Hallo zusammen,
da sich hier ja einiges getan hat, noch mal ein paar Anmerkungen dazu.
erstmal @ 1Hz:
Ich schieb die folgende Aussage mal auf die Uhrzeit
Außerdem behaupte ich, dass Du bei dem kleinen Mainboard Probleme mit dem großen Kühler bekommst. Der stößt sehr wahrscheinlich irgendwo an - zum Beispiel an die Grafikkarte. Also wäre hier auch der TX3 problemloser.
Das ist schlichtweg unsinnig. Außerdem würde ich die konfig hier nicht posten, wenns nicht zusammenpassen würde. Da du offenbar keine Erfahrung mit Mainboards < fullATX hast:
mATX bietet keinerlei Nachteile ggü. fullATX, es sei denn, man möchte mehr als 2 Erweiterungskarten einbauen oder SLI einsetzen.
Vorteile: Meist etwas günstiger, kompakteres Case möglich
@ TE
Zur Graka: Ich würde dir zur HD6870 raten. Diese ist in Battlefield genauso schnell wie eine GTX 560ti.
Quelle: http://www.pcgameshardware.de/aid,8...t-1111-Beta-Test-des-Tages/Action-Spiel/Test/
Zudem ist das P/L-Verhältnis bei der HD6870 einfach weit besser als bei der genannten 560ti, die um 50€ teurer ist. Wenn du wegen Linux auf jeden Fall eine nvidia haben möchtest, musst du halt mehr ausgeben.
Zur aktuellen Treibersituation unter Linux kann ich dir nicht viel sagen, da ich mich mit Linux-Systemen bisher nur sehr wenig beschäftigt habe (meine ATI Rage 128 Pro lief damals jedenfalls problemlos

), aber allein die pauschale Aussage
"Genaues kann ich dir da nicht sagen, aber auf jeden Fall solltest du auf Nvidia zurueckgreifen, ATI und Linux kannst du total vergessen!" zeigt doch schon, dass sich der Betreffende noch viel weniger auskennt.
Recherchiere doch am besten mal selbst, ob dein gewüschtes Modell unterstützt wird und obs damit irgendwelche Probleme gibt.
CPU: So wie ich das sehe, wird das ja primär ein Arbeits-PC und keine Spielekiste. Daher würde ich hier gleich auf einen 4Kerner setzen. Evtl. arbeitest du ja doch mal mit multi-threaded applications und da bietet der i5 2320 im Durchschnitt satte 40% mehr Leistung als der i3 2120.
CPU-Kühler: Der Macho bietet eine hervorragende Kühlleistung bei sehr gerimgem Luftstrom, daher habe ich diesen Kühler empfohlen.
RAM: In deiner letzten Aufstellung hast du die RipJaws drin. Davon würde ich abraten. Diese Heatspreader bringen rein gar nichts außer Probleme, wenn du doch mal einen größeren CPU-Kühler einbauen willst.
MB: Mir ist nicht ganz klar, wieso hier ein P67-Board empfohlen wird? Würde m.M.n. höchstens Sinn machen, wenn eine K-CPU oder ein SLI-Gespann verwendet werden sollen.
Hier ist ein H67-Board völlig ausreichend, ansonsten sollte man gleich ein Z68-Board nehmen.
Die Aussagen zu Lüftersteuerung und Leistungsaufnahme kann man so übrigens nicht mehr uneingeschränkt stehen lassen, da hat sich seit den AM2+/AM3-Zeiten einiges geändert...
Wenn du Undervolting betreiben möchtest, wäre ein Gigabyte oder ASUS-Board eine gute Wahl. Ansonsten machst du mit dem genannten AsRock nichts falsch (@ 1Hz: Nein, die AsRock-Boards machen keine solchen Probleme mehr, wie vor 10 Jahren.

Die Qualität stimmt - sieht man an den verbauten Komponenten - und das P/L-Verhältnis ist sehr gut)
SSD: Auch hier bin ich der Meinung, dass die in nem Arbeits-PC nicht fehl am Platz ist. Sie macht das Arbeiten m.E.n. einfach spürbar angenehmer. Natürlich kannst du auch später noch eine SSD nachrüsten.
HDD: Wenn die SSD rausfällt, dann nimm eine Caviar Blue, die ist immerhin etwas schneller als eine Green.
Gehäuse: Ich selber habs ja aufgegeben, in diesem Bereich auf Teufel komm raus zu sparen, aber wenns dir auf den letzten Pfennig ankommt, dann nimm ein Coolermaster Elite oder ein Xigmatek Asgard.
Ansonsten halte ich das Fractal Design Arc mini für ein sehr gutes Case, das auch nicht allzu groß ist. Von Gehäusen mit kompletter Dämmung würde ich eher abraten. Ich hatte bereits gedämmte Gehäuse und es macht im Endeffekt mehr Probleme als es Nutzen bringt.
Eine Dämmung dient in erster Linie dazu, das gehäuse schwerer, stabiler und somit unempfindlicher ggü. Vibrationen zu machen (--> HDD). Hier ist es aber weitaus effizienter, nur die HDD gezielt zu entkoppeln (z.B. Sharkoon Vibe Fixer oder Shoggy) und ggf. zu dämmen (--> Dämmbox).
Zum Zweiten kann eine Dämmung den auftretenden Schall tatsächlich etwas filtern, Wunder sollte man sich davon aber keine erwarten. Besser ist es hier, durch kluge Komponentenauswahl von Anfang an Lärm zu vermeiden.
Der Nachteil: Eine Dämmung wirkt sich nicht nur auf die Lautstärke aus, sondern auch auf die Gehäuse-Temps., was immer wieder unterschätzt wird. Letztlich müssen dann die Gehäuselüfter schneller drehen, um die Wärme abzutransportieren, womit nichts gewonnen ist.
Wenn dir das Fractal Design zu klein oder zu teuer ist, wäre das Bitfenix Shinobi eine gute Wahl. Die Verarbeitung ist angesichts des überschaubaren Preises hervorragend und die Standardlüfter sind heruntergeregelt sehr leise.
Auf shw wurden unter anderem das Silencio, das Define R3 und das Arc Design verglichen und die Temps ermittelt:
LINK (angegeben ist jew. die Differenz zur Raumtemperatur in Grad Kelvin)
Grüße,
Peter_Shaw