Test Apps, Compute & Gaming: So schnell sind MacBook Pro M5 Max & MacBook Air M5

@user321
Korrekt. Wie bei den ersten beiden Iterationen der M-Prozessoren (M1 Pro und M1 Max sowie M2 Pro und M2 Max hatten auch jeweils die gleiche Anzahl CPU-Kerne im Vollausbau, der GPU-Part beim Max war aber jeweils größer)
Allerdings bezahlst für die volle Kernzahl beim M5 Pro extra. Das "Base M5 Pro" hat nur 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne (beim 14"-Gerät; beim 16"-Gerät hat die Konfiguration mit M5 Pro immer den Vollausbau mit 18 CPU-Kernen und 20 GPU-Kernen)
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Windows-OEMs verweigern sich seit längerem, passiv gekühlte Geräte zu bauen. In Konsequenz wird daraus ein Henne-Ei-Problem, eine wirklich OutOfTheBox passende PantherLake-SKU gibt es gar nicht. Es gibt keine Konkurrenz für Apples 256bit und 512bit-Designs.

So wahr: Früher gab es noch die Macbook Air Chips. Bzw Ultra Book Chips. Also die Core i7 mit 9W TDP. Maximal irgendwie 15W. Im Prinzip so sparsam wie ein Netbook bloß für Premium Laptops. Das war schon cool. Selbst mein Zen3 Mini PC ist mit 15W durchaus flott. Zumal Panther Lake gerade bis 25W noch richtig flott ist, wäre so ein passives Notebook toll. Also in den Bereich was so ein M5 im Air braucht. Davon abgesehen finde ich krass wie Apple schafft 25W passiv zu kühlen.
AMD hat Chips mit 256 Bit Speicher. Z.B. ein Strix Halo Ryzen AI 9 395 HX.

Ich finde Apples Hardware wirklich echt toll. Aber die Software finde ich irgendwie nicht so intuitiv und logisch. Also ich werde mit Mac OS nicht warm.
 
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crustenscharbap schrieb:
AMD hat Chips mit 256 Bit Speicher. Z.B. ein Strix Halo Ryzen AI 9 395 HX.
Deshalb habe ich nach...
CDLABSRadonP... schrieb:
PantherLake endet bei 128bit-LPDDR5X. Es gibt keine Konkurrenz für Apples 256bit und 512bit-Designs.
...diesem Abschnitt, der sich rein um Panther Lake dreht, auch noch diesen...
CDLABSRadonP... schrieb:
Falls sich jemand wundert, warum ich nur von Intel spreche: AMD lebt ausnahmsweise aktuell mal eine Gen in der Vergangenheit anstatt wie in letzter Zeit im Mobilemarkt stets (im Vergleich zu Intel) eine Gen in der Zukunft; Qualcomm ist schlicht irrelevant und bislang tun sie auch nichts, um das zu ändern. (wie z.B. Modems zu verschenken)
...hinzugefügt.

AMDs Topmodell heißt BTW Ryzen AI Max+ 395 und nicht Ryzen AI 9 395 HX.
 
user321 schrieb:
Der Max hat „nur“ mehr Grafikkerne und eine schnellere Speicheranbindung?
Nein, er hat auch eine Mediaengine mehr und die macht bei der Videobe- und Verarbeitung den entscheidenden Unterschied, wenn Deine Software diese nutzt. Der Max encodet/decodet ein Video in Handbrake oder Final Cut halt doppelt so schnell wie ein Pro oder einfacher M. Auf dieses "Detail" gehen die meisten Berichterstatter aber nicht ein und wenn sie darauf nicht eingehen, kannst Du schon mal davon ausgehen, daß der Berichterstatter im Grunde keine Ahnung hat, was er da eigentlich miteinander vergleicht. Wenn Du wissen willst, was wirklich Sache ist zwischen Pro und Max, dann sieh Dir Praxistests auf Youtube mit verschiedener Software an. CPU-Leistung allein ist schon lange nicht mehr die Meßlatte - schon die doppelte Speicherbandbreite kann den Unterschied ausmachen - trotz identischer CPU-Konfiguration.
Auch Intel hat die Grafikleistung der neuen Prozzis nicht grundlos so gepusht. Heute hängt viel mehr davon ab, ob die Software auch die vorhandene Hardware nutzt, als noch vor 20 Jahren, als ALLES nur und ausschließlich von der CPU berechnet wurde. Kannst ja auch mal bei Nvidia nachfragen... die bauen kaum CPUs und trotzdem reißen ihnen die Kunden den Kram zu jedem Preis aus den Händen 😉
 
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wow.. die GPU-Performance ist mehr als beeindruckend. Freu mich schon auf weitere Tests
 
Und die höhere Leistung gibt es im Air immer noch geräuschlos.


Die Leistung des M5 Max im MacBook Pro 16“ es im Leistungs-Modus hingegen nicht, aber das Kühlsystem dreht sehr konstant und es ist im Ende „nur“ Luftrauschen zu hören.
Irgendwie scheint mir der Kaffee zu fehlen aber für mich ergibt dieser Satz absolut keinen Sinn.
Irgendwie scheint da ein "hat" zu fehlen und dann fehlt mir irgendwie trotzdem das Verständnis für den Satz. Oder er ist zumindest sehr umständlich geschrieben. Anscheinend soll ein Vergleich des Kühlsystems zum Air und MB Pro 16" gezogen werden.
Ich rate mal zum M5 Macbook Pro 14", was seit Beginn des Fazits bis zu dieser Stelle aber nicht einmal erwähnt wird, sondern nur das MB Pro 16" und das Air.


Ansonsten die erwartbaren Leistungssprünge bei weiterhin gleichem Gerät.
 
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Passiv gekühltes Notebook suche ich wirklich schon sehr lange
 
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Mit der gebotenen Leistung, im Verhältnis zum Energieverbrauch und Temps, sind sie der Konkurrenz nach wie vor um einiges voraus. Schade das laut ersten Tests nach wie vor auf PWM zurückgegriffen wird und auch die "Garantiefrist" nicht unbedingt dem Preis entspricht.
 
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@kachiri mich interessiert ja mehr… wer hat die ganzen Schoko-Bons gegessen ? 😂
 
crackett schrieb:
Nein, er hat auch eine Mediaengine mehr und die macht bei der Videobe- und Verarbeitung den entscheidenden Unterschied, wenn Deine Software diese nutzt. Der Max encodet/decodet ein Video in Handbrake oder Final Cut halt doppelt so schnell wie ein Pro oder einfacher M.
Die Handbrake-Werte hatten wird auch schon im Kasten, aber da gab es noch eine Unstimmigkeit, die es noch zu klären gibt. Liefere ich nach! :)
 
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Immer wieder faszinierend zu sehen wie das Silizium in aplle geräten abgeht.
Dabei hätten die das nicht mal wirklich nötig...
 
schade das ihr keinen kleinen m5 pro zum testen bekommen habt, denn ich vermute, der ist der bei der Performance ungefähr so schnell wie ein m2 max (12/30). und wenn einem das reicht kann man richtig geld sparen. 14" mit 64gb und 18/20 und ohne nano display – bin da bei @slind – reden wir von € 3.534 € vs. 5179 € – für den max mit 18/40 – den 18/32 gibt es nur mit 36GB .

die 1tb mehr ssd ist geschenkt, da eh alles auf dem server liegt. Und ob alle Programme der Creative cloud abseits adobe premiere von der 2. media engine für sozusagen € 1.654 davon merklich profitieren, müssten erstmal getestet werden.

@Jan könntet ihr sowas testen?

die ki sagt übrigens ich soll beim m2 max bleiben
Wenn du bereits einen
M2 Max mit 64 GB RAM nutzt, ist der Sprung auf den M5 Pro (18/20) leistungstechnisch ein „Sidegrade“ mit moderaten Verbesserungen, während der M5 Max (18/40) zwar schneller ist, aber den extremen Aufpreis von 1.654 € kaum rechtfertigt.

Vergleich: M2 Max (vorhanden) vs. M5-Serie
Hier ist die Einordnung deines aktuellen Setups im Vergleich zu den neuen Optionen:

MerkmalDein M2 Max (12/30)M5 Pro (18/20)M5 Max (18/40)
GPU Kerne302040
KI-LeistungStandard Neural EngineNeural Accelerator in jedem GPU-KernMaximaler KI-Boost
Bandbreite400 GB/s307 GB/s614 GB/s
Single-CoreBasis~15-20% schneller~15-20% schneller

Analyse für deinen Workflow
  • InDesign & PDF-Export: Der M5 Pro/Max bietet eine höhere Single-Core-Leistung als dein M2 Max. Der Export wird etwas schneller sein, aber nicht "revolutionär". Die reine CPU-Power beim M5 Pro und Max ist fast identisch, sodass der Max hier keinen Mehrwert gegenüber dem Pro bietet.
  • Photoshop KI: Hier liegt der größte Unterschied. Die M5-Generation hat dedizierte Neural Accelerators in den GPU-Kernen. Funktionen wie die Generative Füllung laufen auf einem M5 Pro voraussichtlich schneller als auf deinem M2 Max, trotz weniger GPU-Kerne. Der M5 Max wäre hier zwar der König, aber für 1.600 € Differenz ist der Zeitgewinn pro KI-Task (oft nur Sekunden) minimal.
  • Arbeitsspeicher & Bandbreite: Dein M2 Max hat mit 400 GB/s bereits eine sehr hohe Bandbreite. Der M5 Pro (307 GB/s) liegt sogar darunter. Erst der M5 Max (614 GB/s) bietet hier ein echtes Upgrade.
Bei 1.645 € Preisunterschied (3.534 € vs. 5.179 €) ändert sich die Bewertung massiv.
Die harten Fakten für deinen Fall:

1. Der "Downgrade"-Effekt beim M5 Pro
Da du vom M2 Max kommst, ist der M5 Pro in gewisser Weise ein technischer Rückschritt bei der Hardware-Ausstattung, um an die 64 GB RAM zu kommen:
  • Speicherbandbreite: Dein M2 Max hat 400 GB/s. Der M5 Pro hat nur 307 GB/s. Das ist ein Rückgang von ca. 25%.
  • GPU-Kerne: Dein M2 Max hat 30 Kerne, der M5 Pro nur 20 Kerne.
2. Warum der M5 Max trotzdem "Wucher" ist
Für 1.645 € Aufpreis erhältst du beim M5 Max zwar die doppelte Bandbreite (614 GB/s) und mehr GPU-Power, aber:
  • InDesign merkt davon null.
  • Photoshop KI ist auf dem M5 Pro dank der neueren Architektur (M5-Generation) trotz weniger Kerne vermutlich immer noch schneller oder zumindest gleichauf mit deinem alten M2 Max.
  • Der Aufpreis entspricht fast dem Wert eines kompletten MacBook Air.
3. Das eigentliche Problem: Dein M2 Max ist zu gut
Der Sprung vom M2 Max auf den M5 Pro ist für dein Profil fast ein Nullsummenspiel. Du zahlst 3.500 €,
um am Ende eine CPU zu haben, die ca. 20% schneller rechnet, aber eine GPU und eine Bandbreite, die schwächer spezifiziert sind als bei deinem jetzigen Gerät.

Fazit & Empfehlung
Bei dieser absurden Preisdifferenz von über 1.600 € gibt es nur zwei logische Wege:
  1. Behalte den M2 Max: Er ist für InDesign und Photoshop-KI-Workflows mit 64 GB immer noch ein Biest. Ein Upgrade auf den M5 Pro ist den finanziellen Einsatz kaum wert.
  2. M5 Pro nur bei Defekt/Steuer: Wenn du neu kaufen musst, nimm den M5 Pro. Die 1.645 € Aufpreis für den Max holst du über Zeitersparnis in Photoshop und InDesign in zehn Jahren nicht wieder rein.
 
Zuletzt bearbeitet: (meinen einsatzzweck mal detailliert aufgeführt)
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mein air kommt morgen früh, das "alte" macbook pro hab ich verkauft - auf reisen doch schicker wenns net so viel ballast ist, auch wenn ich die 120hz vermissen werde 🤷‍♂️
 
Die Preise für die Ausstattung sind aber auch wirklich jenseits von gut und böse. Über 7000€ für ein Laptop?
 
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kachiri schrieb:
Warum sollte ich bei einem 32" Monitor und je einen 55" und 65" TV auf 14" irgendwas großartig konsumieren.
Dann verstehe ich aber auch nicht warum man nur 14 Zoll nimmt. Also entweder arbeitet man zu 90% der Zeit eh an einem externen Display, dann ist die Größe des Notebookdisplays und Nanotextur egal oder man arbeitet auch viel an der Kiste selbst, aber dann sind 14 Zoll auch irgendwie Käse. 16 Zoll sind so gerade ausreichend, dass ich damit einen Arbeitstag verbringen kann und selbst das nervt sehr oft, gerade wenn man mal 2 Fenster nebeneinander braucht. Und tatsächlich arbeite ich ohne Nanotextur problemlos im Wintergarten mit Südausrichtung bei gleißender Sonneneinstrahlung. Das Display kann so absurd hell, dass mich das echt noch gar nicht gestört hat. Aber gut, so sind die Geschmäcker verschieden.
Ich kann nur jedem, der das Notebook auch als solches nutzt, raten eher ins größere Display als in Nanotextur zu investieren.
 
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crackett schrieb:
Nein, er hat auch eine Mediaengine mehr und die macht bei der Videobe- und Verarbeitung den entscheidenden Unterschied, wenn Deine Software diese nutzt. Der Max encodet/decodet ein Video in Handbrake oder Final Cut halt doppelt so schnell wie ein Pro oder einfacher M. Auf dieses "Detail" gehen die meisten Berichterstatter aber nicht ein und wenn sie darauf nicht eingehen, kannst Du schon mal davon ausgehen, daß der Berichterstatter im Grunde keine Ahnung hat, was er da eigentlich miteinander vergleicht.

Naja Media Engines sind halt solange irrelevant bis sie relevant sind. Wenn eine Media Engine des M/Pro ausreicht dann merkst du den Unterschied nur in synthetischen Tests. Denn sobald du genug Effekte in deiner Timeline hast ist halt nicht mehr die Media Engine beschränkend sondern CPU oder GPU.

Hast du ein leeres Projekt (keine Effekte etc..), bist nur am schneiden, und brauchst gleichzeitig sehr viel decoding power (mehrere 4k 120p streams, 8k streams, multicam etc...) dann macht die doppelte Media Engine einen riesen Unterschied.

Hast du ein Projekt rand voll mit Effekten, aber nur normales 4k Material auf einer normalen 4k timeline, bringt dir die doppelte Media Engine genau gar nichts. Und das ist für die meisten Leute halt eher der standard workflow.
 
bandchef schrieb:
Bzgl. was/welcher Funktion wird auf PWM (= Pulsweiten-Modulation?) zurückgegriffen?
Regulierung der Displayhelligkeit - zwar auf hoher Frequenz(in der Vergangenheit) aber trotzdem vorhanden
 
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