Mysterium 80PLUS

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Vice Admiral
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Hallo,

es gibt ja effiziente Netzteile mit einem hohen Wirkungsgrad von über 80%. Aber nicht alle haben das 80PLUS-Zertifikat. Sind welche mit dem Zertifikat wirklich besser? (Abgesehen davon dass die mit Zertifikat meistens gute Markennetzteile sind.)

Anhand den Anforderungen laut Wikipedia werden für bestimmte Auslastungen gewisse Wirkungsgrade gefordert. Am Wahrscheinlichsten ist natürlich, dass die besagten Netzteile bei 20, 50 oder 100% die geforderten Wirkungsgrade nicht erreichen.
Oder wurden die einfach nicht genug geprüft bzw. ausreichend dokumentiert, um dem 80PLUS-Zertifikat zu genügen? Man kann als Hersteller ja sicher Geld sparen, indem man auf den Vorgang der Zertifizierung verzichtet. Allerdings gehen dadurch Kunden, die darauf achten verloren (Wie Ich).

Ich bin mal gespannt, was ihr so dazu meint. Mir kommen jedenfalls nur noch effiziente Netzteile ins Haus.

Beispiele:

- Codegen 500SX:
https://www.computerbase.de/preisvergleich/a383804.html
(Von der Marke habe ich (zum Glück?) noch nie gehört. Wahrscheinlich ziemlicher Schrott)

- Silver Power SP-SS400
https://www.computerbase.de/preisvergleich/a363234.html
(Sollen ja von Seasonic gebaut werden)

- LC-Power LC6600 Green Power
https://www.computerbase.de/preisvergleich/a353060.html
(Dazu muss man nichts mehr sagen...)

- SilverStone Strider ST50F
https://www.computerbase.de/preisvergleich/a284584.html
Hui, zwei Grakastromstecker. Dazu auf beiden 12V-Schienen 18A. Sollte also für eine GTX260 reichen. Könnte jemand speziell zu diesem noch was sagen? Lautstärke? Taugt das was?


PS: Entschuldigt die reißerische Überschrift. Erinnert irgendwie an Galileo Mystery...:D
 
Sind welche mit dem Zertifikat wirklich besser?
Das Zertifikat ist durchaus ein gewisses Qualitätsmerkmal, was die hohe Effizienz von über 80% bei 60 Hz (leider nicht 50 Hz) bestätigt und einen guten Leistungsfaktor. Wenn ein Netzteil nicht zertifiziert ist, kann es aber dennoch besser sein. Wie erkannt kostet die Auszeichnung Geld, was nicht jeder ausgeben will.

Eine hohe Effizienz ist aber nicht unbedingt auf hohe Qualität zurückzuführen. Bei Laborexoten arbeiten einige gerne mit Taschenspielertricks. Und man muss auch die Fehleranfällgikeit beispielsweise durch schnelleres schalten beachten.
 
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