News Kryptowährungen: Hacker erbeuten 600 Mio. USD in bisher größtem Angriff

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Das Schema der Kommentare ist immer ähnlich hier auf Computerbase, nur die Jahreszahl ändert sich:
https://www.computerbase.de/forum/t...40-mio-us-dollar.1870941/page-2#post-22620335

Rockhound schrieb:
ETH steigt ja derzeit. Vielleicht muss er die ETH Coins auch nur ein paar Tage halten um schon einen dicken Gewinn zu machen?
Es geht ja darum dass er die Coin-Menge zurückschickt. So kann er keinen Gewinn mit machen. Dazu müsste er sie erst tauschen und das klappt wohl nicht.
 
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katzenhai2 schrieb:
Das Schema der Kommentare ist immer ähnlich hier auf Computerbase, nur die Jahreszahl ändert sich:
Es ist erschreckend, diese generelle Unkenntnis auf einer Technikseite. Sinnbildlich für Deutschland, hier wird wirklich jeder Trend verschlafen.
 
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vandread schrieb:
Bitte was? Ich glaube dir ist das Prinzip wie Kryptowährung bzw. die Blockchain funktioniert nicht ganz klar. Auf einer Platte oder sonst einem physisches Gerät können keine Coins gespeichert/gelagert werden. Also das Geld kann nicht "verpuffen". Wenn jemand seinen Zugang zu seinem Wallet verliert oder diesen nicht entsprechend gesichert hat (aufschreiben etc.) dann ist das doch Eigenverschulden. Das ist wie wenn man Gold in einen "sicheren" Tresor hinterlegt und dann nicht mehr den Zugangscode weiß. Was hat das mit dem Gold oder eben den Coins zu tun?
Nein er hat das vollkommen richtig wiedergegeben:

https://www.stern.de/digital/online...ennt-ihn-von-200-millionen-euro--9564244.html
 
Habt Ihr schon mal nen nicht erwischten Bankräuber gesehn der das Geld Anonym zurück gibtweil die Bank darum bittet und meint, man wolle nur auf "Sicherheitslücken hinweisen"? Ganz ehrlich, diese Story haut doch hinten und vorne nicht hin. 600 Millionen geklaut um auf ne Sicherheitslücke hinzuweisen... Ganz bestimmt.
 
Na ja ist ja nicht das erste Mal das so was passiert.

In diesem Artikel sind ganz andere Hausnummern.

z.B. das hier:

2011 Mt.Gox 25000 Kunden verlieren 650000 Bitcoin – Heutiger Wert über 30 Milliarden US – Dollar, anerkannt wurden 400 Millionen für die Geschädigten: Firma Pleite

Hier der Artikel:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fuenf-grosse-Raubzuege-in-der-Cybergeschichte-article22736114.html

Wollen mal hoffen die Betroffenen haben daraus gelernt. Möchte nicht wissen wieviel Krypto Geld schon verschwunden ist, da könnten wohl einige Staaten ihre gesamten Schulden zahlen.
 
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Die Kommentare sind köstlich.
Ich denke, die Entwertung des Rubbel's ist noch nicht sooo lange her und somit dem ein oder anderen im Gedächtnis.
Sowas hat es in etlichen Ländern gegeben.
Sowas ist mit einem BTC, welcher Weltweit gültig ist, erheblich schwieriger als mit einer nationalen Währung.

Haben sich die BTC Gegner eigentlich schon mal angesehen, wie viel EUROS dieses Jahr nachgedruckt wurden?
Ich kann mir schon gut vorstellen, wie die Inflation in den nächsten 1-3 Jahren aussehen wird.
 
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JahJah192 schrieb:
Währung war schon immer Materiell und früher
An der Stelle musste ich kurz lachen...
Der mit sehr großen Abstand größte Anteil des Geldes heute existiert auch nur als Nullen und Einsen in den Computern der Banken.
Die nehmen sich genau nichts zu Kryptowährungen...
 
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In diesem Falle war es keine Börse (zentral), sondern ein DeFi (dezentral), wo lediglich SmartContracts automatisch das Geld verschieben. Daher kann hier auch niemand Pleite gehen, außer den Leuten, die Geld dort lagern (meist um Zinsen zu erhalten).

Ich halte mich von solchen Plattformen fern, da sie in letzter Zeit öfters "ausgeraubt" wurden. Meiner Meinung nach ist das derzeitige Risiko solcher DeFi Plattformen zu groß, um dort längerfristig (für z.B. 12% pro Jahr Zinsen) Geld einzulagern.
 
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Weyoun schrieb:
Ich dachte immer, mittels Blockchain wird JEDE Transaktion eines jeden Coins protokolliert, also auch die letzte, mittels der der "Raub" stattfand? Könnte man nicht einfach den alten Zustand wiederherstellen, indem man den "Vorzustand" der Blockchain wiederherstellt, oder bin ich hier auf dem Holzweg?
Ein Zurückspulen würde auch alle anderen Transaktionen die parallel dazu passiert sind zurücknehmen... und die Frage ist auch ob das tatsächlich geht. Die Blockchain einfach zu kürzen erlaubt der Algorithmus nicht, da zählt immer die längste Blockchain als die korrekte.
 
ich hätte einen symbolischen betrag von 1 dollar mit dem stinkefinger zurückgegeben und den rest verteilt an gemeinnützige organisationen gespendet - (da kann man die anonymität der kryptowährungen ja mal wirklich gut nutzen!); die könnten das geld wahrlich besser gebrauchen: ob das nun brot für die welt, un world food program, der wwf, organisationen wie der "weiße ring" oder amnesty international ist...

kacke! - für jeden 10 mio aufwärts hack der die digitalen kryptobörsen ausweidet wie eine spendable gans und die beute anschließend spendet, würde ich noch 10k von meinem geld oben drauf legen...
 
Irgendwie hätte ich mir gewünscht, die hätten das komplett durchziehen können u. die "Kohle" wäre unnachvollziehbar futsch - dann würde dieser Krypto-Unfug vlt. ein Ende finden.
 
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Marc53844 schrieb:
Sowas ist mit einem BTC, welcher Weltweit gültig ist, erheblich schwieriger als mit einer nationalen Währung.
Sehe ich nicht so.
In einer großen Krise haben die Regierungen jederzeit die Möglichkeit, den Providern den Stecker zu ziehen und auch das Mobilfunknetz lahmzulegen.
Da ihr nur digital auf eure Coins zugreifen könnt, kommt ihr logischerweise nicht mehr ran.
Ohne funktionsfähigen Internet- und Mobilfunkzugang seid ihr erledigt.
Deshalb sehe ich auch in Kryptowährungen keine werthaltige, sichere Geldanlage.
Den Strom kann man euch in einer großen Geld- und Wirtschaftskrise ebenfalls jederzeit abstellen, wenn dies gewollt ist.
Ihr wiegt euch bei Kryptrowährungen in einer Scheinsicherheit.
Ich bleibe dabei, Kyptogeld dient hauptsächlich der Spekulation und illegalen Aktivitäten wie Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Verschleierung von Zahlungen, Geldtransfers in´s Ausland ect.
Das sind die Gründe, warum viele Kryptowährungen verteidigen.
Sie wollen schnell und leistungslos reich werden (Spekulanten) oder sie wollen illegale Geschäfte tätigen, ohne zurückverfolgt werden zu können.
 
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cypeak schrieb:
ich hätte einen symbolischen betrag von 1 dollar mit dem stinkefinger zurückgegeben und den rest verteilt an gemeinnützige organisationen gespendet - (da kann man die anonymität der kryptowährungen ja mal wirklich gut nutzen!); die könnten das geld wahrlich besser gebrauchen: ob das nun brot für die welt, un world food program, der wwf, organisationen wie der "weiße ring" oder amnesty international ist...
Ja, so ein digitaler Robin Hood wäre wünschenswert.
Spekulanten rauben ihre Mitmenschen aus, also würde es nicht die Falschen treffen.
Ich wünsche mir, das die Hab- und Geldgierigen unserer Welt irgendwann den Preis für ihr Tun bezahlen müssen, indem sie alles was sie in ihrer Gier zusammengerafft haben, wieder verlieren.
Das wäre mehr als gerecht!
 
MasterWinne schrieb:
Ganz ehrlich, diese Story haut doch hinten und vorne nicht hin. 600 Millionen geklaut um auf ne Sicherheitslücke hinzuweisen... Ganz bestimmt.

Ich frag mich eher, ob er beim Zurückgeben dann auch wie üblich die Transaktionsgebühren bezahlen muss. Bei 600 Mio. sicher ein teurer Spaß, "um bloß auf eine Sicherheitslücke aufmerksam machen zu wollen". ;)
 
Serphiel schrieb:
Das Wiedergegebene ist aber falsch. Man kann keine Bitcoins löschen. Die besagte Person im Artikel seinen Zugang zu seinem Wallet auf den verschlüsselten USB-Stick gesichert also seine 24 word passphrase. Den Stick wiederum hat er mit einer Software verschlüsselt und so konfiguriert dass er sich nach X-Fehlversuchen formatiert. Dieses Passwort hat er vergessen.

Ich vermute (das ist nur Mutmaßung) ihm war es zu blöd die 24 word passphrase anständig zu sichern bzw. zu merken also speichert er diese irgendwo ab (nur digital, was an sich auch schon fahrlässig ist) und sichert dann dieses Passwort mit einer Verschlüsselung deren Passwort er frei wählen kann und er sich wohl dachte auch für immer merken kann.

Bitcoins und auch alle anderen Kryptowährungen können nicht "vernichtet" werden. Diese sind immer in der Blockchain hinterlegt. Was verloren geht oder vernichtet wird ist der Zugang zu den Wallets (private keys). Ohne die liegen die Coins in einem Wallet auf das eben keiner Zugang hat, sie existieren aber.

Anders als Thomas hatte er nicht das Passwort vergessen. Stattdessen wurden die Bitcoin selbst unwiederbringlich gelöscht, weil ein Kollege die Festplatte des Laptops formatierte, auf dem sie sich befanden.
Auch hier falsche Informationen. Das was dort geschrieben ist, ist einfach nicht möglich. Bitcoins können nicht auf gespeichert oder gelöscht werden. Die Leute verlieren einfach ihre "Zugangsdaten" und haben sich nicht darum gekümmert diese anständig zu sichern.

Es ist und bleibt Eigenverschulden und hat doch rein gar nichts damit zu tun ob wir hie rüber Kryptowährung, Bargeld, Gold, seltene Erden, etc... reden. Wenn ich etwas irgendwo "lager/verstecke/sichere" und dann den Zugang verliere ist doch das Gelagerte nicht schuld?
 
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Marc53844 schrieb:
Haben sich die BTC Gegner eigentlich schon mal angesehen, wie viel EUROS dieses Jahr nachgedruckt wurden?
Ich kann mir schon gut vorstellen, wie die Inflation in den nächsten 1-3 Jahren aussehen wird.
Die Hauptaufgabe der Nationalbank in dem Fall der EZB ist die Inflation in geordneten Bahnen ablaufen zu lassen.
Zu mehr als 3-4% Inflation wirds pro Jahr sicher nicht kommen.
 
Bulletchief schrieb:
nur als Nullen und Einsen in den Computern der Banken.
Die nehmen sich genau nichts zu Kryptowährungen...
Lol, wann hast das letzte Mal eine Bank gesehen wo du mit einer popeligen einfachen Sicherung ans Konto kommst?
Das ist dann doch ne andere Liga von Sicherheit..

Auch könntest so eine Bank mit einem digitalen Einbruch nicht eben an den Rand des Ruins bringen. Da gibt es Richtlinien für alle moglichen Szenarien.
Und daran muss man sich halten und das wird überprüft.

Davon ab haben viele Banken eine Staatsgarantie bis 100K pro Kunden.

Der Vergleich hinkt gewaltig.
 
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Vitrex2030 schrieb:
In einer großen Krise haben die Regierungen jederzeit die Möglichkeit, den Providern den Stecker zu ziehen und auch das Mobilfunknetz lahmzulegen.
Da ihr nur digital auf eure Coins zugreifen könnt, kommt ihr logischerweise nicht mehr ran.
Ohne funktionsfähigen Internet- und Mobilfunkzugang seid ihr erledigt.
Deshalb sehe ich auch in Kryptowährungen keine werthaltige, sichere Geldanlage.
Den Strom kann man euch in einer großen Geld- und Wirtschaftskrise ebenfalls jederzeit abstellen, wenn dies gewollt ist.
Das ist etwas stark dramatisiert aber auch bei solchen Szenarien hat doch eine dezentralisierte Währung mehr Vorteile? Gehen wir mal die Punkte/Szenarien durch:

Die Regierung einer Nation legt national das Internet und/oder den Strom lahm. Dann würde man dort weder an sein Geld kommen noch an seine Kryptowährung. Den ohne Strom und Internet kannst du auch kein Geld bei deiner Bank abheben. Du kannst natürlich auch nicht schnell mal irgendwie ins Internet, um irgendwas mit Krypto zu machen. Aber du kannst (könntest) trotzdem versuchen der Regierung zu entkommen, also z.B. in eine andere Nation (du bist dann also ein Flüchtling, was nicht heißt du bist ein Verbrecher). In der anderen Nation wird es wohl noch Strom und Internet geben, du hast also Zugang zu deiner Kryptowährung. An dein Geld was bei der Bank war, wirst du wohl nicht herankommen, die haben ja weiter kein Strom und/oder kein Internet. Das gehört jetzt der Regierung, die sind ja in einer Krise.

Ein paar praktische Beispiele hier sind z.B. Edward Snowden oder sogar jüngst die Sportlerin Kristina Timanowskaja. Beide "mussten" aus ihren Heimatnationen fliehen, weil sie dort nicht mehr sicher waren bzw. sich nicht mehr sicher gefühlt haben. Hier kann man sich ja denken an was nach zugriff haben dürfte, an ein Konto mit Geldguthaben oder an ein Wallet mit Kryptowährung?
 
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