Test Framework Laptop 13 Pro im Test: Genau so baut man ein tolles modulares Notebook

@nlr: Falls Ihr den Laptop noch in der Redaktion habt:
  • Kann man die Ladeschwellen des Akkus unter dem OS oder im BIOS selbst justieren? Das wäre für überwiegend stationär betriebene interessant, um den Akku bei Dauerbetrieb am Netzteil nicht ständig bis auf Ladeschlussspannung aufzuladen.
  • Läuft Windows 10 auf dem Teil? Wird sicher nicht optimal (Treiber) sein, aber von der Hardware müsste es kompatibel sein.
 
mastakilla91 schrieb:
ier heulen einige wegen den Preisen rum und argumentieren mit vergleichbaren oder besseren Konfigurationen bei der Konkurrenz.

Mal abseits der Tatsache, dass der hohe Preis hier auf den knapp 900€ !!! teuren Arbeitspeicher zurückzuführen ist, möchte ich darauf verweisen, dass beworbene Specs nicht alles sind.
Ansich bin ich bei dir, wenn ich aber den RAM bei Lenovo direkt für deutlich weniger Geld bekomme, genauso wie SSD und allgemein das Gerät, dann ist das Gerät einfach zu teuer. Modularität hin oder her.
Bei Lenovo direkt bekomme ich ein T14 200€ in ähnlicher Basis Konfig, wenn ich das passend ausstatte, lange ich bei 750€ Differenz. Und lenovo nutzt auch CAMM2 Bausteine, also fällt diese Begründung für die heftigen Preise weg.
 
Opa Hermie schrieb:
Läuft Windows 10 auf dem Teil? Wird sicher nicht optimal (Treiber) sein, aber von der Hardware müsste es kompatibel sein.
Wieso zum Henker sollte man darauf Win10 noch neu installieren? Ja, Win11 ist an manchen Stellen echt beischeiden und MS hat nochmal den Support Zyklus verlängert, aber das wird auch, spätestens mittelfristig, wegfallen und dann ist Win11 für Secrurity Patches eh Pflicht.
 
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Drahminedum schrieb:
Jetzt wirds dann langsam lächerlich. Du kannst Dir bei dem Notebook alles mögliche aussuchen und konfigurieren.
Ja "lächerlich" wenn man etwas nicht weiß über ein Produkt welches man sich nicht kaufen möchte. Hab nichts davon im Text gesehen. Das war ja jetzt nicht der Hauptgrund für mich, aber merkwürdig wenn dich das jetzt so geärgert hat. Cool dass man die Farbe auswählen kann.
 
Die modularen Karten die man seitlich einstecken kann müssten man für alle Laptops einführen so wie wechselbare Akkus oder USB-C Anschlüsse. So könnte man bei jedem Laptop wieder neue oder extra Anschlüsse nachrüsten so wie früher mit PCMCIA Slots. Das in Laptops immer mehr SDXC Kartenleser fehlen nerft mich.
 
DragonScience schrieb:
Die modularen Karten die man seitlich einstecken kann müssten man für alle Laptops einführen
Die Dinger fressen ohne Ende Platz, es ist unendlich einfacher und günstiger, beim Kauf auf die nötigen Schnittstellen zu achten und den Rest über ein Dock zu realisieren.
 
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@incurable Ja da findet man aber SDXC Leser immer seltener. Mein jetziger Lenovo hat keinen mehr, der letzte hatte einen. Wenn sie alles schon immer weiter reduzieren müssen, wäre es doch mal ne Sache 1 nen Slot zu machen wo man selber entscheiden kann was man haben will, und wenn es ein COM-Port ist.
Würde problemlos dafür meine Kamera im Display opfern. Da kann der Laptop noch so billig sein, die hat jeder drin.
 
Simanova schrieb:
Sorry aber danach sucht kein Mensch.

Hallo hier ich! Ich möchte einen kompakten Laptop der bei meiner Arbeit unter Linux einen Arbeitstag ohne Strom schafft. Das war vor Intel 300 quasi nicht möglich.

Mein Lenovo mit Ryzen 7840HS und 73 Wh Akku schafft unter Linux realistisch 3-4 Stunden. Wenn der Framework wirklich 10+ schafft zahle ich dafür was auch immer nötig ist.
 
Tolles Gerät! Habe mir allerdings erst letztes Jahr das Framework 13 gekauft (zum Glück), so dass ich für die nächsten Jahre meine Ruhe habe. :)
 
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Simanova schrieb:
Bei Intel CPU und B390 hab ich aufgehört zu lesen.
Sorry aber danach sucht kein Mensch.
Wieso denn nicht? Es gibt zwei (ursprünglich drei, auch eine unnötige SKU ohne Mehrwert für die Kunden, sondern bloß für Intel) SOCs zur Auswahl, auch eine nur mit der 4Xe3-Variante und der 4+0+4-Coreconfig. Ist doch für diverse Szenarien bereits overkill...
Simanova schrieb:
Da gehört ein Ryzen 388 oder 395 rein.
  1. Der Framework Desktop entstand, weil sie Strix Halo in ein Notebook packen wollten.
  2. Doch weder Strix Halo noch Gorgon Halo laufen anständig mit LPCAMM2.
  3. Beiden fehlen die für Medusa Halo gemutmaßten LP-Cores und entsprechend gering fallen die Laufzeiten aus.
 
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incurable schrieb:
Die Dinger fressen ohne Ende Platz, es ist unendlich einfacher und günstiger, beim Kauf auf die nötigen Schnittstellen zu achten und den Rest über ein Dock zu realisieren.
So unterschiedlich sind die Sichtweisen. Klar nehmen die Module Platz in Anspruch, aber in Summe sehe ich aus der Erfahrung nur Vorteile.

1. Bei älteren Notebooks hatte ich den HDMI oder Full-Featured USB-C immer auf der Seite auf der ich diesen gerade nicht gebrauchen konnte.
2. Die Module sitzen deutlich fester (und baumeln vor allem nicht rum) als jeder herkömmliche USB-zu-X-Adapter.
3. Habe ich mehr als einmal Notebooks mit defekten Schnittstellen wie USB erlebt, weil ein paar Mal zu oft die Hebelkraft zugeschlagen hat.
4. Habe ich immer die Ports zur Hand die ich für meine Arbeit gerade brauche. Ich wechsle oft die Module.
Displayport anstatt HDMI? Klar.
Zweimal USB-A auf einer Seite? Kein Problem.
Schlechter oder kein WLAN Empfang in dem Teil des Gebäudes aber Ethernet verfügbar? Sicher.

Das löst sicher nicht alle I/O Herausforderungen aber es macht mich flexibler. Nutze mein Notebook aber auch viel Unterwegs bei Kunden.
 
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Module sind doch viel zu unflexibel. Was soll das bringen, ausser Platzverschwendung? Der interne Stecker, der für das Modul nötig ist, ist vermutlich eh auch nur ein USB-C.

So ein Modul ist nix anderes als ein herkömmlicher xxxx auf USB-C Adapter, und solche gibts auch für aussen.
Und es gibt auch welche ohne Kabel, wenn das Baumeln dann so schlimm ist.

Zudem hat man da auch die Möglichkeit, sich den passenden USB-C Dongle zu suchen, der Alles abdeckt was man braucht, nicht nur ein Anwendungsfall. Gibt ja tausende Optionen, in Deinem Fall für RS-232 und Ethernet: https://www.startech.com/en-ch/usb-hubs/5g2a1sgbb-usb-c-hub

Also diese Module sehe ich eigentlich als grösste Schwäche von dem Notebook, es macht es teuer, dick und vermutlich auch schwerer als nötig, ohne wirklichen Nutzen. Ausserdem ist man darauf angewiesen, dass Framework genau das Modul für den entsprechenden Zweck überhaupt anbietet. Dazu braucht man mehrere, die man entweder mitschleppen oder dann vergessen kann.

Das Einzige was ich positiv sehe im Gegensatz zu einem USB-C Dongle/Dock/Hub/Adapter ist, dass wenn man immer den gleichen Adapter braucht, den fix eingebaut hat und somit nicht vergessen kann. Dann ist aber Essig mit der Flexibilität.
 
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CadillacFan77 schrieb:
ist vermutlich eh auch nur ein USB-C.
Thunderbolt oder USB4, stimmt.
CadillacFan77 schrieb:
Und es gibt auch welche ohne Kabel, wenn das Baumeln dann so schlimm ist.
Und dann hast wieder Hebelwirkung auf den USB-C Port.
CadillacFan77 schrieb:
wenn man immer den gleichen Adapter braucht, den fix eingebaut hat
So nutze ich das auf meinem Framework 16, das hat die Ports, die ich will, in der Reihenfolge und auf der Seite, die ich will.
Und trotzdem hab ich auch ein HDMI-Modul in der Laptoptasche, falls ich es unterwegs doch mal brauchen sollte.
 
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Das sehe ich anders. Jeder Dongle, selbst wenn er fest am Gerät wäre, was die klare Ausnahme ist, sehe ich als hinderlich. Es ändert wie ich mit dem Gerät umgehen muss, so kann ich es beispielsweise nicht ungeachtet in den Rucksack stecken. Ich finde integrierte Module deutlich angenehmer.
Ganz zu schweigen davon mit so einem Hub rumzulaufen, das empfinde ich als total unpraktikabel.
 
Was hier in jede Menge Kommentaren übersehen wird:

Die Framework-Notebooks können und sollen nicht jeden begeistern:

1. Wem Nachhaltigkeit egal ist, braucht den Mehrpreis nicht.
2. Wer damit leben kann, ein Notebook mit etwas Pech nach 2,5 Jahren wegzuschmeißen, braucht es nicht (wenn man etwas Pech hat und Port, Scharnier, Display und ähnliches kaputt geht).
3. Wer knapp bei Kasse ist, kann den Mehrpreis nicht bezahlen.
4. Wer für Reisen mit jeden Gramm geizt (Fahrrad), dem ist es zu schwer.
5. Wer meint, MacOs sei das NonPlusUltra, ist dafür verloren.

...und zum Preis. Gleichwertige Alternativen wie das Thinkpad X1 Carbon, das mit Gewicht punkten kann, aber eben nicht die Reparierbarkeit und Nachhaltigkeit haben, kosten ähnlich viel.
 
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"Nachhaltigkeit" meinen Popo.

Hier versucht eine Firma, verkapselte USB-Kabel, einen Speicherstandard ohne Speichermodule und dauerhaft überzählige Hauptplatinen als Kundenvorteil zu vermarkten.

Und wofür? Damit man in 5 Jahren noch das gleiche Stück Alu mit sich rumschleppt? Da ist es wahrscheinlich nachhaltiger, die ganzen Adapter wegzulassen und komplette Geräte zu verkaufen oder weiterzugeben, wenn man wechseln möchte.
 
Einzlene Teile leicht selbst austauschen zu können um ein Gerät länger zu benutzen und es nicht im ganzen in den Müll schmeißen zu müssen bei einem kleinen defekt oder weil die Leistung nicht mehr ausreichend ist - Das ist der Inbegriff von Nachhaltigkeit.

Ein verklebtes noch so extrem kompakt gebautes Gerät bei denen immer häufiger auch der RAM verlötet ist - Das ist definitiv nicht nachhaltiger.
 
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Schon, dass man den Akku tauschen kann, ist ein geniales Feature. Der Akku ist wohl das Teil, was am häufigsten schlapp macht.
 
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