Meine Zukunft, Beruf, Schule und Noten

warum soll er das vergessen? man kann all das immer noch nachholen, ist egal wann. aber er muss nicht unbedingt abi haben, bekannter von mir ist gelernter maler&lackierer und metallbauer. er hat metallbau quasi danach gelernt. er kam mit einem hauptschulabschluss aus der schule.. jetzt besucht er die technikerschule, dazu ist kein abi nötig, weil er bereits 6 jahre berufsausbildung hinter sich hat. für die, die nicht wissen was ein tecniker im metallbau ist, sind leute die etwas entwickeln und die in die tat umsetzen. techniker sind auch ingenieure
sein großer vorteil ist natürlich die abgeschlossene metallbaulehre, darin wird schon viel wissen vermittelt was einem leichter fällt, wenn man später den techniker macht
wenn du "nur" fachinformatiker lernst,. bekommst dui später zwar keine arbeit, kannst dich aber für ein studium immer noch qualifizieren! fachinformatik abshcließen, und du hast ne gute vorraussetzung
also lass dir gesagt sein, es ist NIE zu spät für irgendwas!
 
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@ Holzbursche

Richtig, aber er ist 15 und kann noch planen. Dein Bekannter hat sicher einige Jahre verloren und damit auch Geld. Der Threadersteller kann jetzt ABI machen, oder zumindestens Fachabi. Und hat dann alle Türen für ein Studium oder eine Ausbildung offen.
 
Dieser Thread ist ziemlich übel. Ein 15 Jähriger mit schlechten Noten auf der Hauptschule träumt von 4.500 Euro Gehalt und will Manager werden. Das hat Nichts mit Realität zu tun.

Es wird viel viel viel Härter sein, als du denkst. Von Hauptschule bis zu einem techn. Studium ist es ein SEHR langer und anstrengender Weg. Es ist aber machbar. Aber nur mit sehr viel Fleiß und einem guten Maß an Intelligenz.

Außerdem brauchst du viel Kohle um den Weg zu gehen. Hoffe du hast Eltern die dich unterstützen.

Und als Manager hast du dich mit Hauptschule wohl schon disqualifiziert. Klingt jetzt hart, aber ich denke du kannst nicht mehr aufholen, was du bereits versäumt hast.
 
Und vor allem sind Informatiker keine Ingenieure oder Techniker ^^
Auch Fachinformatiker und Informatiker sind nochmal zwei paar Schuhe auch wenn in in Fachinformatiker das Wort Informatiker steckt.

@Bookstar
Glaub mir, man kann alles aufholen. Auch ich hatte es ganz bestimmt nicht leicht durch meine zwei Jahre(9. und 10. Schuljahr) auf der Hauptschule und den Realschulabschluss den ich dort gemacht habe, aber trotzdem ist es machbar wenn man sich ein wenig reinhängt.
 
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Dieser Thread ist ziemlich übel. Ein 15 Jähriger mit schlechten Noten auf der Hauptschule träumt von 4.500 Euro Gehalt und will Manager werden. Das hat Nichts mit Realität zu tun.

Ehm nur weil ich ne 4 in mathe hab ,hab ich noch keine schlechten noten im ganzen.

Natürlich kann ich mich dorthin arbeiten auch wenn es schwer wird.
Und nur weil ich auf der Haupt bin hab ich noch gar nichts verloren !!
 
Aber es verunstaltet deinen Lebenslauf. Meinst du nicht, dass es seltsam auf den Arbeitgeber wirkt, dass du zwischendurch mal ein paar Jahre mit mittelmäßigen Noten auf einer Hauptschule warst? Und wenn du es ihm wahrheitsgemäß erklärst, nämlich dass du einfach zu faul warst, das setzt dem ganzen die Krone auf.
 
Du hast aber auch keine besonders guten Noten.

Und man kann nicht alles mit Faulheit erklären. Leute neigen einfach zu oft zur Selbstüberschätzung und denken sie seien unglaublich intelligent, aber nur faul und versuchen so die schlechten Noten zu erklären.

Irgendwo muss man sich aber eingestehen, dass selbst in einem miesen Schulsystem wie dem in Deutschland, die meisten Schüler tendenziell schon richtig bewertet werden. Klar liest man immer wieder in der Zeitung, dass irgendwelche Hochbegabten fast nicht den Hauptschulabschluss schaffen, weil sie nicht richtig gefördert werden, aber das sind Einzelfälle.
Selbst wenn die Lehrer das Potential nicht richtig erkennen. Jemand der auf die Hauptschule geschickt wird und dort die ganze Zeit auch schlechte Noten hat, wird mit hoher Wkt. nicht das Zeug dazu haben, ein Hochschulstudium abzuschließen.
Es gibt genug Leute, die auf die Hauptschule geschickt werden und im Laufe der Pubertät zeigen, was sie draufhaben.. Spätzünder quasi. Aber dieser "Aufstieg" muss dann auch früh passieren.




Ich glaube für den Lebenslauf ist das alles nicht so schlimm. Der Aufwärtstrend ist dann ja ganz klar erkennbar.
 
und schon mal daran gedacht, geld ist nicht alles? weißt du eigentlich wie anstrengend manager ist? stress ohne ende, genau wie akademische berufe, die werden nicht ohne grund besser bezahlt, die haben auch ganz andere arbeitszeiten. informatiker zb, 60h wochen sind keine seltenheit, das ist doch wahnsinn. man muss sich genau überlegen was man will, beruf der nicht ganz so gut bezahl wird, dafür weniger arbeitszeiten, weniger stress... oder beruf mit viel stress, bizarre arbeitszeiten und mehr geld. das gras ist auf der anderen seite immer grüner sagt man so schön

ich würde mir in der heutigen zeit sowieso genau überlegen ob man studiert, ist heute eh nicht mehr so rosig wie früher

smuper schrieb:
@ Holzbursche

Richtig, aber er ist 15 und kann noch planen. Dein Bekannter hat sicher einige Jahre verloren und damit auch Geld. Der Threadersteller kann jetzt ABI machen, oder zumindestens Fachabi. Und hat dann alle Türen für ein Studium oder eine Ausbildung offen.

welches geld und welche jahre hat er denn verloren? er hat dann 3 berufe, hat kaum einer. somit solche leute sind später in einem betrieb goldwert, der praktisch sowohl als auch theoretisch was gelernt hat. hätte er sofort damit angefangen, hätte er genauso wenig geld. und außerdem falls du auf die rentenbeiträge hinaus willst, darüber macht sich doch keine rmehr ne platte wenn wir ehrlich sind. wenn es bei uns soweit ist bis wir rente haben sind wir bestimmt 70. und wer weiß was in 50 jahren ist.. über die rente n kopf zu machen ist reinste zeitverschwendung
 
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Schinkenstulle schrieb:
Aber es verunstaltet deinen Lebenslauf. Meinst du nicht, dass es seltsam auf den Arbeitgeber wirkt, dass du zwischendurch mal ein paar Jahre mit mittelmäßigen Noten auf einer Hauptschule warst? Und wenn du es ihm wahrheitsgemäß erklärst, nämlich dass du einfach zu faul warst, das setzt dem ganzen die Krone auf.

Ausschlaggebend ist nur das letzte Schulzeugnis. Wenn er als irgendwie weiter macht, dann ist das Hauptschulzeugnis völlig irrelevant.
 
WhIteX schrieb:
Genau das möchte ich aber :D

Dann wäre wohl eher eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration das richtige.

Da bist du zwar Anfangs von den 4500 recht weit weg, aber mit der richtigen Spezialisierung und den entsprechenden Schulungen könnten die durchaus irgendwann drin sein. Muss man sich halt entsprechend reinhängen.
 
Schinkenstulle schrieb:
Aber es verunstaltet deinen Lebenslauf. Meinst du nicht, dass es seltsam auf den Arbeitgeber wirkt, dass du zwischendurch mal ein paar Jahre mit mittelmäßigen Noten auf einer Hauptschule warst? Und wenn du es ihm wahrheitsgemäß erklärst, nämlich dass du einfach zu faul warst, das setzt dem ganzen die Krone auf.

Stells dir mal vor, ich hatte 3 Jahre lang ( 7-9 ) eine 5 in Mathe auf der Realschule. ( Abschluss dann mit ner 3 in Mathe gemacht ) Als mein Arbeitgeber gefragt hatte ( im Bewerbungsgespräch ) warum das so ist, habe ich die Wahrheit gesagt, dass ich einfach zu faul war, aber erkannt hatte das ich mich verbessern muss.
Und heute Arbeite ich beim dem oben erwähnten Arbeitgeber als IT-Systemelektroniker ;)

Wenn du an PC´s rumschrauben willst, musste dir den Arbeitgeber gut aussuchen, bei uns hängen die FISI´s im Keller und machen Dispo aufgaben oder laufen durchs Gebäude und dürfen IP TElefone aufbauen und einrichten ( btw. FU Cisco für die drecksdinger ). Ich als ITSE kann hingegen TK Anlagen auf und abbauen,Netzwerke einrichten und administrieren, Arbeitsplätze aufbauen und einrichten ( Software mässig ),....usw.

Bei anderen Firmen wird das sicher anders sein, deswegen informier dich vorher ;) ( am besten beim Bewerbungsgespräch ).

mfg rooney723
 
welches geld und welche jahre hat er denn verloren? er hat dann 3 berufe, hat kaum einer. somit solche leute sind später in einem betrieb goldwert, der praktisch sowohl als auch theoretisch was gelernt hat. hätte er sofort damit angefangen, hätte er genauso wenig geld. und außerdem falls du auf die rentenbeiträge hinaus willst, darüber macht sich doch keine rmehr ne platte wenn wir ehrlich sind. wenn es bei uns soweit ist bis wir rente haben sind wir bestimmt 70. und wer weiß was in 50 jahren ist.. über die rente n kopf zu machen ist reinste zeitverschwendung

Das ist doch Blödsinn, diese "3" Berufe erlernt man nicht von heute auf morgen und in dieser Zeit hat er weniger verdient. Also mMn verschenkte Jahre. Aber man kann sich sowas auch schön reden.

Du vergisst hier einfach mal, wenn er direkt eingestiegen wäre, schon zig Jahre in seinem jetzigem "Zielberuf" gearbeitet hätte. Solche Berufserfahrung wiegt sicherlich mehr als die von 3 unterschiedlichen Ausbildungen.

Es ist sicherlich für den Bekannten eine gute Sache, aber der Threadersteller sollte sich früh genug - was er ja hier schon definitiv macht - um seine Zukunft kümmern. So erspart er sich Quereinstiege oder halt zig Weiterbildungen.
 
Jace schrieb:
Du hast aber auch keine besonders guten Noten.
Ich habe zwar in Mathe nur 3 Punkte, aber in 3 Fremdsprachen 2x13, 1x14 Punkte. Informatik auch 14 und bis auf Kunst und Philosophie nur 10-12 Punkte. Ich finde schon, dass das ganz gut ist.
 
Ich habe zwar in Mathe nur 3 Punkte, aber in 3 Fremdsprachen 2x13, 1x14 Punkte. Informatik auch 14 und bis auf Kunst und Philosophie nur 10-12 Punkte. Ich finde schon, dass das ganz gut ist.

Ich glaube er hat mich damit gemeint ;)

Obwohl ich mit meinen zufrieden bin außer der 4
 
Schinkenstulle schrieb:
Ich habe zwar in Mathe nur 3 Punkte, aber in 3 Fremdsprachen 2x13, 1x14 Punkte. Informatik auch 14 und bis auf Kunst und Philosophie nur 10-12 Punkte. Ich finde schon, dass das ganz gut ist.

Ich hatte den TE gemeint. Konnte man aber echt missverstehen bei dem Post, was an wen gerichtet war.

Driften etwas ab. Aber naja.
Weiß nicht auf welche Schule du gehst.. aber 3 Pkt in Mathe? o_O Bist du so richtig schlecht in Mathe oder betreibst du aktive Leistungsverweigerung?
Gute Noten in Fremdsprachen sind ganz klar ein gewisses Talent für Sprachen oder harte Arbeit. Das ist schon nicht schlecht, muss man sagen.
Aber Kunst, Philosophie und Informatik in der Schule sind einfach etwas, was kaum ein Gradmesser ist imho.



@WhiteX Ganz schlechte Einstellung. Wie gesagt: deine Noten sind nicht unbedingt schlecht, aber gut sind sie einfach nicht wirklich. Und mit solchen Hauptschulnoten zufrieden sein und ganz nach oben hinaus wollen beißt sich ganz stark.
 
Es gibt durchaus Menschen, die in der 9. Schnitt 4,2 stehen, in 10. einen 1,4er FORQ (Real+Quali) machen, in der 11. wieder bei 4,0 landen.

Anschließend abbrechen, sich einen Job suchen und während andere sich grade einschreiben, bei 5k brutto sind und 10 Jahre weiter bei 10k brutto sein werden. Und das ziemlich sicher aufs ganze Leben.

Mir ist selbstverständlich bewusst, dass das Ausnahmen sind.
Was ich sagen möchte, ist folgendes: Es kommt nicht auf den Abschluss oder auf die Noten an, sondern was man damit macht. Wie man damit umgeht. Ob man Ideen hat, sich was traut. Und nicht grübelt "oooh, schaffe ich die 3 in Mathe nicht, lande ich als Facility Manager bei McDonalds..."

Das läuft häufig so, ja.
Wenn sich allerdings ein 15 Jähriger schon so wie WhiteX hier mit der Materie beschäftigt und ein wenig Grips im Sinne von Lebenskompetenz besitzt, hat er durchaus eine vorhandene, greifbare Chance. Denn es existieren Möglichkeiten abseits von Unis, Numeri Clausi und Abitur.

Was mich eben wie gesagt stört, ist die Fixierung auf Schule, Noten, Abschlüsse.
Das ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet, doch es ist falsch zu glauben, dass man in der Schule gut sein müsse.
In der 9. eine 1-2 in Mathe haben zu müssen um Informatiker zu werden.
Es geht ohne und es ist häufig nicht schwieriger.
 
WhiteX hat explizit Manager geschrieben. Ich habe nicht gesagt, dass aus ihm nichts werden kann. Aber Manager?
Der reguläre Weg ist schonmal völlig verbaut.
Natürlich kann man sich immer von ganz unten hocharbeiten. Was weiß ich. Mechatronikerlehre und dann über mehrere Stationen ist man nen hohes Tier bei VW.
Aber das ist ebenso ein schwieriger Weg, den nur wenige Menschen schaffen. Und beim TE deutet für mich nichts darauf hin, dass er einer dieser Menschen sein wird. Das habe ich zum Ausdruck gebracht. Es liegt an ihm selber. Aber wenn er zufrieden ist mit so einem Hauptschulzeugnis, bezweifle ich, dass er überhaupt den Ehrgeiz hat, hart für seine Ziele zu arbeiten.
 
Weshalb ist denn "der Weg völlig verbaut"?

Er könnte eine bessere Ausgangspostition haben, doch völlig verbaut ist es nun nicht.
Abgesehen davon, stimme ich dir zu.

Man darf sein Alter nicht außen vor lassen. Konkret lässt sich vorher nichts sagen.

Lediglich wie gesagt, gute Schulergebnisse sind die eine Sache, jedoch wirklich wichtig ist, wie man selbst mit sämtlichen, eigenen Ressourcen vorgeht.

Und was nun für ihn spricht, tja, dass er sich damit beschäftigt und dass es ihn interessiert. Damit meine ich Beruf/Zukunft allgemein und nicht "ja ich will Informatiker oder Manager werden".

Wenn jemand ernsthaftes Interesse an seinem Berufsleben hat, wird er sich eins zulegen, dass ihm zusagt.
 
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