News Heroes of the Storm: Weniger Entwickler und keine E-Sports-Events mehr

ChrisDeTipps

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#1

trane87

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#2
So wie bei jedem anderen Blizzard Spiel auch: "HÖRT AUF RUM ZU BASTELN!"

Ich habe Overwatch mehrere tausende Stunden auf der Uhr und dennoch wird wie immer am falschen Ende entwickelt. Die Meta wird nie aufgefrischt und Buffs und Nerfs dienen nur zum "Zeitvertreib". Anstatt einfach irgendwas zu machen einfach mal schauen was in den letzten 3 Seasons passiert ist. Tanks dominieren seit mehreren Monaten die Meta und anstatt mal einen Tank-Töter zu entwickeln wird lieber ein neuer Hitscan Champ veröffentlicht...
Das Problem ist aber ganz einfach zu identifizieren: Man möchte sich einfach nicht auf eine Spielergruppe fokussieren. Man möchte die Causals halten, damit fleißig Geld fließt, dabei verschreckt man potentielle profressionele Spieler an andere Spiele. Ändert man was, damit es in der Overwatch League mal "spannender" werden könnte, wird direkt von unten wieder geheult. "Nerf this", "Delete this Champ",...

Man kann niemals die ganze Community zufrieden stellen. Das gleiche gilt auch für Heroes of the Storm. Man wollte ein "Einsteiger" Dota 2 entwickeln und raus kam ein absoluter Causal Titel. Das so etwas nicht nötig ist, zeigt doch klar League of Legends. Mit solch einer Taktik hält man einfach keine Spieler langfristig.
 
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#3
Schade, fand Heroes of the Storm zum Zuschauen sehr interessent und die Blizzard Tournaments waren sowieso erstklassig vorbereitet ...
 
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#4
Jap ... extrem schade. Als großer Fan bin ich traurig. Das Spiel bräuchte mehr Investitionen, nicht weniger, dann könnte es noch deutlich wachsen.

Aber naja, das wird nur der Beginn des Kurses zu mehr Profit für Blizzard sein. Mobile-Fokus, Einstampfen weniger profitabler Projekte, dafür "mehr Projekte parallel als je zuvor". Das alles stinkt einfach ganz gewaltig.


@#1: So casual-fokussiert wie initial konzipiert ist HotS längst nicht mehr. Es stimmt aber, dass man sich hinsichtlich Balance sowie Hero- und Feature- Entwicklung zu sehr auf die Casual-Schiene konzentriert hat. Außerdem war man oft langsam und wenig konsequent. Aber das ist auch bei anderen und größeren Titeln im Portfolio nicht mehr anders. Overwatchs Profiszene könnte es langfristig ähnlich ergehen, auch, wenn es natürlich sehr viel länger dauern wird, hier steckt schlicht zu viel Kapital drin.
 
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#5
Ich fand das Spiel auch zum Zeitvertreib ganz nett. Mit Dota bzw. LoL konnte ich mich aber generell nie so wirklich anfreunden, weswegen ich auch HoS eher weniger gespielt hab.

Vermutlich braucht BlizZ die Leute damit WoW Classic zum Sommer 2019 fertig wird xD
 
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#6
Ich finds es auch sehr schade. Ich spiele Hots seit Jahren und immer noch sehr aktiv.

HGC war immer sehr unterhaltsam. Hoffe das es zukünftig noch ein paar (mehr) Community Tourniere geben wird, die auch gecastet werden.
 
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#8
Ich finds es auch sehr schade. Ich spiele Hots seit Jahren und immer noch sehr aktiv.

HGC war immer sehr unterhaltsam. Hoffe das es zukünftig noch ein paar (mehr) Community Tourniere geben wird, die auch gecastet werden.
Hoffe ich auch. Das Problem ist einzig, dass ein MOBA, anders als etwa WC3, das lange als Community-Titel überlebt hat, viel mehr Spieler braucht, um zu funktionieren. Außerdem läuft es natürlich komplett auf Blizzard-Infrastruktur und wird stets Weiterentwicklung benötigen, wenn das Meta flexibel bleiben soll. Aber nun gut, vllt halten es die wirklich leidenschaftlichen unter uns am Leben.
 
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#9
Man kann niemals die ganze Community zufrieden stellen. Das gleiche gilt auch für Heroes of the Storm. Man wollte ein "Einsteiger" Dota 2 entwickeln und raus kam ein absoluter Causal Titel. Das so etwas nicht nötig ist, zeigt doch klar League of Legends. Mit solch einer Taktik hält man einfach keine Spieler langfristig.
Naja, was soll denn ein "Einsteiger Dota" auch anders sein als Casual? Alles andere wäre doch ein Widerspruch. Und das man als Unternehmen mit Ziel Gewinnmaximierung leiber die Masse zufriedenstellt, als ein paar Core Gamer, ist auch verständlich. Wer was anderes von einem Blizzard Produkt erwartet als Massengeschäft, der ist dort falsch.
 
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#11
Bleibt zu hoffen, dass sie damit auf die Schnauze fallen. Blizzcon 2018 hat gezeigt, was ihr Kernpublikum davon hält :D
 
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#12
Die Veranstaltungen riefen zwar überwiegend gute Reaktionen der Spielerschaft hervor, allerdings wolle Blizzard keine Events veranstalten, die nicht dem qualitativen Standard des Unternehmens entsprechen.
Diese Aussage kommt von einer Firma, die vor nicht einmal zwei Monaten ihre eigene Hausmesse u.a. wegen Marketingfehlschlägen wie unter Anderem Diablo Immortal selbst gegen die Wand gefahren hat :freak: ...

Heroes of the Storm hatte es doch schon immer schwer gegen die Konkurrenz, was nicht zuletzt daran lag, dass es einfach erst zu spät herauskam. Ich persönlich kann mit dem Genre an sich (MOBA) überhaupt nichts anfangen, aber mit HotS hat es mir - im Vergleich zu Dota oder LoL - noch mit Abstand am besten gefallen. Man versorgt das Spiel ja auch weiterhin, nur will man einfach nicht mehr zwanghaft in der ersten Reihe mittanzen - die Entscheidung finde ich richtig.

Ich habe Overwatch mehrere tausende Stunden auf der Uhr und dennoch wird wie immer am falschen Ende entwickelt. Die Meta wird nie aufgefrischt und Buffs und Nerfs dienen nur zum "Zeitvertreib". [...] Tanks dominieren seit mehreren Monaten die Meta und anstatt mal einen Tank-Töter zu entwickeln wird lieber ein neuer Hitscan Champ veröffentlicht... [...] Man möchte die Causals halten, damit fleißig Geld fließt, dabei verschreckt man potentielle professionelle Spieler an andere Spiele. Ändert man was, damit es in der Overwatch League mal "spannender" werden könnte, wird direkt von unten wieder geheult. "Nerf this", "Delete this Champ"
Krass, wie sehr da unsere Meinungen auseinander gehen. Ich bin Level 711 und kann dir in keinem Punkt zustimmen. Ich würde sogar eher sagen, dass man die "Casuals" (also normale Spieler) inzwischen extrem stark aus den Augen verloren hat und nur noch für die professionelle Szene da ist. Wäre schön, wenn mehr PvE-Content und andere Beschäftigungen hinzukämen. Die Casuals sind schließlich auch die, welche die Kohle reinbringen, von den paar Pro´s kann man nicht leben.
 
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#13
Diese Aussage kommt von einer Firma, die vor nicht einmal zwei Monaten ihre eigene Hausmesse u.a. wegen Marketingfehlschlägen wie unter Anderem Diablo Immortal selbst gegen die Wand gefahren hat :freak: ...
Das Problem ist eher, dass Blizzard von Activision an die Wand gefahren wird, was viele gerne vergessen, aber dass ist ein anderes Thema. Gefühlt hat sich das Spiel nie so richtig durchgesetzt. Zumindest wenn man nicht so der Moba Spieler ist, hat man immer wenig von gehört, dass war bei den Konkurrenzprodukten anders.
 
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#14
Das Problem ist eher, dass Blizzard von Activision an die Wand gefahren wird, was viele gerne vergessen, aber dass ist ein anderes Thema. Gefühlt hat sich das Spiel nie so richtig durchgesetzt. Zumindest wenn man nicht so der Moba Spieler ist, hat man immer wenig von gehört, dass war bei den Konkurrenzprodukten anders.
Hm, hast du dazu ne Quelle bzw. Belege? Ich glaube, Blizzard ist noch ziemlich autark und braucht keine Hilfe von Activision, für das was derzeit passiert. Würde die Schuld hier, ehrlich gesagt, nicht dort suchen, sondern bei Blizzard selbst.
 

LaZz

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#15
Tja die besten leute werden lol auf ios und android bringen :) “lol forever“ lol immortal oder was auch immer ... mit lootboxen und pay to win
 

trane87

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#16
@just_fre@kin

Mir ging es dabei um die wenigen Inhalte der Spiel Mechanik. Das man viel zu wenig für die Causal Spieler macht steht nochmal auf einem anderen Blatt. Seit 3 Jahre das gleich Halloween Event. Das ist einfach viel zu wenig. Hab mich da wohl zu ungenau ausgedrückt.

@habla2k

Ich versuch es mal etwas genauer zu erklären. Mir geht es hierbei nicht um die wirtschaftlicher Sichtweise, sonder aus der grundsätzlichen Heroes of the Storm/Blizzard Problematik.
HotS ist sehr gut gestartet und man konnte sich mit seinen Mechaniken klar von den anderen klassischen Moba Spielen abgrenzen. Man konnte sowohl viele Causal Spieler ansprechen, welche nichts mit den komplizierteren Mechaniken von League of Legends und Dota 2 anfangen konnten. und auch Spieler andere Moba Spiele begeistern und ggf. abwerben.
Im Laufe der Zeit wurde das Spiel immer komplexer und versuchte so ein paar neue Spieler zu begeistern, hat dann aber völlig die Wenigspieler bedacht, die keine Lust hatten sich jeden größeren Patch neu einzufinden. HotS 2.0 Patch stelle schon sehr vieles auf den Kopf. Das Problem ist das so etwas immer viel zu lange und plötzlich kommt. Anstatt einen gleichbleibenden Fluss an Neuerungen in den Mechaniken und Spielinhalten zu liefern kommt es immer mal wieder zum kompletten Stillstand und dann zu große Änderungen. Für Vielspieler (völlig egal ob Causal, Semi oder Pro) kommen einfach viel zu wenig Inhalte und meistens jedes Jahr recyclet (Overwatch: Junkenstein Revenge, Lucioball, seit 3 Jahren immer das gleiche Event) und für wenig Spieler kommt einfach zu viele größere Änderungen.
League of Legends versucht das viel besser zu regeln. Ein paar neue Helden, aber da wird kein größeres System komplett über den Haufen geworfen, sondern immer nur Bruchteile und das über viele Jahre hinweg. HotS hat mit dem 2.0 Patch vieles komplett geändert und man musste sich erstmals wieder einfuchsen.
 
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#17
Hm, hast du dazu ne Quelle bzw. Belege? Ich glaube, Blizzard ist noch ziemlich autark und braucht keine Hilfe von Activision, für das was derzeit passiert. Würde die Schuld hier, ehrlich gesagt, nicht dort suchen, sondern bei Blizzard selbst.
Mein Freund ist ein ehemaliger Blizzard Angestellter, daher kann ich dir da leider keinen Link beifügen. Ob du es mir glaubst oder nicht, darauf habe ich keinen Einfluss, aber möglicherweise geben ja auch Aussagen von anderen ehemaligen, bekannten, Blizzard Angestellten gewisse Hinweise. Kannst ja z.B. mal suchen, was David Brevik dazu sagt. Oder man schaut sich an, warum viele Leute Blizzard mittlerweile verlassen.

Wie gesagt, es gibt genug aussagen von ehemaligen im Netz zu finden, ob man denen glauben schenken will, dass muss jeder selbst entscheiden.
 

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#18

Crank_Sir

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#19
Das wirklich schlimme an der Sache: Ich habe einen Freund aus der eSport-Szene von HotS (Spielte bei der Blizzcon) und Blizzard hat KEINE wirklich KEINE Vorabinformation bereitgestellt! Diese Profispieler machen für ein Unternehmen das Spiel groß und als Dank werden sie über eine Pressemitteilung über die künftige Arbeitslosigkeit informiert :utenforcer:
 
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#20
Man fragt sich auch teilweise wo der Anspruch inzwischen liegt... ok man hat nicht die Spielerschaft eines DOTA oder LOL aber wenn man 200k Zuschauer hat, ist es doch schon mehr als ein kleines Nischenprodukt, viele Games wären froh so eine Publicity zu haben.
 
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