News Kontingentvertrag: Deutsche Telekom öffnet FTTH-Netz für Telefónica

Ich hab jetzt noch ca. 3 Monate Magenta XXL Restvertrag und hatte eigentlich nach dieser News und der anderen zu Vodafone von Ende 2020 erwartet das ich jetzt Anfang 2022 ein wenig Auswahl hätte.
Leider muss ich jetzt doch zwangsweise bei nem teuren Telekom Vertrag bleiben so wies Aussieht, weil übern alten Klingeldraht nur 10Mbit möglich sind und der damit logischweise keine Alternative darstellt.
Natürlich kann es auch sein das die Reseller nicht viel günstiger sein werden wenn es irgendwann mal soweit sein sollte, aber glaube kaum das ich jetzt ohne Alternativen ne gute Vertragsverlängerung heraushandeln kann.
 
@johnieboy
Du kannst ja vorerst bei der Telekom bleiben. Nach Ablauf der MVLZ kann man ja nun monatlich kündigen dank des neuen TKG, sobald dann mal was über O2 bestellbar ist.

Bei den mir bekannten Fällen geht es übrigens nur sekundär um die mtl. Kosten. Primär ist der Grund einen Anschluss zu erhalten, wo man nicht von der Tier1-Peering-Strategie der Telekom abhängig ist.
 
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johnieboy schrieb:
Natürlich kann es auch sein das die Reseller nicht viel günstiger sein werden wenn es irgendwann mal soweit sein sollte, aber glaube kaum das ich jetzt ohne Alternativen ne gute Vertragsverlängerung heraushandeln kann.
Die Telekom weiß sowieso nicht was für Alternativen du hast.

D.h. die Möglichkeiten sind genau wie immer:
  • kündigen und neu abschließen über check24 und Co. auf deine Freundin, Mutter, Verwandte, wenn dir die Festnetznummer egal ist
  • kündigen und Kundenrückgewinnung anrufen lassen oder selbst anrufen

Und die Angebote der Rückgewinnung sollten sich auch nicht von anderen Standorten unterscheiden.
Eher vom Verhandlungsgeschick und was der Mitarbeiter dir rausgeben darf an dem Tag.

Alternativ halt das was NokDar sagt bezüglich MVLZ.

Ich denke in den nächsten 3 Monaten wird sich noch keine Auswahl ergeben haben bei T FTTH Resellern.
 
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NDiCB schrieb:
Du kannst ja vorerst bei der Telekom bleiben. Nach Ablauf der MVLZ kann man ja nun monatlich kündigen dank des neuen TKG, sobald dann mal was über O2 bestellbar ist.
Ne ich muss ja faktisch, weil wie gesagt der alte Klingeldraht keine Alternatve darstellt.
Mit dem TKG hab ich mich nochmal schlau gemacht, hatte bisher den Eindruck gehabt dass das nur für Neuverträge gelten würde ab 1.12.21, da hab ich aber zum vollkommen Glück unrecht gehabt und du recht, es gilt für alle laufenden 24 Monatsverträge.
Mit dem Peering der Telekom hatte ich bisher keine Probleme.

blastinMot schrieb:
Die Telekom weiß sowieso nicht was für Alternativen du hast.
Bei mir leider schon, da es ein geförderter Ausbau war im kompletten Dorf vor 2-3 Jahren.
Die einzige schnelle Alternative zum Telekom FTTH hier wäre Starlink 🤣
 
rezzler schrieb:
Einmal mit Profis...
Das ist leider das Problem mit Euch Telekomikern.
Eure Arroganz hemmt die Vernunft.
Das war schon bei Vectoring so und setzt sich nun nahtlos beim FTTB/H Ausbau fort.
Nicht mal 10% aller in D verfügbaren, gigabit-fähigen Anschlüsse gehen bisher aufs Konto der Telekom. Und auch im Bereich FTTH/B hat die Telekom bislang weniger zu bieten als die Wettbewerber. Deshalb halte ich es für umso wichtiger, dass Anbieter technologieneutral, egal ob HFC, FTTB oder H Allianzen schmieden sollten. Nur davon profitieren wir als Endverbraucher.
Seit Jahren investieren die Wettbewerber mehr Geld in ihre Netze als die Telekom und sollten auch entsprechend ihre Früchte ernten dürfen. Als Partner. Auf Augenhöhe. Sei es als Geber oder als Nehmer. Die Zeiten in denen sie Schmarotzer oder Bittsteller bei den Rosanen sein müssen, sind schon länger vorbei.
Also entledigt Euch eurer falschen Arroganz und stellt die Weichen auf Zukunft. Davon habe ich am Ende vielleicht auch Mal was...
 
johnieboy schrieb:
Bei mir leider schon, da es ein geförderter Ausbau war im kompletten Dorf vor 2-3 Jahren.
Das weiß der Typ von der Kundenrückgewinnung aber nicht.
Der hat keinen magischen Button auf seiner Übersichtsseite wo ihm deine Kundendaten angezeigt, auf dem groß drauf steht "Kunde hat keine Alternativen, hart bleiben".

bender_ schrieb:
Das ist leider das Problem mit Euch Telekomikern.
Glaube nicht das rezzler Telekomiker ist.

Die Telekom ist sicherlich nicht unschuldig daran, dass es bei T FTTH Resale nicht schneller vorwärts ging.
Aber die Reseller sind sicher auch nicht unschuldig. Die haben lange genug gewartet und nix getan.
Davon mal abgesehen, dass Firmen wie 1&1 lange Zeit so gut wie gar nichts investiert haben weder in Festnetz noch MobFu.
Und die die wirklich keine Schmarotzer sind, haben schon länger sinnvoll investiert und sich ihren Teil vom Kuchen gesichert.
 
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blastinMot schrieb:
Naja, die müssen ihre Hotlines etc. ja auch für die Produkte fit machen.
Dazu noch die Geschichte wer das ONT/Modem stellt.
Die passenden Prozesse dazu.
Das ist schon ein Rattenschwanz der da dran hängt.
Liegt es denn überhaupt an solchen "technischen" Details?

Soweit ich weiß, gibt es doch beim DSL-Resale dieses "Kontingentmodell", wo der Abnahmepreis günstiger wird, wenn der Reseller größere Kontingente beauftragt.

Nun ist der FTTH-Ausbau aber immer noch so dünn gesät, dass da sicherlich nicht annähernd so große Kontingente abnehmbar sind, d.h. das Preisniveau schon durch die Mindermenge deutlich höher ausfallen dürfte.

Deshalb könnte ich mir auch vorstellen, dass die Reseller zu den hohen Mindermengenpreisen noch gar keine FTTH-Resale-Anschlüsse abnehmen wollen, sondern erst abwarten, dass die Anschlüsse in so großer Zahl verfügbar sind, dass man auch gescheite Mengenrabatte dafür bekommen kann...!?!
 
robert_s schrieb:
Soweit ich weiß, gibt es doch beim DSL-Resale dieses "Kontingentmodell", wo der Abnahmepreis günstiger wird, wenn der Reseller größere Kontingente beauftragt.
Genau dieser Kontingentvertrag wurde um FTTH erweitert.
 
bender_ schrieb:
Das ist leider das Problem mit Euch Telekomikern.
Ich bin kein Telekomiker. Ich bastel auch bei VF und anderen rum.
bender_ schrieb:
Eure Arroganz hemmt die Vernunft.
MMn eher die wirtschaftliche Denkweise.
bender_ schrieb:
Das war schon bei Vectoring so und setzt sich nun nahtlos beim FTTB/H Ausbau fort.
Nicht mal 10% aller in D verfügbaren, gigabit-fähigen Anschlüsse gehen bisher aufs Konto der Telekom.
Spannender wäre die Frage, wieviele % von den FTTH-Anschlüssen aufs Konto der Telekom gehen. Das VFKD mit einem simplen Techniktausch mal eben das Gigabit rausholt ist ja nett für die, aber mit FTTH machen die ja nun auch nicht (mehr) wirklich was.
bender_ schrieb:
Und auch im Bereich FTTH/B hat die Telekom bislang weniger zu bieten als die Wettbewerber. Deshalb halte ich es für umso wichtiger, dass Anbieter technologieneutral, egal ob HFC, FTTB oder H Allianzen schmieden sollten.
Wer HFC neu baut (im Sinne von neu in die Häuser verlegen) hat aber auch den Schuss nicht gehört.
bender_ schrieb:
Seit Jahren investieren die Wettbewerber mehr Geld in ihre Netze als die Telekom und sollten auch entsprechend ihre Früchte ernten dürfen.
Machen sie doch. Weil sie dann ein Monopol haben.
bender_ schrieb:
Als Partner. Auf Augenhöhe. Sei es als Geber oder als Nehmer. Die Zeiten in denen sie Schmarotzer oder Bittsteller bei den Rosanen sein müssen, sind schon länger vorbei.
Das ist nichts neues.
bender_ schrieb:
Also entledigt Euch eurer falschen Arroganz und stellt die Weichen auf Zukunft. Davon habe ich am Ende vielleicht auch Mal was...
Ich hätte auf Grund der (kommenden) Anbieterauswahl lieber T-FTTH als eine DG oder so, wo das noch Zukunftsmusik ist.
 
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bender_ schrieb:
Weniger als die Hälfte.

Wobei da aber halt auch FTTB Anschluesse bei der Konkurrenz mit aufgelistet sind und gerade Netcologne und MNet dürften mehr FTTB als FTTH Kunden haben (geschaetzt, finde auf die Schnelle weder beim einen noch beim anderen belastbare Zahlen zum FTTB/H Split). Das heisst nicht, dass die Telekom ohne FTTB die Mehrheit haette, aber der Unterschied duefte weniger bedeutsam aussehen. (IMHO kann man es vertreten FTTB/H in der Statistik zu bündeln, noch).
 
rezzler schrieb:
Ich hätte auf Grund der (kommenden) Anbieterauswahl lieber T-FTTH als eine DG oder so, wo das noch Zukunftsmusik ist.
Ich auch. Bei mir soll jetzt FTTH ausgebaut werden. Voraussetzung: 40% machen mit. Ob letzteres erfüllt wird, kA.. in den meisten Stadtteilen ist SVDSL verfügbar. Das macht die Sache dann deutlich schwieriger. Damals wollte schonmal ein lokaler Anbieter den VDSL ausbau machen. Als das bekannt wurde, hat die T kurzerhand beschlossen, das zu machen. Schön wärs, wenn die T jetzt hier auch kurzerhand FTTH ausbauen würde, denn wenn es klappt, verlieren sie mind. 40% der Kunden. Aber ich fürchte, dass das nicht passieren wird und ich bin erstmal auf den lokalen Anbieter angewiesen :/
 
foo_1337 schrieb:
Aber ich fürchte, dass das nicht passieren wird und ich bin erstmal auf den lokalen Anbieter angewiesen :/
Was ist daran so schlimm?
 
bender_ schrieb:
Was ist daran so schlimm?
Kein IPv6, Fragwürdig, wie lange die public IPv4 reichen. Wenige Peerings. Dazu noch das Problem, zu keiner Alternative wechseln zu können, außer natürlich VDSL. Ich werde daher definitiv auch die erste Zeit den DSL Anschluss parallel behalten.
 
foo_1337 schrieb:
Glaub ich nicht. Beleg bitte. Wer das 2021 nicht im Angebot hat, würde mich brennend interessieren.

foo_1337 schrieb:
Fragwürdig, wie lange die public IPv4 reichen.
Fragwürdig wozu das praktische Relevanz hat für Privatanwender. Das meiste geht mittlerweile über IPv6. Ausnahmen bestätigen die Regel. Die kann man sich natürlich rauspicken um seine Argumentation zu stützen. Meistens sind diese seltenen Ausnahmen mit Geld auch bei lokalen Providern lösbar.

foo_1337 schrieb:
... wofür die Telekom ja besonders bekannt ist, einige besonders schlechte zu haben, da man sich ja für was Besseres hält.

foo_1337 schrieb:
das Problem, zu keiner Alternative wechseln zu können
...die es bei der Telekom im Falle von FTTH auch nicht gibt..

foo_1337 schrieb:
Ich werde daher definitiv auch die erste Zeit den DSL Anschluss parallel behalten.
Das halte ich für entweder überflüssig oder schlicht Faulheit etwaige Herausforderungen gleich zu lösen...
 
bender_ schrieb:
Glaub ich nicht. Beleg bitte. Wer das 2021 nicht im Angebot hat, würde mich brennend interessieren.
Ich mag hier nicht meinen Umkreis preisgeben, daher nenne ich mal eine Alternative: DNS:NET. Das Schlimme bei denen ist, dass man nichtmal ne public v4 bekommt. Bei Vodafone als bekanntes Beispiel sieht es DSL Seitig z.B. auch nicht gerade gut aus was v6 betrifft.
bender_ schrieb:
Fragwürdig wozu das praktische Relevanz hat für Privatanwender
Naja, da es um meinen Anschluss geht, ist mir das eigentlich relativ egal, welche Relevanz das für andere hat. Fakt ist: Via DSL oder T-FTTH habe ich Alternativen, bei denen das problemlos möglich ist.
bender_ schrieb:
Das meiste geht mittlerweile über IPv6.
Siehe oben: Es gibt genug ISP ohne v6 und sogar welche ohne v4. Dazu kommt, dass recht bekannte Services auch 2022 kein IPv6 anbieten: https://whynoipv6.com/
Der VPN Endpunkt meines AG z.B. auch nicht, was halt in dem Fall blöd ist. Das könnte ich aber immerhin selbst ändern ;)

bender_ schrieb:
Meistens sind diese seltenen Ausnahmen mit Geld auch bei lokalen Providern lösbar.
Stimmt. Das Geld ist für mich tatsächlich nebensächlich. Aber: Ich müsste in dem Fall ein Gewerbe anmelden und hätte eine feste IPv4, was ich eigentlich nicht möchte.
bender_ schrieb:
wofür die Telekom ja besonders bekannt ist, einige besonders schlechte zu haben, da man sich ja für was Besseres hält.
Naja, sie haben keine schlechten Peerings. Sie haben ihre PNI und die sind halt oft unterdimensioniert. Aber man ist ja nicht gezwungen, die IP Services der DTAG zu nutzen.

bender_ schrieb:
...die es bei der Telekom im Falle von FTTH auch nicht gibt..
https://www.heise.de/news/FTTH-Telekom-oeffnet-ihr-Glasfasernetz-fuer-Telefonica-4923275.html
https://www.bundesbaublatt.de/news/...zt-fuer-1und1-vodafone-o2-und-co_3626551.html

bender_ schrieb:
Das halte ich für entweder überflüssig oder schlicht Faulheit etwaige Herausforderungen gleich zu lösen...
Naja, ob das für meinen Fall überflüssig ist oder nicht, kann ich glaube ich am besten selbst beurteilen. Die Herausforderung ist ein stabiler, performanter Zugang zu jeder Zeit. Das habe ich nicht in der Hand, Ich denke, wenn du mein Setup zuhause kennen würdest, würdest du nicht von Faulheit sprechen ;)
Alles andere kann ich selbst. Tunnel graben und so. Wenn es aber nur cgnat gibt ist auch das ein riesen PITA.
Aktuell habe ich 5G als Backup. Wieso sollte ich zukünftig dann nicht ein günstiges VDSL100 als Backup haben?
 
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