"Angemessen" ist das, was der User bereit ist zu zahlen. Und solange die Kosten mit diesem Preis wieder eingeholt werden, ist er auch angemessen, da die Nachfrage trotz des Preises wohl hoch genug ist. Daher kann er gar nicht unangemessen sein.
Wie es zu den 1000,- Euro kommt, spielt doch für den User keine Rolle. Ist er nicht bereit das Geld für den Test auszugeben, sucht er sich andere, kostenfreie Tests. Niemand wird gezwungen, niemanden wird Geld aus der Tasche gezogen, denn noch immer hat der User die freie Wahl.
Ich liebe da ja so aussagen wie: "hätten sie sich lieber aus das wesentliche konzentrieren sollen, dann würden auch keine 1000,- Euro / Artikel an Kosten entstehen".
Zum einen weiß man nicht, wie die Kosten entstehen, zum Zweiten hat es den User auch nicht zu interessieren, zum Dritten kann man sich dann kein Urteil darüber erlauben und zum Vierten stellt sich mir dann die Frage, was mit "auf das wesentliche konzentrieren" gemeint ist. Das ist ne tolle, oberflächliche Floskel, mehr kommt dabei auch nicht rum, da es einfach an konkreten Beispielen, Ideen, etc. fehlt.
Fakt ist: Es ist deren Angebot an den User und an diesem ist es nun, es anzunehmen oder eben nicht. Der eine kann sich damit anfreunden, der andere nicht. Der eine bezahlt, der andere nicht. Es gibt ja genug Alternativen.
@Fuzzifikation:
[…] Wie schwer ist es denn Monitore zu testen? Eine Farbjustierungssoftware, messen, fotografieren, fertig[…]
Solche Aussagen sind immer ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite die Tests/die Seite herabwürdigen, es so darstellen, als könne man es selbst besser und auf der anderen Seite aber selbst nichts bringen. Versteh mich nicht falsch, aber ich bitte dich (und meine das nun auch wirklich ernst), erstelle einen Test von deinem Monitor auf dem Niveau, wie du es von PRAD erwartest und stelle ihn hier mal online. Damit könntest du zeigen, dass es wirklich einfach ist, nicht viel Aufwand erfordert, dennoch die von dir verlangten Infos enthält und besser ist, als bei PRAD.
@aut lait:
Test.de spielt auch in einer ganz anderen Liga, der ganz andere Finanzierungen zu Grunde liegen. Tests, die dort weniger kosten, können bei Bedarf querfinanziert werden, was bei PRAD vielleicht nicht möglich ist, was dann zu höheren Preisen für die Tests bei PRAD führt.
@Pana:
Die werden daran sterben, wenn sie nicht rechtzeitig aufwachen
Das sagt dir deine Glaskugel? Meine sagt mir….äh….Moment…..gar nichts. Es wird sich zeigen müssen. Dir mag der Preis nicht gefallen, solange es aber zumindest so viele Leute gibt, die den Preis zahlen, womit die Kosten wieder eingespielt werden, stirbt die Seite sicherlich nicht.
@Airbag:
[…] Dies wird sich jedoch relativieren, wenn sie dadurch ihre Leserschaft deutlich verringern. --> Es kommt zu einer Verringerung der potentiellen Kunden[…]
Genau das Gleiche wie bei Pana. Was wir glauben, denken, anzweifeln, etc. spielt dabei doch erst mal gar keine Rolle. Es bleibt eben abzuwarten. Wenn es eintrifft oder sich abzeichnet, wird sich PRAD sicherlich etwas anderes überlegen oder tatsächlich die Pforten schließen (müssen). Das können wird doch zum momentan Zeitpunkt aber nicht ansatzweise abschätzen. Wie denn auch?
Ich kann das Handeln von PRAD ebenfalls nachvollziehen, auch wenn ich es persönlich nicht annehmen werde. Ich halte nicht viel davon, wünsche ihnen mit dieser Idee aber dennoch viel Glück.