News Match: T-Systems will Mainframe-Services an IBM abtreten

textract

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Nachdem IBM also jetzt viele Jahre in Folge ihre kompetenten Mitarbeiter an andere Firmen veräußert, durch Standortschließungen entfernt, oder anderweitig gekündigt hat, welche dann zur Konkurrenz, wie eben T-Systems, gegangen sind, kauft IBM ihr altes Personal quasi wieder ein.

Gut gemacht, IBM, richtig clever, ihr habt es voll drauf.

Wenn man sich die Geschichte der IBM News so anschaut, könnte man meinen es handle, sich um Satire.
Wäre ihre Technik gegenüber Intel und AMD bzgl. Hardware, VMWare, Xen, Oracle bzgl. Virtualisierung und Linux bzgl. Betriebssystem nicht so fortgeschritten, wäre der Laden schon längst vom Markt verschwunden.

Wie viele Quartale in Folge haben sie jetzt Verlust eingefahren? 24?
 

-Ps-Y-cO-

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So wie Ich das sehe, Legt man sich in ein Gemachtes Nest.
Die Leute der T-Systems / Ehemals IBM sind nicht Schlecht.
Da IBM nun wieder vor hat zu Expandieren, kauft man sich wieder die Leute die schon gut sind, Schult sie um zu dem, was sie fortan künftig Wissen müssen/sollen (Der Weg von IBM in den nächsten 10 Jahren)
und gut is.

Vergisst Big-Blue nicht.
Mit denen ist immer zu Rechnen!
IBM hat, und wird auch in Zukunft über Leichen gehen wenn es sein Muss.
Es ist so.
 

L1TerminalFault

Cadet 2nd Year
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In erster Linie tut es mir für die 10000 Beschäftigten leid, hoffe sie finden schnell wieder Arbeit.
 
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usb2_2

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textract

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Das meiste liegt bei denen in Patenten, die sie stapeln und nicht wissen, wohin damit.
Das würde ich so gar nicht unbedingt behaupten.
Wenn man sich AIX, Power8/9, PowerVM, aber auch z/OS und Mainframe ansieht, dann sind auch tatsächlich reelle Produkte der Konkurrenz einfach überlegen.

Unsere Linuxer schauen immer ganz neidisch, wenn ich im AIX mit einer Hand voll Befehlen kompletten Cluster Storage konfigurieren und mit einer Abweichung von unter 3 % MPIO-fähig implementieren kann, ohne dabei vorsichtig zu sein, das ich nicht den falschen String in das falsche proc Verzeichnis pipe.
Technisch objektiv betrachtet sind viele IBM Produkte besser, es hapert primär an der Vermarktung und Geiz zu investieren.
Hätte sich IBM nicht nahezu völlig vom Partner-Port Walldorf zurückgezogen, wäre sicher auch HANA für z und AIX gekommen.

So wirklich gescheitert ist IBM eher an ihrer Strategie Bluemix und Watson über ihre etablierten und beliebten Produkte zu stellen, der Kauf RedHats ist ein Zugeständnis in die Richtung. IBM Möchte mit OpenShift und OpenStack stärker in den Cloud Markt einsteigen.

Auch die Tatsache, dass etcd mit dem Aufkauf CoreOS' durch RedHat an IBM geht, ist ein Indiz in diese Richtung.

Vielleicht findet ja aber langsam auch mal wieder ein Umdenken statt. Soweit ich weiß sind Power9+ Chips, ähnlich wie damals Power7+, in Arbeit und an Power10 wird gearbeitet. Wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, in wie fern die Power-Entwicklung von der z-Series abhängt.

Zumindest aber scheint z wieder höher auf der Prio-Liste angesiedelt zu sein, sonst gäbe es diesen Deal mit der T-Systems nicht.
 

-Ps-Y-cO-

Commodore
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IBM hat die neuen PowerX Chips wurden nur "zum Spaß" Entwickelt.
Quasi um Überhaupt etwas aus dem Haus dem Kunden zu geben.
Zweites Primäres Ziel ist hier einfach Wirtschaftlich einen Chip anzubieten der nich viel können muss.
Sekundäres Ziel ist bei IBM wieder in die Köpfe der Menschheit zu kommen.

Das Erste Primäre Ziel von International-Business-Machines (IBM) aber ist, den Leuten, Wirtschaftlich (also auch zu Annehmbaren Preisen!!) einen Quantencomputer zu Verkaufen.

IBM wird der erste sein, der Kommerziell Quantencomputer Vertickt! (Siehe CES 2019)

IBM Streckt schonmal die Fühler, um alles glatt über die Bühne zu bringen.
Würden Quantencomputer Heute schon Herstellbar sein für 5000€, würde es keine PowerX-Chips mehr von IBM geben sondern Quanten Only.
So fliegt man nochmal bisschen mit, Bietet auch 7nm CPUs (die ja überhaupt nicht Verkehrt sind!)
und dann Haut man drauf und macht den Deckel zu.
 
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textract

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@-Ps-Y-cO- Und was ist daran so schlimm?
Ich schätze mal das Ziel jedes Unternehmens, das an Quantencomputern forscht, ist es, die Produktpalette umzustellen.
Solange Quanten noch nicht soweit sind, geht aber die gewöhnliche Evolution weiter.


EDIT:
Übrigens bin ich aber hier der Meinung, dass Quanten-Chips die "gewöhnlichen" erst von Zeit zu Zeit ablösen werden. Den Platz, den jetzt POWER hat, wird dann Mainframe einnehmen, und den Platz als Zugpferd, den jetzt eben Mainframe hat, wird q-Series einnehmen.
 

Hayda Ministral

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zett0

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@textract
Wenn AIX Linux überlegen ist, warum wurde dann Red Hat gekauft? Mit den eingesparten Milliarden hätte ibm doch auch die eigenen Systeme mehr in Richtung Cloud ausrichten können
 

textract

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Wenn AIX Linux überlegen ist, warum wurde dann Red Hat gekauft? Mit den eingesparten Milliarden hätte ibm doch auch die eigenen Systeme mehr in Richtung Cloud ausrichten können
Wie oben schon gesagt: IBM will an die Cloud Produkte von RedHat und CoreOS.
AIX ist schon viele Jahre "cloudfähig", mit WPARs kann man auch hier schon lange Scale-Out betreiben.
Macht aber keiner, weil sich kaum wer auskennt. Private Cloud auf POWER-Basis damit quasi tot. Gerüchten zufolge wird demnächst eine Dockerimplementierung für AIX kommen, aber halt nur Gerüchten zufolg. Kubectl, um WPARs mit Kubernetes auszrollen gibt es aber schon.

Auf dem Public Cloud und Cloud as a Service Ast ist IBM mit Bluemix aber eben kläglich gescheitert. So sehr sogar, dass die IBM Klage gegen die CIA eingereicht hatte, weil Amazon den Zuschlag bekam. Es fehlt also grundsätzlich schon das Vertrauen.

Ein IBM Cloud Produkt zu kaufen, das RedHat OpenShift heißt, hat einen höheren Stellenwert.
 

Hayda Ministral

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AIX ist ein Betriebssystem. Jedes Betriebssystem mit Netzwerkstack ist selbstverständlich Cloudfähig.

Vielleicht mal etwas weniger Zeit beim Buzzword-Bingo verbringen?
 
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