Linux-Umsteiger-Thread

andy_m4 schrieb:
Du weißt schon, das PPAs quasi Paketquellen sind?
Ich sag das nur, weil ein Absatz drüber du noch Betreiber von Paketquellen als vertrauenswürdig bezeichnet hast.
Jeder kann ein PPA erstellen, was da drin ist, prüft niemand → https://ikhaya.ubuntuusers.de/2006/11/20/eine-kleine-geschichte-ueber-fremde-paketquellen/

Flatpaks und AppImages kommen auch oft von den Ursprungsautoren selbst.
"oft" ist was anderes als "immer"
 
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Hallo,

ich weiss nicht so recht ob das hier passt aber ich suche nach nem knappen Jahr CachyOS einen Nachfolger, sprich eine andere Distribution. Warum?
CachyOS ist top, alles superschnell, Desktop kein Vergleich zu Win10/11
Aber es ist Arch Linux, welches für Anfänger (bin ich immer noch^^) schon fordernd ist... und auf Dauer ist mir das zu stressig :D
Bin schon etwas älter und dank Familie mit Kindern ist die Zeit begrenzt und irgendwann möchte ich auch mal zocken :heilig:

Linux Mint, Nobara, PopOS, Bazzite.... letzteres eigentlich eher weniger
welches davon ist quasi ein CachyOS (von mir aus einen tick langsamer) weniger fordernd und weniger updates? :)

benutze einen AMD 5600X, 32GB mit ner 9070 non-XT (evtl. ist das von Bedeutung)

MfG
 
Nobara? → Fedora Basiert, wer steckt dahinter? → Glorious Eggroll.

Schlage ich nur vor, weil mein Bruder auch von CachyOS nach umschauen zu Nobara gewechselt ist.
Ich selbst nutze Kionite, ist Fedora Atomic KDE.

An sich kannste mit jedem Linux Glücklich werden. Kionite und andere Atomics sind eher so tendenziell "safe Bet" aufgrund wie die umgesetzt sind. (man hat immer ein laufendes System auf das man zurück kann falls doch mal nen Update was kaputt macht -hatte ich noch nicht)

Linux Mint ist ziemlich gut durchdacht. Man hat auch tendenziell eher ältere Software. Und naja arch basiertes kennste jetzt ja.
 
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@Schnitzl
Pop!_OS ist i.d.R. auch sehr stabil, wenn man keine PPAs nutzt (bzw. diese nach Updates immer wieder deaktiviert).
Es kommen zwar ein paar Kernelupdates mehr als bei Ubuntu an (was für aktuellere Treiber sorgt), aber nicht besonders viele Updates allgemein.

Bei WINE sollte man eine Entscheidung fällen (z.B. für Stable oder Staging Branch) & danach den Branch nicht mehr ändern. Sonst könnte man schnell in die "Dependency Hell of WINE" gelangen.

Mittlerweile gibt's aber auch dafür bereits Lösungsansätze.
https://github.com/FanderWasTaken/wine-dependency-hell-solver
https://www.gloriouseggroll.tv/how-to-get-out-of-wine-dependency-hell/
https://research-orchestration-syst...uilding-a-recovery-engine-for-dependency-hell
 
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vielen Dank für die Hilfe :daumen:
da alle Office und Browser haben entscheidet sichs an der Gaming Tauglichkeit

Alexander, ist dein Bruder zufrieden oder wünscht er sich CachyOS zurück?
 
Nun, CachyOS ist ihm unter seinen Füssen eingebrochen :D er hatte wohl einfach einmal Pech bei nem Update, da gingen Sachen nciht mehr wie das neue Proton 11, damit lief garnichts.. jedenfalls irgendwas war bei ihm broken. Edit( : ach und nichts von abseits der Partition des Home Verzeichnesses konnte irgendein Spiel starten, Hatten wir herausgefunden, als er von Freelancer erzählte und ich dann getestet habe bei mir das zum laufen zu bringen, das ging sofort in dem Zuge kam das dann heraus, das es bei ihm nur im Home Verzeichnis liegend startet, bei mir aber von sonstwo auch)
Von daher Nobara nutzt er jetzt auch schon wieder 2 Monate oder so, und ich habe keine Meldung von einem Problem zu hören bekommen.

Das heißt jetzt nicht, das CachyOS ein Problem hätte oder Nobara unbedingt besser wäre oder anders herum Manchmal hat man einfach Pech.

Bei anderen Betriebssystemen erwischt auch nicht immer jeder jeden Bug :D
 
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Schnitzl schrieb:
Bazzite.... letzteres eigentlich eher weniger
Warum Bazzite nicht?
Nicht, dass ich jetzt super erfahren wäre mit bazzite.
Schnitzl schrieb:
nem knappen Jahr CachyOS … es ist Arch Linux, welches für Anfänger (bin ich immer noch^^) schon fordernd ist... und auf Dauer ist mir das zu stressig :D
Bin schon etwas älter und dank Familie mit Kindern ist die Zeit begrenzt und irgendwann möchte ich auch mal zocken
Ich hatte vor einiger Zeit Arch für einen ähnlichen Zeitraum. Ich bin eher ein sporadischer Nutzer und möchte dann das System nutzen, nicht administrieren. Klingt bei dir nach einem ähnlichen „Problem“. Da find ich ein System wie bazzite super – in der Theorie, in der Praxis muss es sich auch bei mir erst mal bewähren.
Mich würden deine Gründe für die Ablehnung interessieren.

Ich habe mein Hauptrechner auf bazzite mit KDE Desktop und richte meinen Wohnzimmer Mini PC gerade noch ein – der war auch erst auf Desktop KDE, dann auf bazzite-deck mit Gnome, aber Gnome ist leider nicht ganz meins, obwohl ich die Einfachheit schätze. Jetzt geht da bazzite-deck mit KDE drauf und dann hoffe ich auf ein paar Jahre Ruhe 😁
 
hi
Bazzite ist mir dann doch zu zugeschnürt - das ist das was mir an CachyOS am besten gefallen hat: du kannst alles anpassen/einstellen so wie man es möchte; von der Taskleiste bis hin zu den Paketen/Software

ich werf mal ne Münze oder kauf nochn PC, dann kann auf einen Nobara und auf den anderen PopOS :D

Ist das normal dass man sich je älter man wird desto schwieriger entscheiden kann? :smokin:
 
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Du musst nicht zwangsläufig für jede Distro einen PC haben.

Auf PC & Notebook passen doch zumeist mehrere Datenträger rein.

Dual- bzw. Mehrfach-Boot wäre eine weitere Möglichkeit. Ist mit UEFI sehr einfach, da man mehrere ESP und insgesamt bis zu 128 Partitionen anlegen kann.

Mit der Zeit wird sich schon herausstellen, welche Distro geht & welches bleibt ...
 
Schnitzl schrieb:
Ist das normal dass man sich je älter man wird desto schwieriger entscheiden kann? :smokin:
Die Entscheidung ist nur länger überlegt 😄 Geht mir auch so. Ich hab mich bei meiner Wahl durch ChatGPT beraten lassen 🤣
 
Ich habe Baziite nun seit ca einem Monat. Ja, man ist eingeschränkt was Systemanpassungen betrifft.

Aber - die Kiste soll lediglich zum Zocken genutzt werden. Und dafür ist Bazzite bestens ausgerüstet.
 
Hab das mal grad nachgeschlagen. Immutable auf Fedora Basierend war das. Also genauso wie das was ich nutze, Kionite. Auch Atomic.

Also abgesehen davon, das man es schwieriger hat mal eben nen extra anderen Desktop nebenher zu installieren sehe ich kaum Einschränkungen.

Wenn man denn will kann man auch alles ins overlay installieren statt sich da um potenziellen Problemen auszuweichen Fltapaks und Appimages zu bevorzugen.
Für ausgewählte Dinge aus Gründen wie Hardwarezugriff und beim Browser wegen der kompatibilität mit dem Passwortmanager habe ich aber nur wenig in einem Overlay installiert. (Steam auch nativ, nicht als Flatpak) Bei den meisten Programmen und Sachen die man so macht gibt es mit Flatpaks und Appimages keine Probleme oder Einschränkungen und man ist mit denen auf der Sicheren Seite in möglichst stabiles System zu haben, wo man nicht wegen irgendwas Hand anlegen müsste.

Also ich würde es eher so schreiben.
Mit Bazzite wie mit anderen Atomic Distros gibt es Eigenheiten, die man sich einmal anschauen muss, aber das ist nichts wildes und man wird nach meiner bisherigen Erfahrung mit einem Stabilen und aktuellen System belont.

Wenn man viele verschiedene Desktops und Windowmanager testen will ist das aber doch eher unpraktisch denke ich :D

Edit:
Also Quasi ist irgendwo dann auch die Frage, was kannst du denn NICHT damit machen? @QwayZee

(also an sich möchte ich gerne Leuten die Befürchtungen oder Angst gegenüber Atomic Distros nehmen. Die Sicherheit immer einen Bootbaren Zustand zu haben ist ne nette Sache und aus dem Umstand wie es gebaut ist wegen des Atomic konzeptes gibt es Eigenheiten, aber naja ich vermute es gibt da größere befürchtungen zu unbequemlichkeiten als notwendig ist.)

Edit:
Nochma reingegrätscht:
Also kaputtkriegen kann man ja immer alles, aber das Atomic Konzept führt halt irgendwo dazu das wenn man ja auch wegen der mittlerweile sehr guten Verfügbarkeit von Flatpaks sich etwas auf die konzentriert nen System hat, das sich tendenziell wohl seltener bis garnicht zerschießt und falls doch mal was ist hat man auch wegen des Konzeptes oben drein das zuletzt vor dem Update laufende immer noch bereit um einfach wieder zu starten.
Ergänzung ()

Ich bin mit dem Kionite sogar Softwareseitig, also KDE ne ganze Ecke aktueller unterwegs gefühlt kann man jeden Tag ein Update machen wenn man denn wollte wie bei einem rolling release, als mein Bruder, der Nobara Verwendet derzeit.

Die letzten beiden neuen KDE Features die ich interessant fand und berichtet hat, da habe ich meinen Bruder dann direkt vertrösten müssen, bekommt er ja auf jeden Fall auch noch :D

Ich vermute mal aufgrund auch des Umstandes das man ja immer ein lauffähiges System beibehält ist die Updatehäufigkeit (wenn man denn will) doch ziemlich hoch. Die einzigen anderes Systeme wo es so oft Updates gab waren für mich Gentoo und arch (btw. hab ich mal genutzt 🤡 )
 
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@Alexander2

Als Linux Einsteiger gefiel mir die Idee, dass ich nicht so leicht das System abschießen kann, wenn ich mich denn mal in die Tiefen von Linux traue.

Mir war primär wichtig ein stabiles und leichtes System zu haben, ohne Bloat, ohne 1000 Dienste im Hintergrund, die Ressourcen belegen und deren Daseinsberechtigung unbekannt ist.

Mit Bazzite habe ich einen guten Einstieg in die Linux-Welt erfahren können. Aber auch Fortgeschrittene User kann ich Bazzite vielleicht als Gaming System im Dual Boot empfehlen. Es ist so gut wie alles vorinstalliert, was man zum Zocken auf Linux braucht.

Meine nächste Idee war ein Nextcloud Server auf Linux für die Digitalisierung alter Serien und Filme von DVD zu MKV.
 
Alexander2 schrieb:
Bei den meisten Programmen und Sachen die man so macht gibt es mit Flatpaks und Appimages keine Probleme
Also ich hatte beim aktuellen Silverblue kurz Probleme, weil fuse 2 rausgeflogen ist und ich noch ein paar Appimages hatte, die darauf angewiesen waren. Musste ich dann wieder reinlayern. 😅
 
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Habe heute den letzten Schritt getan und auf meinem HauptPC Windows formatiert und auch CachyOS installiert. Hat etwas bei den Emails geklemmt, aber jetzt ist alles in Thunderbird integriert, Passwörter hatte ich schon vor einiger Zeit in Vaultwarden/Bitwarden ausgelagert und mir gestern Zeit genommen, endlich mal allen Datenmist aufzuräumen und großteil aufs NAS zu verschieben.
 
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Willkommen!

Aber Achtung - CachyOS ist nicht unkaputtbar (hab schon von einigen Fällen hier auf CB gelesen)!
Mein EndeavourOS auch nicht. Läuft aber bereits seit knapp 4 Jahren ...
 
CachyOS läuft jetzt seit guten 2 Jahren auf meinem zweiten System und da habe ich schon so einige Dinge zum Testen verbastelt und bisher läuft es weiterhin Recht gut.
Von den Distributionen die ich bisher so getestet habe spricht es mich am meisten an. Nicht so sehr wegen den Performance Optimierungen, sondern eher wegen der Arch Basis aber gleichzeitig erstmal die wichtigsten Grundfunktionen mitbringt. Das System hat halt leider eine Nvidia Karte und CachyOS macht es mir damit Recht einfach.
Ansonsten habe ich jetzt schon einige Zeit verschiedene Distributionen getestet, während der Haupt PC immer noch auf Windows lief. Jetzt hatte ich endlich die Muse auch dort den Sprung zu machen. Die Windows Installation ist dort halt auch schon uralt und entsprechend war der Ballast sehr groß, zum einen die Dinge die ich mitnehmen musste, zum anderen aber auch der Müll und die Probleme die so ein altes Windows langsam ansammelt.
Es sind allerdings noch ein paar Dinge einzurichten. Cups habe ich zwar mit installiert, aber der Drucker wurde noch nicht auf Anhieb gefunden. Bei der VR Brille kann ich noch auf das Steam frame warten was hoffentlich Steam Link noch weiter pushed. Für den 3D Drucker bin ich jetzt zu Lychee gewechselt.
Beim Audio war ich überrascht, dass sofort Dolby auf dem Toslink der Soundblaster ging, dachte ich muss erstmal mit Stereo vorlieb nehmen und herum basteln.
Bis dann wirklich alles "fertig" fertig ist, dauert es sicher noch ein paar Wochen, auch weil man an manche Dinge noch gar nicht gedacht hat und erstmal die Alternative finden muss und einrichten muss. Ich bin aber soweit froh, das schon länger alles auf das NAS abliegt.
Ziel ist für mich möglichst Big Tech zu meiden. Langfristig möchte ich auch das Handy entgooglen. Wenn ich da so schreibe hört sich das schon stark nach Aluhut an, aber es ist mittlerweile auch wirklich erschreckend wie man sich mittlerweile in Abhängigkeiten begibt und zur Melkkuh für (amerikanische) Großkonzerne wird. Mein Budget für bisher Office 365 wird wohl demnächst eher an ProtonMail gehen. Ironisch das gerade Valve als solcher Konzern in den letzten Jahren den Schritt für uns Gamer erst möglich gemacht hat.

Tanzmusikus schrieb:
Aber Achtung - CachyOS ist nicht unkaputtbar
Das ist der Nachteil, für die Freiheit die ich mit Linux erlangt habe. Wie heißt es so schön: Der PC gehört endlich wieder mir.
Immutable Distris sind nichts für mich, das hat mir das SteamDeck sehr schnell gezeigt. Ich bin auch eher daran interessiert neue Features zu bekommen, statt mit LTSC ewig lang auf alten Versionen herumzudümpeln.
Mir ist die Gefahr bewußt und zuletzt hat man es ja auch im AUR erlebt, das sich da schnell mal was rein mogeln kann, wenn man nicht aufpasst. AUR ist für mich immer die allerletzte Anlaufstelle, wenn ich sonst nichts finde. Aber wenn, dann bin ich froh noch Zugriff auf das AUR haben zu können.
Da war mir SteamOS bzw auch Bazzite zu einschränkend.
 
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