Test Intel Arc Pro B70 im Test: So schnell wäre die Arc B770 bei Gaming mindestens gewesen

Das ich das mal schreiben würde .. Danke Wolfgang für den Test. :heilig:Und natürlich Dank an @msv für die Bereitstellung. Danke Intel für die Zerstörung meiner Hoffnun und Träume. Möge meine ARC 770 LE 16GB noch lange laufen und AMD mal langsam aus den "Puschen" kommen. Nvidia ist mir egal, wenn ich das Gefühl habe, zuviel Geld zu haben, spende ich das lieber bevor ich das Nvidia in den Hals stecke. :heilig: :schluck:
Ergänzung ()

Edit: Achtung, neuer Inteltreiber mit Firmwareupdate für HDMI und neuer Installationsoberfläche : gfx_win_101.8860

https://www.intel.de/content/www/de/de/download/785597/intel-arc-graphics-windows.html
 
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Capthowdy schrieb:
Ich denke man kann sich von dem Gedanken verabschieden, dass Intel im Gaming-GPU Markt noch großartig Fuß fassen wird.
Das war meiner Auffassung auch nie das Ziel von Intel. Intel zielt von Anfang an auf das Profi-Segment ab. Der Gaming-Markt wäre quasi Nebengeschäft.
Durch die aktuellen Entwicklungen umso mehr.
Wenn Intel wollte, wäre ja gerade jetzt der Zeitpunkt sich in den Markt zu drängen, weil AMD und gerade NV sich den Consumer-Markt nur noch mit dem Nötigsten warm halten.
 
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Zwei kleine Fehler/Fragen:
  1. Die 9060 XT steht in der Tabelle auf Seite 1 mit GGDR5 statt 6.
  2. Ihr gebt den Speichertakt mit 9.500 MHz an. Berechnet Intel das irgendwie komisch? Das wäre sonst ja absurd viel mehr als GDDR6 eigentlich bietet. Beim Test zur B580 stehen auch schon 9.504 MHz wie ich soeben gesehen habe.
kachiri schrieb:
Wenn Intel wollte, wäre ja gerade jetzt der Zeitpunkt sich in den Markt zu drängen, weil AMD und gerade NV sich den Consumer-Markt nur noch mit dem Nötigsten warm halten.
Man muss halt trotzdem erst mal was entwickeln, was überhaupt mit AMD und Nvidia mithalten kann. Eine GPU mit der Größe und dem Verbrauch einer 9070, aber nur 2/3 der Leistung, muss man schon entsprechend aggressiv bepreisen.
 
Auf der ersten Seite in der Tabelle "Intel Arc Pro B70 – die Spezifikationen" ist die RTX 5060 Ti fälschlicherweise mit PCIe 5.0 x16 statt nur x8 angegeben.
 
Danke für den Test. Ich finde dennoch, dass Intel auf einem guten Weg ist.
Bleibt nur die Frage, ob dieser weiter beschritten wird und ob Druid noch kommt. Celestial scheint ja ebenfalls nicht wirtschaftlich konkurrenzfähig gewesen zu sein, sodass man hier direkt weitergegangen ist und vielleicht radikaler justiert, um die Chips schmaler hinzubekommen.

Woran liegt es eigentlich konkret, dass die Chipfläche so groß ist? Ist das das Problem, was AMD auch mit Vega hatte? Hybrid-Chip für Profi und Gaming statt Gaming-Fokus und daher teils mit Funktionen, die eigentlich nciht nötig wären?
 
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@teyn
Wo siehst du Intel denn auf einem guten Weg?

was im Fazit nicht vorkommt, aber ich auch wichtig finde, ist die Inkonsistenz in den Leistungen.

  • In ARC Raiders ist die Arc Pro B70 zum Beispiel schneller als eine RX 9070 und liegt gleichauf mit der RTX 5070.
  • In Pragmata wiederum ist die RX 9060 XT 47 und die RTX 5060 Ti 40 Prozent schneller als die Arc Pro B70.

Diese Unterschiede bzw. Sprünge in den Leistungen finde ich einfach zu fett. Man weiß bei einem neuen kommenden Spiel ja quasi nie, was sich bei einer Intel Karte erwartet, in Relation zu AMD und NVIDIA Karten.
 
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😟😖
Wuff, also eine Karte die sich ausschließlich über die Vram-Menge definiert, alles andere schlecht bis eine absolute Vollkatastrophe ist.

Extreme Lautstärke, Nebengeräusche aus der Hölle, heiß, noch immer sehr hohe Leistungsaufnahme im Leerlauf, bescheidene Leistung, Technisch längst abgehängt... ich verstehe warum Intel keine Desktop-Version gebracht hat, die wäre in der Luft zerrissen worden, selbst ein besserer Kühler hätte den Karren nicht aus dem Dreck gezogen.

Bezüglich dem Rasseln/Fiepen, dies scheint bei den Profikarten generell etwas zu sein wo gespart wird, die 10.000€ Karte von der8auer hatte auch extremes Spulenfiepen, siehe Video.
 
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Casillas schrieb:
Wo siehst du Intel denn auf einem guten Weg?
Für das wofür die Karte gedacht ist, ist sie doch wirklich super:
Im Bereich der KI Text-Generierung wischt sie mit der 5060Ti und 9060 XT den Boden auf. Spannend wäre hier die Frage, wie sie sich gegenüber der ebenfalls mit 32GB bestückten, aber teureren Radeon AI Pro 9700 schlägt.

Für Einzelpersonen oder kleine Teams lässt sich damit z.B. mittels Ollama ein komplett lokal abgeschottet laufender KI-Chatbot aufsetzen, dem man problemlos vollen (lese-)Zugriff auf die eigenen Daten geben und alle möglichen Fragen (auch zu Datenschutztechnisch sensiblen Themen) stellen kann ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen, dass die großen Cloudanbieter die übermittelten Daten allesamt auswerten und für ihre Trainingszwecke nutzen oder verkaufen.

Wenn sie den zu hohen Idle Verbrauch in der nächsten Generation gefixt bekommen, könnte ich mir durchaus vorstellen einen Nachfolger der B60 oder B70 auch privat zu kaufen und damit mal wieder einen Homeserver / Nas aufzusetzen. Wenn diese Karte dann auch noch leistungsstark genug ist um aus dem Homeserver / Nas zusätzlich noch eine brauchbare Gamingkonsole für den TV im Wohnzimmer zu machen, wäre das ein netter Bonus obendrauf.
 
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Neodar schrieb:
Ja, welch eine Weisheit. Wenn ich der Karte weniger abverlange, reduziert sich ihre Leistungsaufnahme.
Das hat weniger mit Abverlangen zu tun, sondern hängt mit dem RAMDAC zusammen, daher trifft es bei Nvidia und AMD so nicht auf.
 
@Wolfgang

260 Euro kostet die Asrock B580 12 GB mit 272 mm². 319 Euro will Saphire für die 9060XT 8GB mit 199 mm². 8 GB mehr kosten 70 Euro Aufpreis. Eine Korrelation der Chipfläche zum Preis sehe ich nicht.

Als KI-Karte treibt der Speicher den Preis. AMD verlangt 1400 Euro für zusätzliche 16 GB Speicher. 700 bis 800 Euro Aufpreis zur sonst identischen 9070 XT.
 
Combine schrieb:
Eine Korrelation der Chipfläche zum Preis sehe ich nicht.
Intel macht damit definitiv keinen Gewinn.

Je nach Defektdichte und Redundanzen bekommt Intel ~140-160 funktionierende BMG-G21-Dies pro Wafer.
Bei ~18500 USD die TSMC aktuell aufruft, ist man dann bei 115-132 USD für den Chip. Da sind Packaging, Transport, ... und die kompletten R&D-Kosten noch nicht dabei. Speicher, PCB, Spannungsversorgung, Lizenzen für IP‑Cores … sind da auch alle noch nicht drin.

260€ sind 218,5€ vor der Umsatzsteuer. Da bekommen sowohl Asrock, als auch der Handel noch einmal Marge ab.

Bei einem 199 mm² die bekommt man schonmal ~85-90 chips mehr pro Wafer. Dazu hat man auch ~30% weniger Ausschuss. Das sind alleine schon mal eben ~40–50 USD Ersparnis pro Karte. Dazu können AMD und NVIDIA die Entwicklungskosten auf viel mehr Chips umlegen.
 
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Neodar schrieb:
Dass Intel es sogar schafft, diese Karte noch zu unterbieten, hätte ich nicht gedacht.
Arc war (leider) ein ziemlicher Schuss in den Ofen. Ein dritter GPU Anbieter hätte dem Markt wirklich gutgetan. Aber dafür müssen die Produkte auch wirklich in allen Belangen eine Alternative darstellen und dürfen nicht beim Stromverbrauch so extrem abfallen.
Es war nie eine realistische Annahme zu glauben, dass Intel in zwei (oder auch drei) Generationen zu AMD und Nvidia aufschließen kann. Dafür bräuchten sie einen langen Atem und laufende Investitionen. Und ob sie diesen haben bzw. ob diese kommen werden, muss ich erst noch zeigen.
 
@STM64
Im Netz finden sich Taschenrechner für alles. Reale kalkulationen können davon abweichen.

Mich interessiert nur was für welchen Preis im Regal steht. Team Blau bietet überwiegend die günstigsten Karten für Speichermenge X. Intel kann auf den Skaleneffekt der iGPU zurückgreifen. Treiber ist gleich, Aufbau und damit Entwicklungsaufwand vergleichbar.
 
Weiterhin unsinnige FSR 3.1 Warnhinweise im Artikel für RDNA3 Grafikkarten, da scheint man bei CB noch nicht auf dem neuesten Stand (was FSR 4.1 für RDNA3 angeht) zu sein oder vielleicht hat man sich auch zu sehr daran gewöhnt 😆 ?


Witzig ist im obigen Hardware Unboxed Video allerdings, dass man oft erst reinzoomen muss, um die Unterschiede klar aufzuzeigen (die man beim intensiven spielen oft wohl übersehen würde, es sei denn man ist mehr ein Lupen/Zoom-Grafikanalyst als Gamer).

Schade, dass es mit XeSS3 noch keinen Vergleich (zum älteren XeSS2 und Upscalern der Konkurrenz) hier im Artikel gegeben hat, zumal das zu diesem Artikel (mit Intel Bezug) gepasst hätte und verfügbar ist XeSS3 für alle Intel Arc dGPUs.
 
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2 Jahre zu spät
unter 40% Leistung einer 5090
kein Preisvorteil bei den hohen Speicherpreisen
zu viele Nachteile gegenüber der Konkurrenz bei Featurepalette, Stabilität, erhöhte Hardwareanforderungen an Mainboard und CPU
 
Erstmal danke für den umfangreichen Test @Wolfgang und natürlich an @msv für die Karte.
Ergebnis im Grunde ähnlich wie schon bei anderen Tests zu der Karte bzw. auch etwa da wo man sie erwartet hätte.
Am Ende dürfte sich gerade im Hinblick auf die Speicherpreise eine B770 die man bestenfalls über den Preis verkaufen könnte wohl kaum lohnen, auch wenn die B770 vermutlich mit 16GB und nicht mit 32GB gekommen wäre.
Die 5060 Ti 16GB ist zwar inzwischen komplett überteuert, die 9060 XT 16GB gibts aber nah wie vor um 400€, da müsste Intel die B770 für maximal 350€ platzieren, um überhaupt eine Chance zu haben.
Die Unterschiede bei der Leistungsaufnahme sind schon deutlich und vor allem wieder die üblichen starken Schwankungen, wenn man jetzt durchgängig wie in Arc Raiders die 9070/5070 erreichen würde oder zumindest wie in BF6 die 9060 XT/5060 Ti hinter sich lassen würde sähe es etwas anders aus.

ErichH. schrieb:
OC war nicht möglich oder habe ich es übersehen? Wäre interessant gewesen in Bezug auf die Speicherbandbreite.
PCGH hatte kürzlich mit der ASRock B70 mal getestet was da noch mit OC zu holen ist.
https://www.pcgameshardware.de/Arc-.../Benchmarks-Intel-B780-vs-RTX-5070-1538623/2/
 
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Chismon schrieb:
Weiterhin unsinnige FSR 3.1 Warnhinweise im Artikel für RDNA3 Grafikkarten, da scheint man bei CB noch nicht auf dem neuesten Stand (was FSR 4.1 für RDNA3 angeht) zu sein oder vielleicht hat man sich auch zu sehr daran gewöhnt 😆 ?


Witzig ist im obigen Hardware Unboxed Video allerdings, dass man oft erst reinzoomen muss, um die Unterschiede klar aufzuzeigen (die man beim intensiven spielen oft wohl übersehen würde, es sei denn man ist mehr ein Lupen/Zoom-Grafikanalyst als Gamer).

Schade, dass es mit XeSS3 noch keinen Vergleich (zum älteren XeSS2 und Upscalern der Konkurrenz) hier im Artikel gegeben hat, zumal das zu diesem Artikel (mit Intel Bezug) gepasst hätte und verfügbar ist XeSS3 für alle Intel Arc dGPUs.
Die Hinweise sind nach wie vor nicht unsinnig und natürlich haben wir mitbekommen, dasss es FSR 4.1 füpr RDNA 3 gibt - sonst hätten wir diesen Artikel wohl kaum schreiben können:
https://www.computerbase.de/artikel/grafikkarten/fsr-upscaling-4-1-rdna-3-test.98045/

Nun wird es noch ein wenig dauern, bis der aktuelle Testparcours mit RDNA 3 auf FSR 4.1 umgesetzt ist. Aber es wird passieren.

Und kein Mensch muss bei FSR 3.1 reinzoomen um zu erkennen, dass es grottig aussieht und FSR 4.1 besser aussieht. Das sieht quasi jeder sofort. Auf YouTube ist es schlicht deswegen nötig, dass die YT-Kompression alles mögliche kaputt macht. Auch reinzoomen hilft da oft nicht. Daher nutzen wir den ICAT-Player. Der hat zwar seine Macken, ist qualitativ aber deutlich besser als YouTube.

XeSS 3 Super Resolution ist derweil qualitativ gleich mit XeSS 2 Super Res und das ist gleich mit XeSS 1.3 Super Res. Intel hat da schon lange nichts mehr dran getan und liegt qualitativ klar hinter FSR 4.1 und DLSS 4(.5). Vielleicht wird es da ja bald Zeit für Hinweise ;)
 
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Wolfgang schrieb:
Vielleicht wird es da ja bald Zeit für Hinweise ;)
Schon klar (so etwas geht wohl auch nur bei CB), Hauptsache beim Quasi-Monopolisten finden sich keine ;) und dieser wird - wenn möglich - mit Samthandschuhen angefasst (sonst könnte man noch auf die Idee kommen Preis-Leistungs-Warnhinweise neben nVidia Grafikkarten in die Artikel-Benchmarks mit einfliessen zu lassen).
 
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