Ideale SSD oder SSDs im Raid0

matibaer

Cadet 4th Year
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Hallo zusammen

Ich habe mir neulich einen neuen Rechner zusammengeschraubt und eine Intel X25-M 80 GB als Systemplatte genommen.
Darauf liegt nur Windows, Programme und quasi zwangsläufig Temp.
Die Intel x25-m ist einer der schnellsten und zuverlässigsten SSDs, wenn man von der Schreibleistung absieht - also als System/Programmplatte ideal, da hier hauptsächlich gelesen wird.
Ihr könnt euch vorstellen, wie begeistert ich bin.

Als Datenplatte D: habe ich noch eine alte mechanische 160er reingeschraubt.

SSDs sind was besonders feines und in mancher Hinsicht bringen sie mehr, als ein Prozessorupgrade oder ne bessere Grafikkarte.

Jetzt hätte ich natürlich gerne die gleiche Leseperformance und eine bessere Schreibperformance auch als Laufwerk D:, sowie das letzte hörbare Brummen und Fiepsen aus dem Rechner verbannt.

Da ich viel mit HD-Videos arbeite, reichen 32-80 GB leider nicht aus, da eine DoubleLayer BluRay Disc schon 50 GB fasst und man ja auch manches vorbereiten/vorhalten will.

Beim Konvertieren gibt es gleichzeitige Lese- und Schreibzugriffe, auch das sollte berücksichtigt werden. Vielleicht will ich während eines Konvertierens noch Dateien und Ordner kopieren.

In Sachen I/O, Lesen und Zugriff dominiert Intel.
X25-E ist zu teuer, M macht zicken beim schreiben und ist klein, oder bei 160GB schlechter.


Fast hätte ich mir die Postville@160 GB gekauft. Dann laß ich in der Chip-Zeitschrift, dass die 160er-Postville wesentlich schlechter ist, als die 80er-Postville.
Da kam mir natürlich der Gedanke, warum nicht zwei 80er im Raid0.
Die Schreibperformance ist dann so gut, wie bei den Konkurrenzprodukten und die Leseperformance noch besser.
Preismäßig kosten zwei 80er im Moment ungefähr das gleiche, wie eine 160er.

OCZ bietet mit der neuen Vertex 2 eine Leistungsrakte an.
Dort bekomme ich aber für knapp 400 Euro nur 100 GB, 200 GB kosten wieder utopisch viel, ungefähr so viel wie eine X25-E 64 GB. Das kommt nicht in Frage.

Die OCZ Vertex Limited Edition ist schneller als die Vertex 2 und sogar günstiger.
Im Internet findet man haufenweise Beschwerden, über defekte LE-Platten.
6 von 10 Käufern hatten die Platte innerhalb der ersten Wochen seit Ersteinsatz defekt.
So nen Mist brauche ich nicht. Ich hatte in den letzten 10 Jahren keine einzige defekte mechanische HD, dann brauch ich mit den angeblich robusteren SSDs gar nicht erst damit anfangen.

Intel ist auch der einzige Hersteller dem ich zutraue, so verlässliche SSDs zu bauen, dass ich trotz Raid0 keine Angst um meine Daten zu haben brauch.
Die Daten auf D: werden aber mehr oder weniger eh nur temporär sein.

Ich würde die Board-internen Sata Anschlüsse/Controller verwenden (ASUS P7P55D).
Sata 0: Intel X-25 M 80 Single-Drive
Sata 1: frei (wer weiß, was noch kommt)
Sata 2: Intel X-25 M 80 Raid0 mit Sata3
Sata 3: Intel X-25 M 80 Raid0 mit Sata2

1. Frage: Ist so eine Mischkonfig ATA/RAID überhaupt möglich?
2. Frage: Oder ist eine einzelne 160er Postville doch besser?
3. Frage: Oder ist eine OCZ Vertex2 100 die bessere Wahl?
4. Frage: Gibt es andere Alternativen?

Was meint ihr?
Ungefähr 400 Euro (300 wäre besser) sollte schon das maximale Budget sein.
100 GB stellt eine Untergrenze dar.
Alles ab 150 GB ist ideal.

Im Moment scheint mir nur das Raid0 zweier G2-80 ultimativ zu sein, im so eben noch bezahlbaren Bereich.

Desweiteren frage ich mich, ob und welche SSD vielleicht auch in der Firma interessant sein könnte.
Dort stelle ich auch gelegentlich Rechner für die Konstuktionsabteilung zusammen.
Solidworks und DBworks holen ihre Daten eigentlich vom Server, aber die Programme selbst, sowie Temporärdateien und Sicherheitskopien werden natürlich lokal abgelegt und geladen.

Auf ein Raid aus SAS-Platten, wie bei vielen fertigen CAD-Rechnern wurde aus Kostengründen immer verzichtet, aber so manch SSD-Lösung wäre günstiger.
 
1) natürlich, warum nicht?
2) Bei Deinem Einsatzprofil: Nein
3) kommt drauf an wie gut sich Deine Video-Daten vom SSD-Controller komprimieren lassen. Ist es schon komprimiertes Material: Umsonst

Du bist Dir darüber im klaren das kein Trim mehr im Raid0 geht. Ich weiß nicht wie gut/schlecht das GC von Intel funktioniert und/oder ob Du es dann immer schön manuell machen darfst.
 
matibaer schrieb:
Fast hätte ich mir die Postville@160 GB gekauft. Dann laß ich in der Chip-Zeitschrift, dass die 160er-Postville wesentlich schlechter ist, als die 80er-Postville.
Und wie kommen die dadrauf? Da ist der gleiche Controller verbaut und die 160er schafft sogar schnellere Schreibgeschwindigkeiten. Ergo: Chip-Zeitschrift ist Müll^^



matibaer schrieb:
Da kam mir natürlich der Gedanke, warum nicht zwei 80er im Raid0.
Im Raid wird die Trim-Funktion nicht unterstützt. Und so toll ist Raid 0 auch nicht... den Geschwindigkeitszuwachs wirst du da nicht wirklich großartig bemerken in realen Anwendungen.



matibaer schrieb:
Die OCZ Vertex Limited Edition ist schneller als die Vertex 2 und sogar günstiger..
Nein ist sie nicht, ist der gleiche Controller.

matibaer schrieb:
Im Internet findet man haufenweise Beschwerden, über defekte LE-Platten.
6 von 10 Käufern hatten die Platte innerhalb der ersten Wochen seit Ersteinsatz defekt.
So nen Mist brauche ich nicht. Ich hatte in den letzten 10 Jahren keine einzige defekte mechanische HD, dann brauch ich mit den angeblich robusteren SSDs gar nicht erst damit anfangen.
Das war mit der alten Firmware 1.0. Es gibt schon seit langem die Firmware 1.05, die dieses Problem des Ausfallens behebt, nur haben das leider die meisten User nicht aufgespielt, nach dem es draußen war:
http://www.hardware-infos.com/news.php?news=3566



matibaer schrieb:
2. Frage: Oder ist eine einzelne 160er Postville doch besser?
Ist auf jeden Fall Problemloser/Sorgloser.
matibaer schrieb:
3. Frage: Oder ist eine OCZ Vertex2 100 die bessere Wahl?
Es ist eine alternative Wahl. Wobei die OCZ Vertex 2 Extended mit 120GB inzwischen einen besseren Preis/GB bietet und die gleiche Performance liefert, das wäre vielleicht noch besser ;)
matibaer schrieb:
4. Frage: Gibt es andere Alternativen?
Wenn du ein SATA 6Gb/s Anschluss hättest und ein aktuelles Betriebssystem mit Trim-Unterstützung verwendest, hätte ich dir noch die Crucial RealSSD C300 128GB empfohlen.

http://www.hardware-mag.de/artikel/festplatten/crucial_readssd_c300_sata3_mit_128_gb_im_test/8/
 
Zuletzt bearbeitet:
In einen anderen Forum habe ich gelesen, dass Intel inzwischen Chipset-Treiber anbietet, die auch im Raid0 den Trim-Befehl ordentlich auf ihren SSDs durchleiten und umsetzen.
Aber auch das Firmware-interne GC soll ja bei Intel besser funktionieren, als bei vielen Konkurrenten.

Wenn ich mich darauf beschränken würde, nur Videos temporär auf das Raid abzulegen, könnte ich auch z.B. 1x pro Jahr ein Format durchführen. Welches mit GC die Performance zurückholen sollte. Oder halt neu flashen.

Zu 1:
Außer Raid5 mit x Platten an einem externen SCSI-Controller habe ich noch kein Raid eingerichtet.
Ich kenne aus manch Bios nur die Einstellmöglichkeit, zwischen Raid, IDE und AHCI umzustellen.
Hätt´ja sein können, dass es zum Hindernis wird, bei der Mischung, wenn nicht - dann ist´s ja gut ;-)

@Dregonseeker: Wenn wir schon mal beim Träumen sind. Ich hätte gerne ein Raid0 aus 4 Intel X25-E 64GB.
Diese SSDs scheinen mir so ausfallsicher zu sein, dass Raid5 für mich als Privatperson unnötig erscheint, aber Raid0 eine enorme Performance mit 256GB Kapazität bietet. Aber wer soll das bezahlen?

Zusätzliche Controller verzögern gerne den Systemstart, auf das Performance-Plus würde ich verzichten.
 
@matibaer
Ich weis nicht wo du gelesen hast das Trim mittlerweile im Raid funktioniert, aber das ist absolut falsch. Was funktioniert ist das bei einem bestehendem Raid aus Festplatten oder SSDs Trim an einer SSD Funktioniert die neben dem Raid Array als Single Drive aktiv ist. Das ist aber auch schon alles.

@Dregonseeker
Sorry auch wenns barsch klingt. Das was du hast ist so ziemlich das dümmste was man machen kann.

SSDs an einen no Name Controller im Raid 5 ohne XOR CPU und ohne Cache und auchnoch ohne Trimm unterstützung. Autsch.

Das ganze Konstrukt wird vielleicht Schreibraten eines USB Sticks erreichen. Totale Katastrophe.

Forensuche -> Raid 5. Ist zur Genüge ausdiskutiert worden.
 
wobei der Traum ansich ja real ist, hab ja immer noch keine ssd in meinem Rechner und von Sata III ist auch bei weitem nichts zu sehen.
Aber da ich vor haben nächstes Jahr nen neuen zusammen zu bauen, Hauptgrund ist eigentlich geringere Stromkosten (naja bei meinen Ansprüchen wohl schwer um zu setzten) bei hoffentlich erhöhter Leistung. Da werden die Preise dann eh noch fallen und hoffentlich auch mehr Auswahl bei den Sata III SSDs geben.

Also so schlecht schaut es ja nicht aus.
 
Die Vertex2/LE wird oder wurde mit weniger als 60/120 GB, also 50/100 GB verkauft, weil mehr Speicher für Wear-Leveling und Algorithmen (zB. GC) reserviert wurde, was sich positiv auf die Degradation, Abnutzung u.ä. auswirken sollte.
Ich weiß nicht, ob ich diese anscheinende Bereicherung wieder für 20GB ausknipsen würde.

Was die Mehrleistung der LE gegenüber der Vertex2 angeht, finde ich leider nicht mehr den Testbericht, den ich neulich gelesen habe.
Dort war erwähnt, dass die LE den SF-1500-Controller verwendet und die V2 den SF-1200. Außerdem soll in der V2 (nicht V2pro) eine Limiterung implementiert sein, die in der LE nicht vorhanden ist.

So kamen sie zu der Aussage, dass die LE mehr wert ist, als die V2. Wer die LE zum gleichen Preis wie die V2 bekommt, sollte lieber die nehmen.
 
matibaer schrieb:
Was die Mehrleistung der LE gegenüber der Vertex2 angeht, finde ich leider nicht mehr den Testbericht, den ich neulich gelesen habe.
Dort war erwähnt, dass die LE den SF-1500-Controller verwendet und die V2 den SF-1200. Außerdem soll in der V2 (nicht V2pro) eine Limiterung implementiert sein, die in der LE nicht vorhanden ist.

So kamen sie zu der Aussage, dass die LE mehr wert ist, als die V2. Wer die LE zum gleichen Preis wie die V2 bekommt, sollte lieber die nehmen.
Das war ein alter Test (bei AnandTech) und es war wohl so geplant. Im Endeffekt wurde die von dir erwähnte Limmietierung aber in die OCZ Agility 2 implementiert und zwar bei der IOPS-Performance. Die OCZ Vertex 2 wurde hingegen im Endeffekt identisch zur LE-Version gemacht, die schafft auch genau soviele IOPS....
 
Hm, die Crucial RealSSD C300 scheint wirklich auch eine Alternative zu sein.
Fragt sich nur, wie sie sich an einen Sata2-Anschluss verhält (geht das überhaupt? Abwärtskompatibel?) ?
Ich würde behaupten, sie wird halt in den Bereichen, wo sie mehr als 280 MB/s schafft, auf eben diese 280 MB/s limitiert.
Aber sonst sollte sie doch genauso schnell sein?!

Schade nur, die "300 respektive 575 Euro" (128/256GB) stimmen nicht mehr.
Bei Amazon sind es ~340 zu ~630 Euro.

Für 550 Euro wäre trotz Budgetsprengung selbst die 256er interessant, hallo? Das sind 256GB! Zudem wird sie in der Variante nochmal schneller beim Schreiben.

Hm, das macht alles nicht gerade leichter.

Und im Hinterkopf schwebt mir noch eine ganz alte News, Intel wolle bei kaum höheren Preis mal wieder die Kapazitäten ihrer SSDs verdoppeln, die -E aussterben lassen und die -M performanter machen.
Nichts mehr davon gehört...

Und wieso werden SSDs schon wieder teurer? Das Jahrestief gibt es doch sonst immer im Frühsommer.
Seit 18 Monaten wurden SSDs im Schnitt nicht mehr günstiger.
 
SATA-Anschlüssen waren schon immer abwärtskompatibel. Die Hersteller haben aus ihren Festplatten-Katastrophen gelernt^^
Flash wird nicht billiger, also werden auch SSDs die hauptsächlich aus Flash-Bausteinen bestehen auch nicht billiger.
 
Nun, im Bereich RAM konnte man wenigstens im Jahresbereich immer schon einen deutlichen Preisverfall pro MB/GB sehen, wie auch bei LCD-Fernsehern.
Was vor ein paar Jahren 256 MB waren, war vor zwei Jahren 2 GB und ist heute 4 GB - nicht nur in der Nutzungsstatistik, sondern auch beim Preis.
Den 32" LCD-Fernseher, den ich vor ein paar Jahren für 1600 Euro gekauft habe, kann man heute zumindest als ähnliches Gerät für 600 Euro kaufen.

Dann müssen wir hier Fragen, warum Flash-Chips nicht günstiger werden. Klar, steigende Nachfrage bei geringen Produtionszahlen. Aber sowas hält normalerweise nicht dauerhaft an.
Würden die Produktionszahlen verdoppelt werden, könnten die Preise schon mal um 30% sinken, was den Absatz wieder nahezu verdoppeln könnte, was dann auch wieder mehr Gewinn einbringen könnte.

Wie selten im Computerbereich, dass etwas über Jahre gleich teuer bleibt.
 
matibaer schrieb:
Und im Hinterkopf schwebt mir noch eine ganz alte News, Intel wolle bei kaum höheren Preis mal wieder die Kapazitäten ihrer SSDs verdoppeln, die -E aussterben lassen und die -M performanter machen.
Nichts mehr davon gehört....
Ja, die 25nm Flash-SSD kommen von Intel erst in Q4 2010. Spätestens Anfang 2011 könnte dann der Preis/GB fallen.

matibaer schrieb:
Und wieso werden SSDs schon wieder teurer? Das Jahrestief gibt es doch sonst immer im Frühsommer.
Seit 18 Monaten wurden SSDs im Schnitt nicht mehr günstiger.

Weil seit der Umstellung auf 34nm-Flash bei Intel kein Hersteller den Fertigungsprozess auf kleinere Strukturen umgestellt hat und auch keiner eine neue Fabrik gebaut hat, ergo ist Flash in der Produktion genau so teuer. Da der Euro zudem aktuell etwas schwächelt, steigen die Europreise, da die Hersteller alles in US-Dollar verkaufen....

matibaer schrieb:
Fragt sich nur, wie sie sich an einen Sata2-Anschluss verhält
Ungefähr so: http://www.au-ja.de/review-crucial-realssd-c300-128gb-3.phtml
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

wenn du es machen willst mach es.
Die Nachteile sind ja bekannt und die Vorteile wirst du spüren.
Ich hab selber 2 supertalent im Raid 0 an meinem Board laufen. Die leserate liegt im Schnitt bei 370MB/s und schreiben ist bei ca.270 MB/s.
Zum Leistungsverlust kann ich dir sagen das ich die config jetzt schon etwas über ein halbes Jahr fahre und die performance im Grund nur um 10% gefallen ist und zwar auf die heutigen Werte.

Ausfälle hab ich bis jetzt noch nicht gehabt, trotzdem kann ich dir nur raten, wie auch jeder andere hier, mach immer wenn du ein Raid planst Platz auf einer Singleplatte für ein BackUp.
Man kann ja nie wissen.
 
Ich bin nicht nur technisch hin- und hergerissen. Ich finde es echt zum K... dass die Preise momentan täglich klettern und auf neue Maximas zusteuern. Und je mehr und länger ich mich zurückhalte, desto teurer wird es gerade. Ich sehe aber auch nicht richtig ein, warum ich den teuersten Preis seit über einem Jahr bezahlen soll.

Hier führte jemand den Dollarkurs an.
Also vor zwei Wochen kostete eine Intel x25-m bei K&M 199 Euro.
Heute kostet sie 222 Euro.

Dollarkurs vor zwei Wochen: 1,2169
Dollarkurs heute: 1,2266
Und vor einem Monat war der Euro noch weniger Wert.
Der Preis hätte gleich bleiben oder sinken müssen.
Klar, an das Hoch von vor 3 Monaten kommen wir nicht mehr dran.

Wenn man dann aber bedenkt, dass man die Intel X25-M aktuell auch für 199 Dollar bekommt,
packt man sich echt an den Kopf, warum man mehr als 199 Euro bezahlen soll.

Es ist eine Schweinerei von den Herstellern und den Distributoren.

http://www.newegg.com/Product/Produ...c3watch-_-Solid+State+Disk-_-Intel-_-20167027
 
Zuletzt bearbeitet:
matibaer schrieb:
Dollarkurs vor zwei Wochen: 1,2169
Dollarkurs heute: 1,2266
Und vor einem Monat war der Euro noch weniger Wert.
Der Preis hätte gleich bleiben oder sinken müssen.
Klar, an das Hoch von vor 3 Monaten kommen wir nicht mehr dran.

Immer daran denken, dass es auch Lagerbestände gibt und es gibt auch genügend seriöse Händler die den Preis erst aktualisieren, wenn sie wieder bestellen müssen und eben jetzt einen höheren Einkaufspreis erhalten. ;)
 
Ich meine ja nur, wenn ich die x25-m jetzt in einen amerikanischen Shop für 199 Dollar kaufen könnte (bzw. versandkostenfrei in den USA senden lassen könnte), müsste ich die in Deutschland ja auch irgendwo für 179 Euro ggf. inkl. Versand bekommen können.

Dieser ewige Europa-Zuschlag und dann nichtmal Kursschwankungen abfangen.

Ich denke, ich bin nicht der einzige, der z.B. bei den Intel-SSDs folgende Preis-Schmerzgrenze für den max.-Kaufpreis (inkl. anderer Kosten) empfindet:
a.) Intel x25-m 80GB: 199 Euro
b.) Intel x25-m 160GB: 399 Euro

Tatsächlich sehe ich den Wert (gerade auch im Vergleich zu stärker und günstiger werdenen Konkurrenz) bei
a.) 149 Euro
b.) 299 Euro

Und ich denke, die Preise wären auch heute schon realistisch machbar, wenn Produzenten, Zulieferer und Händler Hand in Hand arbeiten und ausreichende Stückzahlen gefertigt werden würden.
 
Beim Konvertieren und Bearbeiten von HD-Videos bremst deine CPU eh alles aus. Eigentlich bringt eine SSD gar nichts, erst Recht kein RAID (wegen fehlendem TRIM auf einem Temp-Laufwerk).

Wenn es denn eine SSD aus allgemeine Performance- und Lautstärkegründen sein soll, würde ich eher eine flinke Kingston SSDnow V+ 128 GB nehmen. Du schreibst und liest eh nur große Daten und die extremen IOs der Intel brauchst du nur auf einer Systemplatte - wenn überhaupt merkbar. Hier mal ein CB-Test.
 
matibaer schrieb:
Ich meine ja nur, wenn ich die x25-m jetzt in einen amerikanischen Shop für 199 Dollar kaufen könnte (bzw. versandkostenfrei in den USA senden lassen könnte), müsste ich die in Deutschland ja auch irgendwo für 179 Euro ggf. inkl. Versand bekommen können.

Es gibt da einen kleinen Umstand den Du übersiehst, bei uns werden die Preise inklusive Mehrwertsteuer angegeben, in den USA wird die Steuer erst beim Kauf auf den Kaufpreis gerechnet. Siehe auch hier in den Amazon Sales Tax Requirements ;)

Oder anders gerechnet, die 199$ wären 161,421155 €, nun darfst Du auf die 161 € noch 19% Mehrwertsteuer drauf rechnen, solltest Du die SSD in den USA bestellen, womit Du bei 192€ wärst was dich die SSD, ohne Versand, kosten würde. Ab 192€ bekommst die SSD allerdings auch bei uns in Deutschland und das für weit weniger Aufwand und evtl. Ärger ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, bei den ganz windigen Versendern gibt es sie auch jetzt noch zu einem brauchbaren Kurs.
Dass in Europa meistens teurer verkauft wird, wurde schon oft angekreidet (z.B. auch Adobe oder M$ Produkte) und fadenscheinig begründet, aber lassen wir das.

Bei Amazon gibt es auch eine x25-e 32GB seit Wochen für 366 Euro - immer Stand "noch 5 Stück auf Lager".
Seit heute kostet sie spontan 374 Euro.
Dollarkurs irrelevant, Marktwirtschaft? Tja, was passt wohl hier.
Nach den üblichen Wirtschaftsregeln hätte sie heute nur noch 350 Euro kosten dürfen, weil sie wie Blei im Regal liegt und so eher Kosten verursacht.

Sei´s drum.

Zum Einsatzzweck:
Auch wenn ein Konvertieren ewig lang dauert und von der CPU-Leistung bestimmt wird, gibt es ja noch Dinge, die man vielleicht gleichzeitig machen möchte und Bearbeitungsvorgänge, die von einer schnellen HD profitieren.
Bei einer mechanischen Platte kennt es jeder - eine Sache läuft (lesen/schreiben/kopieren) und das vielleicht sogar schnell. Dann soll nur eine Sache hinzu kommen und die Köpfe rattern nur hin und her. Die Leistung bricht auf einen Bruchteil ein.

Sowas möchte ich mir gerne ersparen bzw. kaum merken.
Ansonsten zählt natürlich Leistung/Energie und Lautlosigkeit,
aber ohne am Ende in irgendeinen Punkt schwächer da zu stehen, als mit mechanischer Platte.
 
Alternate 2
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