Kor74 schrieb:
Hallo Forumgemeinde,
Mein System ... läuft immer noch sehr gut und erfüllt seine Dienste. Da ich jetzt öfteren mit Cad-Cam systemen arbeite beruflich bedingt wollte ich mir einen gebrauchten quadcore Q6600 holen. .... Würde sowas was die leistung betrifft was bringen.
Ja, eindeutig hat ein QuadCore dieser Serie ein starkes Plus an Leistung, zwei Kerne mit gleichem oder höheren Takt sind ein spürbarer Mehrgewinn für auslastende Software. Deshalb die von dir genannte CAD-Software einfach mit Taskmanager-Historie benutzen und analysieren, in welchen Phasen und wie oft du zu 100 Prozent Auslastung bzw. Grenzregionen kommst. Ist das nicht oder nur sehr selten der Fall, kannst du dir die Aktion im Grunde sparen. Da bringt eine SSD u.ä. mehr an Bedienungskomfort.
Auf 2400Mhz kann man den Q6600 undervolted laufen lassen, ich schätze die Stromaufnahme des Machbaren dürfte dich positiv überraschen, falls, nur falls das Dingens nicht zu 100% auf Vollast läuft. Moderne CPU sind natürlich stromsparender bei Teillastbereichen. Etwa eine i3 mit HT kann sparsamer als ein Kentsfield sein
und mehr Leistung bringen.
Ich rate bei gegebenen Randbedingungen (dein CAD nutzt Quad und du arbeitest bereits auf Auslastungsniveau des DualCore) zu einem Wechsel auf Q6600, meine Varianten (2xQ6600, 2x Q6700) hatten unterschiedliche Streuungen was OC und Undervolting anging, aber
jeder dieser vier Exemplare lief undervolted plus overclocked. Nur die erreichbar Taktzahl unterschied sich.
Übertaktung per FSB ist sehr bequem und auf fast allen älteren Boards realisierbar, mit deinem Asus Board überhaupt kein Problem. Und falls du nicht OCen willst, dann eben nur Undervolting, einen guten Kühler brauchst du so oder so, damit dich nicht der Lautstärkepegel ärgert.
Ob nun in der Bootphase eine CPU ausgelastet ist, darin sehe ich Null Problem, es kommt auf die Bootdauer an und wie oft (hundert Mal) am Tag man bootet. In der Betriebsdauer über den Tag verteilt sind das i.d.R. wenige Promille an Zeitaufwand.