generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wärt ihr generell für ein Tempolimit?

  • Ja

    Stimmen: 100 35,1%
  • Nein

    Stimmen: 185 64,9%

  • Umfrageteilnehmer
    285
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Klar klingt das nach Abzocke, aber wenn Innerorts 30 sind und man das gelesen hat (dürfet ja mehr als ein Schild stehen), sollte man es wohl schaffen die auch irgendwie bis zum Ortsausgangsschild fahren zu können? Klar ist das behindert, aber wo ist das Problem, das in dem Ort einzuhalten? Normalerweise würde man aus dem ersten Fehler lernen und den nicht wiederholen....

Das sieht übrigens nach den Blitzern aus, gegen die so viele Leute erfolgreich vor Gericht geklagt haben, weil die Installation nicht dem Entspricht, was die Prüfeinrichtung abgenommen hat ;)
 
Tandeki schrieb:
Überflüssiges Zitat entfernt

Ja, das ist ein sehr gutes Beispiel, sowas ist natürlich überhaupt nicht zielführend. Man sollte auch deutlich darauf hinweisen, wenn geblitzt wird, denn nur dann dienen die an der richtigen Stelle eingesetzten Blitzer wirklich dem Zweck der Erhöhung der Verkehrssicherheit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Überflüssiges Zitat entfernt)
Die Permanent überwachung gibts schon. Nur nutzt sie Google um dir zum Standort passende Werbung zu senden. Oder verkauft die daten weiter.

Die für eine Stichpunktartige Verkehrskontrolle zu nutzen finde ich nicht schlimm. Gegen VDS und BND-Gesetz ist auch kein Aufstand passiert. Und bald soll man schon in den Knast wenn man einen Polizisten nicht für Voll nimmt, oder auf Facebook die Falsche Partei beleidigt (AfD und die Linken kann man immer beleidigen)

Dann können doch auch die Fischköppe in Flensburg ihr Zentralregister um die Standort und Geschwindigkeitsdaten aufblasen.
Schlimm wäre auch eine Permanente Überwachung nicht wirklich.
 
@"Bielefelder Berg Blitzer":
Ja, die Kiste bessert der Stadthaushalt gut auf ... wenn man allerdings mal die Unfallstatistiken der gleichen Stelle A2 Mit und OHNE Blitzer vergleicht, dann wird klar, dass das nicht nur die Stadtkasse aufbessert ... es entlastet auch die örtlichen Krankenhäuser.
 
Natürlich. Nur dachte ich, dass die multiplen zu behandelnden Argumente in meinen Ausführungen auch so klar wurden. Zur kompakten Wiederholung: Blitzer lohnen sich für Land und Stadt finanziell grundsätzlich und es gibt Fälle, in denen dieser finanzielle Grund vor dem Sicherheitsaspekt steht.
 
Man könnte auch fragen, WARUM sich Blitzer so lohnen ... die Dinger generieren kein Geld, wenn nie jemand zu schnell fährt ... Unklarheiten oder Kungeleien bei der Eichung jetzt mal aussen vor ... aber Blitzer würden sich nicht ansatzweise so lohnen, wenn sich mehr Leute an geltende Regelungen haten würden (sowohl Autofahrer, als auch Blitzer-Aufsteller).

Es ist ja doch ziemlich simpel NICHT geblitzt zu werden ... es stehen sogar überall Schilder rum, die einem sagen, WIE.
Einfach nicht schneller fahren, als auf dem letzten Schild stand.

Es ist ja nicht so, dass du ein Knöllchen bekommst, weil du 10 km/h zu langsam warst (und wenn doch, dann kannst du das anfechten).
Blitzer lohnen sich, WEIL sich einige Autofahrer trotzdem nicht an Limits halten.

Sollen die Städte diese Dummheit noch toppen, in dem sie auf diese Einnahmequelle verzichten?

Solange die Kästen tatsächlich nur bei relevanten Geschwindigkeitsüberschreitungen blitzen, ist mMn alles OK ... die Abzocke geht in dem Falll von den lernresistenten Autofahrern selbst aus.
Und dieser Spieß dreht sich auch erst dann um, wenn nachgewiesen wird, dass der Kasten nicht ordnungsgemäß funktioniert hat.
Ansonsten zeigt der Blitz eine Ordnungswidrigkeit an ... soll die etwa ungeahndet bleiben?
Wie bereits gesagt, Bußgelder aufgrund von Eich- und Messungenauigkeiten gehen garnicht, hier sollte es unabhängige Prüfstellen geben (die vom Ausgang der Prüfung NICHT profitieren).

Das wäre doch mal ein toller Programmpunkt für die AfD:
"Geblitzt werden jetzt nur noch Autos mit AUSLÄNDISCHEN Kennzeichen" ... natürlich bliebe dann auch eine MAUT auf Ausländer beschränkt.
Vielleicht könnte man damit "Wählerpotenziale" beim ADAC mobilisieren.

@ÖPNV:
Ich nutze das schon mein ganzes Leben lang. Sicherlich ist ein Auto schneller, bequemer (verlockender ... Yoda?). Aber das ist leider auch ein Zirkelschluss.
Autos sind individuell flexibler, werden deswegen oft genutzt, und verstopfen dabei auch die Straßen, wo öffentliche Verkehrsmittel sich dann nicht an ihre Fahrpläne halten können.
In Berlin gibt es sogar Bus-Spuren ... die gerne mal blockiert werden (da is ja auch Platz).
Im Strassenverkehr gibt es ein knallhartes Primat des Individualverkehrs ... Ich habe schonmal auf die Situation hingewiesen: In Bielefeld gibt es eine Linie, die sich durchs alte innerstädtische Industriegebiet schlängelt ... Gebäude alle denkmalgeschützt (Industriedenkmäler). Bis die Strasse (auf Kosten des Bürgersteigs) verbreitert wurde (Parkbuchten) stand die Bahn da regelmäßig, weil irgend ein Volldepp (wahrscheinlich Mitarbeiter von KPMG) seinen SUV so bekloppt geparkt hat, dass die Bahn nicht hätte weiterfahren können, ohne dieses Auto zu beschädigen. Wartezeiten bis zu 15 Minuten waren da gut mal drin (und bei 10min-Takt standen da dann auch schon 2 S-Bahnen).

Wegen mir hätte man diese Strasse für den Individualverkehr sperren müssen, oder wenigstens ein halteverbot an den engeren Stellen etablieren.
Alternativ wären die Fahrzeuge des ÖPNV zu panzern ... für so'n Leo2 ist der ganz normale innerstädtische Verehrsinfakt kein Problem ... der steht (fährt) da eben drüber ;)

Ja! ich BIN ÖPNV-Nazi.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke, DerOlf, scheinbar kennt nicht jeder diesen "Trick" ;)
Autofahrer entlarvt geheimen Zahlentrick, mit dem sich jeder Blitzer überlisten lässt

Sicher fahr ich auch mal zu schnell, geb ich zu, die typischen +10-20 km/h. Manchmal, weil ich einfach Bock drauf habe, manchmal, weil vor mir einer rumschnarcht (der z.B. bei erlaubten 100 nur 90 fährt) oder weil ich es eilig habe (auch wenn's kaum was bringt, was ja eigentlich jedem klar sein sollte) aber alle "Gründe" haben einen gemeinsamen Nenner: ich kann's mir leisten! Und ich find das gar nicht mal gut, ich würde mir auch härtere Strafen wünschen. Ich MUSS ja nicht schneller als erlaubt fahren. Sämtlicher "Abzocke!"-Rufer tun aber genau das. Sich falsch verhalten und beim Erwischtwerden noch beschweren... oder zum Anwalt gehen und den Bußgeldbescheid anfechten, obwohl jeder genau weiß, ob er wirklich zu schnell gefahren war.
 
DerOlf schrieb:
Es ist ja doch ziemlich simpel NICHT geblitzt zu werden ... es stehen sogar überall Schilder rum, die einem sagen, WIE.Einfach nicht schneller fahren, als auf dem letzten Schild stand.

Man merkt das du kein Autofahrer in DE bist :D Beispielsweise ist es auf der A40 immer so, dass an einer bestimmten Stelle sich alle für genau eine Kurve an die Geschwindigkeit halten, weil in der Kurve, vom Brückenpfeiler geschützt, die Polizei regelmäßig blitzt. Da fahren se alle 80 und nur da, davor und danach dann halt wieder schneller. Ist doch mit fast allen Blitzern so, weiß jemand wo der steht, wird etwas langsamer gefahren als erlaubt (als könnte der bei exakter Einhaltung auch blitzen 1111eins elf) und danach wieder beschleunigt.
Was meinste, was die Blitzer fürn Umsatz generieren würde, wenn die Leute, die die Blitzer kennen, das mal vergessen würden :king::king:

@TheManneken
Das ist bei mir auch so. Eigentlich immer aus Prinzip + 10 aufs erlaubte, aber nicht wegen Eile oder sonst was.
Für die 10km/h mehr laut Tacho.. mir total egal ob ich dafür was bekomme. Ich weiß, dass es nicht richtig ist. Mir immer noch total egal. Ein Teufelskreis.
 
Klar gibt's die, aber wie oft kommt das vor? Und das müsste man ja selbst am besten wissen. Man merkt ja, wenn man geblitzt wurde. Beim Laser merkt man es meist nicht (außer man sieht die Apparatur gerade noch), dafür kann man Wochen später aber auch nicht mit Sicherheit sagen, wie schnell man da wohl gefahren ist...
Aber dann gibt's ja noch die, welche zu schnell gefahren sind und das auch wissen aber dann trotzdem über Anwalt und Gutachter und jede Menge Zeit und Aufwand aus Prinzip irgendwas suchen, weshalb man am Ende nicht zahlen muss...
 
Scheitel schrieb:
Man merkt das du kein Autofahrer in DE bist :D
Woran merkst du denn das? ... ach ja, ich BENUTZE Mein Gehirn statt es nur spazieren zu fahren :D
Ich finde es einfach nur niedlich ... mit der Hand in der zerschlagenen Vitrine noch behaupten, dass man nichts klauen wollte? EPIC FAIL.
Bei ungerechtfertgten Blitzerfotos steht der Rechtsweg offen ... ich finde aber, dass dieser Rechtsweg gleich mal richtig teuer werden sollte, wenn dabei herauskommt, DASS Foto und Bußgeld gerechtfertigt waren (im Gegenzug sollte es für die Justizbehörden richtig teuer werden, wenn bei einem Blitzerfoto Unklarheiten offensichtlich werden ... der Beschuldigte ist hier zu entschädigen, un zwar mMn mit etwas mehr, als der Rückerstattung des Bußgeldes).
Nicht weil wir uns das alles so gut leisten können, möchte ich, dass es teurer wird, sondern damit son Dreck erst garnicht vor Gericht landet ... vor allem nicht, wenn ein Raser da einfach nur seinen Kopf aus der Schlinge ziehen möchte.

Normalerweise hat der Autofahrer seine eigene Geschwindigkeit einigermaßen im Blick ... und wer dort 120 fährt, wo eigentich nur 80 erlaubt sind, der bekommt das in den meisten Fällen auch mit (mein Gott, warum schleichen hier denn alle so?)... Und wenn jemand das so garnicht mitbekommt, dann sollte er vielleicht eher seinen FS abgeben.

@Aus Prinzip 10km/h schneller:
... ist das von der Höhe des Tempolimits unabhängig?
Also 60 in der Stadt, 40 auf der Spielstrasse, 90 auf der Landstrasse und 130 auf Autobahnen mit 120er Limit?
Würde sich bei einer Erhöhung der Limits an diesem Prinzip irgendwas ändern ... oder wärt ihr dann noch immer im 10km/h+ Bereich?
Bitte nicht als Vorwurf verstehen, es interessiert mich einfach (und ich könnte es sogar verstehen ... denn Prinzipienreiten kann ich ja selbst auch recht gut).
 
Zuletzt bearbeitet:
@DerOlf: Das halte ich fuer keinen guten Ansatz. Damit wuerden finanzschwaechere noch mehr entmutigt ihr Recht einzuklagen, als eh schon der Fall ist. Der Rechtsweg sollte fuer alle offen stehen.
 
@DerOlf
Spielstraßen sind hier Verkehrsberuhigt, also Schrittgeschwindigkeit. Unsere Landstraßen haben auch in der Regel 100 und nicht 80. Aber das ist ja fürs Prinzip egal ;)
Wohne in einer 30er Zone, in der ich nur selten überhaupt 30 fahren kann. Ist also in der Tat situationsabhängig. Aber genrell, wo ich mich auskenne und wo man einen guten Blick über die Straße vor sich hat, ja immer +10.
Das Limit erhöhen, würde nichts ändern nein, es würde erst mit Vmax des Autos enden.

Naja teuer hin oder her, man kann sich hier gegen so ziemlich alles Versichern. Aber es ist halt total affig nicht zu seinem Vorsatz zu stehen. So viel Eier sollte man schon haben, wenn man es mit Absicht und vollem Bewusstsein macht.

Schleichen scheint genauso ein Volkssport zu sein, wie das schnellere Fahren. Man hat fast immer beide auf der Straße. Und auf der Landstraße geht das bekanntermaßen leider häufig schief. Da haben es die ABs ja noch ganz gut ohne Gegenverkehr.
 
Prosaft schrieb:
@DerOlf: Das halte ich fuer keinen guten Ansatz. Damit wuerden finanzschwaechere noch mehr entmutigt ihr Recht einzuklagen, als eh schon der Fall ist. Der Rechtsweg sollte fuer alle offen stehen.
Das System müsste natürlich niederschwellig angelegt werden ... aber jemand, der genau weiß, DASS er zu schnell war, sollte sich eben ausrechnen können, dass es für ihn NOCH teurer wird.
Genauso ist das als Anreiz für die Ordnungsbehörden gedacht, einen zweifelhaften Bußgeldbescheid eventuell zu widerrufen, statt ihn bis in die letzte Instanz durchzufechten.

Für alle anderen (auch die finanziell Schwächeren) wäre es exakt das gleiche, wie heute ... hast du dafür nicht genug Kohle, gehst du zum Amtsgericht, holst dir nen Beratungshilfeschein (bei dem dein Anliegen von Gerichtshelfern schonmal auf die Erfolgschancen hin geprüft wird), damit kannst du dann zum Anwalt (Beratung zahlt die Gerichtskasse) und der kann Prozesskostenhilfe beantragen (die Prozesskosten übernimmt dann ebenfalls die Gerichtskasse).
Alles nicht so das Problem, man muss nur wissen, wie und wo.

Der Rechtsweg muss für alle offenstehen ... daran will ich damit auch nix ändern, aber ich würde gerne verhindern, dass völlig chancenlose Fälle vor Gericht landen, nur weil "Heizer-Andi" meint er könnte sich das aus der Portokasse leisten.
Mit "chancenlos" meine ich Fälle, bei denen die Beweislage ganz klar GEGEN den Fahrer spricht, bei denen der Einspruch also eigentlich keine Erfolgschancen hat.
Von einem Anwalt zu verlangen, solch einen Fall niederzulegen, ist mal ein bisschen happig ... denn der lebt auch von verlorenen Fällen nicht schlecht, hat also eigentlich kein Interesse daran, den Kunden über die tatsächlichen Chancen aufzuklären (abgesehen von seiner Berufsehre) ... denn wenn der Mandant abspringt, gibts auch für den Anwalt keine Kohle mehr.

Ich möchte es nur für die etwas teurer machen, die versuchen unser Rechtssystem zum eigenen Vorteil auszunutzen ... und mir ist dabei egal, ob das nun Fahrer, Stadträte, Ordnungsämter oder die Radarfallen selbst sind.

Nur in Fällen in denen mit korrekt arbeitender Technik eine Ordnungswidrigkeit festgestellt wurde, sollte ein Bußgeld auch tatsächlich gezahlt werden müssen. Bei fehlerhaften Messungen muss es Möglichkeiten geben, gegen den Bescheid Einspruch zu erheben. Dieser Einspruch muss ernsthaft geprüft werden, und dabei darf es NICHT um die Finanzen der Stadt oder das Ungerechtigkeitsbewusstsein des Fahrers gehen, sondern nur darum, ob der Bußgeldbescheid nun bezahlt werden muss, oder nicht. Nur bei begründeten Zweifeln an der Messung oder anderen Beweisen, ist der Bescheid fallen zu lassen.
Die Beweislast sehe ich hier bei den Betreibern der Messstationen. Die Behörde muss nachweisen, DASS das Gerät zum Messzeitpunkt ordnungsgemäß funktioniert hat.
Und bevor gefragt wird, wie das bitte geprüft werden soll: Das Gerät wird direkt NACH Aufnahme des Falles bzw. nach Eingang des Einspruchs begutachtet (vom ohnehin existierenden Wartungsdienst). Stellt dieses Gutachten einen Fehler fest, dann wars das mit dem Bußgeldbescheid.
Wasserdichter ginge es mit ausgeklügelter Überwachugstechnik ... Abgleich mit dem Geschwidigkeitslog des Autos.
Identische Werte (innerhalb eines bestimmten Intervalls) -> Check.
Abweichung -> Verdacht -> Prüfung BEIDER Systeme auf Modifikationen oder Defekte.
Das ist jedenfalls meine Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
@Aus Prinzip 10km/h schneller:
... ist das von der Höhe des Tempolimits unabhängig?
Also 60 in der Stadt, 40 auf der Spielstrasse, 90 auf der Landstrasse und 130 auf Autobahnen mit 120er Limit?
Würde sich bei einer Erhöhung der Limits an diesem Prinzip irgendwas ändern ... oder wärt ihr dann noch immer im 10km/h+ Bereich?
Bitte nicht als Vorwurf verstehen, es interessiert mich einfach (und ich könnte es sogar verstehen ... denn Prinzipienreiten kann ich ja selbst auch recht gut).

Selbst wenn sie den Satz verzehnfachen würden wahrscheinlich ja. Wobei ich mich idR im Bereich von +8km/h lt. Tacho bewege, in 30er Zonen +5km/h, Spielstrassen (4-7km/h lt. StVO) 1.Gang Standgas. Mit dem Tempo fahre ich auch an Blitzern vorbei und bin dafür noch nie belangt worden. 3-5km/h geht der Tacho vor, 3km/h ziehen sie als Toleranz ab ... und geblitzt wird idR. nicht ab dem ersten km/h.
 
Wobei ich persönlich mittlerweile ja sogar sagen würde, man SOLLTE auch 10 km/h schneller fahren als erlaubt... zum Wohle aller. Ist mir mal aufgefallen, seit ich in letzter Zeit hin und wieder mit jemandem mitfahre, der den Lappen gerade erst gemacht hat und sich tatsächlich genau an die Tempolimits hält, also 50 in der 50er, 30 in der 30er... also wirklich immer genau so schnell, wie man darf und der auch nicht so beschleunigt, als wäre er beim Dragrace, eher ökonomisch... wie UNS bei seinem korrekten Fahrverhalten die anderen Autos in den Kofferraum klettern und aufblenden und teils auch zu gefährlichen Überholmanövern ausscheren und dann sehr knapp vor uns wieder einscheren... da hab ich noch nicht erlebt. Das passiert MIR nicht? Natürlich sind die Anderen diejenigen, die von der Straße gehören und den Verkehr gefährden, aber man selbst ist - obwohl man sich korrekt verhält - der Trigger!

Oder um es kurz zu machen: man schwimmt besser mit dem Strom
 
Worin besteht bitte der Punkt sich auf gemeinsame Verkehrsregeln zu einigen, wenn die ueberwiegende Mehrheit zu dem Schluss kommt, dass man diese systematisch misachten SOLLTE?

Es ist doch wirklich kein Wunder, dass inzwischen an jeder zweiten Ecke 30er Zonen sind. Wenn die Allgemeinheit Tempolimits eh nur als softe Limits ansieht, muss man eben nachregeln.
 
damit verschiebst du das Problem aber nur um 10km/h nach oben ;)

am ehesten wäre da wohl ein komplett auf Richtgeschwindikeiten basierendes System zielführend, andernfalls wollen fast alle immer so schnell fahren wie es erlaubt ist (bzw. was sie dafür halten) und wer sich dem widersetzt wird als Störfaktor angesehen
hätte man keine starren Limits kann auch niemand falsch liegen

die Konsequenzen einer Verfehlung müssten dann halt entsprechend hoch sein,
aber entweder jemand fährt verantwortungsvoll, oder die Person braucht eigentlich garnicht mehr am Verkehr teilnehmen - wobei man dann wohl auch vielen Fußgängern und Radfahrern die Erlaubnis entziehen müsste sich unbeaufsichtigt im öffentlichen Raum zu bewegen :rolleyes:

wenn dann irgendwann alle zu Fuß gehen haben doch letztlich auch wieder alle was sie wollen (keine Unfälle, freie Straßen, saubere Luft)

man könnte ja nach Nordkoreanischem Vorbild nicht existente Arbeitslager einrichten für alle die sich gegen das Wohl der Gemeinschaft stellen (also jetzt nicht nur aufs Verkehrsrecht bezogen) - damit hätte man auch gleich noch diverse andere Probleme gelöst und praktisch Vollbeschäftigung (also für die welche übrig bleiben)

natürlich könnte man fürs erste Verkehrssünder direkt auch einfach steinigen, das würde einigen hier wohl durchaus gefallen - ich meine, das ist ja in an manchen Staaten durchaus gelebtes Recht - auch ein Ehrenmord für unangebrachtes Überholen oder 100 Hiebe mit dem Radkreuz wären denkbar

(Warnung: dieser Beitrag kann Sarkasmus enthalten)
 
...und sich tatsächlich genau an die Tempolimits hält, also 50 in der 50er, 30 in der 30er...
das wurde hier ja schon einmal erörtert: die tachoabweichung kann dazu führen. bei dem hintermann fährt er vllt laut dessen tacho dann nicht 30 sondern 25 und der ist dann genervt weils ihm so schon zu langsam ginge und er dann auch noch ausgebremst wird...
nach meiner erfahrung passt das eigentlich relativ gut mit dem erlaubten tempo. wenn man das genau einhält, stellt man fest, dass es abweichungen um wenige km/h nach oben wie nach unten bei anderen verkehrsteilnehmern gibt. manche fahren bei erlaubten 100 nach eigenem tacho 95 km/h, andere 105 km/h... daraus kann man zumindest schlussfolgern, dass deren tachos entsprechend leicht vom eigenen abweichen. nur stört man sich auch tatsächlich schnell daran, wenn der vor einem nur unwesentlich langsamer fährt. auch wenns real keinen unterschied macht, ist diese behinderung unangenehm.
 
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