Test Intel Arc Pro B70 im Test: So schnell wäre die Arc B770 bei Gaming mindestens gewesen

Hätte, wäre, wenn... Nützt doch nix.
Was ist denn tatsächlich an GPU zu kaufen?
 
Xes schrieb:
Für das wofür die Karte gedacht ist, ist sie doch wirklich super:
Im Bereich der KI Text-Generierung wischt sie mit der 5060Ti und 9060 XT den Boden auf.

Ich habe ganz andere Erfahrungen mit meiner B580 (rechnerisch etwa 60 % der Leistung einer B70) gemacht: Selbst mit der SYCLE-Variante von llama.cpp und dem kleinen Gemma-4-Modell konnte die Karte im Direktvergleich lediglich eine Vega 56 etwas überbieten – allerdings mit massivem Leistungsverlust bei steigender Kontextlänge. Für eine produktive Nutzung ist das nichts. Eine RTX 3080 war im gleichen Test auch um den Faktor 3 schneller.

Zwar verspricht man etwas mehr Leistung für Arc mit angepasster vLLM-Version, aber das Kontextproblem ist auch dort präsent. Außerdem laufen nur die aufgezählten und älteren Modelle in der Umgebung.

Woher stammt dein Vergleich?
 
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Casillas schrieb:
@teyn
Wo siehst du Intel denn auf einem guten Weg?

was im Fazit nicht vorkommt, aber ich auch wichtig finde, ist die Inkonsistenz in den Leistungen.
das liegt daran, dass die Entwickler seit 20 Jahren auf Nvidia und AMD optimieren, nicht aber für Intel.
Manche Titel skalieren daher bescheiden. Das war vorher aber klar, wenn ein neuer Player den Markt betritt
Ergänzung ()

fox40phil schrieb:
  • Doom: war das nicht mal der Vorzeigetitel für hohe FPS?!
Doom Eternal
Ergänzung ()

Combine schrieb:
@Wolfgang

260 Euro kostet die Asrock B580 12 GB mit 272 mm². 319 Euro will Saphire für die 9060XT 8GB mit 199 mm². 8 GB mehr kosten 70 Euro Aufpreis. Eine Korrelation der Chipfläche zum Preis sehe ich nicht.

Als KI-Karte treibt der Speicher den Preis. AMD verlangt 1400 Euro für zusätzliche 16 GB Speicher. 700 bis 800 Euro Aufpreis zur sonst identischen 9070 XT.
Die Intel ist TSMC N5 und AMD ist TSMC N4, das macht ein wenig Chipfläche aus, aber auch Preis (N5 dürfte etwas günstiger sein).Intel hat GDDR6, hat hier AMD schon 7, das weiß ich grad nicht
 
Es wäre schön wenn Intel konkurrenzfähige Grafikkarten herstellen könne und ein Drittel des Marktes einnehmen würde, AMD dann das andere Drittel...aber was solle ich mich beschweren, habe ja selber ein Nvidia Produkt, trage ja meinen Teil zum Monopol bei :(
 
Die Battlemage-Architektur ist einfach nicht konkurrenzfähig im Vergleich zu Nvidias Blackwell und AMDs RDNA 4, nicht in Bezug auf die FPS und nicht in Bezug auf den Preis.

Und auch nicht in Bezug auf die Energieeffizienz.

Ich lese ja immer wieder dass Arc GPUs gute HTPC GPUs sein sollen. Bei einer mehr als dreifachen Leistungsaufnahme im Leerlauf? Sorry, aber so sehr man sich einen 3. Player im GPU Markt wünscht, Intel ist es nicht.
 
BAR86 schrieb:
das liegt daran, dass die Entwickler seit 20 Jahren auf Nvidia und AMD optimieren, nicht aber für Intel.
Manche Titel skalieren daher bescheiden. Das war vorher aber klar, wenn ein neuer Player den Markt betritt
weißt du das es so ist? oder denkst du das?

der von mir aus dem Bericht hier genannte unterschied ist extrem. Sowas kann doch nicht nur an Optimierung seitens der Spielehersteller liegen.

AMD ist auch noch bei GDDR6
 
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zeedy schrieb:
Und auch nicht in Bezug auf die Energieeffizienz.

Ich lese ja immer wieder dass Arc GPUs gute HTPC GPUs sein sollen. Bei einer mehr als dreifachen Leistungsaufnahme im Leerlauf? Sorry, aber so sehr man sich einen 3. Player im GPU Markt wünscht, Intel ist es nicht.
Natürlich ist man ein guter Player, man beginnt halt dennoch erst und hat einen Rückstand.
Man darf das nicht vergessen.
Und natürlich eine 4 Jahre alte Architektur.
Und N5 vs N4 usw...
Ergänzung ()

Casillas schrieb:
weißt du das es so ist? oder denkst du das?
ja das weiß ich, dass es so ist.
Ob eine GPU die sonst (in anderen Spielen) gut performt hat 3 mögliche Ursachen:
1. spezielle Bottlenecks die nur in einem Spiel greifen
2. Treiber
3. Dev- Optimierung
 
Wenigstens kann Intel CPU Nvidia gar nicht🤔😂
 
Vielen Dank für den Test und auch an @msv für die Bereitstellung der GPU.
 
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zeedy schrieb:
Ich lese ja immer wieder dass Arc GPUs gute HTPC GPUs sein sollen. Bei einer mehr als dreifachen Leistungsaufnahme im Leerlauf
Das bezieht sich in aller regel auf den Video encoder. Dafür reicht aber bereits die kleinste der arc Serie, die a310.
 
@Wolfgang Der krasse Punktevorsprung im Text Generation Benchmark der Intel könnte vermutlich durch die explizite OpenVINO-Unterstützung kommen. Das ist quasi ein Idealfall für Intel und Procyon, weshalb CUDA hier nicht mithalten kann. Daher vermute ich, dass die 32 GB hier eher nicht den Unterschied machen. Evtl kann man das testen wenn man bei der Intel mal schrittweise bis zu 16 GB VRAM blockiert.
 
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Computer Vision

(...) Die Radeon RX 9060 XT ist in beiden Tests Letzte.
Die Einheit wird aber als Millisekunden angezeigt, also wäre die Radeon eigentlich die Schnellste?
 
Casillas schrieb:
der von mir aus dem Bericht hier genannte unterschied ist extrem. Sowas kann doch nicht nur an Optimierung seitens der Spielehersteller liegen.
Und der "Ballast" bei Intel liegt halt an den Zyklischen Prozessen die es hintendran ist:
Um eine Einheit (shader, Raster...) zu bauen braucht es nicht viel Know-How. Aber um sie zu optimieren braucht es Zeit, Erfahrung...
So kann jeder einen Shader bauen, aber mit jeder Generation wird ein Shader verbessert: er wird entweder leistungsfähiger (IPC) oder kleiner/braucht weniger Transistoren - oder ein Kompromiss aus den beiden Eigenschaften
 
Chismon schrieb:
Schon klar (so etwas geht wohl auch nur bei CB), Hauptsache beim Quasi-Monopolisten finden sich keine ;) [...] sonst könnte man noch auf die Idee kommen Preis-Leistungs-Warnhinweise neben nVidia Grafikkarten in die Artikel-Benchmarks mit einfliessen zu lassen
Den Preis kann aber jeder nachschauen und zum Preis-/Leistungsverhältnis gibt es auch Grafiken am Ende der meisten Tests sowieso eigene Artikel (dabei steht Nvidia sogar erstaunlich gut da im unteren Segment). Was sollten diese Hinweise also in Benchmark-Diagrammen zu suchen haben?
FSR3 ist nun mal einfach weniger leistungshungrig als FSR4 und DLSS4 und wenn man mit Upscaling testet, ist der Vergleich schlicht nicht mehr ganz fair.

Wenn überhaupt könnte man eine VRAM-Warnung an diverse Modelle pappen, aber das spiegelt sich ja auch so bereits in einigen Benchmarks wieder.
 
Flutefox schrieb:
Ich hoffe und wünsche mir, dass Intel dennoch dran bleibt. Wir brauchen einen dritten Mitbewerber auf dem Markt. (Die Chinesischen Derivate der Überwachungs-GPGPUs lasse ich bewusst außen vor).

Auch vielen Dank, dass Ihr zumindest im kleinen Rahmen AI Workloads mit rein genommen habt.
 
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Zu einem attraktiven Preis hätte ich absolut keine Einwände gegen eine Grafikkarte der Mittelklasse von Intel. Einzige Voraussetzung wäre eine zuverlässige Versorgung mit funktionierenden und aktuellen Treibern.

Aber irgendwie kommen die nicht richtig aus dem Knick mit ihren separaten GPUs, was auch immer das Hemmnis sein mag. Es wäre jedenfalls eine gute Entwicklung mehr (Big-) Player von Produzenten leistungsfähiger Grafikkarten auf dem Markt begrüßen zu dürfen. Denn Konkurrenz für das Kartell AMD/Nvidia wäre dringend vonnöten für uns Verbraucher.
 
Conqi schrieb:
Den Preis kann aber jeder nachschauen und zum Preis-/Leistungsverhältnis gibt es auch Grafiken am Ende der meisten Tests sowieso eigene Artikel (dabei steht Nvidia sogar erstaunlich gut da im unteren Segment). Was sollten diese Hinweise also in Benchmark-Diagrammen zu suchen haben?
Das gleiche gilt auch für Upscaling (dass man es anderweitig nachschauen kann), so gesehen ist das für mich kein plausibles Argument und die RTX 5050 soll im unteren Segment gut dastehen mit der schwachen Leistung (die RTX 5090 hast Du preis-leistungstechnisch dann lieber gleich ganz verschwiegen ;) )?

Na, wenn Du meinst, für mich käme die Karte mit limitierenden 8GB jedenfalls jetzt nicht mehr in Frage und ich würde dann eher zu einer günstigeren 12GB Karte (von Intel) greifen, aber es kommt wohl auch darauf an, was man spielt. Die angestaubte RTX 3060 mit 12GB von nVidia düftest Du als teure, wiederbelebte Bauernfängerkarte vermutlich auch nicht gemeint haben.

Nun, das musst Du mich nicht fragen, ich finde die FSR3.1 Hinweise in den Benchmark-Diagrammen ebenso überflüssig und bewusst einseitig labelnd/(ab)wertend und nur CB macht das (m.E. unrühmlicherweise), selbst wenn FSR 4.1 schon für RDNA3 verfügbar ist, aber dazu wurde sich ja schon geäussert.
 
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