News Kaum noch Lagerware: Die Nvidia GeForce RTX 5090 soll „EOL“ sein

@Dedenne1987
Macht man den mit einer Klasse unter der 5090 wirklich so viele Abstriche beim gelegentlichen Zocken? Gerade heutzutage mit dlss und FG bekommt man doch auch mit einer 5070ti oder 5080er alles mögliche gescheit auf den Bildschirm gezaubert. Zur Not stellt man eine Stufe an den Details runter. Sieht am Ende eh kein Schwein den Unterschied.
 
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JohnathanSeagul schrieb:
Gibt ja noch die Alternative Reparatur - z.B. Krisfix.

...so etwa?

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VALERIVS schrieb:
Kennt eigentlich irgendjemand eine Privatperson, die > 3k für eine Grafikkarte ausgegeben hat? 🤔
Ich.
Und am nächsten Tag gedacht „Bist Du bescheuert?!“ und wieder zurückgeschickt.
 
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Christi schrieb:
@Dedenne1987
Macht man den mit einer Klasse unter der 5090 wirklich so viele Abstriche beim gelegentlichen Zocken? Gerade heutzutage mit dlss und FG bekommt man doch auch mit einer 5070ti oder 5080er alles mögliche gescheit auf den Bildschirm gezaubert. Zur Not stellt man eine Stufe an den Details runter. Sieht am Ende eh kein Schwein den Unterschied.
Muss jeder mit sich selbst ausmachen. Wenn ich hier in den Test schaue: Witcher 3 auf der 5070ti rund 34 FPS, 007 rund 30 FPS. Und viel besser sieht es für die 5080 auch nicht aus. Mir reicht das nicht. Und schon gar nicht um Frame Gen anzumachen. Und das wohlgemerkt auch schon DLSS Performance. Bei alles unterhalb Quality sehr ich auf meinen Monitor schon starke unterschiede.
 
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Extraportion25 schrieb:
Ich kenne sogar einige und hab sogar zwei selber am Start. Aber nicht zum Zocken und die haben sich durch ihre "Arbeitsleistung" schon mehrfach selbst bezahlt und mir bereits extrem viel Zeit erspart 😜. Zum Zocken währed die "Arbeiten" reicht mir ne 5080 locker aus.

Klar, aus Gamersicht zu teures Hoppy, für den Workflow nach aktuellem Stand "noch" immer preiswert. Ist alles relativ je nach Perspektive.
Genauso relativ ist das Gemecker, aus Sicht der Lederjacke und seinen Anhängern macht er alles richtig, Goldrichtig im wahrsten Sinne des Wortes. An seiner Stelle würde sicher auch keiner von Euch das anders machen, denn das ist als Tatsache das einzig nicht relative hierbei, denn niemand hier würde in so einer Position und angesichts des Marktes sich hinstellen und anfangen die Dinger zu "Verschenken"...
Ich versuche deinen Beitrag zu verstehen, es gelingt mir aber nicht. Es interessiert mich aber, daher frage ich einfach mal blöd nach.

Also wenn ich dich richtig verstehe, hast du sogar 2 Karten, die mehr als 3k EUR kosten im Einsatz. Was für Arbeitsleistung verrichten die denn, dass sie sich (sogar schon mehrfach, also mindestens zweimal) selbst bezahlt gemacht haben? Haben dir die Karten schon 12k EUR eingebracht? Wie geht das?

Und von welchem Workflow sprichst du?

Den Teil mit der Lederjacke verstehe ich leider auch nicht. Was hat eine Lederjacke mit einer Grafikkarte zu tun und wessen Anhänger meckern über irgendetwas Relatives...? Hä?

Ich würde auch gerne zweimal 3k EUR investieren, wenn ich damit dann 12k EUR erwirtschafte.
 
Christi schrieb:
Früher konnte ich mir noch Golf leisten und heute Polo. Ist doch ganz normal das man downgraden tut, wenn alles immer teurer wird [...] bin von einer 2080ti auf die 5070ti gewechselt und wenn die Karten in Zukunft noch teurer werden wird die nächste Karte eine 60er ti oder ähnlich.
Wichtig ist nur, dass es, egal wie viel wir auch sparen müssen, weiterhin ein VW und eine RTX bleibt ;) Zur Not ginge ja auch noch ein UP und eine 50er. :p

Christi schrieb:
Zur Not stellt man eine Stufe an den Details runter. Sieht am Ende eh kein Schwein den Unterschied.

Dedenne1987 schrieb:
Bei alles unterhalb Quality sehr ich auf meinen Monitor schon starke unterschiede.

Ich lebe genau dazwischen. Das ganze ist halt einfach eine Kopfsache. Die FOMO, wenn man auf niedrigeren Einstellungen spielt als maximal möglich kenne ich gut. Immer, wenn ich nein neues Spiel anfange bin ich erst mal ewig am Einstellungen setzen um den "perfekten" Mix aus Grafikpracht und fps auszuloten.

Aber wenn ich dann endlich einmal angefangen habe, das Spiel zu spielen vergesse ich sehr schnell, dass die Schatten nur auf mittel sind und oder die FPS mal auf 90 droppen. Oder aber ich merke, dass das Spiel eh doof ist und die ganze Einstellerei umsonst war.

Am Ende ist für mich also immer das Gameplay entscheidend über den Spielspaß. Die Grafik ist zwar wichtig, aber eben trotzdem zweitrangig. Inhalt geht über Form. Wie ganz oft im Leben.
 
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Nihil Baxxter schrieb:
Ich lebe genau dazwischen. Das ganze ist halt einfach eine Kopfsache. Die FOMO, wenn man auf niedrigeren Einstellungen spielt als maximal möglich kenne ich gut. Immer, wenn ich nein neues Spiel anfange bin ich erst mal ewig am Einstellungen setzen um den "perfekten" Mix aus Grafikpracht und fps auszuloten.
Gibt manchmal Wochen, wo ich nur mal eben für 20-30 Minuten an den PC gehe. Wenn ich da vorher noch schrauben muss bis es laeuft, kann ich wieder hochgehen.
 
Blackhorse79 schrieb:
Meine 4060ti hat 450€ gekostet und läuft bis dato auch im aktuellsten Titel einwandfrei.
Ich denke auch, dass man mit Mittelklasse GPUs wunderbar auskommt. In aktuellen Zeiten spürt man das aber wohl deutlicher denn je.

Ich würde mir bei den Preisen für Highend GPUs ja generell ein Umdenken bei der Spieleentwicklung wünschen. Weniger in Richtung maximale Grafikpracht und Techfeatures und mehr Fokus auf andere Dinge. Ich weiß, dass das traditionell bei Indie Games der Fall ist, aber das darf von mir aus auch gern im AAA-Segment kommen.
 
Man kommt sich inzwischen vor wie im tiefsten Sozialismus, das Hobby PC ist für mich gestorben.
500€ für Arbeitsspeicher, 400€ 2TB SSD, 400€ CPU, 5K die Grafikkarte.. Nein Danke
 
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@VALERIVS

Wer in den Bereichen von kommerziellem 3D-Rendering und Modellierung unterwegs ist weiß wie man damit Geld verdient 😉. Und wenn die die mal nicht Rendern hängen sie im Octaspace. Die Karten sind Energieoptimiert und hängen in der Sommerzeit größtenteils am Solarsystem. Zudem habe ich für die Karten kurz nach Release ~2,1k Bezahlt und die vorherigen 4090er ( die sich auch schon gut bezahlt gemacht haben ) sind ebenfalls für richtig gut Geld wieder weg gegangen.


VALERIVS schrieb:
Den Teil mit der Lederjacke verstehe ich leider auch nicht. Was hat eine Lederjacke mit einer Grafikkarte zu tun und wessen Anhänger meckern über irgendetwas Relatives...? Hä?
Dann lies es einfach nochmal 😉, ich mache hier nicht den Erklärbär und man sollte schon wissen wer mit der "Lederjacke" in Verbindung mit Nvidia gemeint ist und auch was relativ bedeutet 🫣.
 
-=XtA=- schrieb:
Man kommt sich inzwischen vor wie im tiefsten Sozialismus

Im Gegentum, du erlebst hier Kapitalismus live und in Farbe.
 
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Four2Seven schrieb:
Zum Glück leide ich noch nicht unter Realitätsverlust bzw. bin aus dem Alter des Wetteifern schon lange raus. Bin grundsätzlich glücklich mit meiner 9070 XT.

Geht mir genauso - aber da wird man auch im grünen Lager glücklich, die haben nämlich noch mehr als die 90er Karten zu bieten. Ich hab mir zu Release für nur 460€ eine 5060 Ti 16GB geholt und spiele damit alles was meine Bibliothek so her gibt. :)
 
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aid0nex schrieb:
Ich hab mir zu Release für nur 460€ eine 5060 Ti 16GB
Kostet aber aktuell auch ab 700€ aufwärts. Und das ist für die Leistung einfach viel zu teuer. Der Mittelklassebereich ist generell aktuell auf ein Preisniveau das zu hoch ist.
 
Poati schrieb:
Ich würde mir bei den Preisen für Highend GPUs ja generell ein Umdenken bei der Spieleentwicklung wünschen. Weniger in Richtung maximale Grafikpracht und Techfeatures und mehr Fokus auf andere Dinge. Ich weiß, dass das traditionell bei Indie Games der Fall ist, aber das darf von mir aus auch gern im AAA-Segment kommen.


Da die Basis für AAA-Games noch immer die PS5 von 2020 ist: Die meisten Games laufen noch immer auf ner 2060 Super, 3060, 4060... man muss nur die Regler zu bedienen wissen. Und ggf. den Upscaler nutzen -- dynamisches Upscaling ist auf der Konsole schon sehr lange Standard.



Kantonspital schrieb:
Was ich mich Frage:
Riskiert Nvidia mit seiner massiven Priorisierung von Enterprise-KI-Beschleunigern eine irreversible Entfremdung der PC-Spieler? Sollten explodierende Hardwarepreise und knappe Kontingente Gamer mittelfristig in Richtung Konsolen oder ganz aus dem Hobby treiben, droht ein Bumerang-Effekt: Platzt der KI-Boom – ähnlich wie zuvor der Krypto-Mining-Hype –, fehlt Nvidia das Gaming-Geschäft als krisensicheres, stabiles Fundament.


Flucht in Richtung Konsole ist ein Ding. Aber PC und Konsole sind immer noch verschieden. Das eine ist eine geschlossene Plattform. Das andere nicht. Das eine wird überwiegend für Couch-Gaming genutzt. Das andere nicht. Natürlich gehen Leute vom PC zur Konsole -- auch wegen der niedrigeren Upfront-Kosten. Aber beliebig austauschbar sind beide nicht. Selbst PC-Gaming macht ja längst viel mehr aus als die neuesten Grafik-Kracher. Siehe Backlogs, Indie, Triple-Indie, Streaming, Forever Games, die seit Jahren schneller wachsen. Und ein großer Faktor in den Prognosen sind, dass der PC weiter wachsen wird. Klar, wenn man die Preisspirale überdreht...
 
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Svennc schrieb:
Da die Basis für AAA-Games noch immer die PS5 von 2020 ist: Die meisten Games laufen noch immer auf ner 2060 Super, 3060, 4060... man muss nur die Regler zu bedienen wissen.
Hast du meinen Post komplett gelesen? Dass auf einer Mittelklasse GPU das aller meiste in irgendwelchen Settings läuft, war nicht Kern meiner Aussage. Es geht um die Prioritäten.
 
blubberbirne schrieb:
Warum sollte Nvidia Kapazitäten für eine 5090 bereitstellen wenn sich mit der RTX PRO 6000 viel mehr Geld verdienen lässt. Aus sicht von Nvidia könnte es nicht besser laufen. Für den Konsumenten ist das natürlich kacke.
Nicht zu vergessen die neue RTX 5500 PRO
 
samuelclemens schrieb:
Man kann ne Millionenjacht verhökern und 5mio Umsatz verbuchen und trotzdem null Gewinn machen wenn man diese vorher irgendwann für 6mio gekauft hatte.
Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften bleiben steuerfrei, wenn der im Kalenderjahr erzielte Gesamtgewinn weniger als bislang 600 EUR beträgt (Freigrenze).
Dem Finanzamt meldepflichtig bedeutet nicht es muss auch versteuert werden. Die Meldepflicht besteht schlichtweg um "Händler" die sich als Privatverkäufer ausgeben zu erfassen.

Das gleiche passiert wenn du versuchst einen Betrag über 10k in Bar auf dein Konto einzuzahlen. Wenn du den kürzlich abgehoben hast, hat es keine Relevanz, muss aber trotzdem gemeldet werden.
 
PCSteve schrieb:
Da muss ich dir echt kontra geben......
Ja mir gehts dem Umständen entsprechend gut, aber es war defentiv schon mal 100x besser.
Bin Familienvater mit Frau und Kind und einen gut bezahlten Job.
Das Leben ist um ein vielfaches teurer geworden, sei es Lebensmittel, Strom, Sprit, Miete, egal was..... Das Leben wird teurer und teurer und die Löhne steigen nicht ansatzweise so mit. Das ist nunmal ein Fakt.
Es gibt also durchaus Leute ( die arbeiten ) denen kurz vor Ende des Montas schon das Geld fehlt. Das sind auch Fakten.
Es wird schlechter in Deutschland, jedes Jahr. Der Mittelstand wird über kurz oder lang ausradiert. Das ist auch ein Fakt.

Wenn man nicht über seine Verhältnisse lebt, reicht es trotzdem. Unsere Ansprüche waren immer zu hoch. Einfach mal auf der Welt umschauen was es wirklich heißt arm dran zu sein. Wir haben überall Krisen zurzeit und unser Lebensstandard wirkt für ein großteils der Weltbevölkerung wie der von Königen.

Ich musste selbst aufgrund von Krankheit lange mit sehr wenig Geld auskommen. Jetzt wieder im Beruf weiß ich nicht, was ich mit dem Geld machen soll außer Sparen, da ich mein lebensstil nicht unnötig ausufern lasse.

Aus meiner Perspektive ist diese ständige Opfermentalität einfach peinlich.
Ergänzung ()

Ltcrusher schrieb:
Das ist immer eine Definitionssache.

Es gibt genug Menschen, die sich auf Grund ihres Einkommens und der Kosten wie Miete, usw. keinen klassischen Sommerurlaub leisten können oder statt originalen Nike TN sind es dann die "baugleichen" (keine Plagiate) für 50 Euro.

Dieser Mensch war ich einige Jahre. Anstatt über die Probleme nachzudenken und mich als Opfer zu stilisieren nahm ich die nötigen Einschnitte vor und konzentrierte mich auf Lösungen. Man kann in Deutschland sehr günstig und gut leben. Dann ist es eben nicht die Wohnung in einer Großstadt, keine dicken Autos, teure Technik oder Urlaube.

Fitness, Gesundheit und soziale Kontakte reichen für ein glückliches Leben.
 
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