Linux für Kinder

Lotsenbruder schrieb:
@will-lee und wieso sollte das vorinstallierte das richtige sein?
Also ich konfiguriere lieber selber, da weiß ich was ich habe.
Soviel Zeit sollten ein seine Kinder schon wert sein, oder? 😉
Naja, wenn ich danach gehe, müsste ich ja nicht nach Erfahrungen fragen, sondern könnte ein Arch direkt komplett passend aufsetzen. Heißt ja nicht, dass ich gar nix konfigurieren will, aber es gibt da ja vielleicht Systeme, wo ich weniger Arbeit mit habe. Und eben auch nicht dutzende Programme mitgeliefert werden, die das Kind noch gar nicht braucht. Beim Gaming würde man ja auch kein Manjaro nehmen und sagen: „Installier mal den ZEN-Kernel und stell das, das und das ein, dann läuft das wie Cachy.“ Da nehme ich ja dann auch Cachy und Garuda und passe die wenigen Dinge an, die mich stören.

Und das ich da nicht einfach ein System hinstellen will ohne gemeinsame Beschäftigung ist ja klar. Hab ja oben geschrieben, dass ich es bedenklich finde, wie viele Kinder da einfach ein Amazon Tablet oder einen Dot in‘s Zimmer bekommen ohne weitere Kontrolle. „Ist ja Kids-Konto, was soll da passieren?“ Da schlag ich mir jedesmal auf die Stirn.

Aber die Tipps hier helfen mir definitiv für die richtige Richtung. Mir war gar nicht klar, was die Fritzbox tatsächlich so alles kann.

@end0fseven ja, das mit MS in der Schule ist eine Pest, aber dafür dürften die Web-Anwendungen eigentlich reichen, so dass das auch unter Linux gehen sollte (aber bei MS weiß man ja nie 😁)
 
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will-lee schrieb:
Naja, wenn ich danach gehe, müsste ich ja nicht nach Erfahrungen fragen, sondern könnte ein Arch direkt komplett passend aufsetzen.
will-lee schrieb:
Und eben auch nicht dutzende Programme mitgeliefert werden, die das Kind noch gar nicht braucht. Beim Gaming würde man ja auch kein Manjaro nehmen und sagen: „Installier mal den ZEN-Kernel und stell das, das und das ein, dann läuft das wie Cachy.“ Da nehme ich ja dann auch Cachy und Garuda und passe die wenigen Dinge an, die mich stören.

Meine Antworten bezogen sich darauf:
will-lee schrieb:
Privat nutze ich Mint
und das hatte ich auch deutlich gemacht. Von anderen Distros habe ich nie geredet.
Daher ist das für mich komplett aus dem Zusammenhang gerissen.
Aber jeder so wie er denkt.
 
Ah sorry, dann hab ich das einfach falsch verstanden. Für das Kind muss es gar nicht zwingend Mint sein, wenn etwas anderes da schon passender ist. Ich denke ich schau mir mal die 2,3 genannten via Live-System an.
 
Nimm auf jeden Fall die Distro, die du selber nutzt. Zumindest finde ich es einfach viel einfacher, wenn man nicht da was von Debian hat, da Fedora, da Arch und wer weiß was noch. Dann sieht man auch selber am eigenen PC, wenn es Updates gibt und man kann da selber vortesten was geht. Nur so meine Meinung.
 
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Meine Empfehlung für Kinder wäre Ubuntu Studio - hat alles an Bord, was man so brauch wenn es um mehr als nur Datteln gehen soll.

Musik machen, Bilder bearbeiten, Filme erstellen und bearbeiten - da sind einfach schon ganz viele passende Programme vorinstalliert und es gibt viel zu entdecken.
Ist zwar alles rudimentär, aber so für den Anfang tut es das.

Nachtrag: https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Studio/
 
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:DD schrieb:
Da wäre eine Sperre auf Client-ebene (Hosts-Datei) eventuell die bessere Wahl.
Also erst sagst Du, das man keinen eigenen DNS-Filter einsetzen soll weil die Programme (z.B. Firefox) "selbst" resolven und redest dann von der /etc/hosts, wo man ja exakt das gleiche Problem hat?!
 
Die Ausgabe vom Linux Magazin beosrge ich mir auch mal.
 
andy_m4 schrieb:
Also erst sagst Du, das man keinen eigenen DNS-Filter einsetzen soll weil die Programme (z.B. Firefox) "selbst" resolven und redest dann von der /etc/hosts, wo man ja exakt das gleiche Problem hat?!

Kann die ein Kind ohne Admin-Rechte bearbeiten?
 
Ja, zum Arbeiten brauchst du keinerlei Admin-Rechte.

Sorry, nicht richtig gelesen - nein, in /etc brauchst du Admin-Rechte, ist systemrelevant und gehört root.
 
Kommt auch n bisschen darauf an wie das Kind drauf ist, man sollte die auch nicht unterschätzen.

Nen USB Stick, nen Image geladen aus dem Internet, auf den Stick geschrieben, gebootet und ab gehts alles ist zu ändern :-) wie wir das ja auch machen.

Edit:
Ok, ab einem Gewissen Alter, ab wann wirds gefährlich? ab 2, ab 3? Ab 40?
 
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Ich glaube die distro ist relativ egal! Richtige Edu Distros kommen halt mit Lehrerkontrolle usw.

Es gibt echt gute Software und Linux zum lernen! Mein Sohn (5) steht sehr gcompris (aber am besten mit Maus) das ist aber auch später noch interessant!

Der Rest ist einstellungssache! Entweder gar nicht ins Netzwerk verbinden oder kein Gateway vergeben.

Kleines Skript als root nach x min shutdown
Ergänzung ()

andy_m4 schrieb:
Ich glaube die hosts kommt immer als erstes und sie ist wie gesagt durch adminrechte geschützt. Firefox kann der user zumindest einen DNS over TLS/https host eintragen.
Der funktioniert aber nicht wenn die hosts zum whitelisten genutzt wird.
 
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Der_Dicke82 schrieb:
Ich glaube die hosts kommt immer als erstes und sie ist wie gesagt durch adminrechte geschützt.
Domain-Namen werden durch den sogenannten Resolver aufgelöst.
Und das System hat einen Resolver. Wenn man den benutzt, dann guckt dieser (sofern nicht geändert) zunächst in die /etc/hosts (oder einem Äquivalent) und wenn danach nichts gefunden wird, dann geschieht die Namensauflösung eben mit Hilfe des konfigurierten DNS-Servers.

Bei Software wie Firefox mit, wenn man DNS-over-HTTPS aktiviert wird ja genau nicht der System-Resolver verwendet, sondern der Firefox löst selber auf. Und ja. Der Firefox-eigene Resolver kann die /etc/hosts auch berücksichtigen. Das Verhalten kann man aber beeinflussen durch die Option network.trr.exclude-etc-hosts (einsehbar u.a. über about:config).

Es bleibt also dabei. Egal ob lokaler DNS-Server oder lokale /etc/hosts, wenn man an den Firefox-Einstellungen herum spielen kann (und das war ja der Ausgangspunkt), kann man das umgehen.
 
andy_m4 schrieb:
ja genau nicht der System-Resolver verwendet, sondern der Firefox löst selber auf
Naja, als erstes muss deine https://dns-anbieter.domain

Vom resolver aufgelöst werden, bei einem whitelisting geht das aber nicht.

Ich habe gerade vor einer Woche versucht in Firefox eine DNS IP einzutragen und bin kläglich gescheitert :-D auch alle Anleitungen beschäftigen sich nur mit verschlüsseltem DNS und dazu muss man halt eine Domain auflösen können.

Nach der Logik sind die host und pihole oder eine fritzbox alle gleich geeignet

Edit: mal so als Anmerkung, wenn mein Sohn es schafft irgendwelche Mechanismen auszuhebeln dann zeigt das halt auch eine gewisse Kompetenz und vielleicht kann man darauf aufbauen.
 
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Ich klink mich mal ein:
Hat jemand auch Tipps, wie man sein Sysrem sichert, wenn das Kind als Nutzer auf dem eigenen System unterwegs sein soll?
Also Internetsperre nur für einen Nutzer und vielleicht auch direkt die Ausführung bestimmter Programme sperren?
 
Ich hab seinerzeit bei meinen Kindern die Internetzeiten über die Fritzbox geregelt, der Rest war Vertrauen und gelegentliche Kontrolle, aber vor allem auch Vertrauen.Wenn du kein Vertrauen hast, kannst du es auch gleich bleiben lassen. ;)
Systemsicherungen wurden keine gemacht, Abstürze gehören zu den Erfahrungswerten - der Nachwuchs muss lernen, seine Daten immer zu sichern und verantwortungsvoll mit dem System umgehen.
Des weiteren, ein User der keine Adminrechte hat, kann ein System nicht zerstören, bestenfalls kann er seinen Zugang "killen".
Das ist nicht weiter schlimm, dann wird der User halt gelöscht und ein neuer User angelegt.
 
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