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generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?
Wie wärs, wenn Du mal Deinen Verstand einschalten würdest, bevor Du so eine Grafik postest ? Da legst Du mit der Grafik einen Nachweis dafür auf den Tisch, dass der Verbrennungsmotor um 40 Prozent effizienter herzustellen ist, als ein Elektromotor, und das nennst Du "fast nichts"; unglaublich !
hallo7 schrieb:
Somit bleibt hauptsächlich der Betrieb und dieser hängt vom Strommix ab. 2011 waren 10% regenerative Energien im D Strommix, 2015 sind es schon 25% gewesen. Somit ist ein Verbrenner besser, wenn er weniger als 2-3 Liter verbraucht (also in echt)
Genauso machst Du es mit dem Betrieb der Fahrzeuge, denn da zeigen die beiden rechten Säulen Deiner Grafik ganz klar, dass der Verbrennungsmotor effizienter ist als der Elektromotor, was ja auch ganz klar ist, denn bei der Umwandlung von Kohle in Strom gehen ja schon mal bis zu zwei Drittel der Primärenergie als Wärme verloren, während im Verbrennungsmotor nur circa ein Drittel der Primärenergie verloren geht.
Jetzt wirst Du zwar wahrscheinlich sagen, dass die linken vier Säulen der Grafik aber den Elektroantrieb als die effizientere Antriebsmethode sehr wohl bestätigen würden, wenn man dafür den dort aufgezeigten entsprechenden Strommix verwenden würde !
Was für ein Phantast bist Du denn eigentlich ?
Was soll denn das sein, ein "Strommix" ? Das ist dioch nichts als ein Taschenspieler-Rechentrick !
Wenn man bei einem Strommix der einen Seite regenerativen Strom zuordnet, muss der doch auf der anderen Seite dafür wieder fossil erzeugt werden ! Unterm Strich ändert sich absolut nix ! Man kann doch nicht behaupten, die eine Seite wäre deshalb effizienter und sauberer, weil man den Dreck der anderen Seite zuschiebt ! Unglaublich !!!
Du willst die bessere Effizienz eines Elektromotors dadurch beweisen, dass Du einen Strommix unterstellst, den es gar nicht gibt ! Solange sonstiger Energiebedarf (also außer Mobilität) nicht vollständig durch regenerative Energie ersetzt ist, muss der Strom für die Elektromobilität aus Kohle oder anderen fossilen Ressourcen erzeugt werden.
Du malst also Traumbilder, denn es wird auf unabsehbare Zeit nicht genügend regenerativ erzeugten Strom geben, um unseren sonstigen Energiebedarf damit zu decken, damit darüber hinaus noch sauberer Strom für die Elektromobilität verbleiben könnte.
Und dann fehlt Dir für noch etwas das Verständnis:
Ein Auto ist nicht nur deshalb effizienter, weil es einen effizienteren Antrieb hätte als ein anderes ! Zur Effizienz eines Fahrzeuges gehören auch die Reichweite, die Betankungsmöglichkeit und vieles mehr, woran es in der Elektromobilität grundlegend mangelt. Insbesondere die Batterie ist ein Effizienzkiller, und da ist keine Aussicht auf eine Besserung in Sicht. Seit Jahrzehnten forscht man energisch an der Herstellung effizienterer Batterien und ist damit keinen entscheidenden Schritt weitergekommen bisher !
Der benoetigte Strom wird von einer mit Erneuerbaren ausgebauten Version des Strommixes generiert, den wir heute schon verwenden. Die vierte Kurve von links entspricht also dem Status quo, welches lediglich besser wird.
Finds aber amuesant, wie du andere Leute als "Phantasten" bezeichnest, im gleichen Atemzug aber fordest Wasserstoff im grossen Stil aus Hydrolyse zu gewinnen.
bei der Umwandlung von Kohle in Strom gehen ja schon mal bis zu zwei Drittel der Primär Energie als Wärme verloren, während im Verbrennungsmotor nur circa ein Drittel der Primärenergie verloren gehen.
wenn ein Verbrennungsmotor einen Wirkungsgrad von 40- ~45% hat und in deiner bunten kleinen Welt nur 33% verloren gehen - wo bleibt dann der Rest? (sag jetzt nicht im Getriebe sonst bekommst ne Schelle!)
de la Cruz schrieb:
Für die Elektromobilität gibt es den dafür benötigten Strom nicht !!!
nur mal Interessehalber, aus welchem Wasserstoffbergwerk willst du eigentlich dein H2 fördern - klar am Jupiter und Saturn soll viel davon herumschweben, aber bis Gasprom da ein Rohr legt wird noch etwas dauern
@de la Cruz: Dir ist vermutlich klar, dass deine Sichtweise hinsichtlich der Oekobilanz von Elektroautos vom Konsensus abweicht. Spuck doch einfach mal aus, wie du darauf kommst oder wer dir den Floh ins Ohr gesetzt hat. Saemtliche Quellen, die ich gefunden habe decken sich groesstenteils mit der von hallo7 geposteten Grafik.
Nun ja, dann lies einfach mal oben oder verinnerliche Dir mal die Grafik von hallo7! Die beweist nämlich ganz eindeutig, dass schon allein vom Energieeinsatz der Verbrennungsmotor dem Elektromotor überlegen ist.
im Übrigen könnte man darauf auch selbst kommen, wenn man mal ein bisschen kritisch nachdenkt; scheint heute ja aber kaum mehr einer zu machen, nur dem Mainstream nachplappern, und der ist eben, Elektroauto ist toll, kommt ja hinten kein Dreck raus !
Findus schrieb:
nur mal Interessehalber, aus welchem Wasserstoffbergwerk willst du eigentlich dein H2 fördern - klar am Jupiter und Saturn soll viel davon herumschweben, aber bis Gasprom da ein Rohr legt wird noch etwas dauern
Wasserstoff, um die ganze Welt damit mit umweltfreundlicher Energie zu versogen, kann im Übefluss in den großen Wüstengebieten unserer Erde solarthermisch gewonnen werden ! Dass es den heute nochnicht gibt, ändert aber doch daran nichts, dass heute der Verbrennungsmotor als Antrieb sauberer ist, weil wir den Strom, um den Verbrennungsmotor durch Elektromobilität zu ersetzten heute nur in Kohlekraftwerken erzeugen könnten !
Also was soll der Unsinn, den heute regenerativen Strom aus unserem sontigen Energiebedarf herauszunehmen, um damit elektrisch zu fahren, und dafür dann den im sonstigen Bereich fehlenden Strom wieder fossil zu erzeugen ! Und dafür dann mit Autos herumzufahren, mit denen wir keine 200 km weit kommen und für die es auch keine Infrastruktur gibt, die leere Batterie wieder aufzufüllen, und schon gar nicht schnell !
Wenn einer da nicht selbst auf die Idee kommt, dass es in dem Fall besser ist, die Autos weiter und effizient mit den fossilen Brennstoffen zu betreiben und den den begrent vorhandenen Strom dort zu verbrauchen, wo er viel sinnvoller und effizenter eingesetzt werden kann.
es hat nichts mit "Kritisch denken" zu tun wenn man sich irgendwelche Werte zusammenspinnt und dann falsche Schlüsse auf Basis dieser zieht
und wenn du nicht gerade auf einem Superplus See deine Garage hast und das nur mit der Schöpfkelle einfüllst, darfst du in deine kritische Denke gerne auch mal den Weg des Rohöls und dessen wundersame Verzauberung zu nutzbaren Kraftstoffen mit einberechnen
aber lass dich nicht abhalten, womöglich kannst du ja belegen das die Idioten mit Ihrem "Mainstream" falsch liegen und alles doch aus den vier Elementen besteht
Der benoetigte Strom wird von einer mit Erneuerbaren ausgebauten Version des Strommixes generiert, den wir heute schon verwenden. Die vierte Kurve von links entspricht also dem Status quo, welches lediglich besser wird.
Finds aber amuesant, wie du andere Leute als "Phantasten" bezeichnest, im gleichen Atemzug aber fordest Wasserstoff im grossen Stil aus Hydrolyse zu gewinnen.
Wie gesagt, von einem Strommix auszugehen und damit den Dreck einfach von einer auf die andere Seite zu schieben und sich darüber zu freuen, dass die eine Seite nun angeblich "sauber" ist, ist doch blühender Unsinn !
Entscheidend ist immer nur, was insgesamt unterm Strich herauskommt, und da ist es im Moment besser, den knappen ökologisch erzeugten Strom in unsere Netze zu speisen, anstatt dort fossilie Energie zu verbrennen, und mit dieser fossilien Energie vorerst weiter unsere höchst effizienten Verbrennungsmotoren zu betreiben !
Wasserstoff, um die ganze Welt damit mit umweltfreundlicher Energie zu versogen, kann im Übefluss in den großen Wüstengebieten unserer Erde solarthermisch gewonnen werden ! Dass es den heute nochnicht gibt, ändert aber doch daran nichts, dass heute der Verbrennungsmotor als Antrieb sauberer ist, weil wir den Strom, um den Verbrennungsmotor durch Elektromobilität zu ersetzten heute nur in Kohlekraftwerken erzeugen könnten !
Also was soll der Unsinn, den heute regenerativen Strom aus unserem sontigen Energiebedarf herauszunehmen, um damit elektrisch zu fahren, und dafür dann den im sonstigen Bereich fehlenden Strom wieder fossil zu erzeugen ! Und dafür dann mit Autos herumzufahren, mit denen wir keine 200 km weit kommen und für die es auch keine Infrastruktur gibt, die leere Batterie wieder aufzufüllen, und schon gar nicht schnell !
früher war aber die Diffusion des Wasserstoff durchaus ein Problem, so lange man also keinen metallischen Wasserstoff bei Zimmertemperatur zusammenbekommt wird der Transport nicht ganz so banal
Und IMO ist Strom aus der am Dach montierten Solarzelle welcher ohne Übertragungsverlust direkt im E-Mobil zum Einkaufen verfahren wird wirklich am besten genutzt
außerdem muss man auch sehen dass der Strom nicht zwingend dann erzeugt werden kann wenn er gebraucht wird, da Nachts bekanntlich zu viel Strom vorhanden ist als Abnehmer, mag es zwar unsinnig sein sein Elektroauto aufzuladen, aber immernoch sinnvoller als die Turbine einfach leer drehen zu lassen
da man ja bekanntlich die Kraftwerke nicht einfach an und abschalten kann wie man es braucht
wie du dein Auto mit Kohle fahren willst bleibt wohl auch dein Geheimnis, womöglich ist in der Technik aber auch die nur 33% Wärmeverlust zu suchen welche du oben (IMO falsch zu Grunde gelegt hast)
Zur Effizienz eines Fahrzeuges gehören auch die Reichweite, die Betankungsmöglichkeit und vieles mehr, woran es in der Elektromobilität grundlegend mangelt.
Ähm, doch? Effizient ist wenn ich mein Auto abends in die Garage stelle und früh morgens voll aufgetankt wieder rausfahren kann. Endlich keine Zeitverschwendung mehr weil man noch extra an die Tanke fahren muss.
Die 4min an der Tankstelle gön ich mir, wenn ich dafür täglich 10min beim Kabelsalat spare. Ausser natürlich bei Langstrecken, wo man die Fahrt in kleinste Detail vorher planen muss.
Findus schrieb:
ich bin ja offenbar in der Vergangenheit nur "Premium" Kleinwagen ala Polo und Golf gefahren (die auch nur 60- knapp 100PS hatten), aber die Schauckel war schlicht kein Vergleich
gezogen hat es in dem Teil schlimmer als auf dem Moped
Unbequem wie auf nem billigen Gartenhocker (für Kinder) und eben nach 200 km war man versucht statt dem Tank den Innenraum mit Treibstoff zu fluten und anzuzünden damit das Grauen ein Ende hat nach über 500 km am Stück war es als wär man mit ner Eisenstange verprügelt worden - ich will garnicht wissen wie die Crashtestresultate dazu ausehen, da stirbt man ja schon im Stand tausend Tode
Tja wenn man dafür lieber Hunderte $ pro Monat ins Leasing steckt und sich per Leasingkredit an ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis für die nächsten 50 Jahre koppelt, dann mögen solche kleinen Luxusprobleme den Lebensinhalt ausmachen. Alle anderen können über Unbequeme Sitzposition bei über 180 nur müde lächeln. In Österreich hat sich die Luxussteuer für Spielereien bewährt. Wär doch auch mal was für die Deutschen?
Im Ernst, den Lebensinhalt eines Luxusfahrzeugs wird man wohl erst erkennen, wenn man sich täglich 2h im Stau durch Stuttgart kämpft. Im Stau wird man gesehen, man kann sein Auto geniessen und sich gut fühlen. Was würde schon ein teures Fahrzeug bringen, wenn man damit schnell am Ziel wäre.
Wenn ich nicht selbst auch voran kommen wollen würde, würden mich genau deine Aussagen dazu bringen in Deutschland 120 auf der linken Spur zu fahren.
Glaubst du auch das dein 600PS Q7 mit einem Verbrauch unter dem Niveau eines modernen Kleinwagen, sprich 5l/100km, auskommt?
Ein Kleinwagen senkt die Sterblichkeit vollkommen unbeteiligter auf ein Minimum. Besser wären lediglich klassische Kleinwagen der 80er. Immerhin ist der Golf in der Zeit vom Kleinwagen zur ausgewachsenen Mittelklasse mutiert, von Dimension, Gewicht und Preis! Wahrscheinlich meintest du mit Kleinwagen den Polo, dem Nachfolger des ehemaligen Golfs. Manchmal bin ich schon sehr froh, das diese fahrenden Kriegsschiffe ala Q7 ihr vertrautes Zuhause namens Innenstadt ungerne verlassen. Wenns doch so ist, muss man den Dickschiffen bei der Autobahnauffahrt Platz lassen, bis die mal ihr Gaspedal gefunden haben kanns eine Weile dauern. Wenn man hier im Kleinwagen nicht vorausschauend mitgedacht hat wirds für einen selbst eng. In solchem Momenten gebe ich den Autofahrenden Göttern mit den 4 Ringen im Rückspiegel zu verstehen, das der Fehler nicht bei mir, sondern am Vordermann liegt.
Früher war aber die Diffusion des Wasserstoff durchaus ein Problem, so lange man also keinen metallischen Wasserstoff bei Zimmertemperatur zusammenbekommt wird der Transport nicht ganz so banal.
Das ist ja wohl nicht Dein Ernst ! Weil "früher" angeblich die Diffusion von Wasserstoff ein Problem gewesen sein soll, ist für die Zukunft unerschöpflich in den Wüsten gewinnbarer Wasserstoff keine Alternative !? Klar, damit ist auch unser Energieproblem gelöst:
Früher fuhr man ja auch nur Fahrrad, das machen wir jetzt einfach wieder so und eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 130 km/h brauchen wir dann auch überhaupt nicht mehr zu diskutieren !
Aus Narren- und aus Kindermund, wird allezeit die Wahrheit kund !
Findus schrieb:
Und IMO ist Strom aus der am Dach montierten Solarzelle welcher ohne Übertragungsverlust direkt im E-Mobil zum Einkaufen verfahren wird wirklich am besten genutzt ....
Klar, wenn man so wenig Ahnung hat wie Du, aber denkt, die Weisheit pur zu verbreiten !
Du hast keine Ahnung, wie wenig Leistung Solarzellen in der Lage sind zu erbringen; nur bei Idealbedingungen, also Sonne pur und keine Wolken und dann auch nur kurze Zeit über Mittag kann 1 m² Solarzelle ungefähr 1 kW Strom erzeugen. Wenn Du auf Deiner Garage dann, weil sie schön frei steht und die Einstrahlungsbedingungen optimal sind, dann Deine Elektromobil wiederaufladen willst,
dann musst Du mit dieser Leistung - sagen wir einmal durchschnittlich je nach Fahrzeuggröße etc. - Deine Batterie etwa 200 Stunden aufladen, damit Du wieder 200 km damit fahren kannst.
Nun kannst Du Dir hoffentlich selbst ausrechnen, dass man in der Praxis mit Idealbedingungen nich rechnen kann; die Sonne scheint nur am Mittag mit Höchstleistung, falls es nicht bewölkt ist oder die Sonneneinstrahlung anderweitig beinträchtigt eird, und auch nur im Hochsommer; dadurch wird die durchschnittliche Zeit, die man übers ganze Jahr bräuchte, um eine Batterie wieder für 200 km voll zu laden, eine Ladedauer von - schätzen wir mal vorsichtig - vielleicht 1000 Stunden und mehr betragen.
Daran kann man leicht sehen, wie witzlos es ist, Solarzellen auf der Garage als sinnvolle Methode der Stromerzeugung für Elektromobilität zu betrachten; in Deinem Auto verbutterst Du hingegen in einer Stunde 50.000 bis 100.000 Watt für Dein Fortkommen. Und im Übrigen findet die Nutzung unserer RFahrzeuge ja auch überwiegend unter Tage statt, also dann, wenn man die Batterie am besten mit Solarzellen aufladen könnte !
Findus schrieb:
.... außerdem muss man auch sehen dass der Strom nicht zwingend dann erzeugt werden kann wenn er gebraucht wird, da Nachts bekanntlich zu viel Strom vorhanden ist als Abnehmer, mag es zwar unsinnig sein sein Elektroauto aufzuladen, aber immernoch sinnvoller als die Turbine einfach leer drehen zu lassen da man ja bekanntlich die Kraftwerke nicht einfach an und abschalten kann wie man es braucht ....
Ist doch ganz einfach: früher fuhr man ja auch mit Holzvergasern, das gleiche kann man natürlich auch mit Kohlevergasern machen ! Dann ist eben wie früher so eine Art kleiner Ofen mit Schornstein nach oben für den Rauchabzug mit an Bord !
Aber Spaß beiseite: Schon heute fahren unserer elektrisch angetriebenen Autos mit Kohle, denn der Strom, der sie antreibt, muss in Kohlekraftwerken erzeugt werden !
@de la Cruz
bringst du auch irgendwann mal Belege für deine tollen Behauptungen oder denkst nur weil du überall mit Beleidigungen um dich wirfst hast du automatisch recht?
Politisch wird das Tempolimit in D wohl nicht kommen. Keine Partei wird sich trauen, an dieser vermeintlichen letzten "Freiheit" die Finger zu verbrennen.
Aber die Elektromoblität und das damit nötige Effizienzbewusstsein kann das erreichen... quasi um die Ecke rum.
Woher kommt der Strom für die Elektroautos? Woher die Rohstoffe für die Herstellung der Batterien? Wird hier das Problem nicht nur von der Straße woandershin verlagert?
Der Strom kommt weiterhin aus Kohle und Öl, wenn wir schon unser Akws meinen abschalten zu müssen und die damit wegfallende Differenz von Akws auf Frankreich, Polen und Tschechien beziehen... die u.a. deswegen schon fleißig an neuen Meilern planen.
Der entscheidende Knackpunkt ist trotzdem immer noch der Wirkunsgrad.
Das ist doch sinnfrei. de la Cruz hat doch ganz offenbar absolut keine Ahnung wie Strom überhaupt hergestellt wird.
Warum führt da überhaupt jemand mit dem eine Diskussion? Er weiß nicht was ein Strommix ist und er schaltet beliebig Kraftwerke ein und aus. Meine Güte, lasst den doch weiter trollen...
Der Strom kommt weiterhin aus Kohle und Öl, wenn wir schon unser Akws meinen abschalten zu müssen und die damit wegfallende Differenz von Akws auf Frankreich, Polen und Tschechien beziehen... die u.a. deswegen schon fleißig an neuen Meilern planen.
Der entscheidende Knackpunkt ist trotzdem immer noch der Wirkunsgrad.
Es ist ja schon mal ein Fortschritt, dass sich hier einer zu der Tatsache bekennt, das wir den Strom für Elektromobilität nicht haben, sondern weiter aus fossilen Ressourcen herstellen müssten !
Aber warum sollten wir Verbrennungsmotoren durch Elektromotoren ersetzen, um dann mit ineffizenten Autos durch die Gegend kutschieren zu müssen ???
Der Wirkungsgrad von Elektromotoren in Kraftfahrzeugen ist schon alleine deshalb wesentlich geringer als der von modernen Verbrennungsmotoren, weil man bei der Herstellung des Stromes, um die Elektromobilität umsetzen zu können, bereits einen hohen Wirkungsgradverlust hat.
Die geringe Reichweite von Elektromobilen wegen der Ineffizienz heutiger Batterien und das langwierige Aufladen, dazu die fehlenden Ladestation kommen dann erst noch dazu ..... warum sollte man unter diesen Umständen unsere hocheffizienten Verbrennungsmotoren durch Elektromotoren ersetzen, wenn man dann doch fossilen Treibstoff in Kraftwerken verbrennen muss, um daraus unter hohen Wirkungsgradverlusten den Strom für die Elektromotoren zu erzeugen.
Macht doch absolut keinen Sinn ! Da verbrennt man die fossile Energie doch lieber und effizienter weiter gleich direkt in den Verbrennungsmotoren und hat Autos, mit denen man auch mehr als 200 km Enfernungen zurücklegen kann !
Anders sähe es selbstverständlich aus, wenn wir die Energie für die Elektromobilität aus regenerativen Quellen schöpfen könnten ! Können wir aber nicht und der Zeitpunkt dafür ist nicht in Sicht. Solange wir nicht unseren sonstigen Strombedarf vollständig regenerativ decken können, und davon sind wir Lichtjahre entfernt, macht es keinen Sinn, den vom vorhandenen regenerativen Strom
ganz oder teilweise in Elektromobilität umzusetzen und mit dem Treibstoff, den man für die Verbrennungsmotoren benötigen würde, unter hohem Effizienzverlust dann in den Kraftwerken Elektrizität herzustellen.
wiztm schrieb:
Das ist doch sinnfrei. de la Cruz hat doch ganz offenbar absolut keine Ahnung wie Strom überhaupt hergestellt wird. Warum führt da überhaupt jemand mit dem eine Diskussion? Er weiß nicht was ein Strommix ist und er schaltet beliebig Kraftwerke ein und aus. Meine Güte, lasst den doch weiter trollen...
Wenn man wirklich so wenig oder gar keine Ahnung hat wie Du und offensichtlich auch nicht in der Lage ist, sich mal schlau zu machen, frage ich mich wirklich, warum Du hier überhaupt postest ? Nur durch Geistlosigkeit und ohne jedwede logische Argumentation kannst Du hier eben in keiner Weise etwas erreichen !
Zum Sachverhalt trägst Du jedenfalls weniger als NULL UND NIX BEI !
Elektromotoren sind zwar hocheffizient, sie laufen prinzipbedingt sehr reibungsarm und produzieren wenig Abwärme.Je nach Drehzahl und Lastzustand verwenden sie rund 80 bis 90 Prozent der in sie hineingesteckten Energie für den Vortrieb. Daraus wird vielfach abgeleitet, dass auch das gesamte Elektroauto erheblich wirkungsgradstärker sei als seine Verbrennungsmotor-Kollegen, die nur zwischen knapp 35 (Benzin) und 45 Prozent (Diesel) der Kraftstoff-Energie in eine Drehbewegung umwandeln.
Am Ende bleiben aber beim Elektromotor nur noch 30 Prozent Effizienz und weniger, weil bei der Betrachtung der gesamten Energiekette von durch Verbrennung durch Kohle oder Erdöl erzeugtem Strom der Gesamtwirkungsgrad eines Elektroantriebs schlechter ist als der eines Verbrennungs-motors.
Übliche Kohlekraftwerke arbeiten mit rund 35 Prozent Wirkungsgrad, auf dem Stromtransport entstehen Verluste, Lade- und Entlade- vorgang kosten Energie, in der kalten Jahreszeit braucht man erheblich Energie zum heizen, während beimn Verbennungsmotor die Wärme anfällt, ohne die Effiziensz zu verringern, und die Leistungselektronik im Auto fordert auch ihren Obolus, so dass am Ende sogar deutlich weniger als 30 Prozent Effizienz bei Elektromotoren stehen, während Verbrennungsmotoren je nach System zwischen 35 und 45 Pozent der eingesetzten Primärenergie in Leistung verwandeln, was sich durchaus durch moderne Weiterentwicklung noch steigern lassen könnte in der Zukunft.
Ergänzung ()
Findus schrieb:
wenn ein Verbrennungsmotor einen Wirkungsgrad von 40- ~45% hat und in deiner bunten kleinen Welt nur 33% verloren gehen - wo bleibt dann der Rest? (sag jetzt nicht im Getriebe sonst bekommst ne Schelle!)
Den "Rest" kannst Du Dir leicht selbst ausrechnen: Der Verbrennungsmotor muss nämlich nicht 300 bis 400 km Batteriegewicht befördern, dazu noch unabhängig vom Ladezustand !
Der Verbrennungsmotor muss dagegen in der Regel maximal 40 bis 60 kg Kraftstoff transportieren, und das auch nur dann, wenn der Tank voll ist, was im Durchschnitt dann nur etwa 20 bis 30 kg wären. Als Daumenformel kann man dabei annehmen, dass 100 kg an mehr Gewicht einen Mehrverbrauch von ca. 0,6 Liter zusätzlichen Treibstoff pro 100 km bedeuten.
Diese Verbrauchsersparnis im Vergleich zum Elektroantrieb ist bei den vorliegenden Effizenzberechnungen zwischen Elektro- und Verbrennungsantrieb überhaupt nicht berücksichtigt; hinzukommt der erhebliche Strommehrverbrauch für die Fahrzeugbeheizung im Winter, wobei in der kalten Jahreszeit durch die Beheizung des Fahrgastraumes die Reichweite von Elektroautos um 50 Prozent und mehr sinkt !
Dies alles findet in die heute üblichen Effizienzberechnungen überhaupt keinen Eingang; unsere Elektroautos sind daher heute allesamt reine Sommerautos. Bezieht man aber die Effizienzverluste aus diesen Gründen in die Berechnung mit ein, ist Verbrennungsmotor dem Elektromotor um 100 bis 150 % an Effizienz überlegen.
Das kannst Du Dir wie gesagt mal selbst ausrechnen !
@de la Cruz: Du rechnest dir nichts selbst aus. Du zitierst lediglich einige Quellen (ohne die Referenzen anzugeben). Aus Zitaten wie "Im ungünstigsten Fall kann man mit dem Auto dann nur noch die halbe Strecke fahren wie sonst" (https://www.fraunhofer.de/de/presse...ber/effiziente-heizung-fuer-elektroautos.html) wird dann bei dir "[...] in der kalten Jahreszeit durch die Beheizung des Fahrgastraumes die Reichweite von Elektroautos um 50 Prozent und mehr sinkt !".
Nochmals: Sind eAutos ne schlechte Idee, sofern man von 100% Steinkohle ausgeht? Definitiv. Aber die Premisse ist halt schlicht falsch. Es spielt dabei auch keine Rolle, welcher Teil des Strommixes am Ende im eMotor landet, am Ende zaehlt nur die Bilanz, was unterm Strich uebrig bleibt.
Nochmals: Haben eAutos heute noch Probleme? Absolut. Die endliche gespeicherte Energie und das hohe Gewicht sind heute noch ein Problem. Der Unterschied ist, dass es ein technologisches und loesbares Problem ist im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren, die prinzipbedingte Probleme haben, die wir uns wegen der climate change Problematik nicht leisten koennen.
Nochmals: Waeren Wasserstoff-Autos eine tolle Idee? Hell yeah. Aber es existiert halt keine Wasserstoffwirtschaft. Basiert die Wasserstoffgewinnung auf Kohlestrom ist die Oekobilanz sogar noch schlechter als heutige eAutos. Selbst die Vision von Wasserstoff aus regenerativ betriebener Hydrolyse ist ein Kompromiss, da bei dem Prozess auch ein Teil der Energie verloren geht.
Realistisch betrachtet muss man sich die Frage stellen, welche Technologien in ein paar Jahrzehnten relevant sein werden. Und die Antwort darauf ist einfach: Es wurden Milliarden in Silicium investiert. Die Silicium-Fabriken stehen, und sie gehen nirgendwo hin. Es wuerde keinerlei Rolle Spielen, wenn in den naechsten 5 Jahren ein entscheidender Durchbruch bei einer anderen regenerativen Energiequelle waere. Die Silicium Infrastruktur steht und das ist gleichbedeutend mit der Tatsache, dass unsere Gesellschaft in Zukunft zu einem sehr grossen Teil von Solarstrom versorgt wird.
Der Strom wird da sein, temporaer auch oft im Ueberschuss. eAutos sind lediglich eine logische Erweiterung, da sie den direkt aufnehmen und mit einem exzellenten Wirkungsgrad verwenden koennen. Die Entwicklung besserer Speicher ist hierbei auch von essentieller Bedeutung, das ganze geht Hand in Hand. Wir benoetigen die Technologie ohnehin, also macht es auch Sinn sie voranzutreiben. Auf dem Gebiet tut sich auch eine Menge. Ich verweise da mal auf die folgende Veroeffentlichung von John B. Goodenough, einem der Mitbegruender des modernen Lithium-Ionen-Akkus: http://pubs.rsc.org/-/content/articlehtml/2016/ee/c6ee02888h
Warum sich hier bereits heute so viel tut ist recht einfach einzusehen: Diese Technologien finden Anwendung in allen moeglichen Bereichen. Da kann man den Blick vom Smartphone-Markt bis hin zur Energiespeicherung in Satelliten oder Raumsonden schweifen lassen. Wasserstofftechnologie hat sicher auch Anwendungsgebiete (Stichwort Power to Gas), aber das Spektrum ist weit weniger gefaechert.
Ich bin mir nicht sicher, was du hier erreichen willst, indem du mit Beleidigungen um dich schmeisst, aber ueberzeugen tust du vermutlich gerade niemanden. Und der Fortschritt laeuft auch nur in eine Richtung momentan.
Dieses Forum koennte glaub ich nen Thread zu eMobilitaet und autonomen Fahren gebrauchen. Das Thema ist hier definitiv, und arguably auch in dem CO2-Topic eher Offtopic..
Strom ist immer "Sekundärenergie" ... und das bedeutet, dass irgendwo Energie in Strom umgewandelt werden muss (geht nicht verlustfrei) um diesen Strom dann wieder in Energie umzuwandeln.
Bevor einer von euch Nasen auf die Idee kommt, ich spreche hier vom physikalischen Begriff "Energie". Das betrifft eine Wärmequelle (Feuer, Kernreaktion) genau wie Bewegungsenergie (Wasser- und Windkraft) sowie Strahlungsenergie (Photovoltaik).
Am ende ist es sogar egal ... um Strom zu erzeugen wird fast immer Wasser gekocht, um die Wärmeenergie über eine Turbine in Bewegungsenergie und über Reibung in Elektrizität umzuwandeln. Nur bei Kraftwerken, die Bewegungsenergie nutzen (Wasser, Wind) fällt der erste Schritt weg.
Bei JEDER Umwandlung geht ein bisschen der eingespeisten Energie flöten (und seien es auch nur <1%). Daheer gilt der Grundsatz, je weniger Umwandlungsschritte, desto weniger Verlust ... und wenig Verlust, das bedeutet Effizienz.
Am Effizientesten ist also gerade die Antriebsart, die komplett ohne Umwandlung auskommt (Segel zum Beispiel), danach kommt eine, bei der die Umwandlung im bewegten System selbst stattfindet (z.B. ein Verbrennungsmotor oder Muskelkraft). Und erst ganz unten in der Reihe kommen die Antriebsarten, in deren Energiekette die meisten Umwandlungsschritte gemacht werden ... in diesem Fall der Elektroantrieb.
Umwandlung bedeutet Verlust, solange es uns nicht gelingt 100% der eingespeisten Energie umzuwandeln, wird bei Betrachtung der Energiekette IMMER der Elektroantrieb verlieren.
Kochen mit Gas ist auch direkter und daher effizienter als mit Strom, und das merkt man auch ... wenn man nicht zu denen gehört, die Angst vor Gas haben.
Um die Effizienz eines Antriebes zu bewerten, sollte man sich immer die GANZE Energiekette ansehen. Beim Verbrenner ist die relativ kurz. Ein paar chemische Prozesse finden ausserhalb des Systems statt - und auch die Kosten Energie - aber der Weg von Verbrennung bis zur Bewegungsenergie ist eben ein direkter, ohne den Umweg über kochendes Wasser, Stromtrassen u.Ä.. Die Explosion des Brennstoffgemischs treibt über den Kolben die Nockenwelle an - und schon dass ist die geforderte kinetische Energie, die das Fahrzeug bewegt.
Den "Rest" kannst Du Dir leicht selbst ausrechnen: Der Verbrennungsmotor muss nämlich nicht 300 bis 400 km Batteriegewicht befördern, dazu noch unabhängig vom Ladezustand !
Der Verbrennungsmotor muss dagegen in der Regel maximal 40 bis 60 kg Kraftstoff transportieren, und das auch nur dann, wenn der Tank voll ist, was im Durchschnitt dann nur etwa 20 bis 30 kg wären. Als Daumenformel kann man dabei annehmen, dass 100 kg an mehr Gewicht einen Mehrverbrauch von ca. 0,6 Liter zusätzlichen Treibstoff pro 100 km bedeuten.
Verbrennungsmotoren hatten schon immer nur 30-40% Wirkungsgrad, inzwischen vielleicht halt 2, 3% mehr
UND soweit mir bekannt, sind das auch nur die Zahlen von "Tank to wheel" wenn du beim Verbrenner noch den Weg des Öls vom Bohrloch bis zu deinem Tankdeckel einbeziehst sähe das vermutlich noch viel schlechter aus
das was du hier zum besten gibst ist schlicht und ergreifend kompletter Blödsinn - das hat schon Trump Niveau
auch hat wiztm schon recht, ein Kraftwerk das mit Wärme arbeitet kann man nicht mal eben für ein paar Stunden abschalten, egal ob AKW oder Kohle - einfach mal schlau machen
Wasserstoff ist sicher ganz toll, allerdings sehe ich den Verbrennungsmotor hierfür nicht als einen Weg mit Zukunft. Sollte es eine Möglichkeit ergeben das in großem Maße herzustellen, wird IMO eher die Brennstoffzelle weite Verbreitung finden. Da man damit auch Strom für andere Verbraucher herstellen kann - soll heißen wenn man aus dem Haus geht nimmt man auch seine zusätzliche Energiequelle (Auto) mit - man könnte also das öffentliche Stromnetz deutlich schwächer auslegen oder gar ganz aufgeben (mal unter der Annahme H2 wird dann wie Wasser oder Erdgas verteilt) somit produziert jeder dezentral was er wirklich braucht
Naja, das sehe ich eigentlich doch anders. Mal abgesehen von ziemlich konkreten Problemen wie Explosionen (z.B. bei Rohrsystem).
Ich weiß nicht ob ich ein Fahrzeug so pralle finden würde das ich, wenn ich mal 2 Wochen im Urlaub war, erst einmal nicht mehr Fortbewegen kann weil der Wasserstoff aus dem Tank diffundiert ist.
Siehe dazu den BMW Hydrogen7. Dort hat man versucht die Probleme zu lösen in dem der Tank kontrolliert geleert wurde, wenn er nicht eh vorher explodiert ist...
Aber auch sonst hatte man weniger Reichweite als heute bei eFahrzeugen.
Und das alle Fahrzeuge mit um die 20kg Wasserstoff durch die Gegend rollen sollen kann ich mir auch schwer vorstellen. Da hoffe ich doch die Feuerwehr schreitet vorher ein.
ich unterstelle hier auch einfach mal dass wenn Wasserstoff wirklich Verbreitung findet, solche Probleme dann gelöst sind - zu allererst muss man das Zeug ja erstmal effizient herstellen und verteilen