News Im Test vor 15 Jahren: AMDs Bulldozer war der Super-GAU

Was war denn das entscheidende Problem?

Hatte AMD die Sandy-Bridge-Architektur fundamental unterschätzt?
War es ein verfehltes Designkonzept (schon beim K5/K6 war AMD ja in Bezug auf Floating Point schwach, was dann erst mit dem K7 ausgeglichen wurde)?
Gab es fertigungstechnische Probleme wie beim Intel Prescott?
...

Hat jemand mal rückblickend die CPU-Designer und CPU-Ingenieur bei AMD nach einer Antwort gefragt?
 
Die AMD-CPUs aus der Zeit mit ihrer Modulbauweise waren scheiße, sind scheiße und werden für mich persönlich auch für immer als scheiße in die Geschichte eingehen...

Wenn man zu der Zeit nicht bereits regelmäßig Anwendungsfälle hatte die von Multithreading profitiert haben UND diese mit den geteilten Caches und FPUs performant arbeiten konnten (das war auch nicht immer garantiert...), waren die Dinger selten wirklich empfehlenswert.

Sogar im Serverumfeld haben die CPUs mit den Modul-Kernen ja quasi keinen Anklang gefunden, trotz ihrer für die damalige Zeit extrem vielen Threads. AMD war dort ja bis Epyc ja quasi nicht mehr existent.

Aber selbst bei Endanwendern haben die FX-CPUs einzig durch ihren Preis geglänzt - aber eben auch durch eine extrem schlechte Singlethread-Performance, welche damals eben noch absolut maßgeblich für die Performance war, und einen enorm hohen Stromverbrauch, der besonders bei den 8000er-CPUs bei hoher Last viele Mainboards in die Knie gezwungen hat.

Sobald ein Intel-Quadcore budgetmäßig drin war waren diese eigentlich durchgehend die grundsätzlich bessere Wahl. FX4000-CPUs waren eigentlich nie eine gute Wahl, da i3- oder Pentium-CPUs immer schneller und/oder günstiger sowie wesentlich energieeffizienter waren. Bei FX6000-CPUs kam es halt auf den Anwendungsfall an, meist waren diese aber tatsächlich die einzige empfehlenswerte Option in ihrem Preisbereich...

AMD hätte die Phenom II-Kerne einfach modernisieren bzw. mit modernen Instruktionen versehen sollen und gut ist. Den Phenom II-CPUs hat halt irgendwann leider AVX- und vorallem der SSE4.1/4.2-Support gefehlt, wodurch der Softwaresupport doch recht schnell gelitten hat.
 
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den 8150 hab ich hier noch in der black edition irgendwo rumliegen, war von meiner seite nen ganz schöner sprung, wenn ich mich nicht ganz irre war davor nen athlon 64 x2 6000 am werkeln und abgelöst hab ich den mit nen 1700x ryzen.
er hat seinen dienst für mich getan, hab aber auch nicht irgendwie auf stromverbrauch oder das letzte fps in spielen geschaut...
 
2011 hatte ich einen i7 920, 12GB Triple-Channel DDR3, GTX285 2GB Triple-Sli und 2 300GB Sas-Platten mit 15k im Raid 0. So eine teure Kiste hatte ich seitdem nie wieder.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
XP2500+
A64 3700+
A64 X2 4200+ (kostete 60€ im Abverkauf)
Phenom II X4 940
Intel i7-4770
Ryzen 7 3700X
Ryzen 7 5700X3D
Das sah bei mir ähnlich aus, nur meine Liste ist etwas länger 👴
Bulldozer habe ich ebenfalls stolz ausgelassen. Ich habe n paar Zwischenaufrüstungen mehr, weil ich oft noch einen weiteren PC im Haushalt hatte, der auch relativ modern gehalten werden sollte und bei einem Neukauf einer CPU dann doch eher der jeweils neuere Prozessor gekauft wurde und in meinen Rechner gewandert ist. Gerade zur 939 Zeit waren aber auch die Sprünge sehr hoch, als es auf einmal den ersten Dual Core gab etc. :) Good old times.

Pentium 120 MHz @ 133 MHz
K6-2 350 MHz
K7 Thunderbird 1 GHz
XP2400+
XP2500+@3200+
A64 3200+
A64 3700+
A64 X2 3800+
A64 X4 6000
Phenom II X4 940
Xeon E3-1231v3
Ryzen 2700X
Ryzen 5900X
Ryzen 9950X3D
 
Zuletzt bearbeitet:
SFFox schrieb:
Das sah bei mir ähnlich aus, nur meine Liste ist etwas länger 👴

Das davor habe ich weggelassen, geht bis zum 6510 (C64) zurück.

Der Pentium 4 war ähnlich unüberzeugend wie Bulldozer, deshalb bin ich vom Pentium 3 auf Athlon XP umgestiegen.
 
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Ich bin damals - wohl unwissend und ziemlich unnötig - von einem Phenom II X6 1055T auf einen FX-8350 gegangen. Wäre ich damals mal lieber zu Intel gegangen, da kam ich vor dem Phenom auch her mit einem Pentium E2140.

Immerhin, der FX hat gehalten bis zum Ryzen 5 2600.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Der Pentium 4 war ähnlich unüberzeugend wie Bulldozer, deshalb bin ich vom Pentium 3 auf Athlon XP umgestiegen.
Über Umwege war mein erster Laptop ein Medion MD41112 mit einem 3,06GHz P4. Das war eine Höllenmaschine, aber nicht auf die gute Art 🤣 verstehe dich an der Stelle voll und ganz 🙂
 
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SFFox schrieb:
Pentium MMX 120 MHz @ 133 MHz
Pentium MMX gab es doch erst ab 166 MHz...
Das war dann wohl ein Pentium ohne MMX.
 
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ich war stolzer besitzer von zwei bulldozern :)
den ersten habe ich mir damals von dem geld welches noch vom urlaub übrig geblieben ist gekauft :)
 
Spock37 schrieb:
Was war denn das entscheidende Problem?

Hatte AMD die Sandy-Bridge-Architektur fundamental unterschätzt?
War es ein verfehltes Designkonzept (schon beim K5/K6 war AMD ja in Bezug auf Floating Point schwach, was dann erst mit dem K7 ausgeglichen wurde)?
Gab es fertigungstechnische Probleme wie beim Intel Prescott?
...

Hat jemand mal rückblickend die CPU-Designer und CPU-Ingenieur bei AMD nach einer Antwort gefragt?
https://chipsandcheese.com/p/bulldozer-amds-crash-modernization-frontend-and-execution-engine
 
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Ich hatte eine Zeitlang überlegt, einen FX 8350 als Zweit PC zu holen, weil es die mittlerweile echt günstig gibt.
Ist dann aber doch der i3-14100F geworden. :)
 
person unknown schrieb:
Die Gute Nachricht: Der Misserfolg brachte uns mit Lisa Su die beeindruckendste Managerin seit Jahrzehnten.
...und mit Ryzen ein Gleichgewicht der Macht. Nichtsahnend, dass der Sithschüler einganz anderer war.

naja ohne Jim Keller gäbs kein Ryzen, also lag an mehreren Personen
 
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Banned schrieb:
Wir können alle dankbar sein, dass AMD Bulldozer überlebt hat. Der FX-9590 ist die lustigste CPU, die ich kenne, - besonders im Bundle mit AiO-Wakü, wie er eine Zeit lang offiziell angeboten wurde.

Anhang anzeigen 1769323

Damit konnte man wenigstens die Bude gut heizen. In der heutigen Zeit wäre das definitiv ein Pluspunkt gewesen.

So katastrophal Bulldozer damals im Test weggekommen ist, so muss man aber auch bedenken, dass Sandy Bridge einfach eine extrem Starke CPU-Generatiom von Intel war. Einen größeren Sprung mit einer Generation hat es bis heute wohl nicht mehr gegeben.
https://ebay.io/m/nQlpmy

Gibt es hier für 100 Euro in OVP genauer gesagt den FX 9370 vishera black Edition.
Greift zu ihr Sammler
 
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Neodar schrieb:
Der Ryzen 5 1600 hat mich später "nur" 190€ gekostet und war schneller.

Zumindest im Spiele-Gesamtrating ist der ungefähr gleich schnell, wie die Haswells im damaligen CB-Test. Und erst 2017 erschienen. Die 250€ für den 4770 habe ich Anfang 2014 (!) bezahlt - das war durchaus ein Schnäppchen.

Bei der Spieleleistung hatte erst Ryzen 3000 wirklich wieder Intel erreicht.
 
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Ahja, ich erinner mich kauf ein 1090 und kein 2500K, Games werden immer mehr Kerne brauchen.

Am ende kam dann das neue BF und der 1090 hat abgekackt, und der 2500K nicht.


Die beste CPU war eh der 1230 Xeon also keine andere CPU hab ich so lange behalten wie diese.
 
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Sandy Bridge war damals ein großer Wurf.
Mehr Leistung bei weniger Verbrauch.
Der i5 2500k kam in meinen ersten DIY PC, der dann lange gehalten hat.
Erst mit Zen wurde AMD wieder interessant.
Aber da hatte ich schon den i7 6700k.

Ein Bulldozer DIY PC bekam ich geschenkt, als der vom Vorbesitzer ersetzt wurde. Keine Ahnung wie er dazu kam, den zu kaufen.
Um den Rechner für meinen kleinen Cousin fit zu machen, musste ich selbst Löcher in das Gehäuse bohren um einen alten 200mm Lüfter zu installieren. Anders war die Kiste nicht zu kühlen.

Inzwischen werkelt ein 5800X3D in einem gebrauchten DIY PC unter meinem Schreibtisch.

Damals hatte AMD sich wohl verrannt, hoffe das wiederholt sich nicht und es bleibt eine Konkurrenz zwischen Intel und AMD.
Ich hoffe auf Zen6
 
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