News Hitachi testet 2,25-TB-Festplatte

ScoutX

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Sinnvoll naja. Eine Scheibe ist eine runde Platte. Der Begriff bezeichnet ursprünglich eine Baumscheibe.
Ein abgetrennter an den Seiten abgerundeter Gegenstand.
Im heutigen Sprachgebrauch wird die Scheibe aber meist nur noch im Zusammenhang mit Fensterscheibe, eine Scheibe Brot, Töpferscheibe etc. gebraucht.
Die Schallplatte hat dahingegehend einen maßgeblichen Einfluß auf unseren Sprachgebrauch genommen. Alles was man auflegen kann und sich dann dreht, wird dann gerne als Platte bezeichnet s.a. Festplatte(nlaufwerk). Festplatte ist der ursprüngliche Begriff einer Scheibe.
Das Problem an der Geschichte ist, das uns der deutsche Terminus Technicus für die Datenträgerscheiben der(s) Festplatte(nlaufwerks) fehlt. So bedient man sich des Englischen, um dem beizukommen. Der Begriff Festplatte wurde schnell zum Akronym für das gesamte Laufwerk und konnte sich als Terminus Technikus nicht durchsetzen.
Der Duden sagt aber bis heute, dass die Festplatte eigentlich nur die Scheiben im Laufwerk bezeichnet.

Der Begriff Scheibe klingt zu einfach und ist auch im gewissen Sinne sehr doppeldeutig.
Der unbedarfte könnte meinen, dort befinden sich mehrere Fensterscheiben innerhalb der HDD. Das Unwissen kennt keine Grenzen.
Der Begriff Datenträgerscheiben eines Festplattenlaufwerks wäre sicherlicher ein adäquater Ersatz.
Nur ist dies kein hochtrabender Terminus Technicus.
Ansich sind die Journalisten Schuld, die den Begriff Festplatte als Ersatz für das gesamte Laufwerk genommen haben. Wer konnte auch ahnen, dass man mittlerweile bis zu 5 von diesem in einem Laufwerk packt.

Nun aber genug Offtopic.
 

MountWalker

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Natürlich, wer sagt denn: "save it to hard drive"? Die sagen fast alle: "save it to disk". Dazu kommt halt noch Apples iDisk, das ja auch deswegen den Terminus "Disk" verwendet, weil "Disk" im Sprachgebrauch dort für ein ganzes Laufwerk, auch für ein virtuelles, steht, wohingegen man einzelne Disks dann eben Platter nennt. Ich hab auch erst nach ellenlangen Diskussionen um den Begriff SolidStateDisk bemerkt, wie sehr "Disk" allein als Synonym für ein komplettes Speichermedium steht. ;)
 
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Hulzmichel

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wer braucht schon eine 2,25 TB Festplatte????
Anstatt immer mehr die Größe zu steigern sollte man sich auch mehr auf die Geschwindigkeit der Platten konzentrieren
 

bensen

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@mountwalker
kannst mal google anschmeißen: findet weit mehr beiträge mit hard drive und hard disk drive als mit hard disk
auffällig ist auch das die meisten einträge unter hard disk produktnamen (hardware oder software) sind. marketingfuzzis scheren sich eben nen dreck drum.
aber wenn man mal hardwareseiten besucht steht da so gut wie nie hard disk

@Hulzmichel
ich würde mal behaupten um daten zu speichern :rolleyes:
festplatten lassen sich nicht mehr schneller machen. mehr als 7200 U/min ist bei 3,5" platter nicht drin.
nur durch die stetige erhöhung der datendichte steigen die transferraten leicht.
 
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Oktanius

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wer braucht schon eine 2,25 TB Festplatte????
Anstatt immer mehr die Größe zu steigern sollte man sich auch mehr auf die Geschwindigkeit der Platten konzentrieren
Ich :D


Hab soeben mit nem kollegen gesprochen... wir wollen seine DVD sammlung UNTOUCHED auf HDD's kopieren.

Sind dann ca. 350-400 DVD's :cool_alt::cool_alt:

Kannst ja mal selber hochrechnen bei einer durchschnittsgrösse von 7GB pro DVD :evillol:
 

MountWalker

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@ besnen

Achte mal weniger auf irgendwelche suchmaschinenrelevanten Einträge, sondern in Blog-Einträgen, die da auf den ersten zehn Seiten gar nicht auftauchen, auf umgangsprachliche Beschreibungen. Umgangssprache ist meist das, das man dort anwendet, wo man nicht so genau sein will. ;) z.B.:
Zitat von Robin Harris:
The very best that RAID can promise is that it protects your data better than a single disk.
oder
Zitat von Robin Harris:
RAID’s other usability problem is a little different: it breaks ugly. You have to pull out a disk. You have to pull out the right disk. You have to put in a new disk. You have to wait hours after you replace the disk for the system to get back to normal.
und
Zitat von Robin Harris:
Now, there are a lot of possible variations on backup. Backup to disk. Backup to optical. Backup to Carbonite, Mozy or another on-line service.
Ist alles aus dem selben Artikel, weil ich 1. faul bin und 2. dieser Artikel auch nicht mit Google-Suche nach "disk" gefunden wird. ;)

P.S.
Von "hard disk" habe ich auch nicht geredet - heißt schließlich iDisk und nicht iHarddisk. ;)
 
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MountWalker

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Wo drehen wir uns denn im Kreis? Im Kreis würden wir uns drehen, wenn ich behaupten würde, "disk" wäre das einzige verwendete Wort, habe ich aber nicht gemacht. Du könntest also eben gar keine Gegenbeispiele bringen, da die Feststellung der Verwednung auch anderer Worte meiner Aussage überhaupt nicht widerspricht. ;)
 

gidra

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Die Geschwindigkeit ist aber echt ein Problem. Hab gerade ein Backup von 1,1 TB gemacht, und trotz neuster Platten mit hat es 2 Tage gebraucht, weil die reale Geschwindigkeit bei kleinen Dateien und Fragmentierung manchmal bis 1,5 MB pro Sekunde zurückging.
Nützt mir gar nichts, wenn mir Benchmarks 100MB/s anzeigen, ein reales Backup hat im Durchschnitt vielleicht 30MB/s, und das dauert und dauert...
Das habe ich versucht schon vor fast einem Jahr zu erklären.

https://www.computerbase.de/forum/threads/seagate-barracuda-oder-samsung-spinpoint.333505/page-2#post-3311111
 

MountWalker

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Also 1. beim Kopieren musst du auch irgendworauf kopieren - da limitiert also die Schreib- und nicht die Lesegeschwindigkeit. 2. Die Schreibgeschwindigkeit kann mit unterschiedlichen Prozessoren und Systemauslastung deutlich variieren (ich hatte mal auf Ext3 festgestellt, dass das schauen von Youtube-Videos einen Kopiervorgang bei mir auf die Hälfte der Schreibgeschwindigkeit verlangsamte). ;)

Die YS dürfte langsamer sein, weil sie eben als "RAID-Edition" für den 24/7 Betrieb (durchgängig lesen und/oder schreiben) ausgelegt ist, was die normalen Desktop-Platten nicht sind, letztere sind dann etwas schneller, würden aber im 24/7 Betrieb schnell kaputt gehen. ;)

Warum eure Ergebnisse dermaßen in den Keller gehen, weiß ich trotzdem nicht, liegt vermutlich an wenig Prozessorleistung oder zu wenig RAM. Von mir gibts dazu auch nen Kurztest mit deutlich älterer Platte.
 
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gidra

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Nein, dies liegt nicht an dem Ram oder Prozessorleistung. Es liegt schlicht und einfach an der "zu langen" Positionierungszeit des Schreib- bzw. Lesekopfes. Zugriffszeit.

Die Schreib- oder Lesegeschwindigkeit ist nicht von jetzt auf gleich da und wird deshalb stetig aufgebaut. Mit Ram-Laufwerken, wo die Zugriffszeit im Nanosekunden Bereich liegt, merkt man dies subjektiv nicht wahr.

1 Nanosekunde = 1 milliardstel Sekunde !

Normale Desktop Platte hat etwa 13ms Pos.zeit

DDR1 RAM hat etwa 7 Nanosekunden Pos.zeit

1 Mikrosekunde = 1000 Nanosekunden
1 Millisekunde = 1000 Mikrosekunden

13ms sind 13.000.000 (Zugriffszeit einer Festplatte in Nanosekunden) : 7 (Zugriffszeit eines Ram DDR1 Laufwerks in Nanosekunden) = 1.857.143 mal schneller als die Zugrifszeit einer normalen Desktop Festplatte


Zugriffszeit ist alles !

Die gesammte Zeit fürs kopieren ist eine Sache, aber zu sehen wie die Geschwindigkeit permanent einbricht eine ganz andere. Installiere doch mal "SuperCopier 2" und kopiere Ordner "System32" auf die selbe Festplatte. Bekommst deutlich zu sehen dass deine Platte durchschnittlich nicht mal 10mb/s schnell ist ;)
 
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MountWalker

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Also, ich hab mal aus meinem Test den Wert für ReiserFS und /usr/lib (kleine Dateien, vergleichbar mit deinem System32) ausgerechnet - dabei komme ich auf 15,5 MiB/s auf einer sehr alten WD400BB. NTFS 3g ist langsamer, weil das Dateisystem im Userspace läuft und dabei eben zusätzliche Wartezeiten beim Zugriff auf den Prozessor entstehen. (und das ganze ist wie gesagt nur Schreibleistung, bei der Leseleistung sähe das Ergebnis erheblich anders aus)

Den Test hättest du aber ruhig mal lesen können, ich hab den nicht verlinkt, damit du mir Ratschläge zu unsinnigen Benchmarkprogrammen machst. Es ist nicht gerade praxisnah auf die selbe Platte zu kopieren. ;)

P.S.
Und auf einem Desktop-System ist das Kopieren so großer Mengen kleiner Dateien auf einmal auch eher selten. Die Schreibrate wäre da höchstens interessant für ne Auslagerungsdatei, die aber komischerweise in allen Tuning-Tips für SSDs ausgeschaltet werden soll. (ich habe meinen Swap, wie die meisten Linux-Desktop-User, übrigens fast noch nie gebraucht)

P.P.S.
Robin Harris ist mittlerweile der Meinung, dass SSDs mit ihren Mikrosekunden Zugriffszeit HDDs nicht ersetzen (können), sondern einfach eine zusätzliche Ebene zwischen RAM (Nanosekunden) un HDD (Millisekunden) darstellen, die auf Servern super Vorteile bringen könnte. Nur eben, was auf einem Server viel Sinn macht, muss auf dem Desktop nicht sinnvoll sein. HDDs sind eben nicht so langsam, dass sie meine Produktivität stören würden und so oft fahre ich meinen Rechner nicht hoch (wofür ich ihn ja vorher komplett herunter fahren müsste - wer macht denn sowas?), dass mit die 1 min bei meinem Linux oder die 36 Sekunden bei meinem Windows Vista irgendwie stören würden. Die Vorteile sind eben nicht so brachial, dass sich die Anschffung einer SSD zusätzlich zu einer HDD (die mein Rechner ja eh braucht) lohnen würde. ;)
 
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gidra

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Deinen Test habe ich gelesen. Die Dateimenge ist irrelevant, weil selbst zum Ende war die Schreibrate ebenfalls sehr niedrig. Eigentlich über den gesammten Kopierverlauf.
Deshalb auch meine Einwände dass selbst die Festplatte mit nur einer einzelen Scheibe von 2,25GB aber immer noch 13ms Zugriffszeit, nur unwesentlich schneller wäre als meine YS/YD Festplatte.

ps: Preisleistungsmässig noch nicht. Ansonsten auf jeden Fall. Als Systemplatte würde ich jede Platte nehmen die es schafft stabil 20mb/s zu schreiben
 
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MountWalker

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Das betrifft nur das Kopieren von vielen kleinen Dateien, was aber auf einem Desktop-Rechner (im Gegensatz zu bspw. einem Mail-Server) keine große Praxisrelevanz hat. Wenn ich mal kleine Dateien kopiere, sind das einige wenige und die sind selbst auf langsamsten Festplatten in ein, zwei Sekunden kopiert. Auf dem Desktop interessiert (im Gegensatz zu einem Mail-Server) daher vor allem die Kopierleistung bei "normalen" Dateien - meine 40 MiB FLACs sind ja jetzt noch keine Filme, und da wäre die Platte dann doch schneller.
 

gidra

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Wie nicht praxisgerecht ? Beim installieren und späteres Ausführen der Anwendungen ? Die allermeisten Anwendungen bestehen doch nicht aus einer einzelnen *.exe Datei. Die dazugehörenden *.dll, *.dat und *.ini müssen ja auch geladen werden. Viele Anwendungen benutzen einen Archiv, das entpackt und die enthaltenen Dateien nacheinander geladen werden müssten. Das Flaschenhals ist da eindeutig die Festplatte.

Schon mal I-Ram benutzt ? Das gesammte System darauf installiert ?

Versuch doch zumindest einen Ram Laufwerk zu installieren und verlagere dort hin die "Temporären Internet Dateien".
Du wirst den Unterschied sofort erkennen ;)

Selbst wenn die SSDs nur im Makrosek. Bereich liegen, sind die trotzdem deutlich schneller als jede mechanische Festplatte !
 

ScoutX

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@ Gidra: Erst einmal muss man unterscheiden, ob Du beim Backup sequentiell schreiben und gegebenenfalls auch lesen kannst und was für einen Kontroller Du benutzt.
Die meisten Mainboardkontroller sind bestenfalls mittelmaß.
Das Kopieren von einer Partition auf die andere derselben HDD war schon immer problematisch vor allem wegen des Betriebssystems und des Dateisystems gibt es Engpässe.
Mit einem Kontroller der Schreibcache besitzt, sind solche dramatischen Geschwindigkeitseinbrüche selten. Normalerweise solltest Du nicht unter 3000 Megabyte/min fallen. Realistisch gesehen sind es im Durchschnitt meist 1,5 Gigabyte/min von einer HDD auf eine andere bei einem nicht optimierten System. Für einen Terabyte sollte man also nicht länger als 12h brauchen.
Alles über 12h ist wirklich schlecht und man sollte sich überlegen, ob man die richtige Backupsoftware etc. pp. fährt.
 

gidra

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Ändert sich wirklich an deiner Aussage etwas zu der Realität ? Grössere Dateien wie die HD Filme oder die Rücksicherungen (FUCK OF ENGLISCH) sind als grössere Dateien zu verstenen. Was ist mit dem Rest ?
 

ScoutX

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Bei größeren Dateien sollte es eher in Richtung 50 Megabyte/s gehen, da theoretisch höherer sequentieller Anteil. Der Rest liegt um und bei 25 Megabyte/s Transferrate. Alles darunter ist mir seit Jahren bei intern verbauten HDDs nicht mehr untergekommen, solange das System nicht ausgelastet war und wie gesagt unter 25 Megabyte/s ist billiges USB Niveau (inklusive einiger hier nicht näher genannter SSD Modelle).
Solltest Du wirklich dermassen schlechte Werte haben, dass Du über Tage an einer Sicherung hängst, dann ist bei deinem System irgendetwas im Argen.
 
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