PC startet sich zufällig neu

Exterior

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

ich habe neuerdings ein Problem und ich konnte bisher nicht ermitteln, woran es liegt, vielleicht hat jemand von euch Vorschläge.

Ich habe folgendes System:

Mainboard: ASRock B850M-X WiFi R2.0
CPU: AMD Ryzen 5 7500F
RAM: 2x Team Group DDR5-6000 32 GB
GPU: ASUS Radeon RX 9060 XT PRIME OC 16GB
PSU: be quiet! Pure Power 13 M 650W
NVME: Lexar NM790 2 TB

Das ganze läuft mit Windows 11.
Vor 2 Monaten ca. ging es los, dass das System sich (für mich gefühlt) völlig zufällig neu startet. Es gibt keinen BSOD, keine Fehlermeldung, nix, der PC geht einfach aus und startet neu.

Ich habe den Eindruck, dass es mehr bzw. schneller passiert, wenn ich etwas anspruchsvollere Spiele spiele, z. B. Spacemarine 2, da kommt es häufiger mal zu einem Neustart, auch wenn ich Disciples: Domination gespielt habe, ist das häufiger passiert. Allerdings auch ohne erkennbare "Regel", mal nach einer Stunde, mal nach 2,5 Stunden, mal nach 15 Minuten.

Wohingegen ich "63 Days" oder "Age of Mythology Retold" stundenlang ohne Probleme spielen konnte.

Wenn gerade kein Spiel lief, ist das Problem bisher nur ein oder zweimal aufgetreten.

Ich habe bereits einen MemTest laufen lassen, der erfolgreich durch lief, ich habe mittels Furmark 3 Stunden oder so die GPU gestresst, hab den CineBench in SingleCore- und MultiCore-Modus laufen lassen und habe mit OCCT den Grafikkarten-, CPU- und PSU- bzw. Power-Stresstest laufen lassen, alles erfolgreich, keinerlei Neustarts oder so. Die SMART-Daten der NVME sehen auch ok aus.

Ich habe auch mal probehalbe ein anderes, neues und stärkeres Netzteil angeschlossen, aber damit sind die Probleme ebenfalls aufgetreten.

Ich habe auch mal mit HWinfo die ganzen Sensor-Werte geloggt und vor dem Neustart war nix auch nur in der Nähe von Überhitzung oder ähnlichem.

In der Ereignisanzeige wird nach dem Neustart folgender Eintrag als "Kritisch" angelegt:

"Ereignis-ID: 41 - Das System wurde neu gestartet, ohne dass es zuvor ordnungsgemäß heruntergefahren wurde. Dieser Fehler kann auftreten, wenn das System nicht mehr reagiert hat oder abgestürzt ist oder die Stromzufuhr unerwartet unterbrochen wurde."

So und jetzt bin ich so langsam mit meinem Latein am Ende.

Hat jemand von euch eine Idee, was diese Neustarts auslösen könnte oder wie man da Abhilfe schaffen kann?

Vielen Dank schon mal im Voraus :-)
 
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Teile durchtesten mit Ersatzhardware. (Abgesehen Netzteil) Ggf. Windows neu aufspielen.

Meiner persönlichen Meinung nach verschwendet man mit stundenlangen Stabilitätstests lediglich seine Zeit. Ich habe noch nie verstanden, weswegen Leute überhaupt, geschweige denn bei instabilem Betrieb, ihre Hardware mit Torture-Tools malträtieren.

Vielleicht gibt es eine helfende Hand mit Teilen:
Liste der Helfer für den PC-Zusammenbau

Exterior schrieb:
ich habe neuerdings ein Problem
Klingt wie "diese Woche". Unten steht jedoch "2 Monate". Vielleicht eingrenzen, was sich da genau verändert hat. Bspw. eine Software. Ein neuer Treiber.


Ein Thread aus dieser Woche, bei dem es letztlich eventuell ein Wackelkontakt, oder ein Teil des Hauptstromanschlusses gewesen ist:
https://www.computerbase.de/forum/t...m-von-heute-auf-morgen.2268845/#post-31416609
 
Restart001 schrieb:
Ich sach instabiles Netzteil, Ersatz da?

Läuft der Arbeitsspeicher auf den maximalen DDR5-5200 MT/s?
Hat nicht immer was mit dem NT zu tun. Dieses Problem hatte ich auch mal vor Jahren und es lag nicht an der Hardware.

Es war ein Windows + Treiber ding und hatte bis gestern auch Probleme in meinem DualBoot in Win10 das mir regelmäßig im Browser das System eingefroren ist.

Lösung war den Realtek Soundtreiber Deinstallieren und AMD Grafiktreiber neu zu installieren. Jetzt läuft mein Windows bisher ohne Probleme wie mein Linux. ;)
Ergänzung ()

Wenn der TE keine Probleme hat mal CachyOS und Co zu installieren als DualBoot bspw. können wir die Hardware ganz schnell ausschließen.
 
Bei mir kam der Fehler Kernel 41 letztes Jahr im Februar einen Tag nach dem Update auf Windows 11 24 H2. Evtl kannst du deine Ereignis Anzeige sortieren das du das erste mal das Auftreten des Fehlers eingrenzen kannst. Windows update, Treiber installiert, Secure boot an, neue Hardware irgendwas, was direkt davor passiert ist.
Bei einen guten Freund von mir war das gleiche auch ein paar Monate später mit besagtem Upgrade, allerdings in Verbindung mit dem vlc player. Neuester Grafikkarten Treiber und eine Neuinstallation des vlc players hat das ganze entschärft. Keine Kernel 41 Fehler mehr.
Haben beide einen Ryzen7 5000, er den 5700er, ich 5800x3D auf jeweils einem x570 Board, 32 GB Ram, 3000 MHz, bei mir 3200er. Netzteile sind auch jeweils neuwertig, ATX 3.0 650 watt, meins ein 750 Watt ATX 3.1.
 
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Das kommt mir sehr bekannt vor und ich habe lange gerätselt, warum mein System sich scheinbar willkürlich aus- und wieder einschaltet. Die Lösung war am Ende, dass ich die RAM-Steckplätze A1 und B1 genutzt habe und nicht A2 und B2. Seitdem läuft's ohne Mucken.
 
Hi, sorry, ich war in den letzten Tagen nicht daheim am PC, ich versuche jetzt mal, die Antworten aufzuarbeiten:

BIOS- und Chipsatz-Treiber sind aktuell, es wird kein Riser-Kabel benutzt und der RAM lief auf einem EXPO-Profil, wurde aber schon vor meinem Thread hier auf Standard-Einstellungen gesetzt und das Problem taucht dennoch auf.

Klingt wie "diese Woche". Unten steht jedoch "2 Monate". Vielleicht eingrenzen, was sich da genau verändert hat. Bspw. eine Software. Ein neuer Treiber.
Ich kann nicht genau sagen, wann es los ging, wie gesagt vor schätzungsweise 2 Monaten, vielleicht auch ein oder zwei Wochen eher oder später. Geändert hat sich nichts, außer, dass Spiele installiert wurden, speziell "Disciples Domination". Das ist inzwischen wieder deinstalliert und der Fehler tritt immer noch auf.

Meiner persönlichen Meinung nach verschwendet man mit stundenlangen Stabilitätstests lediglich seine Zeit. Ich habe noch nie verstanden, weswegen Leute überhaupt, geschweige denn bei instabilem Betrieb, ihre Hardware mit Torture-Tools malträtieren.
Weil man damit ggf. rausfinden kann, welches Teil Probleme macht und instabil läuft und man dann gezielt tauschen kann, statt zig mach auf gut Glück den ganzen PC auseinander zu nehmen. Vor allem, wenn man ggf. keine Ersatz-Teile hat und dann gezielt etwas kaufen könnte. Am Ende ist es für mich nun wirklich keine Hürde, mal Memtest oder sowas nebenher auf dem PC laufen zu lassen, während ich am Laptop arbeite.

Ja, wenn alles nix hilft, werde ich Windows neu installieren und danach anfangen, einzelne Teile zu tauschen. Aber das sind dann eben die etwas aufwändigeren Ansätze, die würde ich nicht zwingend als erstes probieren wollen.

Wenn der TE keine Probleme hat mal CachyOS und Co zu installieren als DualBoot bspw. können wir die Hardware ganz schnell ausschließen.
Puh, so richtig geil ist es nicht, weil ich da meine SSD aufteilen müsste und so. Wie würde mir das denn helfen, die Hardware auszuschließen?

Vielleicht spielt der Reset-Knopf verrückt...
Interessante Idee, allerdings hat mein Gehäuse keinen Reset-Knopf, soweit ich weiß (Lian-Li A3-mATX). Ich bin mir jetzt nicht 100%ig sicher, ob der Header-Steckplatz für den Reset-Knopf auf dem MoBo frei ist oder ob da trotzdem irgendwoher ein Stecker für kam, muss ich mal nachschauen.

@Seijsschmeer - interessanter Vorschlag, vor allem, weil ich von dieser Lösung schonmal in Zusammenhang mit einem anderen Problem gelesen habe (Wenn ich ziemlich komplexe Modelle im Bambu Studio slice, ist es auch manchmal passiert, dass der PC einfach neu gestartet hat).
So wie ich das in deinem Beitrag gelesen habe, scheint es sich da um ein ähnliches Mainboard zu handeln wie bei mir. Kannst du mir sagen, wo ich da im UEFI die 5mV all Core setzen kann? Hab jetzt keine Einstellung gefunden, die mir spontan ins Auge gesprungen ist, die ich damit in Zusammenhang bringen würde und will auch nicht durch rumgepfusche noch mehr kaputt machen.

Das kommt mir sehr bekannt vor und ich habe lange gerätselt, warum mein System sich scheinbar willkürlich aus- und wieder einschaltet. Die Lösung war am Ende, dass ich die RAM-Steckplätze A1 und B1 genutzt habe und nicht A2 und B2. Seitdem läuft's ohne Mucken.
Also der RAM steckt in den im Handbuch für zwei Riegel empfohlenen Steckplätzen.
 
Nutze die Suchfunktion im Bios und suche mal nach Curve Optimizer. Ggfs. unter Overclocking. Das Asrock Mainboard welches meine Schwester hatte, hat diese Einstellungen im Bios aber nicht. Falls das bei dir auch so sein sollte, musst du wohl AMD Ryzen Master Utility nutzen.
 
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