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TestFramework Laptop 13 Pro im Test: Genau so baut man ein tolles modulares Notebook
Framework gibts seit 2020, seit Juli 2021 werden Geräte verkauft. Sie sind noch immer ein Nischen-Hersteller im Vergleich zu den großen (Dell, HP...) wie das auch Valve im Hardware-Markt ist, aber sie haben eine Nische gefunden, die sonst kaum jemand anbietet.
Geringere Fertigungsmenge bedeutet immer auch höherer Preis. Da hat es wahrscheinlich sogar Schenker/Tuxedo einfacher, da die nicht selbst die Platinen und Gehäuse entwickeln, sondern das von großen Herstellern zukaufen als Whitelabel.
Ich finde den Grundgedanken von Modularität ja auch super aber auch hier gilt vermutlich, dass viele Leute nach so etwas schreien aber nicht kaufen werden. Ich für meinen Teil bevorzuge ein MacBook, welches man auch üblicherweise sehr lange problemlos nutzen kann. Sobald ein MacBook EOL ist, wird man bei dem Framework mit gleichem Alter auch nicht mehr viel tauschen können bzw. der Sinn dahinter ist fraglich. Teure Defekte können beim MacBook natürlich vorkommen, hatte ich aber tatsächlich noch nie.
Ich bin aber auch persönlich etwas abgeschreckt von Framework, weil ein Kollege mit einem Notebook der früheren Generationen sehr unzufrieden ist.
Ich mag meins allein schon deswegen, weil ich vor Ort im RZ einfach die Ethernet-Karte einstecke, die ich im Homeoffice nie brauche. Sicher könnte ich auch einfach einen Adapter über USB-C nehmen, aber die Lösung ist stabil und sehr praktisch.
Ein neuer Akku für ein Framework 13 (von zb. 2021) kostet 80€. Display ging kaputt? kostet zw. 180€ und 280€ je nach Auflösung. Oder gleich aufs neue 2.8k matte Touch-Display aufrüsten? Kostet 335€. Auch wenns ein 11th Gen Framework 13 war.
Ich finde den Grundgedanken von Modularität ja auch super aber auch hier gilt vermutlich, dass viele Leute nach so etwas schreien aber nicht kaufen werden.
Wird genau so eintreten… wie immer halt. Die schreiende kleine Mini Masse interessiert bei den Verkaufszahlen dann praktisch niemanden mehr, da Heuchler ohne Ende unterwegs sind, gerade in PC Foren und insbesondere im CB Forum.
insane wie viele hier das Konzept von Framework nicht verstehen (wollen, (@incurable ). Der Preis ist beschissen, aber ist er aktuell auch überall sonst, und Framework triffts als kleiner OEM halt mehr als die Grossen. Wenn die Speicherkriese so weitergeht haben wir in 6 Monaten die gleichen Preise bei Lenovo, Dell, etc. auch.
Die kann ich aber in 2 Jahren nicht mit einem neuen Bildschirm, oder einem 10Gbit LAN Anschluss oder (irgendwann villeicht) mit mehr Speicher aufrüsten.
Framework bedient eine offenbar vorhandene Nische, und in der Nische gibt es ebenso offenbar nichts konkurenzfähiges, darum funktioniernt ihr Konzept.
Wenn man aus dem Saturn ein 1k Euro Grabbelnotebook möchte ist FW ganz klar _nicht_der richtige Hersteller. Bedeutet im Umkehrschluss aber evtl. auch, dass diese Leute nicht die Zielgruppe von FW sind.
Wirtschaften und wirtschaften lassen...
Ich finde den Grundgedanken von Modularität ja auch super aber auch hier gilt vermutlich, dass viele Leute nach so etwas schreien aber nicht kaufen werden.
Ich bin aber auch persönlich etwas abgeschreckt von Framework, weil ein Kollege mit einem Notebook der früheren Generationen sehr unzufrieden ist.
habe hier einige alte Laptops wo Teile kaputt gegangen sind. Modularität hätte einige gerettet.
Finde Modularität an sich super aber die (mir bekannten) Investoren hinter Framework möchte ich nicht unterstützen.
gleiches mit dem weglassen von 3,5mm audio beim Fairphone, da war es dann vorbei mit Framework.
CPU,GPU ersetzen zu können bei einem Laptop ist genial ... nur Framework als Marke ist bei mir verbrannt.
Wenn Framework gekauft wird dann nur wenn alle Alternativen ausgeschöpft wurden.
Es mag sein, dass Hersteller dort LPCAMM2 Module kaufen können, im Endkundenmarkt habe ich damals nur die Lenovo-OEM-Module und das Angebot von Crucial gesehen.
CDLABSRadonP... schrieb:
Framework wollte eben das ändern. Die Switch 2 hat auch endlich MicroSDExpress im Endkundenmarkr etablieren können, das wollte Framework auch erreichen.
Wie soll ausgerechnet ein Nischenhersteller mit wahrscheinlich winzigen Verkaufszahlen einen Speicherstandard etablieren, dem vorher weder die tatsächliche Verwendung in Geräten noch eine ganze Desktopbauteilindustrie mit wilden Ideen Leben einhauchen konnte?
Von der Switch 2 wurden ~20 Millionen Einheiten im ersten Jahr verkauft, und ein einmal eingeführter Standard garantiert weitere Dutzende Millionen Nutzer in den nächsten 8-10 Jahren. Ich glaube, davon ist diese Firma noch ein wenig entfernt.
LucasAppelmann schrieb:
Ich mag meins allein schon deswegen, weil ich vor Ort im RZ einfach die Ethernet-Karte einstecke, die ich im Homeoffice nie brauche. Sicher könnte ich auch einfach einen Adapter über USB-C nehmen, aber die Lösung ist stabil und sehr praktisch.
Das ist es mir wert, denn bei meinem Dell XPS 13 waren irgendwann beide USB-C so ausgenudelt, dass sie Schwierigkeiten beim Verbinden und Laden hatten.
Bei meinem Framework würde ich das Modul tauschen, weil (fast) alle Steckvorgänge nur da ausgeführt werden. Das schont die eigentlichen Anschlüsse auf dem Motherboard.
Schade zu den aufgerufenen Preisen kann ich nicht zuschlagen, dabei reizt mich Framework generell schon von Anfang an, und gegen ein kleines Gerät mit B390 hätte ich nichts einzuwenden.
So muss ich halt beim Minibook X bleiben.
UE3 Klassiker lassen sich da zumindest ganz passabel zocken ^^
Ich finde den Grundgedanken von Modularität ja auch super aber auch hier gilt vermutlich, dass viele Leute nach so etwas schreien aber nicht kaufen werden.
Lasst uns an arme gewinnorientierte Unternehmen spenden. Framework muss sein heroisches Weltbild in ein wirtschaftliches Modell überführen um an Geld zu kommen.
Freilich muss wieder die Speicherkrise als Ausrede herhalten.
Framework kombiniert 13,5 Zoll mit einem X-Prozessor. 14 Zoll erweitern das Marktumfeld erheblich ohne wesentlich mehr Grundfläche zu beanspruchen.