News NSA: Yahoo drohte Strafe von 250.000 US-Dollar pro Tag

Andy

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Die US-Regierung drohte Yahoo im Jahr 2008 mit Strafzahlungen von bis zu 250.000 US-Dollar pro Tag, sofern der Internetdienst nicht die von den Geheimdiensten geforderten Nutzerdaten übermitteln wird. Das geht aus 1.500 Seiten von bislang als geheim klassifizierten Dokumenten hervor.

Zur News: NSA: Yahoo drohte Strafe von 250.000 US-Dollar pro Tag
 

Moselbär

Fleet Admiral
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Nun - wer hat was Anderes erwartet.

Wenn man am Futtertrog sitzt - dann nimmt man sich was man braucht.

Und die NSA ist halt ganz nah am Trog.

Da ist noch viel mehr "im Busch" was der "kleine Mann" nicht weiß - ist vielleicht auch besser so.

Haste Kiste - biste gläsern - so ist es halt.

Man sollte halt immer vorsichtig sein mit persönlichen Daten - ist immer noch der beste Schutz mMn.
 

dflt

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Bin kein Experte in dem Gebiet, hätte man aber nicht das bisschen zahlen können und dann über das schwarze Loch in den Geschäftszahlen einen Leak provozieren können? Klar gibts die Verschwiegenheitspflicht, aber wenn da fünf Millionen fehlen fragt schonmal wer nach? Auch wenn Yahoo wohl auch alles andere als im Geld schwimmt, wundere ich mich ob sie's sich zunindest überlegt haben.
 
3

357

Gast
Gut gemacht Yahoo, sehr lobenswertes vorgehen.
Nicht jede Firma hat den Mut diesen weg zu gehen.
Man will dabei nicht nur den Kunden schützen sondern auch sich selbst, jede Firma die Daten weitergeben "muss" erleidet einen Verlust seines Prestiges und im Endeffekt auch schwindende Nutzerzahlen, was sich natürlich Finanziell auswirkt.
Ich würde es gut finden wenn die EU in dieser Sache etwas unternimmt, zb Sanktionen gegen die Usa verhängt, bei dem Freihandelsabkommen sich stur stellt, oder direkt gegen deren Geheimdienste vorgeht wie zb Ausweisungen und dergleichen.
 

belajboy

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Ziemlich traurig und erschreckend das Ganze. Mit was für einer politischen und finanziellen Macht Geheimdienste agieren. Wie sinnvoll all diese Ressourcen und finanziellen Mitteln eingesetzt werden könnten.
 
H

h3@d1355_h0r53

Gast
Würden sich die großen Player zusammenschließen, sagen, sie übermitteln und zahlen nichts, dann müssten die USA Apple, Google, Facebook, Twitter, Yahoo, Amazon & Co abschalten. Schmidt, Zuckerberg & Co einzubuchten würden sie sich vermutlich auch nicht trauen.
Würden sie es machen, wäre die eine Hälfte der technologisierten Welt dankbar, die andere würden Amerika den Krieg erklären.
 

MrEisbaer

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Tja, was Uncle Sam will, bekommt er auch, egal wie.
 

SeBi1896

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Man kennt sie diese Treiber.
Am besten raus dort und sich anderweitig,
nach einem zu Hause suchen.

Diese machen schaften sind ja das letzte.

​Aber als Wink für Yahoo ein erster schritt.
 

LeX23

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Das Yahoo schon damals dagegen geklagt hat, als es noch nicht publik war, macht Sie sehr sympathisch. Vielleicht sollte ich von gmail auf yahoo mail wechseln :)
 

ThomasK_7

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Ist die totale Überwachung heutzutage also der Preis der Freiheit?

Zum Glück bin ich kein registrierter Kunde von Yahoo, Google & Co.
 

HighTech-Freak

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Yahoo brauchte eh keine Daten rauszugeben... die haben SSL ja erst vor kurzem eingeführt, das war easy going für Angreifer jeglicher Herkunft... :rolleyes:
 

Jokeboy

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Ich wusste ja das die NSA auf die Privatsphäre anderer einen Haufen macht, aber das sie so weit gehen ist schon unmenschlich. Was kommt als nächstes? Das man hingerichtet wird wenn man die Daten nicht hergibt?
 

Voyager10

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Der Geheimdienst Gerichtshof , das sagt doch schon alles aus . Das ist genau wie bei den Schiedsgerichten beim TTIP , das sind eh nur Advokaten Hinterzimmerverhandlungen wo das Ergebnis der bestimmt der den größeren Einfluss und Geld hat.
 

TNM

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Und da haben wir den Grund warum die Konzerne geklagt haben: nicht um zu zeigen dass sie NICHT Teil der Programme sind, sondern um sich reinzuwaschen warum sie es sind.

Für die Kunden (egal ob Privat oder Unternehmen) macht das 0 Unterschied.
 
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