Test Framework Laptop 13 Pro im Test: Genau so baut man ein tolles modulares Notebook

CDLABSRadonP... schrieb:
Es war der gewünschte Schritt. Dass die Speicherkrise kommen würde, war nicht abzusehen.

Den LPCAMM2, ja; sofern man nicht direkt zu Beginn selbst ein Modul erstanden hat. Ansonsten lassen sich natürlich vorhandene M.2s weiternutzen.
Dazu kommt, daß man ja auch ein Mainboard auf AMD Basis wählen kann, und die dann SO-DIMMs verwenden. Der Hauptnachteil wenn's "AMD Inside" wird ist daß , so man ein fertiges Framework Notebook bestellen will, man zZt nur die (teure) Top Konfiguration auswählen kann. Wenn man aber zB schon eine SSD und 2 DDR5 SO-DIMMs parat hat, ist man mit einem modularen AMD Gerät zum selber fertigstellen deutlich besser bedient.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: surabchichi und Cruentatus
incurable schrieb:
Das Fehlen von LPCAMM2-Modulen fällt nur zufällig mit der geringen Verfügbarkeit der Speicherbausteine selbst zusammen.

Auch vor einem Jahr, also lang bevor die Preise durch die Decke gingen, gab es neben den Lenovo OEM LPCAMM2 Modulen, soweit ich mich erinnere, nur noch welche von Crucial. (zumindest auf dem Papier)
Samsung und SK Hynix haben beide auch welche.
incurable schrieb:
LPCAMM2 hat einfach nie einen Platz im Endkundenmarkt gefunden, (...)
Framework wollte eben das ändern. Die Switch 2 hat auch endlich MicroSDExpress im Endkundenmarkr etablieren können, das wollte Framework auch erreichen.
incurable schrieb:
und entsprechend unpassend ist es auch, eine Hauptplatine, die eben solche LPCAMM2-Module für ihre Funktion zwingend voraussetzt, als besonders "modular" hervorzuheben, oder gar einen völligen Phantasiepreis für speichermodullose (und daher funktionslose) Varianten dieser Platine als etwas anderes als eine gewollte Kundenirreführung zu zitieren.
Auch ein Thinkpad T14 / T16 mit PantherLake und nur 16GiB werden sich viele nur mit Hoffnung auf spätere Aufrüstbarkeit des Speichers kaufen.

Allein, dass das Handeln von Framework vermutlich dieses tolle Gerät hervorgerufen hat, ist ein großer Erfolg!
Ergänzung ()

eastcoast_pete schrieb:
Dazu kommt, daß man ja auch ein Mainboard auf AMD Basis wählen kann, und die dann SO-DIMMs verwenden. Der Hauptnachteil wenn's "AMD Inside" wird ist daß , so man ein fertiges Framework Notebook bestellen will, man zZt nur die (teure) Top Konfiguration auswählen kann. Wenn man aber zB schon eine SSD und 2 DDR5 SO-DIMMs parat hat, ist man mit einem modularen AMD Gerät zum selber fertigstellen deutlich besser bedient.
Kann man machen, ist dann aber halt LastGen unter neuem Namen. Die „aktuellen“ Mobile-Lösungen von AMD kann ich eher nicht empfehlen. (sag ich selbst als zufriedener Phoenix-Besitzer; aber das bessere ist halt des guten Feind) Hat man das alte Board noch herumliegenden, dann sieht es anders aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kaulin, memory_stick, Flutefox und eine weitere Person
Auch wenn LPCAMM eine teure Nischenlösung ist:
  • Die Entwicklung des Laptops hat vor der extremen Preissteigerung stattgefunden, das war schlichtweg nicht abzusehen.
  • Immerhin kann der Speicher überhaupt getauscht werden. Bei verlöteten oder gar auf dem SoC verbautem RAM geht das nicht so einfach.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CDLABSRadonP..., Kaulin, surabchichi und 3 andere
Ich bin weiterhin beeindruckt davon, wie gut Framework arbeitet und wie schön und durchdacht die Geräte wirken. Schade ist aber LPCAMM2, da nur die wenigsten schon solchen Speicher haben werden. Bei Framework fand ich es immer schön, dass man sein bisheriges Notebook mit einem nicht reparierbarem Defekt schlachten konnte und dann RAM und M.2 in das neue, dann reparierbare, Framework-Notebook übernehmen konnte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: awaiK
War klar, dass die Laptops von kleinen Herstellern sehr teuer werden würden.
Schon vor der Speicher-Krise waren die Framework Geräte ja nicht günstig, in der Krise aber dürfte es hier kaum noch Kunden abseits einer sehr kleinen Nische geben, die sowas überhaupt kaufen werden.

Und dabei wäre so ein Gerät sicher für viele die mit Abstand beste Wahl, weil das Gerät sehr lange halten wird und man im schlimmsten Fall auch ohne Probleme ohne wirkliches technisches Wissen eine Reparatur vornehmen kann.

Sehr schade aber mal schauen was nach der Speicher Krise wird... Falls Framework diese überleben wird...
 
Das Teil ist cool aber der Preis ist brutal. Schade. Zum Glück bin ich aktuell in jeder Hinsicht versorgt mit Hardware. Wenn nichts kaputt geht kann ich die nächsten Jahre gut rum bringen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sherman789
LucasAppelmann schrieb:
Ich würde ja mein Framework 13 (AMD 7840U) auch gerne mal ersetzen, aber die einzige Option wäre da wohl ein Upgrade mit AMD - da könnte ich danna ich den RAM wieder verwenden. Das Display scheint einiges besser als bei mir zu machen, klingt gut.

Aber die Preise sorgen wohl dafür, dass ich bei meinem aktuellen bleibe, das heiß und damit auch laut wird.
Und da gäbe es dann ein passendes "Mainboard-Module" inkl. CPU, Gehäuse und Co. würden erst mal bleiben, oder wie läuft das ab? Wie wäre das dann preislich ungefähr?
 
So weit ich weiß braucht das neue Motherboard leider auch ein neues Gehäuse. Die Preise habe ich schon wieder vergessen, seit ich zuletzt geschaut habe. War nicht wenig.

Okay, über 1500€ mit Ryzen AI 370. Falls ich das alles brauche, kann ich auch direkt einen DIY Pro nehmen. Nimmt sich nicht viel, bis ich Display, Case und Akku auch dabei habe.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: awaiK
steirerblut schrieb:
Ganz schwieriges Preis Leistungsverhältnis. Aber klar die kleinen OEMs kriegen die Speicherpreise doppelt und dreifach ab. Die Einstiegsgeräte mit 32gb Ram, 358h, 1tb SSD, Oled usw. gehen halt bei 1500 Euro los. Hier preist man sich gegen Thinkpads mit Tandem Oleds, den besten Eingabegeräten, dedizierten Profi GPUs, teuren Gehäusen Materialien usw. ein. Aber klar, die potentielle Kundschaft möchte eben genau nicht mit diesen Unternehmen identifiziert werden. Umso wichtiger wär der Test mit Ubuntu.
Mich hätte noch eine Einschätzung der Webcam, Lautsprecher und Mikroqualität interessiert.
Marques Brownie hat das Teil ebenfalls getestet, Webcam und Lautsprecher sind maximal Durchschnitt. Nicht mal ansatzweise da wo man es für diesen Preis erwarten würde.

Ein MacBook Pro 14“ M5 mit 32gb RAM gibt es für 2700€. Hat natürlich kein Linux oder Windows installiert, aber bei aller Liebe für das Konzept, dass Teil ist einfach zu teuer. Bei über 3000€ kann man sich keine Schnitzer erlauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Farrinah
Tolle Alleinstellungsmerkmale, aber die Preise sind für das Gebotene dennoch drüber.

Selbst bei den aktuellen Speicherpreisen sehe ich für die getestete Konfiguration einen Preis von maximal 2.500 Euro als noch fair an.

Ich drücke Frameworks mit ihrem tollen Konzept dennoch die Daumen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col.Maybourne und K3ks
LucasAppelmann schrieb:
So weit ich weiß braucht das neue Motherboard leider auch ein neues Gehäuse.
Braucht es nicht. Die neue Batterie braucht ein neues Gehäuse, aber das mainboard kann weiterhin einfach getauscht werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col.Maybourne, frazzlerunning und LucasAppelmann
Macerkopf schrieb:
Marques Brownie hat das Teil ebenfalls getestet, Webcam und Lautsprecher sind maximal Durchschnitt. Nicht mal ansatzweise da wo man es für diesen Preis erwarten würde.

Ein MacBook Pro 14“ M5 mit 32gb RAM gibt es für 2700€. Hat natürlich kein Linux oder Windows installiert, aber bei aller Liebe für das Konzept, dass Teil ist einfach zu teuer. Bei über 3000€ kann man sich keine Schnitzer erlauben.
Stimmt schon, aber ich glaub wir Unterschätzen alle auch den Einfluss des Marketings und den Wunsch nach Individualität. Die Framework Geräte sind trotz Kompromissen halt immer gleich ausverkauft. Zielgruppe ist wohl eben nicht der klassische Office User sondern wahrscheinlich eher die Person die 8+h täglich vorm Bildschirm verbringt. Framework verkauft es ja selbst als "Linux Macbook Pro". Da ist Preis/Leistung halt nicht mehr das einzige Kriterium.
Man sollte ja der Person die das ganze Unternehmen am laufen hält auch nicht das Standard Probook/Thinkbook in die Hand drücken und der/die Selbstständige gönnt sich auch gern mal was besonderes nach der harten Arbeit :D

Wahrscheinlich reicht für 99% dessen was auf Macbook Pros gemacht wird auch ein günstiges Macbook Neo/Air aus, und trotzdem waren die Maximalkonfigurationen überall ausverkauft als die Preiserhöhung zum ersten mal von Apple ausgesprochen wurde.

Echt schade das in Zeiten von täglichen Video Meetings bei so teurer Hardware an so simplen Dingen wie Webcams, Lautsprechern und Mikros gespart wird.
 
Modulartigkeit hin oder her ich sehe das eh eher als Marketing als denn ein Qualität Merkmal, bei dem Preis aber eh komplett Überteuert.
 
Es hätte auch (theoretisch) eine Chance für Qualcomm sein können, hier ihre zweite Generation der SD Elite SoCs vorzuzeigen*. Aber, dazu hätte Qualcomm deutlich über den eigenen Schatten springen müssen, d.h. Linux deutlich offiziell zu unterstützen und auch finanziell (Preis, v.a. für Versionen mit 32 und 48 GB LPDDR5) sowohl Framework und möglichen Käufern entgegenzukommen. Manchmal muss man halt sähen, bevor man ernten kann. Na ja, vielleicht machen das jetzt eben Mediatek und Nvidia.

*Framework Notebooks werden AFAIK oft von Software Entwicklern und "early adopters" gekauft, d.h. Personen, die im Marketing Speak manchmal als Multiplikatoren (älterer Ausdruck Trendsetter) bezeichnet werden.
 
@steirerblut Nicht falsch verstehen, dass Konzept ist cool und ich gönne Ihnen den Erfolg. Sämtliche Reviews der großen Tech Influencer helfen da natürlich, die Frage ist, wie lange hält der Hype und verkaufen sich die Geräte danach immernoch gut? Der Enthusiast/Early Adopter mag über das ein oder andere hinwegsehen, aber jemand der sich die 3000€ zusammensparen muss, wird sich das gut überleben. Gerade wenn die Basics wie Kamera und Lautsprecher nicht passen. Man könnte zumindest hochwertigere Komponenten als Option anbieten, ob das Teil nun 3500€ oder 3800€ kostet, macht den Bock auch nichtmehr fett. Alles andere hinterlässt aus meiner Sicht einen faden Beigeschmack.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: steirerblut
SpartanerTom schrieb:
Ist ein "false friend" Englisch<>Deutsch, haptics =/= Haptik.
Hm, nach einer kurzen Suche scheint mir das Fremdwort bzw. der Fachbegriff in beiden Sprachen gleich verwendet zu werden. Ich bin also nicht sicher, ob ich mit deiner Erklärung mitgehe.

"Taktil" geht womöglich in die richtige Richtung, beschreibt es imho aber immer noch unzureichend. "Taktile Rückmeldung simulierendes Touchpad", irgendwie so - damit schlägt dir natürlich jede Marketingabteilung die Tür dreimal vor der Nase zu.

Interessanterweise verwendet Apple selbst [inzwischen?] den Begriff "Force Touch trackpad", in beiden Sprachen.
 
incurable schrieb:
Ne, sorry, mit den praktisch nicht verfügbaren Speichermodulen im LPCAMM2-Format hat sich der Hersteller hier gerade in Sachen Modularität ein derbes Eigentor geschossen.



Das Gerät ist überhaupt nur nutzbar, wenn man bei der Bestellung direkt beim Hersteller auch den Speicher mitkonfiguriert.
Spricht ja nix dagegen die AMD Version zu kaufen...
 
Preis ist schon happig. Finde die Geräte sehr interessant, auch wenn ich noch keins in der Hand hatte, aber die Modularität und auch die Offenheit Richtung Linux finde ich sehr gut.
Habe aber privat keinen Anwendungsfall, was ein Laptop berechtigt und schon gar keins mit so einem Preisschild.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: awaiK
Zurück
Oben