Also das hat alles was für und gegen.
Ich bin der Meinung das man die Basics unter Linux selbst lernen sollte,
sprich immer wieder Foren abklappern, Leute fragen, Wikis und Dokus lesen.
Aber ich glaube auch das es so ein bisschen aus der Mode gekommen ist.
Allerdings kann ich bestätigen das man einige Dinge schon beherrschen sollte um den Output der LLMs besser interpretieren zu können.
Ich habe jetzt auch ein paar Tage gesessen und habe mit KI Nativ installierte Services in Docker-Container verschoben und danach bin ich dann mit diesen Docker Containern in Podman Container umgezogen.
Die Befehle die ich dabei teilweise benutzt habe, könnte ich mir im Leben nicht merken,
da diese teilweise mit Variablen versehen waren und ich relativ Coding fremd bin.
Aber ich merke wie weit ich vom Wissen bin, wenn ich der KI sagen muß "Stopp",
lasse uns bitte erst diesen Schritt machen, das ist deutlich sinnvoller.
Oder das einige DInge für mich garkeinen Sinn ergeben, was einen dann auch bestätigt.
Hinterfragen ist wichtig!
Jeder muß es für sich selbst entscheiden ob es ihm was bringt KI zu nutzen.
Ich kann mir beides vorstellen, das man sich davon abhängig macht oder das man es nutzt um sein Wissen weiter aufzustocken.
Aber die Basics sollte man wie gesagt schon drauf haben, man sollte wissen wie man Ordner und Dateien in der Shell erstellt, wie man grep und find benutzt.
Ordner Strukturen erlernen, wozu dient meistens /dev, /etc, /home, /mnt, /opt, /var, /run z.b., Verzeichne wechseln, kopieren, moven, löschen ...
Softlinks vs. Hardlinks.
Wie man Dateien ausliest oder in diese hineinschreibt.
Wie man Dienste startet oder welche anlegt. User adden und Gruppen zuweisen.
Unix Rechte 1, 2 und 4.
Was sind Unix Sockets und wozu dienen diese.
Wie funktioniert die Paketverwaltung.
Was mache ich wenn ich Mist gebaut habe und das system nicht mehr bootet.
Netzwerken in der Shell, Container, Proxys, Domaincontrolling...
SSH, SCP, SMB, FTP auch in der Shell usw.
Wie funktioniert der Shell-Texteditor deiner Wahl und welche Funktionen bringt er mit sich.
Einfache Scripte schreiben um Dinge zu automatisieren und dazu Cronjobs anlegen.
Ach man da gibt es so viel.
Aber es hilft neue Dinge schneller zu verstehen oder zumindest nachvollziehen zu können worum es geht,
was versucht wird voran zu bringen.
Ich fand das Thema Shell schon immer sehr spannend, so das ich dabei auch immer geblieben bin.
Es ist einfach Wahnsinn was darin alles möglich ist und man merkt das man für viele kleinere Aufgaben keinen Schinken an Software benötigt und vor allem das man den Computer auch ohne Maus steuern kann.
Aber naja, insgesamt fängt man halt irgendwann auch mal an und nur das ist wichtig.
LG zelect0r