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Gibt es zur Zeit überhaupt gute MMOs?

@morphium: Ich kenne ein paar Leute aus dem Netz schon seit JAHREN, für mich zählt da eine Onlineverabredung genau so viel wie ein im Real. Wenn die Entfernungen nicht wären hätte ich mich sicherlich auch schon so mit diesen getroffen aber das ist eben nicht immer so einfach.

Ich finde eine gesunde Mischung muss einfach sein wenn man sich ernsthaft mit dem Medium Internet auseinander setzt.

Die Leute die ich im Internet kennen lerne sind schließlich genau so Real wie alle anderen auch und ich bin froh das es heute eine Möglichkeit wie diese gibt Menschen auf der ganzen Welt kennen zu lernen.
 
I-HaTeD2 schrieb:
Die Leute die ich im Internet kennen lerne sind schließlich genau so Real wie alle anderen auch und ich bin froh das es heute eine Möglichkeit wie diese gibt Menschen auf der ganzen Welt kennen zu lernen.

/sign

Außerdem: Ich glaube, das sehr viele Leute vergessen, das am anderen Ende absolut echte Menschen sitzen. Die sind nicht weniger wert, nur weil ich sie noch nie gesehen habe!
 
Dem kann ich nur zustimmen. Jedes Extrem ist nicht lange haltbar/gesund.
Was uns aber ziemlich weit vom Thema wegtreibt ... aber immerhin streiten wir uns nicht, ist doch auch was wert. ;)

Die große MMORPG Innovation ist lange hinfällig - Ideen hätte ich durchaus zur genüge aber woher mal ein paar Millionen inkl. Team hernehmen?

Das ist meistens das Problem. Und dann ist noch nicht mal garantiert, dass die Ideen auch langfristig angenommen werden, egal wie gut sie auf den ersten Blick scheinen mögen. Eine sehr lange Anpassungsphase + einen fast kompletten Neustart wie Blizzard kann sich auch kaum einer leisten bzw. ist das Risiko doch sehr hoch - Blizz selbst wäre ja fast am Projekt WoW vor die Hunde gegangen.
 
Das Problem ist auch, ein wirklich gutes MMORPG wäre kein Massenprodukt... was sich verkauft ist eher Fast-Food wie WoW, das ja eher ein Diablo 2,5 mit Open World ist.

Ich hätte da ja schon meine Ideen... aber was man da alleine an Entwicklungsaufwand reinstecken müsste... das bekommt man nie wieder raus, da nur eine kleine Gruppe überhaupt spielen würde und dann ist noch die Frage, ob die Monatlich zahlen würden...

Da beschränke ich mich lieber auf 5 User und bleib beim Pen&Paper RPG ;-)
 
Kommt darauf an, wie man "gut" bezeichnet. Ich empfinde WoW auch als gut, genauso wie ich EVE gut finde. Beides völlig unterschiedliche Spiele. WoW ist eher der nette Hirnradiergummi-Roman, während EVE eher Richtung MacBeth geht. ;) Weder das eine noch das Andere will ich ständig am Stück konsumieren.

Leider laufen all die anderen "einfachen" MMORPGs nicht so rund wie WoW, sind weniger inspiriert und bieten keine nahtlos gut gestaltete Welt. Oder sie kranken an noch offensichtlicherem, wie einem miserablen Interface (viele F2P)oder unterirdischer Performace der Engine (Hie sei WAR erwähnt).
 
Alles ist irgendwo Geschmackssache, natürlich. Und so undurchschaubar ist EVE auch nicht, richtig, denn das ziemlich missglückte Interface spielt da auch eine nicht geringe Rolle. ;) Das Spiel ist eine reine Sandbox, man sucht sich seine Aufgaben selbst. Langweilig wird das bestimmt nicht, so man sich voll und ganz darauf einlässt. Langweilig wir es nur, wenn man selbst nicht genug für die Welt beiträgt oder darauf wartet, dass irgendetwas passiert. Anderer Spielertyp, anderes Spiel.

Überbewertet ist es dennoch, man merkt den uralten Unterbau - sowas geht heutzutage um längen besser, da ändert das 10te Directx Update auch nichts mehr daran. Spielt man das Game schon jahrelang, stört einen das natürlich wenig, außerdem hat man bereits einen sehr polarisierten Blick. Überbewertet ist es auf der anderen Seite nicht, da man eine bestimmte Spielergruppe anspricht und diese offensichtlich zufrieden ist. Also alles eine Sache des Maßstabs.

Dann wäre da noch der Fakt, dass keine Konkurrenz zu EVE besteht. Wundert mich, da man ja sehen kann wie viele Spieler EVE anzieht und wie viele es wieder verlassen. Nicht nur aus persönliche Abneigung oder irgendeiner "fehlenden geistigen Kapazität", sondern aufgrund von Designfehlern, die vielleicht damals nicht aufgefallen sind oder übersehen wurden oder eben aufgrund von Marktanforderungen, die es damals nicht gab, heute erst zutage kommen.

ich wette, dass mit einem neu gestalteten und wohldurchdachten Konkurrenzprodukt über 1 Million oder mehr konstante Spieler gehalten werden können.
 
Jesterfox schrieb:
Das Problem ist auch, ein wirklich gutes MMORPG wäre kein Massenprodukt...

Hier hast Du einen schweren Denkfehler: albanische Autorenfilme sind auch nicht besser als Camerons neuester Blockbuster, nur weil wenige Leute sie gut finden.

WOW, das ja eher ein Diablo 2,5 mit Open World ist.

Da hast Du exakt recht. Genau das ist es. Und ich fand D2 immer schon klasse und kann D3 kaum erwarten. Und WoW ist eben D2 + Sozialfunktionen - genial. Und was daran schlecht ist, verstehe ich immer noch nicht.
 
Technocrat schrieb:
Hier hast Du einen schweren Denkfehler: albanische Autorenfilme sind auch nicht besser als Camerons neuester Blockbuster, nur weil wenige Leute sie gut finden.

Den Denkfehler machst du gerade mit einem unerlaubten Umkehrschluss. Nur weil etwas gutes kein Massenprodukt ist, so ist es nicht umgekehrt so, dass alles was einen nur einen kleinen Kreis erschließt automatisch gut ist... (und Avatar soll ja auch eher eine Techdemo als ein Film mit guter Story gewesen sein)

Ein gutes MMORPG bezieht den Spieler in die Umgebung mit ein und lässt ihn die Welt mitgestalten. Das ist zumindest meine Meinung und soweit ich das hier so rauslese auch die einiger anderer. Das lässt sich aber schwer mit den "Features" die der Massenmarkt will in Einklang bringen. Ein Ultima Online wirds wohl nie zu einer großen Nutzerschaft bringen, genauso wenig wie ein anderes MMO*RP*G.

Eine open World *ohne* Spielziel, in der man seinen Character einfach Spielt und an der Entwicklung der Welt teilnimmt. Das ganze würde aber nicht ohne die Begleitung und das Eingreifen von Gamemastern wie beim klassischen Pen&Paper RPG gehen. Und ab da wirds kompliziert (und teuer)... aber ja, so ein Spiel könnte mir gefallen. Aber leider wäre die Entwicklung nicht finanzierbar und als Hobbyprojekt frisst das ganze zu viel Zeit.

Da bleib ich lieber beim P&P RPG, im kleinen Kreis funktioniert das wesentlich besser ;-)

Technocrat schrieb:
Da hast Du exakt recht. Genau das ist es. Und ich fand D2 immer schon klasse und kann D3 kaum erwarten. Und WoW ist eben D2 + Sozialfunktionen - genial. Und was daran schlecht ist, verstehe ich immer noch nicht.

Hm, das Spielziel von Diablo ist Monster umhauen und Items sammeln (die Story ist zwar nett, aber die "Quests" sind ja eher n Witz). Übertragen auf WoW: es geht um's Raiden. Ja, ich hab Diablo 1 und 2 ebenfalls sehr gerne gespielt und zusammen mit anderen die komischsten Chars ausprobiert.

Das man in WoW auch andere Sachen machen kann sei unbenommen. Klar kann man es als Sandkasten nutzen. Aber ich hätt daneben gern noch ne Rutsche und ne Schaukel, außerdem würde ich den Spielplatz gern auch umgestalten können ;-)

Ich will WoW nicht als schlecht hinstellen... aber es ist eben auch nicht dieses *Übergame* als das es oft hingestellt wird. Man könnte noch viel mehr draus machen, vor allem abseits vom Raiden.
 
Ich bin bisher zu den beiden besten zurückgekehrt, AOC und EVE. Diese haben auch ihre Schwächen und deswegen habe ich damals aufgehört. Aber es gibt /leider) keine Konkurrenz für diese beiden in meinen Augen.
 
Jesterfox schrieb:
Ich will WoW nicht als schlecht hinstellen... aber es ist eben auch nicht dieses *Übergame* als das es oft hingestellt wird. Man könnte noch viel mehr draus machen, vor allem abseits vom Raiden.

Nunja, zugegeben - aber es ist schon das bisher beste erschienene Computerspiel, und das sage ich nicht leichtfertig, da ich seit 1981 am Computer zocke (schau mal meinen Avatar). Aber kein menschliches Werk ist perfekt, und Computerprogramme gleich gar nicht. Der Haken hier ist - und das haben wir ja in diesem Forum in mehreren Threads durchgekaut - das WoW so stark ist, das die Konkurrenz mehr Geld in die Entwicklung ihrer Produkte stecken müßte, als sich wirtschaftlich rechtfertigen ließe. AoC ist ein wunderbares Beispiel dafür: trotz starker Lizenz alles falsch gemacht, was ging, um Geld zu sparen, von Instanzierung und diskontinuierlicher Welt über Schlauchkarten bis fehlendem Endcontent und heute ist es ein Minderheiten-MMO nach furiosem Start. Und so fürchte ich, das nur Blizz WoW ablösen kann - womöglich mit WoW 2.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi zusammen,

Ich finde auch das es kein Perfektes Onlinespielt derzeit gibt, es gab sehr gute ansätze die sich mehr oder weniger durchgesetzt haben. Nur wie es schon angesprochen wurde, erstens ist es sehr teuer in der entwicklung dann unterhalt Pfelge usw. und 2. wie will man ohne Kompromisse ein Game für viele erschaffen
wenn immer dieser Kostendruck da ist, genau garnicht. Ich oute mich auch als WOW spieler nicht weil es das
beste ist sondern weil es drumherum spass nette leute und viel vergangenes erlebte gibt was einem um das spiel herrum auch die Zeit vertreiben lässt. Im grunde ist es doch fast egal was du für ein Spiel spielst solange das Paket stimmt man sich mit gleichgesinnten in Epische Schlachten oder Abenteuer stürzen kann
wird jeder so seine Spiel Faforierten finden können.
Ich hoffe das in zukunft auch mal etwas neuesres kommt ;)

lg
 
Technocrat schrieb:
Hier hast Du einen schweren Denkfehler: albanische Autorenfilme sind auch nicht besser als Camerons neuester Blockbuster, nur weil wenige Leute sie gut finden.

Da ist auch ein Denkfehler - es geht darum das ein gutes Spiel in seinen Augen keinen Erfolg hat und nicht das Spiele die keinen Erfolg haben gleichzeitig gut sind.

Und was daran schlecht ist, verstehe ich immer noch nicht.

Setting und Grafikstil.
Dazu wäre Diablo als MMORPG nicht brauchbar so wie es als Hack'n Slay derzeit nun mal existiert - das Setting würde mich aber schon reizen. Die Frage ist nur: Wo ist Schluss?

Ein MMORPG wird über Jahre immer erweitert - zwar gibt es durchaus noch mehr als nur die 3 Übel inkl. Baal aber ob das reicht?
 
Bisher war ja nur bekannt, dass sich Landstriche, Küstenregionen usw. nach und nach verändern und aller Wahrscheinlichkeit nach in einer bestimmten Form dauerhaft bestehen.
Imo wär's schnicke, wenn sich die Welt durch zufällige Ereignisse stetig verändern würde (nicht nur Verlandung o.Ä., sondern auch simulierte Jahreszeiten). Aber wahrscheinlich stelle ich einfach zu hohe Ansprüche -.-
 
Da man mit anderen Spielern, die grade in einer anderen "Phase" der Landschaft spielen, nicht interagieren kann, geschweige denn diese Leute überhaupt nicht sieht, halte ich das für keine sonderlich gute Idee.

EDIT: Da hätte ich fast vergessen, etwas zum Thema beizutragen :)
Ich spiele derzeit Herr der Ringe Online. Es ist vom Spielumfang her eher durchschnittlich, das ist mir bewusst. Aber da ich gerne in die Haut meines Charakters schlüpfe und Rollenspiel betreibe, schätze ich die gute Atmosphäre und die detailverliebte Gestaltung, ebenso tümmeln dich grad auf dem Rollenspieler-Server noch ein angenehm großer Anteil Menschen, die dieses Powerplaying und kindliches Benehmen noch nicht angenommen haben :)
 
Zuletzt bearbeitet:
naja alle spiele haben irgendwie ihre schwierigkeiten/mängel

WoW - zu alt und starr, entwickelt sich nicht wirklich weiter. ist ja auch normal, muss es kommerziell gesehen auch nicht, aber das immer gleiche kann einen nicht ewig fesseln. irgendwann ist auch dem letzten das geraide zu langweilig. pvp ist sone sache, arena als normalo ist nur frust, bgs mit fester grp gehen, werden aber auch schnell langweilig. stand aktuell, 7 gratistage eingelöst

WAR - hat potenzial, aber mehr nicht. das pve ist schlecht, das pvp nicht viel besser wenn man es mit den mgölichkeiten vergleich die gegeben wären, besonders bei der erfahrung die die entwickler vn mythic im pvp bereich eigentlich haben müssen. lag- und zergfest, falscher aka leerer server = reroll, stand letztes jahr april

LotR - beim hochlvln das imo beste mmo am markt zur zeit, danach wird's leider sehr dünn. wenig endgame content, kein richtiges pvp, stand aktuell

DAoC - bestes PvP mmo, leider zu alt, zu wenig zugänglich, grottiges lvln, sonstiges pve ist in ordnung. das in version 2.0 mit aktueller grafik, seuerung, interface = perfekt. aber chance (WAR) vertan. stand aktuell


fazit: mich kann atm kein mmo lange halten, bin inzwischen mehr der mmo hopper, überall mal nen monat spielen und wenn der content ausgeht kündigen und was anderes machen. hoffnungen in naher zukunft keine, mittelfristig könnte SW:TOR ganz nett sein
 
fryya mit MMO-ADS :p

Scherz beiseite, es gibt Leute die ständige neue Kicks brauchen und solche, die schätzen was sie haben. Ich bin da pragmatisch: ich mag MMOs aller Sorten, habe aber nur Zeit für eines (mußte EVE aufgeben, sniff). Und da bleibe ich natürlich beim Besten. Sobald was Besseres kommt, wechsel ich natürlich - zu WoW bin ich z.B. von Neocron gekommen. Nur beschleicht mich der Verdacht, das das nächste gute MMO wieder von Blizz sein könne: die schreiben schon seit 2 Jahren im Geheimen (nur die Stellenausschreibungen für ein "next generation MMOG" und die Jobwechsel der WoW-Topdesigner zu einem nicht genannten Projekt sind ein Indiz, das Blizz sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen). Bioware ist natürlich auch noch da, aber es scheint, als wäre es bei SW:TOR mit dem PvP sehr mau. Aber, Bioware ist nach Blizz die #2 auf der Liste der erfolgreichsten Spieleschmieden, deswegen dürfte die Konkurrenz SEHR interessant werde.

Kurz: MMOs haben sich fest etabliert und der Markt ist begehrt, sind doch die Einnahmen gigantisch. Da kann man sich drauf verlassen, das das darwinsche Prinzip für gute Spiele sorgt, garantiert.
 
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