 8 festplatten und gehste mit eSATA an deinen PC (8x4TB=32 TB (achtung das nich in vollem umfang nutzbar, da gibts noch n kleinen umrechnungsfaktor der mittlerweile ein paar TB verschwinden lässt)

oder

5-bay NAS über Lan oder ebenfalls eSATA anschluss (achtung bei LAN is mit GBit-LAN schluss ~100MB/s) ergibt im besten fall 5x4TB =20TB (abzüglich der paar TB wie oben) vorteile sind noch das ein NAS server usw unterstützt

das NAS gibt es vorbestückt mit festplatten oder leer
 
e-Funktion schrieb:
Und mit deinen 200.000€ liegt du ganz weit unter den Anschaffungskosten. Da hast du maximal die HDD-Preise eingerechnet aber noch nicht die Million für das restliche System ;)
Es ging mir auch nicht darum ein realen Storage mit der Kapazität zu entwerfen, sondern nur mal die Dimensionen zu zeigen, die sowas mindestens haben müsste um auf diese Kapazität zu kommen. Selbst mit 1425 Consumer HDDs wäre es ohne Redundanz wohl praktisch unmöglich 5700TB halbwegs sicher zu betreiben, da die normalen HDDs eine UBER von 1:10^14 haben, also alle 12TB einen unkorrigierbaren Bitfehler produzieren dürfen und was die üblichen Ausfallraten für die Verwaltbarkeit so einer Konfiguration bedeuten würden, möchte ich mir nicht vorstellen müssen. Deshalb wären da ganz andere Komponenten nötig die ein Vielfaches kosten und auch eine nochmal deutlich höhere Anzahl an Platten und ein vielfach höhere Leistungsaufnahme bewirken, aber wenn ich das so lese:
e-Funktion schrieb:
Es werden übrigens 1.440 Laufwerke unterstützt.
Upps, wie lange das mal gutgeht!

nats_fh schrieb:
wenn ich zb das nehme, sind da schon festplatten drinnen? oda müsste ich die noch extra kaufen!?
Du meinst ein NAS (Network Attached Storage)? Die gibt es mit und ohne Platten darin zu kaufen, aber bedenken, dass ein Gigabit Netzwerk bestenfalls so knapp 120MB/s liefert und die meisten günstigen NAS System nur halb so viel schaffen.

Wenn Du noch Platz für interne HDDs hat und nicht so viel Platz brauchst, dann wären ein, zwei oder drei interne HDDs vom Durchsatz her besser. 3.5" HDDs mit 7200rpm und 1TB Plattern schaffen auf den schnellsten äußeren Zylindern etwa 200MB/s und auf den inneren halb so viel, wie es bei HDDs üblich ist. Mit einer Seagate Barracuda 3TB könntest Du also mindestens 2TB mit den gewünschten 119 MB per/sec beschreiben (lege einfach eine 2TB Partition am Anfang an und lass den Rest unbenutzt und das für weniger als 100€.
 
Holt schrieb:
Es ging mir auch nicht darum ein realen Storage mit der Kapazität zu entwerfen, sondern nur mal die Dimensionen zu zeigen, die sowas mindestens haben müsste um auf diese Kapazität zu kommen. Selbst mit 1425 Consumer HDDs wäre es ohne Redundanz wohl praktisch unmöglich 5700TB halbwegs sicher zu betreiben, da die normalen HDDs eine UBER von 1:10^14 haben, also alle 12TB einen unkorrigierbaren Bitfehler produzieren dürfen und was die üblichen Ausfallraten für die Verwaltbarkeit so einer Konfiguration bedeuten würden, möchte ich mir nicht vorstellen müssen. Deshalb wären da ganz andere Komponenten nötig die ein Vielfaches kosten und auch eine nochmal deutlich höhere Anzahl an Platten und ein vielfach höhere Leistungsaufnahme bewirken, aber wenn ich das so lese:

Upps, wie lange das mal gutgeht!

In dem Punkt hast du natürlich vollkommen recht! Dazu dann noch das kleine Kraftwerk für die USV :D
 
e-Funktion schrieb:
Ups - passiert selten genug :D

Mal realistisch gesprochen: Wirst du es privat benötigen? Die Platten in den NAS für zuhause kann man normalerweise Problemlos austauschen, ggf. muss man auf 4TB-Unterstützung achten. Gibt es ab Werk oft in verschiedenen Ausführungen.


Ähm.. ich werd es gar nicht brauchen, es ist nur für einen Projekt in der Schule. Es sollte halt alles Hand und Fuß haben, und da ich noch nie etwas mit dem zu tun hatte meine ganzen Fragen..

ich hätte da noch eine frage zu den videoformaten.. :) hat jem eine idee wo ich eine einsteigergerechte erklärung dazu finden kann!? nicht in englisch wär der hammer.. ich hab da jetz schon eine zeit lang gesucht, aber entweder werden sie in 3 sätzen erklärt oder so technisch, dass ich keinen plan hab.. :(

schon mal danke meine herren :)
 
Eine Videodatei besteht mehr oder weniger aus zwei Komponenten: einmal der Dateicontainer, das ist z.B. .avi .mov .mp4 .mpg, ...
In diesen Dateicontainern ist ein Videostream (plus Audio) drin, und dieser Videostream ist mit einem bestimmten Codec komprimiert, also h.264, mpeg2, ProRes, DnxHD, ... , oder er ist unkomprimiert.

Die Größe deines Videos kommt jetzt darauf an, welche Datenrate (oder auch Bitrate genannt) dein Videostream hat. Ein FullHD Stream von Youtube ist z.B. ein h.264 Video mit ca. 2Mbit/s. Das ist relativ wenig, sieht man auch an der Qualität.
Eine BluRay ist auch h.264 aber mit bis zu 35Mbit/s, das ist dann schon 4,3 Megabyte pro Sekunde für das Video.

Intermediate-Formate, mit denen man in Schnittprogrammen ziemlich verlustfrei arbeiten kann, wie ProRes oder DnxHD, haben gerne mal 100-200Mbit/s, also 12,5 bis 25 Megabyte pro Sekunde.

Unkomprimiertes HD Video in 8bit (4:2:2) hat dagegen schon 187 Megabyte pro Sekunde - das kannst du schon auf keiner normalen Festplatte mehr aufnehmen oder abspielen.

Unkomprimiertes HD Video stellt dich also vor ganz andere Herausforderungen an die Hardware. Man muss entweder mit SSDs arbeiten, aber die sind nicht groß genug, also braucht man echt professionelle Festplatten-RAIDs mit schneller Anbindung, also z.B. per Thunderbolt. So ein normales NAS bringt dir da gar nichts mehr.

Normale Camcorder und Kameras zeichnen aber in komprimierten Formaten mit 15-30Mbit/s auf (professionelle Kameras bis 100MBit/s) das ist also kein Problem für eine normale Festplatte.
Wie viel Platz man für das Video braucht, kann man ja immer an der Bitrate errechnen. Hat das Video 28Mbit/s, dann sind das 28 : 8 = 3,5 Megabyte pro Sekunde, also 12,3 Gigabyte pro Stunde.
Welche Datenrate das Video hat, kann man immer über die Eigenschaften der Datei herausfinden. Sollte Windows bei einer Datei keine Datenrate anzeigen, dann kann man sie in VLC öffnen und Strg+I drücken, da findet man die Datenrate ebenfalls.
 
highks schrieb:
Eine Videodatei besteht mehr oder weniger aus zwei Komponenten: einmal der Dateicontainer, das ist z.B. .avi .mov .mp4 .mpg, ...
In diesen Dateicontainern ist ein Videostream (plus Audio) drin, und dieser Videostream ist mit einem bestimmten Codec komprimiert, also h.264, mpeg2, ProRes, DnxHD, ... , oder er ist unkomprimiert.

Die Größe deines Videos kommt jetzt darauf an, welche Datenrate (oder auch Bitrate genannt) dein Videostream hat. Ein FullHD Stream von Youtube ist z.B. ein h.264 Video mit ca. 2Mbit/s. Das ist relativ wenig, sieht man auch an der Qualität.
Eine BluRay ist auch h.264 aber mit bis zu 35Mbit/s, das ist dann schon 4,3 Megabyte pro Sekunde für das Video.

Intermediate-Formate, mit denen man in Schnittprogrammen ziemlich verlustfrei arbeiten kann, wie ProRes oder DnxHD, haben gerne mal 100-200Mbit/s, also 12,5 bis 25 Megabyte pro Sekunde.

Unkomprimiertes HD Video in 8bit (4:2:2) hat dagegen schon 187 Megabyte pro Sekunde - das kannst du schon auf keiner normalen Festplatte mehr aufnehmen oder abspielen.

Unkomprimiertes HD Video stellt dich also vor ganz andere Herausforderungen an die Hardware. Man muss entweder mit SSDs arbeiten, aber die sind nicht groß genug, also braucht man echt professionelle Festplatten-RAIDs mit schneller Anbindung, also z.B. per Thunderbolt. So ein normales NAS bringt dir da gar nichts mehr.

Normale Camcorder und Kameras zeichnen aber in komprimierten Formaten mit 15-30Mbit/s auf (professionelle Kameras bis 100MBit/s) das ist also kein Problem für eine normale Festplatte.
Wie viel Platz man für das Video braucht, kann man ja immer an der Bitrate errechnen. Hat das Video 28Mbit/s, dann sind das 28 : 8 = 3,5 Megabyte pro Sekunde, also 12,3 Gigabyte pro Stunde.
Welche Datenrate das Video hat, kann man immer über die Eigenschaften der Datei herausfinden. Sollte Windows bei einer Datei keine Datenrate anzeigen, dann kann man sie in VLC öffnen und Strg+I drücken, da findet man die Datenrate ebenfalls.


sehr gut erklärt danke, werd ich gleich mal ausrechnen :)

eine frage hätte ich noch, du hast gesagt es gibt 2 komponenten, ähm was ist dann die zweite?

und hast du vielleicht ein paar tipps wo ich mehr über .mpeg und .avi erfahren könnte? viell seiten auf deutsch!? also wie das:)
 
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