Küchen-Aufbau...

MQ6

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

ich werde demnächst in meiner "Freizeit" (daher dieses Unterforum... *g*) im Rahmen eines Umzuges meine Küche mitnehmen und in der neuen Wohnung wieder aufbauen. Stell ich mir nicht sonderlich schwer vor, hab schon bei x Küchen zugeschaut und auch mitgemacht. X mal ausgemessen und durchgerechnet ist auch schon alles.

Es gibt eigentlich nur EINE Sache, vor der ich etwas "Respekt" habe und gerne ein paar Tipps hätte: das Anbringen der Oberschränke. Diese sollen natürlich waagerecht in einer Linie hängen und keine nennenswerten Höhenunterschiede aufweisen. Es gibt an den Hängevorrichtungen der Oberschränke zwar ein paar Schrauben zur Feinjustierung, aber dennoch ist es natürlich äußerst empfehlenswert, dass die Bohrungen für die Oberschränke alle exakt waagerecht auf einer Linie verlaufen.

Und genau hier die Frage: wie erreiche ich das am besten? Ich befürchte einfach, dass ich beim Bohren in der Wand auf ein kleines Steinchen oder dergleichen stoße und es mir den Bohrer um einiege Millimeter vom eigentlichen Weg abbringt. Altbau, da ist sowieso nur Scheisse in den Wänden... ;)

Mein Vadder meint, ich soll einfach versuchen, mit einem Bohrer so klein wie möglich versuchen anzufangen, quasi erst mal nur ein kleines Löchlein in die Wand pieksen, damit die danach folgenden größeren Bohrer ihren Weg schon vorgegeben haben. Reicht das? Oder sollte ich mir so einen Bohrer mit Aufsatz ausleihen, der sich vorne in die Wand "festkrallt" und dann gar nicht mehr von seinem vorgesehen Weg abweichen KANN?

Vielleicht eine etwas ungewöhnliche Frage hier im Computerbase-Forum, aber man muss ja auch mal offen für Neues sein... ;)
 
L

Labtec

Gast
Ich würde auch mit einem kleinen Bohrer "vorbohren" und dann erst mit der eigentlichen Größe hinterher.
Dann klappt das schon!
 

vulgo

Commander
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ich würde das nicht machen! gerade wenn der dünne näher einer kante von einem ziegel gut reinpasst wirst du mit dem großen irgendwohin abrutschen, falls man denn das loch erwischt.

ich würds so machen: alle löcher in der richtigen höhe = so, dass noch ein zweites loch(unterhalb?) möglich ist markieren und so gut es geht bohren, ohne schlagbohrer bis in den ziegel und erst dann mit schlagbohrer; und mir dabei keine gedanken machen. ungünstige stellen wirst du wohl immer erwischen, ganz schlimm wenns nur mörtel ist, bei den löchern dann weiter unten oder oben bohren, zumindest bei meinen konnte ich die zweiten immer ausgleichen.

falls auch das zweie nichts wird, was bei den alten fugen ja möglich ist, großräumig ausbohren, aussaugen und mit zement/beton wieder füllen.
hab ich zwar bei mauern noch nie gemacht, aber schon mehrmals bei gipskartonplatten mit montagekleber bei zu großen löchern diese riesen dübelschrauben eingekelebt und hat jedes mal perfekt funktioniert

wirklich wichtig (! + zwei weitere dazudenken) ist der borher. es gibt welche die haben eine spitze und rutschen dadurch kaum ab. außerdem sind die nicht nach 8 löchern stumpf. kosten dafür halt auch ein paar€
 
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werkam

Alter Meckermann
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Einfacher wäre es eine Latte anzubringen und die Schränke daran aufzuhängen, mit dem Justieren der Schränke hast Du dann auch nicht so große Probleme. Wenn Du beim anbringen der Latte auf eine Stelle triffst die nicht so gut zu bohren ist, einfach etwas weiter links oder rechts probieren. Die Latte sollte natürlich stabil genug sein um die Schränke auch zu halten und fest genug angebohrt werden, also genügend lange Dübel und Schrauben nehmen.
 

vulgo

Commander
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die idee ist super! wenn sie dafür geeignet sind.
 
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werkam

Alter Meckermann
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Normalerweise sollte das gehen, wenn Du die Schränke dann so zuschneidest, das nur an den Aussenschränken die Wände anliegen. Also die Lattendicke aus den Wänden auskerben. Habe ich bei mir auch so gelöst, da unsere Wände nicht so gut zu bohren waren bzw nicht gehalten haben. Oder Du besorgst Dir eine Platte die Du an den Enden auf die Schränke setzt um den Abstand auszugleichen, damit man nicht hinter den Schrank sehen kann. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
 
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