Kein boot mehr in Mint

TomTDooley schrieb:
Handlungsempfehlung auch von hier, als Ergänzung zu denen, die das auch geschrieben haben ... Immer einen eigenen Mountpoint /home erstellen. Also eine angepasste Installation, statt "Linux neben Windows" installieren
Genau, das hatte ich auch gelernt =)

Habs dann gleich alles platt gemacht und neu installiert ^^ Jetzt ist es schön.
Bis ich alles so hatte wie gewünscht bestimmt 10x frisch gemacht. Dann kann man es aber auch =)
 
okay, hab mich entschlossen nochmal neu zu installieren. Wenn ich das richtig verstanden habe soll ich windoof und linux auf zwei getrennten festplatten installieren? also kann ich windoof einfach drauf lassen und hol mir eine neue festplatte auf der ich linux installiere? Linux neu zu machen macht mir nix, aber windows wird halt noch von meiner frau genutzt und da will ich nicht rumwerken...
 
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Du solltest wahrscheinlich trotzdem die SSD mit Windows vor der Installation von Mint rausnehmen, weil der olle Installer von Mint sonst mit etwas Glück den Bootloader wieder in die schon vorhandene ESP schreibt.
 
puffyx1980 schrieb:
okay, hab mich entschlossen nochmal neu zu installieren
Und warum genau hast nicht versucht dein System mit der SG2D zu starten?
foofoobar schrieb:
Zerstört Windows ..... noch immer Linux Installationen?
Nein! Aber was nach wie vor passiert ist, dass es die Booteinträge im UEFI von Linux killt nach Upgrades.
Das liegt aber weniger an Windows als an der Firmware mancher Hersteller, so z.B. manche Lenovo Consumer Modelle.
Deshalb immer schön einen Bootstick mit der SG2D bereit halten oder auf einen Ventoy Stick kopieren. Dann ist das Problem in ein paar Minuten gefixt.
Ergänzung ()

puffyx1980 schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe soll ich windoof und linux auf zwei getrennten festplatten installieren?
Nein, sollst du nicht! Kann man so machen muss man aber nicht.
In der Summe hat es ggf. aber seine Vorteile es getrennt zu halten.
Wenn man es macht, dann drauf achten, dass die Bootdateien auch in einer eigenen EFI Systempartition auf der Linuxplatte landen. Manche Installer nehmen trotz deren Existenz die von Windows.
puffyx1980 schrieb:
also kann ich windoof einfach drauf lassen und hol mir eine neue festplatte auf der ich linux installiere?
Musst du selbst wissen!
Wenn es dir den Aufwand wert ist mach es. Ansonsten geht's auch so gut!
 
Zuletzt bearbeitet:
@mo schrieb:
Nein! Aber was nach wie vor passiert ist, dass es die Booteinträge im UEFI von Linux killt nach Upgrades.
Das liegt aber weniger an Windows als an der Firmware mancher Hersteller, so z.B. manche Lenovo Consumer Modelle.
Deshalb immer schön einen Bootstick mit der SG2D bereit halten oder auf einen Ventoy Stick kopieren. Dann ist das Problem in ein paar Minuten gefixt.
Hast du mehr Details?
 
Erstmal danke an alle für die Antworten. Ich hab mich deswegen entschieden alles neu zu machen, weil ichmal eine andere Linux Distribution auszuprobieren. Werd wahrscheinlich mal Cachy OS ausprobieren. Hab mir schon eine zweite Festplatte bestellt. Werd mich mal nächste Woche dranmachen. Würdet Ihr eine andere Linux Version empfehlen?
 
puffyx1980 schrieb:
Würdet Ihr eine andere Linux Version empfehlen?
Na ja, das ist wie 'würdet ihr eine andere Farbe empfehlen'.
Einfach selbst ausprobieren was gefällt und gut is!
 
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Mit Live ISO booten und chrooten. Alle nötigen Partitionen in /mnt mounten und dann "grub-update" machen.
Reparieren lohnt sich!
 
Zuletzt bearbeitet:
netzwanze schrieb:
Bitte, lasst das mit der KI!

Lest euch bitte das wissen an und verlasst euch nicht auf die KI, wenn ihr gar kein Wissen besitzt
Finde das kann man so nicht pauschalisieren. Gerade im Bereich Linux kann ein LLM unfassbar hilfreich sein für Neueinsteiger. Die Chance was richtig kaputt zu machen halte ich in dem Fall sogar für geringer, weil man einfach kurze eine Nachfrage stellen kann was Befehl XY denn macht anstatt blind von Reddit irgendwas zu kopieren. Etwas schief gehen kann unabhängig davon jederzeit, daher für wichtige Daten immer ein Backup haben.
 
prayhe schrieb:
Finde das kann man so nicht pauschalisieren.
Ja. LLMs sind Tools die eine Abkürzung ermöglichen können für diejenigen sich im jeweiligen Themenfeld schon auskennen.
Ein Newbie kann den Output nicht zwingend korrekt interpretieren und ist imo besser beraten sich benötigte Grundlagen wenigstens grob anzueignen. Sonst bleibt eine dauerhafte Abhängigkeit vom LLM.
Es gibt Tools die random Codezeilen erklären, zum Beispiel explainshell und tldr (vereinfachte Zusammenfassung von man pages). Um mal zwei zu nennen für Ungeduldige.
 
@sedot Problem ist oft, dass man als Neuling gar nicht weiß wo man überhaupt ansetzen müsste. Den Schubser in die richtige Richtung bekommt man durch ein LLM halt doch relativ einfach. Und wer etwas dazulernen möchte kann sich ja auch direkt dort alles im Detail erklären lassen. Wie gesagt, wer regelmäßig Backups fährt (was ja so oder so Ratsam ist), braucht auch nichts groß zu befürchten. Fehler können so oder so passieren. Gerade im Bereich Linux finde ich den Output von LLMs von der Qualität her echt brauchbar.
 
prayhe schrieb:
Den Schubser in die richtige Richtung bekommt man durch ein LLM halt doch relativ einfach.
Oder einfach in der vorhandenen Dokumentation schubsen, da sind dann auch Antworten für Folgefragen.

Ich unterstelle, dass User die schon zum Einstieg LLMs bevorzugen, stellen sich selbst ein Bein und landen in (erlernter) Hilflosigkeit. Und können entsprechend keine Fragen beantworten sobald hier Hilfe angefragt wird. Machts für alle schwieriger. Weshalb ich keine LLMs empfehlen werde.
 
sedot schrieb:
Oder einfach in der vorhandenen Dokumentation schubsen
Dann nehmen wir doch gleich mal das Beispiel aus diesem Thread. Woher soll ein Laie nun wissen wo das Problem liegt und in welcher Doku er nachlesen müsste?
sedot schrieb:
Ich unterstelle, dass User die schon zum Einstieg LLMs bevorzugen, stellen sich selbst ein Bein und landen in (erlernter) Hilflosigkeit. Und können entsprechend keine Fragen beantworten sobald hier Hilfe angefragt wird
Sehe ich nicht so. Der Lerneffekt den Befehl von einem LLM zu kopieren (welches diesen in der Regel auch kurz erläutert, auf Wunsch auch ausführlich) ist größer als in irgendeinen Thread zu springen und dort blind raus zu kopieren. Und letzteres ist genau das, was die Mehrheit bei Problemen macht.
 
prayhe schrieb:
Woher soll ein Laie nun wissen wo das Problem liegt und in welcher Doku er nachlesen müsste?
Gab doch auf der ersten Seite genug Hinweise denen der TE nachgehen kann, falls gewünscht.

prayhe schrieb:
Der Lerneffekt den Befehl von einem LLM zu kopieren (welches diesen in der Regel auch kurz erläutert, auf Wunsch auch ausführlich) ist größer als in irgendeinen Thread zu springen und dort blind raus zu kopieren.
Wenn die Fragestellung spezifisch genug formuliert werden kann vielleicht. Trotzdem muss die Kompetenz vorhanden sein die LLM Antwort kritisch zu prüfen. Was vorhandenes Wissen voraussetzt. Wie ich schon schrieb, LLMs können eine Abkürzung sein für diejenigen die sich thematisch auskennen.

Natürlich ist es nicht empfehlenswert random Dinge von irgendwoher zu kopieren und auszuprobieren. Außer vielleicht in einer Testumgebung.

prayhe schrieb:
Und letzteres ist genau das, was die Mehrheit bei Problemen macht.
Kann ich nicht beurteilen.
 
sedot schrieb:
Gab doch auf der ersten Seite genug Hinweise denen der TE nachgehen kann, falls gewünscht.
Okay war vielleicht nicht deutlich genug formuliert, sorry. Ich meinte nicht explizit die Situation des TE, sondern einfach generell ein Fehlerbild wie seines. Die wenigsten werden sich als erste Reaktion in einem Forum anmelden und um Rat bitten. Ein LLM ist hingegen schnell mal gefragt.
sedot schrieb:
Trotzdem muss die Kompetenz vorhanden sein die LLM Antwort kritisch zu prüfen
Das gleiche gilt jedoch auch für sämtliche andere Wissensquellen.
 
prayhe schrieb:
Woher soll ein Laie nun wissen wo das Problem liegt und in welcher Doku er nachlesen müsste?
Na indem er die Suchmaschine seiner Wahl bemüht und nach Grub Fehler sucht. Dann landet er fast unweigerlich im Ubuntu Wiki, das zu dem hier geposteten Fehlerbild anregt die grub.cfg neu zu erstellen. Das Ubuntu Wiki ist generell eine sehr gute Quelle, wenn man Probleme oder Fragen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
@areiland Hast recht, das findet man in dem Fall echt ziemlich leicht. Gibt nichts desto trotz natürlich auch komplexere Szenarios, in denen es schwerer wird.
 
prayhe schrieb:
Die wenigsten werden sich als erste Reaktion in einem Forum anmelden und um Rat bitten.
Ich kann jetzt nur aus meiner Perspektive antworten, ohne vorhandenen Content in Foren, Blogs und anderen Online-Medien wäre ich ziemlich ahnungslos in einigen Bereichen. Genauso wie LLMs.
Es gibt keinen Zwang sich anzumelden, das allermeiste gehört zu den bereits gelösten (und dokumentierten) Problemstellungen.
Der Vorteil von Foren speziell ist, es gibt nicht nur eine Meinung und verschiedene Perspektiven auf Probleme können diskutiert werden. Ich kann nur empfehlen sich in Foren oder ähnlichen Plattformen anzumelden.

Anders bei LLMs, da bekommt die anfragende Person eine plausibel wirkende stochastische, teils schwer zu rekonstruierende, Antwort.

prayhe schrieb:
Das gleiche gilt jedoch auch für sämtliche andere Wissensquellen.
Je nach Kontext, ja.
 
Also das hat alles was für und gegen.
Ich bin der Meinung das man die Basics unter Linux selbst lernen sollte,
sprich immer wieder Foren abklappern, Leute fragen, Wikis und Dokus lesen.
Aber ich glaube auch das es so ein bisschen aus der Mode gekommen ist.
Allerdings kann ich bestätigen das man einige Dinge schon beherrschen sollte um den Output der LLMs besser interpretieren zu können.
Ich habe jetzt auch ein paar Tage gesessen und habe mit KI Nativ installierte Services in Docker-Container verschoben und danach bin ich dann mit diesen Docker Containern in Podman Container umgezogen.
Die Befehle die ich dabei teilweise benutzt habe, könnte ich mir im Leben nicht merken,
da diese teilweise mit Variablen versehen waren und ich relativ Coding fremd bin.
Aber ich merke wie weit ich vom Wissen bin, wenn ich der KI sagen muß "Stopp",
lasse uns bitte erst diesen Schritt machen, das ist deutlich sinnvoller.
Oder das einige DInge für mich garkeinen Sinn ergeben, was einen dann auch bestätigt.
Hinterfragen ist wichtig!

Jeder muß es für sich selbst entscheiden ob es ihm was bringt KI zu nutzen.
Ich kann mir beides vorstellen, das man sich davon abhängig macht oder das man es nutzt um sein Wissen weiter aufzustocken.

Aber die Basics sollte man wie gesagt schon drauf haben, man sollte wissen wie man Ordner und Dateien in der Shell erstellt, wie man grep und find benutzt.
Ordner Strukturen erlernen, wozu dient meistens /dev, /etc, /home, /mnt, /opt, /var, /run z.b., Verzeichne wechseln, kopieren, moven, löschen ...
Softlinks vs. Hardlinks.
Wie man Dateien ausliest oder in diese hineinschreibt.
Wie man Dienste startet oder welche anlegt. User adden und Gruppen zuweisen.
Unix Rechte 1, 2 und 4.
Was sind Unix Sockets und wozu dienen diese.
Wie funktioniert die Paketverwaltung.
Was mache ich wenn ich Mist gebaut habe und das system nicht mehr bootet.
Netzwerken in der Shell, Container, Proxys, Domaincontrolling...
SSH, SCP, SMB, FTP auch in der Shell usw.
Wie funktioniert der Shell-Texteditor deiner Wahl und welche Funktionen bringt er mit sich.
Einfache Scripte schreiben um Dinge zu automatisieren und dazu Cronjobs anlegen.
Ach man da gibt es so viel.
Aber es hilft neue Dinge schneller zu verstehen oder zumindest nachvollziehen zu können worum es geht,
was versucht wird voran zu bringen.

Ich fand das Thema Shell schon immer sehr spannend, so das ich dabei auch immer geblieben bin.
Es ist einfach Wahnsinn was darin alles möglich ist und man merkt das man für viele kleinere Aufgaben keinen Schinken an Software benötigt und vor allem das man den Computer auch ohne Maus steuern kann.

Aber naja, insgesamt fängt man halt irgendwann auch mal an und nur das ist wichtig.

LG zelect0r

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