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Hobbyaufgabe PC Gaming?

Clair Obscure Expedition 33 hat mir verdeutlicht, dass weder ich, mein Alter, noch meine Pile of Shame oder meine verfügbare Zeit ein Problem sind. Ebenso wenig meine Präferenz des Spielgenres oder die eingesetzte Unreal Engine 5
 
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Arboster schrieb:
Mir fehlt ganz allgemein mal wieder ein richtig geniales Spiel.
Der Markt ist so übersättigt, dass man die persönliche Perle in der Regel gar nicht findet.
Nach dem Spiel zu suchen, was einem Spaß machen könnte, artet oft in Arbeit aus und dann herrscht automatisch Frust.

Ich erwische mich auch regelmäßig daran, mal ältere Spiele wieder rauszukramen.
Von den neueren Spielen habe ich eigentlich nur Borderlands 4 gespielt, als AAA Titel, weil ich Fan von der Reihe bin. Ansonsten sind es mit Baldurs Gate 3, Enshrouded und Jagged Alliance 3 eher kleinere Indie Titel, die dann aber doch recht viel Spaß gemacht haben. Für keinen der Titel braucht es eine arg teure Grafikkarte. Das geht auch auf der Mittelklasse von vorgestern noch problemlos.

Je älter man wird, desto weniger Hobbyzeit hat man. Das beißt sich mit manchen Spielen, die so designed sind, dass man am Ball bleiben muß. Ob das jetzt die Story im Single Player oder ein Grind im Multiplayer ist, ist dabei egal.
 
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tomgit schrieb:
Lol, nein, das war in der Liste der günstigste.
Da stimmt dann was mit deiner Anzeige oder deinen Augen nicht, wenn ich den Link aufrufen geht's bei 235 Euro los.

Das die 1100 Euro Angaben im Prinzip Platzhalterangebote für fast nicht lieferbaren RAM sind, sollte dir auch klar sein. Ja RAM ist teurer aber soviel teurer noch nicht.
 
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MichiSauer schrieb:
(Musiker kennen das sicher.)

Jo, da sind wir schnell bei anderen sehr kostenintensiven Hobbies.
Ich z.B. bin Fußballfan und war jahrzehntelang Auswärtsfahrer.
Ich will gar nicht wissen, wie viel Geld ich in den letzten 20 Jahren für Fahrten, Bier und Bundesligakarten ausgegeben habe.
 
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45 hier. Kann das Geschriebene absolut nachvollziehen. Habe beruflich viel mit Windows zu tun (Herrgott hasse ich W11 mittlerweile :D) und finde es nicht wirklich jammern. Du hast völlig Recht, das was PC Gaming mal war, ist es schon lange nicht mehr. Ich vermisse die LAN PArtys, oder Games die einem die Birne wegreißen und einen völligst verschlingen. VTMB2, HL2, F.E.A.R., das alte PREY, Freelancer (im LAN absolut geil gewesen), die Spiele suchen seines Gleichen seit Jahren vergebens. Mein Custom-Wakü-Tower steht im Keller und verstaubt. Fürs Zocken nehme ich einen 17 Zoll Schlepptop der auch ordentlich ausgestattet ist und zocke damit auch IndieGames, aber die meiste Zeit PS1-PS2 Spiele, weil man diese mit den Emulatoren besser als im Original spielen kann.

Für die tägliche Arbeit nehme ich nur noch Debian, das auf anderen 3 Geräten installiert ist und für jeden Einsatzzweck entsprechend konfiguriert.
 
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tomgit schrieb:
Wenn 1000€ nur die Graka wären, auch 64GB sind aktuell bei 1000€ angelangt (Edit: und bevor es wieder heißt "Quelle?!": https://geizhals.de/corsair-dominat...4gb-cmt64gx5m2b5200c40w-a2727342.html?hloc=de und das ist nur ein Beispiel von sehr, sehr vielen). Mein PC hat vor kurzem die Krätsche gemacht und ich bekomme Bauchschmerzen beim Gedanken, mir eine neue Mühle zu kaufen.
Dir ist schon aufgefallen, dass speziell der von dir ausgesuchte Riegel einfach nur so teuer ist, weil er nirgends verfügbar ist?

Keine Frage, RAM ist aktuell unverschämt teuer. Aber dieses populistische Übertreiben finde ich zum kot*en!
 
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Tja, mit 40+ hat man halt auch schon viele tolle Sachen erlebt. Ist doch ganz normal, dass einen dann die Games nicht mehr so kicken.
Und wenn es so ist: such dir was anderes! Gibt noch andere schöne Dinge.

Und wegen der Kosten: Schon mal was von Inflation gehört? Ich schätze inflationsbereinigt ist der PC kaum teurer als früher. Und wenn doch: dann kaufst du dir halt n PC für 3k und der hält 5Jahre mindestens. Rechne es auf den Monat um. Und dann entscheidest du ob es dir das wert ist.

50€ im Monat ist für die meisten eher überschaubar.
 
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Grundkurs schrieb:
Ich kann Windows nicht mehr ausstehen.
Grundkurs schrieb:
Ich kann die modernen Games nicht mehr ausstehen.
Grundkurs schrieb:
ich bin die Hardware-Käufe leid.
Grundkurs schrieb:
Ich zocke mittlerweile so gut wie ausschließlich Indie-Titel und nischige Rally-Simulatoren. Die Indie-Titel laufen auch auf dem Macbook, auf die Rally-Simulatoren verzichte ich im Zweifel - mehr Zeit für anderes.

Bei mir war es ähnlich. Das Interesse am Gaming kommt bei mir wellenartig, es kann aber auch lang Ebbe sein, wo mich kein einziges neues Spiel reizt.
Richtig Spaß am Umgang mit dem PC - nach dem Gefühl, durch Windows immer mehr zu verblöden - hab ich erst wieder mit Linux bekommen: Zuerst auf alten ausgemusterten Laptops, dann auf dem Hauptsystem. Das Motto von distrowatch trifft für mich zu: Put the fun back into computing!
Und damit erwachte dann auch wieder das Interesse am Gaming.
 
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Der Kontozwang von Windows stört mich persönlich nicht.. hat man doch eh fast überall. Für jeden Supermarkt braucht man inzwischen eine eigene App samt Account, nur um von den Rabatten profitieren zu können und. dann darf man auch noch mühsam die Coupons aktivieren..

Ich bin damals aus Platzgründen vom Gaming PC auf nen Laptop und Später auch nur PS4/5 umgestiegen. Mittlerweile habe ich wieder einen Gaming PC hauptsächlich für Strategiespiele, AAA Titel zocke ich noch auf der PS5 hier nervt mich aber mittlerweile das Games teurer sind und das man für Online Gaming ein Abo haben muss.

Man muss für einen Spieletauglichen PC nicht zwingend 2-3k€ ausgeben. Ich selbst habe einen 7600X sowie eine 7800 XT spiele in 4k und alles was es gibt ist spielbar.. klar nicht auf Ultra aber dafür verhältnismäßig Preiswert.. Grade, wenn man eh schon einen Potenten PC hat sind die Kosten doch Überschaubar da man nur nach und nach neue Komponenten kaufen muss.

Es ist egal welches Betriebssystem und Hardware man nutzt alle haben Ihre Vorzüge und entsprechende Nachteile.
 
Ich bin voll bei Dir! ❤️

Aber..... mal so spontan eingeworfen, Du bist ja ein alter Hase.... versuch Dich doch mal an Linux. Für 08/15 Aufgaben ("was man halt so am PC macht") taugt es mindestens so gut wie Windows, und die meisten Spiele laufen auch. Du schreibst "Indie-Spiele", also nichts mit Kernel Anti Cheat nehm ich mal an. Ich sag einfach mal, 99.9% Deiner Spiele werden laufen ohne was zu tun - sofern Du Steam nutzt. Bei anderen Launchern KANN es sein, das Du vielleicht die Proton- oder Wine-Version manuell auswählen/aktivieren musst oder sowas.

Ich kann ja nur von mir reden, aber: nichts (wirklich, NICHTS!) aus meiner "Häufig gespielt"-Liste habe ich nicht zum laufen bekommen. 3D Mark ist zickig/mir noch nicht gelungen, aber naja, da kann man ja echt drauf verzichten^^

Ach ja, eine Quest 2 zum laufen zu bekommen kann auch Gefummel sein, solltest Du ein haben. Aber es "geht" -> ebenfalls dank Steam!

Give it a try! Mir geht's nämlich genauso wie Dir (modernes Gaming suckt!), und mit Linux habe ich wieder Spaß - gerade WEIL man mal 5 Minuten länger nachdenken muss bei manchen Sachen :)
 
Grundkurs schrieb:
habe ich folgende Feststellungen gemacht
Ich habe die Basteleien geliebt- habe Nächte und echt Lebenszeit damit verbracht, irgendwelche kniffligen Probleme für mich und andere zu lösen. Hab Lans organisiert und natürlich teilgenommen.
Mein letztes Game, was ich noch einigermaßen gesuchtet hatte, war RDR2.
W11, die Preise, die übergreifenden Konten 🙄... Kurz gesagt: Ich hatte keinen Bock mehr.
So wie ich mit dem Rauchen aufgehört hatte, genau das hab ich mit der Zockerei gemacht.
Und soll ich dir was sagen? Es feht nicht einmal. Habe mich außer CB nahezu überall gelöscht.
Die Zeit, die habe ich in Angeln, Motorradfahren, Autobasteln, Modellbau, Ausgehen usw inzwischen besser investiert.
Und wenn es in den Fingern juckt, dann kram ich bisschen alte Hardware raus. (S775, 1150, 1155....)
Und dann ist auch wieder gut.

Die Zeit irgendwelchen tollen RAM hinterherzujagen, sündhaft teure Mobos suchen, GraKas auf WaKü und die neuste schnelle NVme- das ist für mich vorbei. Und inzwischen echt egal. Und es fühlt sich gut an 😁
 
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Joker (AC) schrieb:
Mein letztes Game, was ich noch einigermaßen gesuchtet hatte, war RDR2.
❤️
Das einzige Spiel, was ich seitdem durchgespielt habe, war Baldurs Gate 3 (~1000 Stunden, und fuckin' Honour Mode immernoch nicht geknackt)
 
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Einen Fakt möchte ich dem Faden unbedingt hinzufügen: Die Top 200 der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten, plattformübergreifend. 98% der Liste, laufen auf einem Kartoffel PC. Und die zwei Prozent, wenn man die Regler bedienen kann.

Kein Publisher bringt einen Titel, der nur bei 0,2% der Gamer weltweit laufen würde.
 
Bin 57 und habe vor wenigen Wochen Windows 11 deinstalliert bzw. bin zu Linux (Cachy OS) gewechselt, weil Windows und Microsoft auch nur noch Übelkeit in mir ausgelöst haben. Klar, ich musste mich umstellen und ich habe natürlich auch ausprobieren bzw. rumfrickeln müssen, was sich aber absolut gelohnt hat. Auf diese Triple A Titel habe ich übrigens auch schon lange kaum noch Lust und spiele im Prinzip immer die selben Spiele bzw. viele ältere Sachen und oft per Emulator. Aber alles läuft über Linux einwandfrei. Diesen Schritt zu gehen, war wohl die beste Entscheidung seit langem in meinem Zockerdasein. Ich bin ein rundum zufrieden!
 
wieso so verbissen ? Lass die Kiste halt nen paar Monate aus wenn dir der drive fehlt … habe von 2015 bis 2021 gar nicht gezockt bzw. Überhaupt nen stationären Desktop Gaming PC gehabt …

davor hatte ich von 2001 bis 2006 gefühlt 20 Stunden Tag Tag gespielt ….

Und heute habe ich die goldene Mitte gewählt … wenn mal was interessant ist wird es gezockt und ansonsten bleibt die Kiste halt aus …

Es muss nicht immer nur alles schwarz Weiß sein …
Irgendwie legen sich die Leute immer selbst in Ketten

Man kann auch linux, Windows und Mac OS gleichzeitig lieben … alles nicht so schwer
 
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serve1chilled schrieb:
Dir ist schon aufgefallen, dass speziell der von dir ausgesuchte Riegel einfach nur so teuer ist, weil er nirgends verfügbar ist?
Du kannst schon lesen, dass es nicht der einzige RAM ist?

serve1chilled schrieb:
Aber dieses populistische Übertreiben finde ich zum kot*en!
[_] Hat verstanden was Populismus ist.

Ändert nur nix daran, dass es Modelle gibt, welche bei vielen Händlern nur dann verfügbar sind, wenn man vierstellige Summen bezahlt. Anderes, wenn auch 96GB, Beispiel: https://geizhals.de/corsair-vengeance-schwarz-dimm-kit-96gb-cmk96gx5m2b5600c40-a2900583.html?hloc=de
Aber natürlich auch wieder nur Populismus und bei Alternate und co nicht auf Lager.

Ändert auch nichts daran, dass der Markt für Neueinsteiger immer teurer wird und man sich entsprechend nicht wundern muss, wenn Leute zu MacBooks greifen oder komplett auf einen Computer verzichten, wenn dieser nicht benötigt wird. Die Preise haben sich seit dem Crypto-Boom auch nicht mehr wirklich eingependelt
 
Ja, bist ne "Drama Queen" , aber das ist ja nicht schlimm.
Hatte auch immer mal wieder so Phasen, wo es keinen Spaß gemacht hat. aber das gibt sich wieder. Ist schließlich nicht umsonst lange Jahre ein Hobby.

Ich mein, der M$-Kontozwang ist zwar nicht schön, aber Apple sind auch keine Unschuldigen.
Wenn mir das wichtig wäre, würde ich Linux aufspielen.

Indie-Titel benötigen ja meist keine Top-Hardware, also erledigt sich der Neukauf auch erstmal...

Finde AAA(AAAA) Titel auch meistens uninteressant bis doof (Ausnahmen bestätigen die Regel), aber mein ~4 Jahre alter PC rennt noch ausreichend, habe keinerlei Aufrüstungsbedarf

Bin jetzt Mitte 40, und hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß am PC spielen; zocke sogar mit anderen 40Jährigen abends regelmäßig ne Stunde online RTS.
Anders als früher, aber nicht schlechter.
 
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Grundkurs schrieb:
Mir geht es nur darum, ob es andere gibt die ähnlich über PC Gaming denken oder ob ich nur eine Drama Queen bin.
Ich würde eher zu letzterem tendieren, ohne dir nah treten zu wollen. Denn das ist alles garnicht so dramatisch.

Ich selbst kann die Punkte durchaus nachvollziehen, aber es gibt genug Möglichkeiten, diese zu umgehen. Tripple-A-Spiele interessieren mich schon länger nur peripher, in der Indie-Ecke gibt es aber doch schon viele schöne Titel. Kommt natürlich auch darauf an, was man an Spiele mag, aber bei so vielen Spielen würde es mich wundern, wenn man nicht irgendwie fündig wird.
Windows ging mir auch lange genug auf die Nerven und bin jetzt seit über einem Jahr mit Linux unterwegs. Probleme mit Spielen? Keine bisher bemerkt, meine laufen alle unter Linux dank Proton. Multiplayer mit Kernel-Anticheat kommt mir eh nicht in die Tüte. Bin auch allgemein weg von Multiplayern.
Hardware kann man durchaus länger nutzen und eben lange damit Spaß haben, man muss auch nicht in den höheren Klassen kaufen, die meisten Spiele verlieren kaum bin nichts vom Spielspaß, wenn es nicht gerade AAA-Grafikblender sind. Mein Zweitrechner für die gelegentlichen Wochenenden in der Heimat läuft mit einer RX6600 ohne XT und man kann eigentlich bequem damit spielen, wenn man die Grafikeinstellungen eben anpasst. Als vor kurzem sich meine alte Grafikkarte verabschiedete, habe ich mit der IGPU meines 8700G gespielt, habe genug Spiele, die damit locker auskommen.

Als "Gamer" muss man einfach nicht jeden und alles hinterher jagen, oft hole ich mir Spiele weit nach dem Release zum günstigen Kurs, mit dem Nebeneffekt, dass viele Bugs bereits Geschichte sind. Ausnahmen sind Indie-Earls-Access-Spiele, die ich gerne unterstützen will, da bin ich dann eben vor dem eigentlichen "Release" dabei.

Aber es steht natürlich jeden frei zu machen, was man will. Kein Bock auf Spiele und auch kein Bock, sich umzuorientieren? Kein Problem. Wer hat nicht schon mal ein Hobby an den Nagel gehängt, weil es kein Spaß mehr macht? Ich für meinen Teil habe noch Spaß an Spielen, aber eben nicht wegen AAA sondern trotz AAA, denn Indie hält mich bei Laune.

PS: Bin Spieler eigentlich ausschließlich auf PC seit ich mich durch ein MS-Dos 6 Buch durchgekämpft hatte, um den ersten Familien-PC ausreichend bedienen zu können (der Rest der Familie konnte es nicht). Ich möchte die "Gute alte Zeit" jedenfalls trotzdem nicht wieder haben. Spiele sind dann teils doch sehr schlecht gealtert, das Meiste sieht man doch nur durch die rosa Nostalgiebrille.
 
Zuletzt bearbeitet:
tomgit schrieb:
Ändert auch nichts daran, dass der Markt für Neueinsteiger immer teurer wird und man sich entsprechend nicht wundern muss, wenn Leute zu MacBooks greifen
Wer ausgerechnet wegen überhöhter Speicherpreise zu einem Mac greift und dann für 32 statt 16 GB satte 500 Euro Aufpreis bezahlt, der ist ein richtiger Sparfuchs. 😃
 
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