Test Framework Laptop 13 Pro im Test: Genau so baut man ein tolles modulares Notebook

Ganz schwieriges Preis Leistungsverhältnis. Aber klar die kleinen OEMs kriegen die Speicherpreise doppelt und dreifach ab. Die Einstiegsgeräte mit 32gb Ram, 358h, 1tb SSD, Oled usw. gehen halt bei 1500 Euro los. Hier preist man sich gegen Thinkpads mit Tandem Oleds, den besten Eingabegeräten, dedizierten Profi GPUs, teuren Gehäusen Materialien usw. ein. Aber klar, die potentielle Kundschaft möchte eben genau nicht mit diesen Unternehmen identifiziert werden. Umso wichtiger wär der Test mit Ubuntu.
Mich hätte noch eine Einschätzung der Webcam, Lautsprecher und Mikroqualität interessiert.
 
Tolles Gerät, Framework wäre meine Anlaufstelle, wenn ich mal vom Macbook weg wollen würde, gerade weil es konträr in der Philosophie ist. Aber als ich den Preis des Testgerätes gesehen habe, dachte ich ernsthaft an einen Tippfehler. 3,3k für so ne Konfig… da kann ich auch bei Apple bleiben.
Das nächste Update liegt aber in ferner Zukunft un dich hoffe Framework existiert dann weiterhin.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: awaiK
Phu, ganz schöner Aufpreis für die Modularität. Das vergleichbare Galaxy Book6 Pro (gleiche CPU, gleicher RAM, besseres Display) gibts für 1100€ weniger. Selbst das Dell XPS in der Konfig ist noch 600€ darunter.

Da wirds dann schon schwierig mit dem PLV.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: incurable und spfccmtftt89
Ich nörgle mal am Display rum, zumindest als Option sollte man ein OLED haben können, nicht jeder braucht einen Dauerläufer und hätte lieber ein besseres Display.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: incurable
Puh, 1.600 Euro für einen "schnöden" 4+4-Kerner und 16GB RAM. Ohne SSD und OS. Puh.
 
Ich würde ja mein Framework 13 (AMD 7840U) auch gerne mal ersetzen, aber die einzige Option wäre da wohl ein Upgrade mit AMD - da könnte ich dann auch den RAM wieder verwenden. Das Display scheint einiges besser als bei mir zu machen, klingt gut.

Aber die Preise sorgen wohl dafür, dass ich bei meinem aktuellen bleibe, das heiß und damit auch laut wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: awaiK
Vielen Dank für den Test. Ich mag das Prinzip. Aktuell mir aber auch zu teuer. Dürfen aber gerne weitere HW Hersteller übernehmen. Ist ja auch nachhaltiger für die Umwelt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: awaiK
(Bei der Überschrift kam Freude auf. Als ich zu den wählbaren Specs kam, war sie sofort weg. Intel only, Schade. Welche Upgrades sollen da noch kommen? Oder übersehe ich da was?)

Edit: Sehe gerade, es gibt auch eine Variante mit AMD - der Grundpreis ist gleich mal 200€ höher.
 
Würde mir persönlich zwar eher keinen Framework kaufen, weil ich lieber das bessere Apple & Co.
Ausgangsprodukt von Day 1 an mein Eigen nenne, und es nach X Jahren dann auf dem Gebrauchtmarkt verkaufe, statt Framework Mainboards für 1000€ + X in ein veraltetes und verschlissenenem Chassis zu verbauen, aber es freut mich, dass es dieses Angebot für DIY Reperatur Enthusiasten gibt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: waldgeist2k und incurable
Zufaellig haben wir vor kurzem ein Lenovo X13 Gen 6 mit Ryzen AI350, 32GB RAM, 1TB SSD um EUR 2150 gekauft. Ist wohl alles andere als modular (Speicher verloetet, SSD wahrscheinlich wechselbar), aber wiegt <1kg. Ok, dafuer hat's auch weniger Akkukapazitaet. Naja, jedenfalls finde ich es nicht angebracht, das hohe Gewicht des Framework schoenzureden wie im Artikel. Das und der hohe Preis gehoeren klar auf die Minus-Liste,

Dass der Artikel so sehr darauf eingeht, dass es duennere Laptops gibt, ist zwar dem Trend seit Anbeginn der Laptops zu verdanken (duenner hiess urspruenglich neuer), aber inzwischen voellig daneben. In den wenigsten Faellen spielt es eine Rolle, ob der Laptop 10mm oder 20mm dick ist.

Was die wechselbaren Anschluesse angeht, finde ich, dass es einfach zuwenige sind. Mein Fujitsu U7311 hat 9 Anschluesse (HDMI, 2*USB-A, 2*USB-C, SD-Card Reader, Kopfhoerer, VGA, Ethernet), da fehlt mir die Wechselmoeglichkeit nicht, ich muss keine Einschuebe mitnehmen (oder vergessen), der Laptop wiegt 1,19kg, ein RAM-Kanal kann erweitert werden, und die SSD getauscht. Kostete 2021 samt Erweiterung auf 40GB RAM EUR 1400.
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Es war der gewünschte Schritt. Dass die Speicherkrise kommen würde, war nicht abzusehen.
Das Fehlen von LPCAMM2-Modulen fällt nur zufällig mit der geringen Verfügbarkeit der Speicherbausteine selbst zusammen.

Auch vor einem Jahr, also lang bevor die Preise durch die Decke gingen, gab es neben den Lenovo OEM LPCAMM2 Modulen, soweit ich mich erinnere, nur noch welche von Crucial. (zumindest auf dem Papier)

LPCAMM2 hat einfach nie einen Platz im Endkundenmarkt gefunden, und entsprechend unpassend ist es auch, eine Hauptplatine, die eben solche LPCAMM2-Module für ihre Funktion zwingend voraussetzt, als besonders "modular" hervorzuheben, oder gar einen völligen Phantasiepreis für speichermodullose (und daher funktionslose) Varianten dieser Platine als etwas anderes als eine gewollte Kundenirreführung zu zitieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: icetom
@nlr : Im Kasten "Lautstärke unter Last (40 cm vor Display)" ist etwas schief gelaufen: Die Werte werden (nur) in % angegeben, nicht in dB.
 
CadillacFan77 schrieb:
Da wirds dann schon schwierig mit dem PLV.
Diese Firma interessiert sich einen feuchten Kehrricht um Preis oder Leistung.

Die angebliche Modularität ist hier ein reines Vermarktungsmittel, das offensichtlich großartig funktioniert, denn kein Kleinserienhersteller bekommt für die Vorstellung seiner Endkundengeräte auch nur einen Bruchteil der mutmaßlichen kostenlosen Vermarktungserfolge durch die Presse.
 
Bei Intel CPU und B390 hab ich aufgehört zu lesen.
Sorry aber danach sucht kein Mensch.
Da gehört ein Ryzen 388 oder 395 rein.
 
Es gibt den 13 (non-Pro) mit Ryzen 370 in der stärksten Konfig, aber ist entsprechend teuer.

Ich finde die Preisleistung auch nicht herausragend, aber gleichzeitig das Konzept toll. Vielleicht muss man als Early Adopter hier ein bisschen subventionieren und ein PL-technisch schlechtes (wenn auch technisch gutes) Produkt kaufen, damit das Konzept weiterleben und sich weiterentwickeln kann.

Ich bin aktuell mit meinem Thinkpad L13 Yoga bedient, aber wenn er in einigen Jahren schlapp machen sollte und es Framework zu dem Zeitpunkt noch gibt, kommt so ein Framework 13 auf jeden Fall in die engere Auswahl!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: awaiK
Photon schrieb:
Ich finde die Preisleistung auch nicht herausragend, aber gleichzeitig das Konzept toll. Vielleicht muss man als Early Adopter hier ein bisschen subventionieren und ein PL-technisch schlechtes (wenn auch technisch gutes) Produkt kaufen, damit das Konzept weiterleben und sich weiterentwickeln kann.
Absolut. Das ist halt das Problem: Die "Masse" unterstützt die großen Anbieter, die dadurch ihre Stellung im Markt weiter ausbauen können.

Ich finde FW13 von den Specs und Beschreibungen im Test sensationell gut, die Speicherkrise kommt für so kleine Player wie FW zur Unzeit. :mad:
 
Schon ein tolles Teil. Ja ja die Speicherpreise. Framework kann da nun nichts für. 16GB sind ja durchaus im bezahlbaren Bereich nur ob man sich heute noch einen Rechner mit 16GB Ram kaufen mag sei dahingestellt. Wenn ich es wollte, käme ich mit dem X7 für 2000 Euro weg, weil ich ne 2TB SSD hier rumfliegen habe. Das finde ich OKisch, wenn man die 16GB übersieht. Wenn man das bei der Konkurrenz tut, ist das aber auch so.

Ich finde es sehr schade, dass sie keine bessere Kühllösung verbaut haben und das System so sehr heiß wird obwohl der Prozessor nicht mal die volle TDP abrufen darf. Da hätte ich jetzt mehr erwartet, im Zweifelsfall ein "kompatibles Design" wie dieses und für Neukunden das mit zwei Lüftern damit der großartige Chip auch sein Potential entfalten kann. Da ist meiner Auffassung nach ein falscher Kompromiss eingegangen worden.

Ansonsten ein tolles Gerät, das zeigt, dass man relativ dünne und leichte Notebooks auch modular bauen kann. Kommt nicht an mein seliges Dell Latitude 4200 ran, das das selbe bei 1kg vor zehn Jahren schon geboten hat (und physische Mausknöpfe und noch eine richtige Tastatur mit Hub und einen Dockingstation-Anschluss und einen von außen wechselbaren Akku...) aber gut, die Zeiten sind wohl vorbei. Billig war der damals neu aber auch nicht, ganz im Gegenteil.

PS: Und deutsche Tastatur gibt es nur in schwarz. :-(
 
Finde es schön zu lesen, das die Redaktion nun auch in der Lage war mal ein Gerät zu testen.
Und umso besser das es mittlerweile auch voll überzeugen kann, weil Framework die ein oder andere Lücke zu schließen konnte.

Ich selbst nutze die erste Generation seit 2022 vor allem aufgrund des modularen Aufbaus und dem Nachhaltigkeitskonzepts. Dafür konnte ich auch mit der ein oder anderen Unzulänglichkeit leben. Ich bin begeistert das ich auch Jahre später noch auf die neuste Version updaten könnte weil alles weiterhin Kompatibel ist. So kann ich genau nur die Teile tauschen, welche für mich den meisten Benefit haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: awaiK
Zurück
Oben