News Medienbericht: 1&1 will viertes 5G-Netz aufbauen

Andy

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#1
Der 1&1-Mutterkonzern United Internet will einem Bericht der WirtschaftsWoche zufolge an der Versteigerung der 5G-Frequenzen teilnehmen. Das Unternehmen könnte damit zum vierten großen Netzbetreiber neben der Deutschen Telekom, Telefónica und Vodafone aufsteigen.

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#8
Die Nomaden steigen doch nur ein, wenn sie aufn Land das Netz der anderen mitbenutzen dürfen. Alles andere glaube ich denen jedenfalls kein Stück.
 

Acrylium

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#9
Die haben mir letztens noch gesagt, dass der Grund für meine permanenten Funklöcher mitten in Frankfurt die vielen Hochhäuser seien. Das kann ja nur super werden wenn die dann ein eigenes 5G Netz aufbauen...
 
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#11
National Roaming soll bitte weiterhin nicht zu den Vergaberegeln gehören. Ich will meine Wahlfreiheit behalten, ob ich ein gutes aber teures Netz (Telekom), ein mittelmäßiges Netz mit mittelmäßigen Preisen (Vodafone) oder ein scheiß Netz mit Dumpingpreisen nutzen will.

Ich will als Nutzer des guten Netzes nicht der Bestrafte sein, der für ein gutes Netz und einen guten Ausbau teures Geld zahlt und sich dann das Netz durch Nutzer des Billiganbieters verstopfen lassen muss, weil der an Ort x nicht ausgebaut hat.

Zumal ich dann ein insgesamt schlechtes Netz fürchte. Werden die Netzentgelte doch niemals auf einem Niveau liegen können, auf dem dem guten Netzbetreiber nicht ein herber Verlust durch Fremdnutzer ins Haus flattert - sonst könnte der Billiganbieter rein logisch schon niemals billiger sein.

National Roaming läuft nur fair ab, wenn der Netzbetreiber eben rein ein (staatlicher) Betreiber, aber kein Anbieter, ist. Und das Netz zu gleichen Konditionen den Anbietern zur Verfügung stellt.

Aber solange ein (privater) Netzbetreiber gleichzeitig auch Anbieter ist, wird der einen Teufel tun und freiwillig für die Konkurrenz Arbeit machen - was zur Folge hat, dass Investitionen minimal gehalten werden und am Ende ein insgesamt schlechteres Netz entsteht - dann allerdings ohne Wahloption.
 
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#12
Ein Jammer, dass hier in Deutschland immer alles verkauft oder versteigert werden muss. Wir hätten ohne diese ganze Privatisierung ein super Netz haben können, wenn auch alle mitmachen.
Aber natürlich muss auch wieder ein eigenes Netz bauen. Lieber 1 großes gemeinsames 5G-Netz, das was taugt, als viele kleine, die man nicht nutzen kann, weil weak.
 

SIR_Thomas_TMC

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#13
@iGameKudan Ich hätte gern ein gutes Netz mit Dumingpreisen. :-)

Ich bin vom Staat als Betreiber nicht so überzeugt. Das hatten wir mal, da war auch das Ausbautempo nicht wirklich groß. Und z.B. beim Strom geht es ja auch ohne staatlichen Betreiber.

Die Pflicht zur Erschließung des gesamten Gebiets finde ich gut. National Roaming wäre ich auch aufgeschlossen, muss aber auch nicht sein.
Eventuell wäre es auch mit ner Nicht-Erschließungsgebühr möglich, die Erschließung ländlicher Gebiete querzufinanzieren.

Mir gefällt die Aufteilung: Staat gibt Rahmenbedingungen vor, Unternehmen entwickeln Geschäftsmodelle daraus.

Wenn die Rahmenbedingungen nix taugen kann der Wähler auf die Finger geben, wenn die Geschäftsmodelle nix taugen, dreht man an den Rahmenbedingungen, bis es passt.
Ergänzung ()

Ein Jammer, dass hier in Deutschland immer alles verkauft oder versteigert werden muss. Wir hätten ohne diese ganze Privatisierung ein super Netz haben können, wenn auch alle mitmachen.
Aber natürlich muss auch wieder ein eigenes Netz bauen. Lieber 1 großes gemeinsames 5G-Netz, das was taugt, als viele kleine, die man nicht nutzen kann, weil weak.
Auf den ersten Blick schon richtig, aber Autobahnen und Brücken sind in Staatshand. Da sind wir von top-Zustand weit weg.

Rest siehe oben.
 
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#14
National Roaming soll bitte weiterhin nicht zu den Vergaberegeln gehören. Ich will meine Wahlfreiheit behalten, ob ich ein gutes aber teures Netz (Telekom), ein mittelmäßiges Netz mit mittelmäßigen Preisen (Vodafone) oder ein scheiß Netz mit Dumpingpreisen nutzen will.

Ich will als Nutzer des guten Netzes nicht der Bestrafte sein, der für ein gutes Netz und einen guten Ausbau teures Geld zahlt und sich dann das Netz durch Nutzer des Billiganbieters verstopfen lassen muss, weil der an Ort x nicht ausgebaut hat.

Zumal ich dann ein insgesamt schlechtes Netz fürchte. Werden die Netzentgelte doch niemals auf einem Niveau liegen können, auf dem dem guten Netzbetreiber nicht ein herber Verlust durch Fremdnutzer ins Haus flattert - sonst könnte der Billiganbieter rein logisch schon niemals billiger sein.

National Roaming läuft nur fair ab, wenn der Netzbetreiber eben rein ein (staatlicher) Betreiber, aber kein Anbieter, ist. Und das Netz zu gleichen Konditionen den Anbietern zur Verfügung stellt.

Aber solange ein (privater) Netzbetreiber gleichzeitig auch Anbieter ist, wird der einen Teufel tun und freiwillig für die Konkurrenz Arbeit machen - was zur Folge hat, dass Investitionen minimal gehalten werden und am Ende ein insgesamt schlechteres Netz entsteht - dann allerdings ohne Wahloption.
So ein Quatsch genau umgekehrt würde es mit nationalen Roaming läufen, der mit gutem Netz wird dafür bezahlt das er gutes Netz hat da dort wo er gutes Netz hat Geld von den anderen bekommt. Die Zellen auf dem Land sind eh quasi nie ausgelastet kostet dem mit dem guten also fast nix, wodurch sich der Standort deutlich früher lohnt. Und anderdswo wäre es dem anderen auf Dauer viel zu teuer immer an die anderen Geld zahlen zu müssen, würde also schnell selber ausbauen.

leider hat die netzlobby gegen Zwangsroaming gegen Geld massiv Lobby Arbeit betrieben weshalb wir jetzt diese Butterweiche Anforderung haben das die Netzbetreiber Zwecks Roaming miteinander verhandeln müssen wogegen sie jetzt klagen da nicht6 klar ist was das genau bedeuten soll.
 

injemato

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#19
Nie wieder 1u1. Nicht mal 6G und auch nicht gratis.
Egal wen ich kenne, jeder hatte dort Probleme.

Grüsse
 

Mihawk90

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#20
1&1! Alle Achtung. Haben die überhaupt was eigenes? :D Mieten muss doch ganz schön rentabel sein.
Die haben ein eigenes Festnetz schon seit Ewigkeiten.

... 6G?

Seit 2 Jahren 1&1 (o2) Datenvetrag und keine Probleme.
 
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