News KaOS 2020.11: KDE-Distribution mit Plasma 5.20.3 und eigenen Quellen

SV3N

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merlin123

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Bin gespannt wann hier Design Packs im MacOS Stil herauskommen, unter Ubuntu läuft "Wayland" nichtmehr weiter und X11 wird als Standard Desktop Umgebung genutzt.

Wenn KaOS Wayland vollumfänglich unterstützt, müsst ich nurnoch warten bis es eine Desktopanpassung im Apple Stil gibt :)

P.S viel Offtopic, aber ich hätte wirklich gern ein MacOS-Klon auf einem Linux System, das sich so verhält. Unter Ubuntu funktionieren viele Kleinigkeiten nicht
 

-MajorP-

Ensign
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KaOS hat sich in der Linux-Szene jüngst den Ruf erworben, die beste Distribution zu sein, um den neuesten Plasma-5-Desktop zu testen.

Zum Testen besser als KDE Neon?
Das hätte ich nicht gedacht, da KDE Neon ja die "offizielle" Distribution ist, die direkt von der KDE Community stammt und laut dieser immer die neueste Plasma Version anbietet.
 

karuso

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merlin123

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@ karuso

WOW, vielen Dank!^^ Das werd ich heut mal testen
 

SV3N

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Ich persönlich finde, dass sich beide zum reinen Testen des aktuellsten KDE Plasma 5.20.x nicht viel nehmen.

Wer die Distribution aber dauerhaft nutzen möchte, fährt ggf. mit KaOS besser. Der Fokus auf die eigenen Repositories, Qt und die Community-Repositories ist schon ein netter Ansatz.

Am Ende ist es aber Geschmackssache. Gegen KDE neon spricht ebenfalls nicht.
 

peru3232

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Danke für die stetigen News aus der Linux-Ecke :-)
Immer sehr interessant auf aufschlußreich. Allemal spannender und handfester als zig Gerüchte die hier immer wieder groß breitgetreten werden

zum System: Spannend, muss mir das mal auf die Platte ziehen und prüfen - ev als eigene VM zum Auflockern des Arbeitsalltags geeignet, mal sehen
 

Lan_Party94

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Unter den Linux-Distributionen herrscht wohl langsam viel KAOS. Junge Junge, jeden Tag kommt eine neue raus. :rolleyes:
Und genau das ist mein Problem.
Es gib gefühlt eine Million Linux Distis, aber GENAU die zu finden die für mich "perfekt" ist...Ne, das ist echt zu viel Arbeit. :D

Sonst bin ich grundsätzlich sehr an Linux interessiert, aber ich habe auch keine Lust hunderte Distis über Jahre zu probieren. ;P
 

Termy

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KaOS ist auf jeden Fall ne super Distro. Nur ist der Umfang bzgl Paketen leider kein Vergleich zu Arch/Manjaro + AUR, selbst mit KCP.

Und genau das ist mein Problem.
Es gib gefühlt eine Million Linux Distis, aber GENAU die zu finden die für mich "perfekt" ist...Ne, das ist echt zu viel Arbeit. :D

Sonst bin ich grundsätzlich sehr an Linux interessiert, aber ich habe auch keine Lust hunderte Distis über Jahre zu probieren. ;P

Musst du ja auch nicht - entweder du testest nur die "üblichen Verdächtigen" (Ubuntu, Mint, Manjaro, openSUSE, Fedora) oder du hälst dich an das, was ein ggf. vorhandener Bekannter nutzt :D
 

Piranha771

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Bin gespannt wann hier Design Packs im MacOS Stil herauskommen, unter Ubuntu läuft "Wayland" nichtmehr weiter und X11 wird als Standard Desktop Umgebung genutzt.
[...]
P.S viel Offtopic, aber ich hätte wirklich gern ein MacOS-Klon auf einem Linux System, das sich so verhält. Unter Ubuntu funktionieren viele Kleinigkeiten nicht

Wie? Ich dachte Wayland löst X11 nach und nach ab. Und jetzt setzt Ubuntu wieder auf X11 und will Wayland auslaufen lassen? O.o

zum P.S: Ich dachte immer Linux Mint wäre so eine richtige Apple Distro?
 

merlin123

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@Piranha771 ja stimmt andersrum...hatte nen Dreher. Sorry
Ich hab mal vor Monaten ein Tutorial durchlaufen indem ich Ubuntu zu BigSur umgestaltete,was mir auch teilweise gelungen ist. Aber ich hatte mal gelesen das ich, um das Apple Dock mit hoverfunktion/Mouseover einrichten will auf X11 einstellen kann, die wiederum nicht in Wayland unterstützt wird.
Ergänzung ()


@karuso
😍
Du lässt grad meinen Traum wahrwerden, sowas geht??
Genial, ein Linux das Designtechnisch wie ein Apple aussieht.
Wenn da Minetest, LibreOffice und ein Softwarecenter funktionieren, wird das mein Hauptsystem.
Vielen Dank
 

Piranha771

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Gut, ich hatte schon befürchtet das da wieder interne Grabenkämpfe und Machtquerelen dafür sorgen das wieder zum alten System gewechselt wird.
 

Jesterfox

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Sonst bin ich grundsätzlich sehr an Linux interessiert, aber ich habe auch keine Lust hunderte Distis über Jahre zu probieren. ;P
Musst du auch nicht. Schlussendlich gehen diese Distributionen alle auf eine Hand voll "Basis-Distris" zurück. Nimm also einfach eine von denen und richt dir den Rest selber ein. Unter Windows macht man es ja auch nicht anders, denn da gibts ja auch nur die eine "Grund-Distribution" und für den Rest muss man selber sorgen ;-)
 

screwdriver0815

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Volker-Racho

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Sonst bin ich grundsätzlich sehr an Linux interessiert, aber ich habe auch keine Lust hunderte Distis über Jahre zu probieren. ;P

Es mag nicht die performanteste Lösung sein, aber für einen ersten Blick bietet sich distrotest.net an - jedenfalls wenn es beim Look & Feel hauptsächlich um Erstgenanntes geht. Das hilft zumindest, die Frage nach dem favorisierten Desktop einigermaßen einzugrenzen. Für mich z.B. kommt Gnome nicht in Frage, weil es meinem (ganz persönlichen) Linux-Verständnis widerstrebt, das maßgebliche Desktop-Verhalten nur via Tweaker an meine Bedürfnisse anpassen zu können. Um das herauszufinden, hat Distrotest.net damals völlig ausgereicht.

Obwohl ich selbst (neben Windows) Manjaro mit dem Plasma-Desktop nutze, ist der Linux-Einstieg erfahrungsgemäß mit einer Ubuntu-basierten Distro am leichtesten; schon allein, weil sich das Gros der Hilfe, die Du online findest, auf Ubuntu bezieht.

Wohl niemand liest sich erst mal alle man-Pages durch, prüft den Quellcode Zeile für Zeile und fällt auf dieser Grundlage die Entscheidung für seine erste Distro. Bei den meisten Linux-Usern wächst mit zunehmender Erfahrung auch die Erkenntnis, dass es die perfekte Distro nicht gibt. Es geht immer darum, die vorerst-ideale Distro für sich selbst zu finden.

Über allem sollte immer die Frage stehen: Was will ich mit meinem System vorrangig machen? Wer einen "Allrounder" und einen möglichst sanften Einstieg in die Linux-Welt sucht, schießt sich mit Gentoo oder Arch mit ziemlicher Sicherheit selbst ins Knie.
Insbesondere bei der ersten Suche nach der richtigen Distro können - über die obige Hauptfrage hinaus - folgende Fragen Orientierung geben:
1. Ziehe ich rolling releases Distro-Versionssprüngen vor?
2. Gefällt mir der Desktop und die sonstige, mitgelieferte Software (z.B. der Installer, der Dateimanager, der Terminal-Emulator, etc.)?
3. Wie gut komme ich mit dem Paketmanager / den Paketmanagern zurecht?

Natürlich verändern sich die Ansprüche mit der Zeit. Den allermeisten Einsteigern ist es zurecht völlig egal, welches Display-Server-Protokoll genutzt wird, ob die bash oder die zsh die mitgelieferte Shell ist, etc. Gleiches gilt für die Kernel-Version - zumindest solange die genutzte Hardware zufriedenstellend läuft.

Auch in die überall aufbrechenden Linux-Kleinkriege (die Distrowars im Allgemeinen; bash vs. zsh; emacs vs. vim; Snaps vs. Flatpaks; u.v.m.) und hitzig geführten Grundsatzdiskussionen (z.B. zu systemd, Support-Laufzeiten (allen voran in der Debian-Community), Open Source vs. Free Software etc.) sollte man sich - besonders als Anfänger - gar nicht erst verwickeln lassen.

Fazit: Der beste Weg, sich im Umgang mit Linux bestmöglich zu "frusten", sind überzogene Ansprüche an sich selbst. Man sollte sich davor hüten, alle Fragen bereits im Vorhinein beantworten zu wollen. In der Übertragung der Unix-Philosophie auf die eigene, erste Berührung mit Linux, solltest Du Dich im Umgang mit den Prozessen üben, die für Dich relevant sind - der Rest ist völlig optional.
 
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merlin123

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@screwdriver0815

Mir geht es ehrlich gesagt nur um Optik, das habe ich damit gemeint^^
Und viele Themes fehlen Kleinigkeiten.
 

Debian_User

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Das ist doch alles nur mist...zu 1. keine ist oder wird da zu gezwungen Linux News zu lesen, zu 2 Linux ist und bleibt keine Ersatz für Windows, Linux ist und bleibt einfach ein andere Betriebssystem und nicht mehr und nicht weniger.
Will ich die News über Linux nicht lesen oder kann ich sie nicht verstehen dann lasse ich das und lebe weiter mit meiner Windows platte und ist gut. Meine fresse, ehrlich.

Sven ,macht hier sehr gute Arbeit und von mir sehr große Plus da für.

keine ist da zu gezwungen das zu lesen, und wenn ihr nicht klar kommt ist keine andere daran schuld da ran
 
K

K-BV

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Unter den Linux-Distributionen herrscht wohl langsam viel KAOS. Junge Junge, jeden Tag kommt eine neue raus. :rolleyes:
Junge Junge, da verwechselt aber jemand gepflegt, "neu" mit neuer Version!
Was i.Ü. auf die meisten Vorstellungen hier zutrifft. Aber der nächste "ach du lieber OS-Gott, schon wieder ein neues Linux" lässt nicht lange auf sich warten. Manchmal ertappe ich mich dabei, zu überprüfen, ob SV3N eigentlich chinesisch schreibt und ich das plötzlich kann.....!?

Sonst bin ich grundsätzlich sehr an Linux interessiert, aber ich habe auch keine Lust hunderte Distis über Jahre zu probieren. ;P
Und warum genau sollte man das tun?
 

cbtestarossa

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Manchmal denkt man wirklich dass einige die ganze Zeit nur damit verbringen irgendwelche Exoten zu testen um dann trotzdem bei WIN oder ner anderen Distri zu bleiben.
Kann natürlich Spaß machen aber ist denk ich nicht der Regelfall.
Außerdem weiß man nie wie lange diese Exoten existieren.
Darum ist es wahrscheinlich wirklich besser sich bei einigen großen umzusehen.

Will man ne Rolling Release Distri würde ich momentan noch zu Manjaro greifen.
Für LTS und Konsorten eventuell Mint oder OpenSuse.
Wobei Mint wahrscheinlich unkomplizierter ist was Multimedia angeht.

p.s. Warum es eigentlich soviele Distris gibt hat wahrscheinlich den Grund dass Linux eben nicht perfekt ist bzw. keine Distri alles richtig macht.
 
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