Kaufberatung: 14x Doppel-Cat-Netzwerkdose

hrmeyer1

Cadet 1st Year
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Hallo alle zusammen,

in unserem Haus werden 14x Doppel-Cat-Netzwerkdosen geplant. Alle LAN-Netzwerkkabel ("als Doppelkabel 2x4x2xAWG 23 CAT7") laufen von allen Räumen kommend zentriert im HWR zusammen.
Nun stellt sich die Frage nach der Hardware für das Heimnetzwerk. Ziel ist lediglich, dass in jedem Raum ein PC/Laptop o.ä. angeschlossen werden kann. Wir planen keine besonderen Extras.
Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten 8-10 Jahren niemals alle Netzwerkdosen wirklich gleichzeitig in Betrieb haben werden. Geschätzt sind eher durchgehend 10 mit durchgehender Netzwerkverbindung (PCs, Laptops, TV usw).
Aktuell verfügen wir über eine Fritzbox 7560 Jz.

Mir fehlt das grundsätzliche Verständnis, welche zusätzliche Hardware für unsere Verkabelung notwendig ist.
zB Serverschrank: Habe Empfehlungen einem HMF 19-Zoll Schrank (Maße: (B x T x H): 60 x 45 x 50 cm) gelesen, der im HWR an die Wand angebracht werden kann.

Ich wäre dankbar, wenn mir jemand eine kurze Empfehlung zu notwendiger und vor allem in sich kompatibler Hardware geben könnte also in der Form:
Serverschrank: X
Patchpanel: Y
Switch: Z
(ggf. noch etwas??)

MfG
 
Serverschränke: Ebay kleinanzeigen. Da gibts sehr oft welche kostenlos

Zur restlichen hardware:
WLAN: Wie groß ist das haus? Willst du mehrere APs nutzen? Mehrere Wlan netze??
Switch/router/kombi: Dummer Switch oder willst du mehrere Subnetze, vlans (Media, guest wifi)
Patchpanel: Willst du die Kabel auf dem PP auflegen, oder willst du kabel in kupplungen klipsen können?: (Bspw. this)
 
Hast du auch an WLAN gedacht?
Also Leerrohre zu möglichen Accesspoints?
Oder deckt die Fritzbox alles ab?
 
hrmeyer1 schrieb:
Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten 8-10 Jahren niemals alle Netzwerkdosen wirklich gleichzeitig in Betrieb haben werden. Geschätzt sind eher durchgehend 10 mit durchgehender Netzwerkverbindung (PCs, Laptops, TV usw).

Tipp von mir, kaufe trotzdem einen Switch der genug Ports hat, sodass du theoretisch alle gleichzeitig benutzen könntest.

Meine Eltern haben das nicht gemacht und nach 8 Jahren sollten in anderen Räumen dinge angeschlossen werden und nichts ging. Stellte sich raus, von den 20 verbauten Ports waren nur 8 angeschlossen. Aber nac der Zeit hatte jeder vergessen, dass man damals nicht alle angeschlossen hat.
 
Es streiten sich die Geister ob man bei Netzwerkdosen und Patchpanelen Keystone Module nutzen sollte oder nicht. Das ist m. E. nach einfach persönliche Präferenz.

Tu dir aber den Gefallen und nutze hochwertige Geräte. Also Keystone Module von Telegärtner oder Dosen von Rutenbeck.

Switch ist praktisch wurst. Wenn IPTV drüber laufen soll achte auf Kompatibilität mit IGMPv3. Lege Netzwerkkabel für APs möglichst mittig ins Haus und hoch. Am besten unter die Decke. Und das für jede Etage.

Bedenke auch Netzwerkkabel für die Videotürklingel, die Stationen dafür im Haus und evtl. Überwachungskameras außen. Es hilft direkt Kabel an jede Hausecke unter dem Dachüberstand zu verlegen. Bei ner Garage würde ich auch ein Kabel rein legen.
 
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Ich zieh da mal wieder die einfache simple Lösung da ich alles andere wieder mit Kanonen auf Spatzen schießen finde.

Patchpanel von Elektrinker an die Wand anbringen lassen und alle Dosen auflegen lassen.
Darunter dann die Fritzbox an die Wand schrauben + einen Switch, eventuell einen 16 Port, die gibt es noch recht günstig für ~50€ rum.
Dann 20er Pack 30cm Netzwerkkabel kaufen und möglichst viele sinnvolle Dosen stecken, wenn du irgendwann mal eine brauchst die doch nicht gesteckt ist eben kurz Kabel umstecken, dauert 1min und machst du in 10 Jahren vermutlich maximal 2-3x.

Wenn du in Zukunft doch mal Lust und Laune auf Netzwerktechnik hast mit größeren Komponenten kann man das immer nochmal tauschen und eventuell ein 19" Rack nachschieben.
Aber aktuelle Investition wäre extrem gering und ausreichend für alles was du willst.
 
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Beim Switch kannst du ja überlegen, ob der PoE können soll. Wenn ja, dann könnte die Lautstärke eines eingebauten Lüfters eine Rolle spielen.

Alternative Injector:
Ich versorge meinen Accesspoint über den mitgelieferten Injector.
In kürze kommt noch ein zweiter Injector für meine IP-Kamera dazu.

Viele schwören auf Ubiquiti. Da gibt es dann eine zentrale Steuerung über UniFi und kann auch Auswertungen machen. Das funktioniert umso besser, je mehr Ubiquiti eingesetzt wird, also z. B. USG, Switch, Accesspoints.
Ich habe z. B. nur einen Accesspoint von Ubiquiti und sehe halt nur Auswertungen vom WLAN.
Du hast schon eine Fritzbox, daher würde ich eher Accesspoints von AVM nehmen - falls notwendig.

Folgende Netzwerkhardware habe ich:
Serverschrank: Digitus Professional Dynamic Basic Serie 9HE Wandschrank
Fachboden: Digitus Fachboden für Netzwerk- und Serverschränke hellgrau
Steckdosenleiste: Digitus DN-95407 19" PDU Aluminium Steckdosenleiste 7-fach
Patchpanel: Ligawo Patchpanel Cat6A 19", 24-Port (ohne keystone)
Switch: Netgear ProSAFE GS700
Netzwerkdosen: Busch Jäger (Rutenbeck, keine keystone)
Aufputz-Netzwerkdosen: deleyCON (Amazon, sind Ok, nur für Keller und unsichtbare Stellen)
Verlegekabel: BIGtec CAT.7 Verlegekabel duplex


Es gibt sicherlich bessere Hardware (Serverschrank, alles mit keystone, ...), aber ich habe ziemlich auf den Preis geachtet.
 
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Hi @alle,

danke erstmal für die vielen schnellen Antworten!
Wir hatten uns entschieden, alle Geräte fürs Internet soweit möglich über Kabelverbindungen (LAN) zu nutzen, anstatt mit WLAN Acesspoints zu arbeiten. Deswegen haben wir in jedem Raum mindestens eine Netzwerk-doppeldose dann drin. Zukünftig werden wohl ziemlich große Datenmengen per Internet verschickt werden, das dürfte über Kabel besser funktionieren, als wenn unzählige Geräte selbiges über WLAN versuchen. Daher haben wir uns auf überall LAN-Verbindungen gestützt.
Wir werden bei uns VDSL durch die Telekom haben und daher trotz Satellitenschüssel womöglich in einigen Jahren dann über IPTV TV beziehen. Daher danke schon mal an den Hinweis IGMPv3 Kompatibilität .

Meint ihr, dass zB ein 24 Port Switch notwendig ist, bspw. der Netgear GS324? Preislich nimmt der sich ja nicht viel zu einem 16 Port Switch

Und könnt ihr ein passendes Patch panel empfehlen?
 
Handys, Tablets, Staugsauber- und Mähroboter haben keine Netzwerkports. Gutes Wlan sollte man trotzdem einplanen auch wenn man die meisten geräte mit Kabeln versorgen möchte.
 
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Ich schließe mich da voll inhaltlich @wahli an. Alle Kabel an ein Patchpanel anklemmen. Von da weiter an einen Switch; da sollte eben einer mit 16 Ports (nach deiner Schilderung) reichen; kann ja in Jahren auf einen größeren getauscht werden (wenn der Platz nicht zu eng gewählt). Von da dann weiter an das Modem/Router. Alles in einen Schrank, wo ich denke ein 10'' könnte auch reichen. Stromversorgung im Kasten nicht vergessen.
 
Verfluche jetzt noch den Elektriker, der für die Dosen nur die billigen Digitus genommen hat, statt den vereinbarten Rutenbeck. Jetzt steht am Backend alles auf Telegärtner und Ubiquiti und vorne durchaus eher fragile Qualität. Wobei, wohl eher das Auflegen der größte Murks war, so schlecht sind dann die Dosen auch nicht.

Also, wenn du kannst, setzt halt eher auf Marken (Rutenbeck, Telegärtner) mit entsprechend robusten Metallhalterungen und Schirmungen und lass das Auflegen jemanden mit Erfahrung machen. Gerade bei Verlegekabeln erlebt man nachher sein blaues Wunder und sucht sich einen Wolf in Fehlverdrahtungen.

Und Switch immer ein wenig größer dimensionieren. Aber zuerst ins Patchpanel!
PoE ist ein gutes Stichwort so musst du zu den AP, sofern unterstützt, nicht noch extra ein Stromkabel ziehen. So hab' ich's gemacht.
 
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Ich würde gleich einen 24er Switch nehmen. Dann kannst du fast alles anschließen und brauchst im Bedarfsfall nicht umstecken. Außerdem reicht der Switch dann länger für die Zukunft, falls doch mehr Anschlüsse gebraucht werden.
Vom Stromverbrauch ist das ziemlich egal, weil nicht genutzte Ports so gut wie nichts verbrauchen.
 
Ich habe mir erst die Tage für eine Erweiterung folgende Artikel bestellt und verbaut:
Keystone-Module für's Patchpanel
Dösen für in die Räume

Qualität fand ich gut und solide. Die Dosen kann man sowohl unterputz als auch aufputz verschaffen. Die Module unterscheiden sich imho nicht sonderlich von den BTR EDAT Modulen - welche gerne als Referenz genommen werden.

Als Patchpanel ist es im Falle von Keystonemodulen ganz egal, was du nimmst, solange es 19" einbaufähig ist und Keystonemodule aufnimmt - ist ja dann nur ein Metallrahmen. Ich persönlich finde es auch einfach komfortabler, die Module nach und nach aufzulegen und einfach in das 19" Panel einzuklinken. Ein LSA-Auflegewerkzeug brauchst du für die Dosen aber auf jeden Fall, im Idealfall das von Knipex (Beispiel), mit den "billigen" hab ich noch nie geschafft.

Ach ja: gegen richtig üblen Kabelsalat empfehle ich auch eindeutig ein Rangierpanel (Beispiel)
Ist technisch kein Muss und rein optional, aber wer Ordnung in seinen Schrank bringen will, kommt daran nicht rum.
 
Also wäre die Zusammenstellung beispielsweise in Ordnung?

1. Netgear GS 11 6GE 16 Ports Gigabit

2. deleyCON CAT 6a Patchpanel Verteilerfeld 24 Port

3. BIGtec - 30 Stück - 0,25m CAT.7 Gigabit Patchkabel

4. Fritzbox

5. ggf. passender Serverschrank oder auf eine passenden Ablage, die an der Wand befestigt wird

6. 7-fach Steckdosenleiste

7. 14x passende deleyCON 5X CAT 6a Netzwerkdosen 2X RJ45 Buchse FTP geschirmt

PS: Patchpanel und Netzwerkdosen konnte ich nur als "Cat 6a" finden. Wir haben jedoch CAT 7 Kabel. Passt das trotzdem?
 
@TheManneken
Da fällt mir gerade ein, dass mein Rangierpanel noch nicht verbaut ist und irgendwo rumliegt :D
Allerdings habe ich vom Patchpanel zum Switch nur 25cm lange Patchkabel und somit gibt es kaum Kabelsalat.

Wegen keystone am Patchpanel:
Sicherlich ist da keystone komfortabler, aber ein wenig Spielraum haben die Kabel immer. Ich kann mein Patchpanel einfach 20cm rausziehen und neue Kabel ohne Probleme auflegen. Ich verwende dazu ein ganz einfaches Auflegewerkzeug.
Ergänzung ()

hrmeyer1 schrieb:
PS: Patchpanel und Netzwerkdosen konnte ich nur als "Cat 6a" finden. Wir haben jedoch CAT 7 Kabel. Passt das trotzdem?
Ja
Ergänzung ()

Eine gute Marke bei Netzwerkschränke wäre "Rittal". Ich bin mit meinem Digitus aber auch zufrieden. Es ist ja kein täglicher Gebrauchsgegenstand bzw. Wohnmöbel (was ich täglich anschauen muss).
 
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Ich geh hier mit @Recharging und @eRacoon
Empfehlungen wie von @wahli von allem das billigste zu nehmen außer bei den sichtbaren Busch Jäger Dosen?
Finde ich 100% in die falsche Richtung. Ein Riesenkrampf zu installieren aber Hauptsache am Ende siehts schick aus... Ersatzteilversorgung, Wartbarkeit und Support unter aller Kanone. Nein danke...

Lass den Eli das Zeug installieren wenn Du keine Ahnung hast. Schnittstelle Patchpanele mit Keystone Modulen. Dann kann es auch nur ein 24er sein und die 4 vorerst nicht gebrauchten können irgendwo sauber geparkt werden. Brauch man sie dann doch sehr einfach zu tauschen, um- oder nachzurüsten.
Dann hast Du saubere Installation inklusive Anbindung an den Potentialausgleich. Das ganze Konstrukt kannst Du dann einfach uminstallieren, wenn es tatsächlich mal später einen Netzwerkschrank brauchen sollte. Durch die Keystones auch einzeln, werkzeuglos und praktisch ohne Gefahr dabei etwas kaputt oder falsch zu machen.
Die Consumergeschichten wie Router, Switch, WLAN, Patchkabeln, etc... kannst Du dann selber machen.
 
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@bender_
Ich habe es selbst installiert und hatte keine Probleme. Warum sollte ich Ersatzteile brauchen? Wenn was kaputt ist, dann ersetze ich es. Und Support brauche ich sicherlich nicht.
Außerdem sage ich nicht, dass keystone blöd ist. Ganz im Gegenteil. Es hat fast nur Vorteile, kostet aber auch mehr. 24 Keystone-Module von Telegärtner...150€?...Da habe ich schnell mal 100€ gespart für etwas, was man so gut wie nie sieht bzw. anrührt. Es gibt sicherlich auch billigere Keystone-Module.
Aber der TE kann das selbst entscheiden.

@hrmeyer1
Wer installiert bei dir das Netzwerk?
 
Humptidumpti schrieb:
Also Keystone Module von Telegärtner oder Dosen von Rutenbeck.

Sorry aber gerade die Module von Telegärtner sind "Mist" weil die eigentlich dem widersprechen, weshalb man auf Module setzt - Interoperabilität.

Module würde ich von Digitus, Logilink, Delock oä nehmen, die funktionieren dann auch problemlos untereinander, egal welche Panels oder Dosen man später nimmt.
https://www.amazon.de/dp/B0733DTR8T

Eine "schöne" Übersicht bekommt man zum Beispiel bei Delock.
https://www.delock.de/produkte/G_1459_Keystone.html

Telegärtner, Metz oder Ruthenbeck sind gute Produkte für den professionellen Bereich, funktionieren dann aber am besten oder überhaupt nur, wenn man alle Komponenten aus deren Hand verwendet.
 
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