Fireplace April 2026

Linux-Umsteiger-Thread

Tanzmusikus schrieb:
Ist schon Hammer, wie viele offizielle & inoffizielle Ableger es von *ubuntu gibt.
Dies hier sind allein 15 an der Zahl ... und es gibt noch weit mehr (Solus, element, Kylin, ...).
Ja, nein, jein - offizielle Ableger gibt es eigentlich nicht - was du meinst, sind Derivate, also Distris, die von Canonical anerkannt sind (deswegen dürfen die das ubuntu im Namen tragen) und diverse Grundbedingungen erfüllen wie z.B. dass ausschließlich die Ubuntu-Quellen verwendet werden.
Und Kylin ist eine Distri, die von Canonical entwickelt und gepflegt wird und neben der Server-Ausgabe und Ubuntu selber die einzige Variante ist, die offiziell 5 Jahre Support bekommt und bei der man via "Ubuntu pro" diesen auf 10 Jahre verlängern kann - für die anderen *buntus gilt das nicht. ;)

Nachtrag: apropos Kylin, hab erst heute gelesen, dass die Chinesen aktuell den mit Abstand größten Rechner gebaut haben und der wird mit Kylin "befeuert".
https://www.linux-magazin.de/news/china-holt-krone-fuer-weltschnellsten-supercomputer/
 
Kurze Notiz: Das Screenshot-Tool Gradia, Solaar (managt Logitech-Peripherie), Copyous (Clipboard-Manager) und Apostrophe (Markdown-Editor) kann ich allen, die so etwas benötigen, nur empfehlen. Das sind aus meiner Sicht sehr gute Beispiele für Programme, die es afaik vor 5 Jahren kaum auf Linux gab. Funktionalität und UI/UX auf Top-Niveau.
 
Naja, also was Screenshots anbelangt, da ist Spectacle, Standard unter KDE-Plasma, wohl das Maß der Dinge - mir ist nichts bekannt, was mehr kann. ;)
 
Zumindest das aufnahmefeature von Videos geht dabei nur unter KDE, bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine Spectacle ist so verbändelt mit dem compositor, das der garnicht wo anders läuft.
 
Habicht schrieb:
Naja, also was Screenshots anbelangt, da ist Spectacle, Standard unter KDE-Plasma, wohl das Maß der Dinge
Für KDE User mag das eine gute Wahl sein, wenn man die ganzen Funktionen wirklich braucht. Aber nicht jeder nutzt KDE. Wenn ich Spectacle jetzt installieren wollte, dann wären das sage und schreibe 62 Abhängigkeiten, die mir 592 MB Speicher abknöpfen wollen. Für ein Screenshot Tool. :) Aber dir gönne ich es natürlich. ^^
 
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Als Ubuntu Derivate würde ich jetzt diejenigen bezeichnen, die kein *buntu im Namen haben. Diese nutzen zwar Ubuntu als Basis, sind aber ansonsten unabhängig von Canonical.
Da gibt es einige, z.B. Linux Mint, elementary OS, Pop!_OS, Zorin OS, Linux Lite, ...
 
@Kuristina, nun ja, das mag ja durchaus so sein bei dir - mir ging es allerdings um die Aussage

"Das Screenshot-Tool Gradia, (…) kann ich allen, die so etwas benötigen, nur empfehlen."

Das könnte man jetzt runterbrechen auf "es sei denn, ihr nutzt KDE-Plasma, dann seid ihr mit dem mitgelieferten Spectacle besser bedient. ;)
Ergänzung ()

garfield121 schrieb:
Als Ubuntu Derivate würde ich jetzt diejenigen bezeichnen, die kein *buntu im Namen haben. Diese nutzen zwar Ubuntu als Basis, sind aber ansonsten unabhängig von Canonical.
Da gibt es einige, z.B. Linux Mint, elementary OS, Pop!_OS, Zorin OS, Linux Lite, ...
Hmmm, offizieller Sprachgebrauch für Lubuntu, Xubuntu, Kubuntu, etc ist aber "Derivat" - der Rest sind Systeme, die auf Ubuntu basieren, nicht mehr und nicht weniger.
Und da Ubuntu wiederum auf Debian basiert, könnte man die von dir genannten Systeme auch als Debian-Systeme bezeichnen, macht aber auch niemand. ;)

Und hei, Distris wie Mint, elementary, etc sind doch gnadenlos von Canonical abhängig - nimm die Basis weg, dann sind sie "tod". :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Habicht schrieb:
dann seid ihr mit dem mitgelieferten Spectacle besser bedient. ;)
Ja, es ist es halt einfach, weil es mitgeliefert wird. Mir ging es eher darum, zu schauen, was man wirklich benötigt. Ich stell mir keinen Obstkorb zusammen, wenn ich nur einen kleinen Apfel will. :) Die ganzen Zusatzfunktionen sind nur von Bedeutung, wenn man sie tatsächlich braucht. Ansonsten völlig wayne.
 
Bin mal gespannt, wie lange diese Doppelspurigkeit Linux Mint / LMDE noch bestehen bleibt.
Von mir aus gerne nur noch LMDE!
 
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garfield121 schrieb:
Von mir aus gerne nur noch LMDE!
Würde dann zwar auch eine Abhängigkeit von Debian bedeuten - ich könnte mir aber vorstellen, dass das deutlich einfacher für die Mint-Macher wäre.
Aber wie schaut es da mit den Anwendern aus?
Ich meine, irgendwo mal gelesen zu haben, dass LMDE jetzt nicht unbedingt für Anfänger ausgelegt ist - aber vielleicht kann da ja ein LMDE-User mehr dazu sagen.
 
Die Unterschiede sind -jetzt schon- minimal.
Bei LMDE fehlt noch eine Kernelverwaltung und ein Nvidia-Installer.
Ansonsten Cinnamon mit allen mitgelieferten Tools identisch.
 
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Vielen Dank für euren Input. Ich habe die Tage jetzt bewusst erstmal einfach Linux mit Stick getestet um mir ein grobes Bild zu machen.

Mein Fazit: Zorin ist zum Umstieg im ersten Moment am Win freundlichsten.
Mint hat eher Potenzial für ein langfristigen Umstieg. Finde beide klasse, auch was die Treiber/Geräte angeht. Mint rennt sicher auf alten PCs besser aber ich selbst merke auf meinem zwischen beiden keinen Unterschied.

Nun lese ich noch das Mint ein besseres Forim haben soll. Warum ist das eigentlich wichtig wenn es das CB mit so vielen Experten gibt? :D

Ich habe bei Linux nun aber auch sehr schnell kapiert das es gar nicht so Win ähnlich sein muss, es hat einfach sehr starkes Potenzial um ein "was anderes zu sein".

Ich denke Fedora und Co ist mir noch zu hoch, kann mich aber auch täuschen. Das klassische Ubunt finde ich irgendwie "optisch" nicht ansprechend.

Ich glaube man sollte paar Monate bei egal welchem Linux erstmal bleiben und dann mal rumtesten.

Da finde ich an Linux sogar bemerkenswert, Win war bei jedem neuen (oder Update) trotzdem immer fast das selbe. Bei Linux hingegen gibt es so viele das es schon Spaß macht auf Entdeckungstour zu gehen.

Das kurze Testen hat jedenfalls gereicht um die Vorteile zu sehen und jetzt ein ganzer Umstieg gar keine Frage mehr ist.

Was mir sofort auffiel war die Sache das Windows den PC so stark ausbremst obwohl man immer dachte läuft doch flüssig. Glaube den Unterschied kann man nur merken wenn man Linux auf seiner Hardware testet. Gefühlt ist die Software von Win einfach schei*e muss ich jetzt mal knallhart sagen.
 
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Dudde schrieb:
Warum ist das eigentlich wichtig wenn es das CB mit so vielen Experten gibt? :D
Hier herrscht ab und an ein raues Klima. Aber das ist - aus meiner Sicht - in 99% der Fälle vom Fragesteller provoziert. Deshalb der Tipp: Nett fragen, wirklich interessiert an einer Antwort sein und Bashing sein lassen. :)

Ansonsten sind Foren, die extra für eine Distro geschaffen sind, natürlich eher mit mehr Leuten bestückt, die schnell helfen können.
 
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@Dudde
Wenn du weiter testen möchtest, ein wenig finanzieller Spielraum vorhanden ist und der PC im Zweifel als kleiner Würfel am PC sein unscheinbares Dasein fristen soll, empfehle ich dir, einen Mini-PC zu kaufen. Dann kannst du an ihm alles testen und deine Erfahrungen sammeln (und das beste: du kannst auch einen alten langsamen holen, der mit Linux trotzdem zufriedenstellend schnell läuft). Bei mir läuft ein kleiner NUC mit Windows zur Entwöhnung und ein alter EliteDesk im Wohnzimmer.

@Kuristina hat recht - hier wird nur unfreundlich reagiert, wenn man unfreundlich auftritt. Also keine scheu bei Fragen ;)
 
@bsmx Nach meiner Erfahrung geht es gar nicht so Zentral um Freundlichkeit, sondern vielmehr darum, das man seine Eigeninitiative Zeigt.
Das Problem Beschreibt, was man selbst versucht hat, offen für Lösungen zum Problem ist und nicht eine vollkommen fehlgeleitete Lösung verfolgt und Nachfragen zum eigentlichen Problem ignoriert.

Was bei vielen Helfenden zu Frust und entsprechenden Reaktionen führt ist, wenn man nicht helfen kann, weil der Fragende "sich weigert" die Notwendigen Infos zu liefern.

Kann gar nicht sagen wieviel Topics es gibt, in dem eine Frage gestellt wird und der TO die folgenden 3 Seiten an Rückfragen einfach ignoriert.
 
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Moin,
ich suche eine Distro-Empfehlung für folgendes:
Mein altes MSI Gaming-Notebook hängt mittlerweile permanent per HDMI-Kabel am TV und dient dort dazu Youtube mit Adblocker + Sponsorblock, sowie gelegentlich DVDs abzuspielen. Gesteuert wird das Teil über eine ähnlich alte Logitech K400r Funktastatur mit integriertem Touchpad von der Couch aus.
Die Hardware des Notebooks ist ein i7-4710MQ, 8GB DDR3, GTX 765M 2GB und eine 128GB SSD,
Unter Windows 10 läuft das noch ganz ok, langfristig soll das Teil aber (auch hinsichtlich Sicherheitsupdates) auf ein Linux umziehen.
Wichtig wäre mir:
Die alte Hardware, inklusive der K400r + normale DVDs per VLC abspielen sollte ohne viel manuell herumfrickeln möglichst out of the box unterstützt werden und problemlos laufen. Das OS sollte zudem möglicht irgendeine longterm Support Version ohne viel "Einrichtungs- und Wartungsaufwand" sein und der Hardware entsprechend einigermaßen ressourcenschonend sein. Bedienung gerne ähnlich zu Windows, das UI sollte problemlos etwas größer skaliert werden können um auf dem TV gut lesbar zu sein.
Irgendwelche Vorschläge? :)
 
Dudde schrieb:
Nun lese ich noch, dass Mint ein besseres Forum haben soll. Warum ist das eigentlich wichtig wenn es das CB mit so vielen Experten gibt? :D
@Kuristina @bsmx @Keylan

Ist ja interessant, was ihr drei aus dem Thema "besseres Forum" so macht. 🙃

@Dudde
CB hat natürlich gute Helfer bei Fragen. Es gibt oft viele Ideen, Erfahrungen, Hinweise & Verbesserungsvorschläge.

In einem speziellen Forum für eine Distro findet man allerdings zusätzliche Hilfe, wenn es eher Distro-spezifische Themen betrifft.

Soll heißen: Wenn du hier keine ausreichende Hilfe erhältst, schaue auch gern beim "Hersteller" nach. 😏👍
 
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