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TestFramework Laptop 13 Pro im Test: Genau so baut man ein tolles modulares Notebook
Kann Framework ja nichts für. Als das Gerät entwickelt wurde, war sicher nicht absehbar, dass der Speichermarkt leer gekauft wird. Immerhin könnte man aufrüsten, wenn die Verfügbarkeit besser wird.
Von den letzten zwanzig Firmennotebooks mit Defekten nach Misshandlung hätten wir bei einem Framework neunzehn problemlos reparieren können, statt sie zu entsorgen (USB, Display, Akku, Hauptplatine). Leider benötigen wir Mobilfunk an Bord, daher kommt Framework nicht in Frage.
Platter Akku, defekter USB-Anschluss, defektes Scharnier sind "Standarddefekte" aktueller Notebooks. Der Akku ist oft schwer zu wechseln, Scharniere und USB-Anschlüsse nur mit sehr fortgeschrittenen Fähigkeiten und Bastelei, die man hinterher sieht und merkt.
Reparierbarkeit ist einem egal - bis was kaputt geht und die Mülltonne winkt.
Woher kommt denn das unbedingte Pochen auf den RAM?
1. Der Standard wurde nicht von Framework entwickelt und auch nicht Etabliert. Es gibt bereits Lenovo und Dell Modelle damit.
2. Der Speicher ist jetzt gerade während "RAMageddon" teuer und schlecht verfügbar, das war weder im Vorfeld abzusehen, noch heißt das das so bleibt.
3. LPDDR im Notebook macht bezüglich der Laufzeit nur Sinn. Panther Lake setzt ihn teilweise sogar vorraus.
4. Und natürlich hat auswechselbarer RAM mehr Vorteile als fest verlöteter. RAM kann kaputt gehen, so muss also nur der Riegel getauscht werden anstatt des gesamten Mainboards. Und natürlich können sich die Anforderungen an die benötigte Menge auch im Laufe der Zeit ändern oder man kauft gerade jetzt in der Situation weniger um dann in zwei Jahren ein größeres Modul zu kaufen.
Es geht nicht um den Speichermarkt, es geht um den spezifischen LPCAMM2-Standard, der sich nie soweit durchgesetzt hat, dass einzelne Module im Endkundenmarkt in mehr als homöopatischen Dosen verfügbar gewesen wären.
Und Stand heute gibt es sie gar nicht mehr.
Was zur Folge hat, dass man bei dieser Firma ein Produkt bestellen kann, das nicht nur ab Werk nicht funktioniert, sondern auch im Nachgang vom Käufer nicht ohne Weiteres zum Leben erweckt werden kann.
Das ist dann wohl gelebte Modularität und Nachhaltigkeit.
SysteMart schrieb:
Und natürlich hat auswechselbarer RAM mehr Vorteile als fest verlöteter. RAM kann kaputt gehen, so muss also nur der Riegel getauscht werden anstatt des gesamten Mainboards.
Unsinn. Man kann sie (zu hohen Preisen) z.B. bei Lenovo erwerben. Oder in Verbindung mit dem Framework Laptop; Du stellst es so dar, als wäre der Laptop funktionsunfähig, weil der Endkunde den RAM selbst besorgen müsse.
LPCAMM hat aktuell noch keine Marktdurchdringung, das wird aber irgendwann kommen, LPDDR5 gibt es nur verlötet oder als CAMM und nicht jeder Hersteller wird zukünftig ausschließlich verlöteten RAM bei Laptops/Klein-PCs anbieten.
Ich habe ganz klar geschrieben, dass man das Gerät beim Hersteller in einer Konfiguration bestellen kann, in der es nicht funktionstüchtig ist, und in der man es Stand heute auch nicht funktionstüchtig machen kann, weil weder der freie Markt noch der Hersteller selbst LPCAMM2-Module einzeln verkauft.
Ach, und weil @nlr Sinn für Humor hat, kommt der Preis für genau diesen funktionsuntüchtigen Briefbeschwerer als dicke Zwischenüberschrift in den Artikel:
"Framework Laptop 13 Pro startet für 1.349 Euro"
[funktionslos]
Opa Hermie schrieb:
LPCAMM hat aktuell noch keine Marktdurchdringung, das wird aber irgendwann kommen
LPCAMM2 ist über 2 Jahre alt und war zwischenzeitlich in minimalen Variationen verfügbar. Wir erleben hier parallel zur Vorstellung dieses Geräts das Ende selbst dieser minimalen Verfügbarkeit von LPCAMM2. Stand heute handelt es sich um ein reines OEM-Format dessen letztes Echo ein einzelnes, gebrauchtes Modul in Großbritannien auf ebay ist:
Von den letzten zwanzig Firmennotebooks mit Defekten nach Misshandlung hätten wir bei einem Framework neunzehn problemlos reparieren können, statt sie zu entsorgen (USB, Display, Akku, Hauptplatine). Leider benötigen wir Mobilfunk an Bord, daher kommt Framework nicht in Frage.
Man kann normale Laptops auch reparieren (lassen). Zumindest bei uns macht das HP bei Defekten. Innerhalb Garantie bzw. des Care Packs sogar kostenlos.
Und auch wenns nicht mehr kostenlos ist, dürfte der Preis für die Reperatur noch immer kleiner sein als bei Framework. Weil man nur das Ersatzteil und die Arbeit bezahlt, während bei Framework das Grundgerät schon deutlich teurer ist und die Ersatzteile ebenso.