Notiz In eigener Sache: Preis von ComputerBase Pro an USt-Senkung angepasst

Steffen

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davidnet

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Andere Webseiten rufen zum Spenden auf, da sie offenbar keine Werbung mehr schalten können, weil alle Firmen die Werbebudgets gestrichen haben. Ich denke Computerbase muss selber auch aufpassen, oder reichen die 1200 Gönner?

weil ComputerBase auf alle Bestellungen unabhängig vom gewöhnlichen Aufenthaltsort des Kunden die Umsatzsteuer immer in Deutschland abführt. (Diese vereinfachte Handhabung ist möglich, weil ComputerBase unter die 2019 von der EU eingeführte Bagatellgrenze von maximal 10.000 Euro Umsatz im EU-Ausland fällt.)
Ich kenne deutsche Browsergames, die sicher mehr als 10'000€ in anderen teils nicht EU-Ländern umsetzten, und die stellen sich auf den Standpunkt dass ihre Preise sogenannte "Endpreise" sind und der Kunde aus dem nicht-EU-Ausland somit kein Anrecht auf eine Reduzierung um die 19% MwSt. hat.
 

Lahire690

Ensign
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Dankeschön für die Anpassung des Preises, nur weiterso mit euren tollen Inhalten!
Edit: Habe ebenfalls direkt verlängert ✌
 
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hahaqp

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Direkt mal wieder das Abo geholt, auch wenn ihr den einen Euro gerne behalten dürft :p
 

Steffen

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Ich denke Computerbase muss selber auch aufpassen, oder reichen die 1200 Gönner?
Auch wir spüren die Auswirkungen der Corona-Krise. Den Löwenanteil an unseren Einnahmen macht nach wie vor die Werbung aus, also Werbebanner und zunehmend gesponserte Artikel (klar gekennzeichnet, kennt ihr ja). Um davon unabhängiger zu werden, freuen wir über jeden neuen Nutzer von ComputerBase Pro. :)

Ich kenne deutsche Browsergames, die sicher mehr als 10'000€ in anderen teils nicht EU-Ländern umsetzten, und die stellen sich auf den Standpunkt dass ihre Preise sogenannte "Endpreise" sind und der Kunde aus dem nicht-EU-Ausland somit kein Anrecht auf eine Reduzierung um die 19% MwSt. hat.
Aus dem Nicht-EU-Ausland kann man ComputerBase Pro aktuell gar nicht bestellen, da kann ich deshalb nichts zu sagen bzw. das scheint nochmal eine andere Konstellation zu sein.
 

franeklevy

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Die Frage ist, ob man das Abo quasi auch als Lizenz (für mehr Inhalt) verstehen kann. Dann würde zumindest laut unserem Steuerberater der Tag der finalen Leistungserbringung bei der einjährigen und zweijährigen Laufzeit der letzte Tag des Abos darstellen. Dies würde dann wieder so weit in der Zukunft liegen, dass der reduzierte Steuersatz nicht zum Tragen kommt. Dies ist insofern interessant, da die Rechnung dann zwar im Zeitraum der Reduzierung gestellt wird, aber durch die Laufzeit des Abos dann trotzdem 19% ausweisen müsste.
 

Weyoun

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Ist weniger (oder keine) Werbung automatisch "mehr Inhalt". Ich glaube eher nicht.
 

Magogan

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Ich sehe das differenziert. Meinetwegen dürfen Gaststätten und Läden (vom kleinen Kiosk bis hin zu MediaMarkt) die paar Euro mehr gerne behalten, während die, die von der Krise profitiert haben (z.B. Amazon und Supermärkte), das weitergeben sollten.
Auch bei Computerbase ist mir das ehrlich gesagt egal, ob das weitergegeben wird oder nicht.
Ich persönlich hab in meinem Shop nichts reduziert, da es ganze 50 Cent Unterschied macht und ich wegen der Coronakrise Schwierigkeiten habe.
 

Drölfzehn

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Vor allem wird es interessant sein zu sehen, welcher Händler bei welchen Produkten seine Nettopreise 3 % nach oben korrigieren wird, anstatt die Mehrwertsteuersenkung an den Kunden weiterzugeben.
 

Discovery_1

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Die "Kleinsten", wie hier z. B. Computerbase gehen mit guten Beispiel voran. Dafür vielen Dank! Das bezweifle ich sehr bei den großen Unternehmen, die nehmen doch meist jede Gelegenheit mit um die Profite weiter zu Steigern. Naja, wir werden sehen. Hinterher (nächstes Jahr) wird die wirkliche Abrechnung kommen. Da bin ich mal gespannt.
 

Wattwanderer

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Zum Glück ist meine Software so alt, dass sie noch 16 % Mehrwertsteuersatz akzeptiert. Da bei der letzten Änderung auf 19 % ein Softwareupdate nötig war fürchtete ich schon das Schlimmste.

Ich hoffe trotz aller Bedürfnis sich als tatkräftige Helfer profilieren zu wollen bleibt Zeit einen Experten zu konsultieren bevor so ein Unsinn noch einmal verzapft wird.
 

franeklevy

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@Discovery_1 @Drölfzehn
Rein rechtlich besteht aber explizit keine Verpflichtung der Unternehmen gegenüber des Kunden seine Bruttoendkundenpreise auf Basis der geänderten Steuerregelung anzupassen.
 

Alphanerd

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Die "Kleinsten", wie hier z. B. Computerbase gehen mit guten Beispiel voran
Ich finde CB eh sehr User/Kundenfreundlich. Werbung ist gut im Rahmen gehalten, jeder Redakteur reagiert auf Userfragen/Kritik.
Allgemein wird mit der Community gesprochen.

Poste mal etwas im "Probleme mit Werbung" Thread und berichte von Problemen. Da sind Steffen und/oder Jan Gewehr bei Fuß und schalten auch zur not den Anzeigenanbieter ab. Was ja direkt Verluste zur Folge hat...

Das hier mit den 3% passt da nur ins Bild.

Bleibe trotzdem bei (ungeblockter) Werbung und plädiere wiederholt dafür, mehr für eure affiliate Links zu werben. Wäre keine Schande.
 

BloodReaver87

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Sorry wenn ich hier reingrätsche. Kann ich als Schweizer kein Pro abo lösen, da das Land Schweiz nicht wählbar ist?

Wenn ja, warum ist dies so?
 

besseresmorgen

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Bis jetzt hat sich Netflix, Spotify, mein Gasanbieter und Congstar bei mir gemeldet, dass Sie die Einsparung weiter geben.
Mein Stromanbieter und mein Fitnessstudio hingegen nicht...
 

boarder-winterman

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Habe auch direkt mal um ein Jahr verlängert.
Stand im September eh an, von daher habe ich es jetzt mal vorgezogen.

Leider gibt es für 2 Jahre keinen weiteren Rabatt, da ist diese Option doch ziemlich sinnlos, oder?
 

Magogan

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Diese Steuersenkung ist für die Verbraucher gedacht... aber leider besteht kein Zwang, das auch durchzureichen.
Nein, eigentlich ist die Steuersenkung für alle gedacht. Von der Krise betroffene Unternehmen müssen auch entlastet werden, sonst bist du bald arbeitslos, dann bringen dir die 2,5% Ersparnis auch nichts, wenn du 50% weniger Geld bekommst.
Mal ganz abgesehen davon, dass du bei mir EU-weit den selben Preis zahlst, trotz höherer MwSt. in z.B. Dänemark (25%). Wieso sollte ich da jetzt den Preis nur für Deutschland senken?
 
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