Bericht „Gaming-Distribution“: CachyOS-Co-Chefentwickler Peter Jung im Interview

megaapfel schrieb:
Leider ein Nischen-OS, das sich niemals durchsetzen wird, da selbst das Main-Feature Gaming-Performance hinter Windows zurückliegt und die Kompatibilität in vielen Spielen gar nicht gegeben ist.
Ja, absolut schlimm, dass alle Welt für Windows entwickelt und nicht für Linux. /s
Davon ab: Was ist für dich "in vielen Spielen"? Etwa Fortnite, Rainbow Six Siege, LoL, Valorant, Destiny, GTA V Online, F1, Battlefield 6?

Vergiss hier die Kompatibilität. Diese Spiele WOLLEN gar nicht mit Linux kompatibel sein, wegen des Anti-Cheats. LoL war mal mit Linux kompatibel, seit Riot Games Packman gegen Vanguard getauscht hat nicht mehr. Valorant war mal in der Beta mit Linux kompatibel, seit dem Release nicht mehr; auch hier wegen des Anti-Cheats. GTA V Online war mal mit Linux kompatibel, heute auch nicht mehr wegen des Anti-Cheats.
Das können wir nur ändern, indem wir entweder die Spiele meiden oder Publisher/Entwickler mit E-Mails bezüglich Linux/SteamDeck/SteamMachine-Support nerven.

Und trotzdem gibt es Anti-Cheats, die bereits kompatibel zu Linux sind und auch Spiele, die Anti-Cheat benutzen und die entweder einfach so laufen (warum auch immer) oder vom Entwickler aktiv supported wird.

Davon ab gibt es da draußen so viele Spiele, die man stattdessen spielen könnte und die auch mit Linux kompatibel sind, allen voran wegen der gradiosen Arbeit von vielen (CodeWeavers, WineHQ, Valve, AMD, Thomas Crider, DXVK, VKD3D, etc...) aber wenn man halt hauptsächlich schwitzen will... 🤷🏻 bleibt man bei Windows.

megaapfel schrieb:
Nvidia-Kompatibilität sollte Priorität Nummer 1 sein, wenn man das Projekt auch nur halbwegs ernst nimmt.
Und daran kann einzig und allein Nvidia was ändern. Und das trifft auf ALLE Linux-Distros zu und nicht nur auf CachyOS.

Es ist müßig, immer wieder den selben Kram wiederholen zu müssen, bloß weil jemand nicht verstehen will, wie der Hase unter Linux-Systemen zu laufen hat.

Warum sollte es Aufgabe von Linux sein, krampfhaft kompatibel zu etwas zu sein, dass sich dagegen wehrt, mit Linux kompatibel zu sein? Das sollte Aufgabe der Firmen sein!
Linux muss gar nichts, die Firmen müssen den Hintern hochkriegen!


Die Entwicklergemeinde beweist schon viel, wenn es darum geht, etwas kompatibel zu machen, sei es das xpadneo-Projekt, um die XBox-Controller kompatibel zu machen oder OpenLinkHub und ckb-next, um Corsair Produkte kompatibel zu machen oder Wine, welches sich überhaupt erst darum kümmert, dass Windows-Programme unter Linux funktionieren und dank Valve das Ganze aiuch für Spiele gilt. Oder LACT, welches quasi den MSI Afterburner ersetzt. Oder MangoHud, welches RTSS ersetzt. Aber wenn's nicht geht, dann geht's nicht. Dann muss der Hersteller ran!

Aber wem egal ist, warum es nicht geht oder wer Schuld hat, sollte einfach bei dem OS bleiben, welches man auch bisher genutzt hat. Man wechselt nicht zu Linux, nur weil der Balken dort um 1 oder 2% länger ist.

Snoopmore schrieb:
Ausprobiert, Audio fürn popo, google ergab dass das bei einigen problem zu schein scheint, worum sich aber niemand kümmert.
Was die Probleme waren, dass Audio bei dir nicht funktioniert hat, wäre noch interessant zu wissen gewesen. Befehlsausgaben, Logs, etc. Da kann man ggf. schon viel rauslesen, woran es hakt.



Tatsächlich habe ich zusammen mit meiner Mutter letzte Woche CachyOS auf das Framework 13 meiner Mutter installiert, worauf bis vor kurzem noch KDE neon lief. Also direkt ready gemacht, auch mit den BtrFS-Snapshots und den Snapshots via den Transaction Hooks von Pacman. Bisher ist sie begeistert von CachyOS, weil es einfach läuft und vieles einfach schneller reagiert als zuvor unter KDE neon.
Ich für mich selber sehe aber bisher keinen Grund auf CachyOS zu wechseln, dafür funktioniert mein EndeavourOS im Dual Boot mit Windows bisher einfach zu gut. 😊
 
Zuletzt bearbeitet: (Zwei fehlende Wörter ergänzt im Absatz mit den Anti-Cheats.)
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chillipepper schrieb:
Wäre schön, wenn die Installer besser funktionieren würden hinsichtlich DUAL-Boot mit Windows.
Egal ob Legacy oder EFI-BIOS, mit dem Installer ist eine bootfähige Installation parallel zu Windows leider nicht hinzubekommen. Wenn ich das recht in Erinnerung habe, bootet da leider gar nichts, auch wenn man das Bootmenü des BIOS aufruft.
Also bei mir läuft es gerade im Dual Boot mit Windows, auch mit Secure Boot Enabled und ich hab absolut keine Probleme.

Limine als Bootloader bei der Installation gewählt und nach der Installation beim ersten Boot im BIOS Secureboot in den Setup Modus versetzt(in meinem Fall mit MSI Board durch umstellen auf Custom Mode, Löschen aller Secure Boot Variablem und dem Deaktivieren von automatischen Factory Keys)
Dann in Cachy die Schritte aus deren Wiki für SecureBoot durchgegangen, neugestartet und fertig.

Code:
sudo pacman -S sbctl

sudo sbctl create-keys
sudo sbctl enroll-keys --microsoft


sudo limine-enroll-config
sudo limine-update

1774545840308.png


Was evtl hilf ist, dass ich für Windows und Linux auch komplett getrennte SSDs habe, keine Ahnung wie das aussieht, wenn ich beides auf einer SSD installieren wollen würde.
Aber ich denke mal es ist Standard, dass man die beiden nicht auf einer SSD mischt, weil Windows ja gerne mal irgendwelche Boot Geschichten auf der Platte rumschreibt.
 
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Immerhin hat es jetzt vier Monate gedauert, bis sich meine primäre CachyOS-Workstation gerade eben zu Tode geupdatet hat.

Totaler Blackscreen nach dem Logo, wo es schon nice wäre den Logon-Screen zu bekommen.

Der längste Run bisher, aber ist halt nervig. Keine direkte Recovery-Möglichkeit, jetzt erstmal wieder auf der Kommandozeile rumlöten um rauszufinden was überhaupt los ist, vermutlich mit nem Recovery-Stick booten und auf einen Snapshot von davor zu reverten.
 
CachyOS hat offensichtlich noch ein paar Kinderkrankheiten, die behoben werden müssen, vor allem wenn es um die Installation und Updates geht. Es ist einfach nicht akzeptabel, dass eine bootfähige Installation parallel zu Windows nicht funktioniert und Updates zu einem kompletten Systemausfall führen können. Ein stabiles und zuverlässiges System sollte die Grundvoraussetzung sein, bevor man über weitere Funktionen spricht.
 
Cat Toaster schrieb:
Keine direkte Recovery-Möglichkeit, jetzt erstmal wieder auf der Kommandozeile rumlöten um rauszufinden was überhaupt los ist, vermutlich mit nem Recovery-Stick booten und auf einen Snapshot von davor zu reverten.

Nach dem Cachy Logo? kommt nicht vorher der Boot-Manager wo du einen Snapshot laden kannst?
Ergänzung ()

kurgon181 schrieb:
Es ist einfach nicht akzeptabel, dass eine bootfähige Installation parallel zu Windows nicht funktioniert
Siehe 2 Posts weiter oben, warum soll das nicht funktionieren?
kurgon181 schrieb:
und Updates zu einem kompletten Systemausfall führen können.
Sollte sowas mal passieren, gibts dafür doch die Snapshots.
Ich hatte gestern auch einen Fehler biem Updaten weil der Server anscheinend bei einem der Nvidia-utils Updates plötzlich nicht mehr erreichbar war und ich dann blöderweise versucht hatte einfach das Update tool zu schließen.
Beim erneuten Öffnen bekam ich dann nur die Meldung dass bereits ein Update läuft.
Irgendwann wurde mir dann auch eine Meldung zum Neustart angezeigt, danach befand ich mich aber im "Emergency mode" und kam nicht mehr ins system.
Also einfach nochmal neugestartet und im Boot-Manager den Snapshot geladen, der automatisch vor dem Update erstellt wurde.

Wenn man das System gerade dringend braucht, hätte man dann hier direkt weiterarbeiten können, ich hab dann einfach die ganzen Updates nochmal installiert und diesmal dabei die Finger still gehalten und danach liefs auch nach dem Neustart mit allen Updates wieder.

Aber das ist ja ein allgemeines Rolling Release Problem und nicht Cachy Spezifisch
 
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Taxxor schrieb:
Nach dem Cachy Logo? kommt nicht vorher der Boot-Manager wo du einen Snapshot laden kannst?
Ja, der systemd-Bootmanager wo ich den Kernel wähle. Wie ich da einen Snapshot wählen könnte, wüsste ich nicht. Das wäre geradezu komfortabel! Basiert halt noch auf dem Install-ISO von 11/2025. Da waren noch nicht mal Snapshots "out of the box" ein Konzept.

Also irgendwie in ein Terminal und dann mit Gefuchtel würde wohl gehen, aber eigentlich hatte ich jetzt vor mein System zu benutzen, was ich jetzt erstmal unter Windows mache, bis mein Brast verflogen ist und ich irgendwann die Tage wieder den Antrieb für den Themenkomplex "Betriebssysteme als Selbstzweck" aufbringen kann.

300-500 Updates die Woche, alle Nase lang wird am Kernel geschraubt. Es ist vielleicht doch ein wenig zu aggressiv für meinen Geschmack.

Ich habe ein komplettes "Image" mit FSArchive, ne User-Sicherung mit KopiaUI und Snapshots bei so ziemlich jeder Update-Interaktion, aber ich würde lügen wenn ich behaupten würde, dass ich im ständigen "Recovery" geübt wäre.
 
Cat Toaster schrieb:
Immerhin hat es jetzt vier Monate gedauert, bis sich meine primäre CachyOS-Workstation gerade eben zu Tode geupdatet hat.

Totaler Blackscreen nach dem Logo, wo es schon nice wäre den Logon-Screen zu bekommen.

Der längste Run bisher, aber ist halt nervig. Keine direkte Recovery-Möglichkeit, jetzt erstmal wieder auf der Kommandozeile rumlöten um rauszufinden was überhaupt los ist, vermutlich mit nem Recovery-Stick booten und auf einen Snapshot von davor zu reverten.
Kannst du mal beschreiben was genau du gemacht hast? Das klingt schon sehr merkwürdig und wild.
 
Cat Toaster schrieb:
Ja, der systemd-Bootmanager wo ich den Kernel wähle. Wie ich da einen Snapshot wählen könnte, wüsste ich nicht. Das wäre geradezu komfortabel!
Hm ich nutze halt Limine, da ist snapper automatisch integriert, sieht bei mir so aus
1774547663149.png


Nummer 84+85 waren hier die jeweiligen Pre-Update und Post-Update Snapshots des missglückten Updates, bin dann also beim Start auf die 84 gegangen. 86+87 sind dann die Pre- und Post-Update Shots des danach geglückten Updates
 
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@Taxxor
Ja, so wünsche ich mir das. Letztes Jahr war noch "systemd" der "Standard", da habe ich mangels "Ahnung" dann nichts geändert.

@Snakeeater

Ich hab den Cachy-Updater ausgeführt, überall Ja und Amen gesagt, gab auch keine Fehler und zum Schluss neu gebootet, als er das angeraten hat. Cachy-OS-Logo, Ende. Alle vier Bildschirme bleiben schwarz (aber Backlight aktiv, also nicht "no signal".)

Genauso wenig wild, wie ich seit vier Monaten auf drei unterschiedlichen Systemen agiere. Ist nicht so, dass ich das nicht gerettet bekomme, muss man aber halt wollen. Und danach weiß ja immer noch nicht "woran es jelegen hat". Kann man mal "rasch" Logs wälzen oder ne mit dem nächsten Update noch ne Woche warten und das beste hoffen.
 
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Ein tolles OS
aber ich war wieder sehr schnell bei Windows
Hab sowohl ein Fiio K13 und ein Hyperx Mikrofon welches beides einen DAC hat und Linux ist damit einfach nicht klar gekommen, es hat immer wieder hin und her gewechselt, und konnte auch nicht wirklich einstellen welches die Standard quelle den nun sein soll. Und Discord hat mein Mikrofon nicht sofort gefunden und durfte erst mal ne stunde googeln wie ich den mist nun einrichte. Bei Windows hat ein Rechtsklick gereicht und da wurde die Standardquelle ausgewählt egal im welchen Programm. Und unter Windows hatte ich nie das problem das meine Quelle nicht erkannt wird das hatte ich höchstes in Windows 98 Zeiten
 
chillipepper schrieb:
Wäre schön, wenn die Installer besser funktionieren würden hinsichtlich DUAL-Boot mit Windows.
Das war doch schon immer ein Problem, egal welche Distro.
Naja an sich kein Problem, aber es ist nur eine Frage der Zeit bis wieder ein größeres Windows Update den Bootloader demoliert(Grub, Limine, whatever).

Am Besten für Windows eine eigene Festplatte nutzen und keine Partitionen, dann hast weniger Ärger.
 
Cat Toaster schrieb:
Ja, so wünsche ich mir das. Letztes Jahr war noch "systemd" der "Standard", da habe ich mangels "Ahnung" dann nichts geändert.
Naja wenn du es ja jetzt eh zerschossen hast, kannst du es ja direkt mal frisch mit Limine (und natürlich als Btrfs und nicht ext4) installieren^^

Cat Toaster schrieb:
Ich hab den Cachy-Updater ausgeführt, überall Ja und Amen gesagt, gab auch keine Fehler und zum Schluss neu gebootet, als er das angeraten hat.
Zum Verständnis: Als die Konsole dir gesagt hat, dass alles fertig ist und du "Y" für Neustart eingeben sollst oder als rechts in der Ecke die Meldung aufgeploppt ist, dass ein Neustart empfohlen ist?

Denn das Popup kommt auch schon während die Updates noch laufen, weil es meistens direkt kommt sobald irgendein einzelnes Update durch ist, was einen Neustart erfordern würde, auch wenn gerade noch weitere Updates laufen.
 
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kurgon181 schrieb:
CachyOS hat offensichtlich noch ein paar Kinderkrankheiten, die behoben werden müssen, vor allem wenn es um die Installation und Updates geht. Es ist einfach nicht akzeptabel, dass eine bootfähige Installation parallel zu Windows nicht funktioniert und Updates zu einem kompletten Systemausfall führen können. Ein stabiles und zuverlässiges System sollte die Grundvoraussetzung sein, bevor man über weitere Funktionen spricht.
CachyOS basiert auf einem RR (rolling release) und auch noch bleeding edge bzw. "unstable" (wäre bei Debian die topaktuelle Variante), wo alles was irgendwie an Updates eintrudelt eingespielt wird

das ist schon sehr anspruchsvoll und nervenauftreibend, benötigt Backups oder Archive von vorherigen existenten Paketen und deren Abhängigkeiten.

Dem entgegen wirken die Btrfs Snapshots und Rollback Support und andere Schmankerl, damit man nahtlos in einen vollständig funktionsfähigen Zustand wieder zurück kann, falls es mal wirklich schief läuft.

Die extrem-Variante ist LFS (Linux from Scratch) ohne Paket-Manager, wo man wirklich alles selber dokumentieren sollte und einstellen kann - Gentoo ist ziemlich nah dran - hat aber noch einen Paket-Manager, der einem etwas der Arbeit abnimmt.
Und das System macht eben genau das, was man will - bei Bedienungs- und Konfigurationsfehlern kann das eben schonmal daneben gehen oder das System-Update funktioniert nicht richtig, weil man es nicht richtig bedient.

Deswegen tu ich mir eine binär-basierte RR Distro trotzdem nicht an [hab eben spezielle Anforderungen)], hatte schon zig schlechte Erfahrungen mit Paket-Manager (binär), Dependency-Hell und und und

Bin momentan mit Gentoo mit ~amd64 (also "testing") unterwegs mit teils "unstable" bzw. "bleeding edge" direkt vom Entwicklungszweig mit teils deaktivierten und teil zusätzlich aktiverten use-flags (Funktions-Varianten von Programmen).

Deswegen gibt es so viele unterschiedliche Distros - weil man sie auf einen speziellen Anwendungszweck oder eben ein paar wenige oder etwas breiter für z.B. halbwegs aktuell Leistung oder auf Sicherheit optimiert auslegen kann ...

Genauso gibt es grundlegend unterschiedliche desktop environment Schema - tiling [nebeneinander oder Vollbild] oder floating [windows-like, übereinander].

Wer sagt, dass es keine Standards gibt, kennt XDG und die vereinheitlichte Ordner-Struktur nicht, ebenso gibt es aber auch davon wieder abweichende unterschiedliche Varianten (NixOS), die extreme Vorteile bringen, weil man z.B. sein gesamtes System durchkonfigurieren kann anhand von ein paar Konfigurationsdateien, die zentral vorliegen ... und und und

os age │ 997 days
ist das aktuelle Alter meiner Installation, die schon diverse Kernel-Versionen und "world" bzw. "system"-Updates mitgemacht hat ...
 
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Die einzige Hardware die auf der Strecke geblieben ist, ist mein TrackIR Pro 5.
Taxxor schrieb:
Naja wenn du es ja jetzt eh zerschossen hast, kannst du es ja direkt mal frisch mit Limine installieren^^
Ja, du steckt schon so viel Customizing drin, bis Lenkrad und Pedale liefen, ich mag da nach so kurzer Zeit nicht mal durch. :)
Taxxor schrieb:
Zum Verständnis: Als die Konsole dir gesagt hat dass du neustarten sollst, oder als rechts in der Ecke die Meldung aufgeploppt ist dass ein Neustart empfohlen ist?

Denn das Popup kommt auch schon während die Updates noch laufen, weil es meistens direkt kommt sobald irgendein einzelnes Update durch ist, was einen Neustart erfordern würde, auch wenn danach noch weitere Updates kommen.
Die Konsole, waren Kernel-Updates dabei.
 
@Cat Toaster dotfiles sichern und dokumentieren, was man verändert hat in der Konfiguration [hab mich auch lange dagegen gesträubt aber dann nachgegeben, weil es einfach Sinn macht und massiv Mehraufwand und Nerven einspart] - dann geht das beim nächsten Mal im Nu
 
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Smockil schrieb:
@DocAimless 1. Software-Verfügbarkeit und Kompatibilität
  • Fehlende native Anwendungen: Viele Industriestandards wie die Adobe Creative Cloud (Photoshop, Premiere) oder das vollständige Microsoft Office-Paket laufen nicht nativ unter Linux.
  • Alternative Software: Man ist oft auf Open-Source-Alternativen (z. B. GIMP statt Photoshop, LibreOffice statt MS Office) angewiesen, die teilweise eine andere Bedienlogik oder geringere Interoperabilität aufweisen.

Ja mei, wenn das wichtig ist, dann ist es wichtig. Wenn Du also Grafiker oder sonst ein "Kreativer" bist, der auf die Adobe-Dinger angewiesen ist, dann ist Linux blöd.

Aber trifft das denn überhaupt auf Dich zu?

Privat nutze ich schon seit Jahrzehnten "alternative Software". Um einen Brief zu schreiben oder mal eine kleine Tabellenkalkulation zu machen, brauche ich jedenfalls kein Office-Paket von Microsoft.

Smockil schrieb:
2. Gaming-Hürden
  • Anti-Cheat-Systeme: Viele beliebte Multiplayer-Titel (z. B. Roblox oder bestimmte Titel mit hardwarebasiertem Anti-Cheat) funktionieren aufgrund der Sicherheitsmechanismen nicht oder nur mit großem Aufwand.

Ja, das ist auch eine blöde Hürde, wenn man solche Spiele denn wirklich spielt.

Trifft das denn überhaupt auf Dich zu?

Smockil schrieb:
  • Performance-Einbußen: Trotz Tools wie Proton (von Valve) kann es bei manchen Spielen zu Leistungseinbußen oder Grafikfehlern kommen, die unter Windows nicht auftreten.

Genau so ist es: "kann bei manchen Spielen".
Bei den allermeisten Spielen tritt es halt nicht auf!

Smockil schrieb:
  • Nvidia-Treiber: Während AMD-Treiber meist direkt im System integriert sind, erfordern Nvidia-Grafikkarten oft eine manuelle Installation proprietärer Treiber, was zu Problemen bei System-Updates führen kann.

Wir sind hier ja in einem Thread zu CachyOS. Und dort ist diese Aussage schlicht: falsch!
Ich hatte zuletzt extra eine RTX 3080 in einen PC mit CachyOS installiert, und war dann verzweifelt auf der Suche nach Treibern.

Turns out: braucht man nicht.
Hardware wird von CachyOS erkannt, Treiber sind dann installiert.
Plug & Play! Weniger Aufwand als bei einem Windows-PC

Smockil schrieb:
3. Hardware-Unterstützung
  • Spezial-Hardware: Peripheriegeräte wie High-End-Gaming-Mäuse mit spezieller Software, RGB-Steuerungen oder professionelle Audio-Interfaces bieten oft keine offiziellen Linux-Treiber.

Sicher gibt es Spezialhardware, die nicht läuft. Bei mir aber läuft bisher alles, was ich angeschlossen habe. Da sind auch Gaming-Mäuse und Gaming-Tastaturen dabei, mit RGB, die wurden allesamt von OpenRGB erkannt.

USB-Soundinterfaces laufen ebenso meist problemlos. Neue ohnehin!

Welches professionelle Soundinterface benutzt Du denn?

Smockil schrieb:
4. Komplexität und Lernkurve
  • Terminal-Nutzung: Auch wenn moderne Distributionen (wie Linux Mint) sehr einsteigerfreundlich sind, landet man bei tiefergehenden Problemen oder speziellen Konfigurationen oft in der Kommandozeile (Terminal).

Und bei Windows popelt man in der Registry herum, und weiß ebenfalls nicht, was man tut.

So ist das bei allen Betriebssystemen: man muss ab und an herumtinkern. Unter CachyOS tinkert man einfach ein wenig anders. Allerdings muss ich sagen: so wenig wie bei CachyOS habe ich das Terminal einer Linix-Installation noch nie gebraucht.

Smockil schrieb:
  • Fragmentierung: Die riesige Auswahl an verschiedenen Versionen ("Distributionen") und Desktop-Oberflächen kann Einsteiger überfordern. Es gibt keinen einheitlichen Standard.
5. Fehlender kommerzieller Support
  • Keine zentrale Anlaufstelle: Da es "das eine Linux" nicht gibt, fehlt für Privatnutzer oft ein direkter Kundensupport. Bei Problemen ist man auf Foren, Wikis oder Community-Hilfe angewiesen.

Wann hast Du denn zuletzt den Windows-Support kontaktiert?

Ach, ich vergaß, der hat ja bestimmt Dich angerufen, um ein Problem zu lösen, von dem Du bisher noch gar nicht wusstest...

Ehrlich gesagt ist meine Erfahrung bisher, dass ich Lösungen für Linux-Probleme meist schneller finde, als für Windows-Probleme.
 
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Aber wenn es nur normale Systemupdates waren, dann müsste das Problem doch bei allen cachyos Nutzern auftreten?

Klingt eher danach das du viel bastelst und dann irgendwas zerschossen wurde. Daher die Empfehlung für ein snapshot system wie snapper, bei Tumbleweed tadellos integriert hüst.

Erstmal googeln was limine ist.
 
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Smockil schrieb:
Liegt alles an Linux nicht die Spiele müssen sich anpassen sondern das betriebsystem dem Spiel...
Bitte was? Erst läuft ein Spiel unter Linux und dann aufeinmal nicht mehr weil der Publisher das so will. GTA Online als Beispiel. Aber ja, das OS muss sich anpassen, gaaaaaaanz sicher :stacheln:
 
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Snakeeater schrieb:
Aber wenn es nur normale Systemupdates waren, dann müsste das Problem doch bei allen cachyos Nutzern auftreten?

Klingt eher danach das du viel bastelst und dann irgendwas zerschossen wurde. Daher die Empfehlung für ein snapshot system wie snapper, bei Tumbleweed tadellos integriert hüst.

Erstmal googeln was limine ist.
Ja, ich hab mich tatsächlich nur gefragt, warum "User-Error" nicht schon Dein erster Satz war. Möglich, aber nicht hilfreich. :)

Die Linux-Welt dürfte eine noch deutlich höhere Variabilität aufweisen als die Windows-Welt. Das ist ihr nicht zuletzt Ihr Sinn. Ich hab ja nicht ohne Grund Snapshots, Image und Home-Sicherung.

Nerven tut es trotzdem! Gerade weil es 0 Fehlermeldung/Hinweise auf irgendwas gibt. Und es nicht so, dass ich mein CachyOS nicht alle drei Tage update ohne das es sich zerstört.
 
Eine absolute Spitzen-Distro. Kommt auf meinen 2 Gamingsystemen zum Einsatz und half mir von Windows zu entfliehen. Danke CachyOS!
 
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