News Quartalszahlen: AMD macht bei 10,3 Mrd. USD Umsatz 8 Prozent mit Gaming

Weyoun schrieb:
Nur 8 Prozent? Dachte, dass der Umstand, dass AMD Hoflieferant für XBox sowie PlayStation ist, dazu führt, dass am Ende mehr Umsatz im Gaming-Sektor erwirtschaftet wird.
Im Jahresvergleich ein Drittel mehr ist doch schon stabil ;)
 
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im Vergleich zu den anderen Segmenten aber zur Nische. Denn die Client-Sparte rund um Ryzen-CPUs für alle Segmente machte dank „record sales“ 3,1 Milliarden US-Dollar Umsatz, das Profi-Geschäft sogar 5,4 Milliarden US-
Ist das client Geschäft nicht auch teilweise dem Gaming zu verordnen? Werden Ryzen Prozessoren nicht zum unerheblichen Teil im OEM/DIY Gaming PC verbaut?
 
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@TausendWatt Ja. Auch deshalb ist das ja nur so halb eigenständig ausgewiesen - Client/Gaming ist für AMD ja eine Sparte, und während Umsatz z.B. geteilt ausgewiesen wird, ist schon die Marge nur gemeinsam ausgewiesen...
 
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Bei 10,3 Mrd € Gewinn sind 8 Prozent immerhin fast 1 Mrd €.

Ich bin zwar kein Profi, aber sagt man nicht, dass es sich bei 1€ Gewinn THEORETISCH schon lohnt!? :-D
 
Noch sieht alles gut aus. Aber der Markt wird einbrechen aufgrund der hohen System Preise. Private Käufer werden ausgebremst und die Firmen werden die MA IT auch länger nutzen da die Geräte einfach schnell genug sind.
 
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coxon schrieb:
Wir Gamer sind verloren. Es ist nicht mehr lukrativ genug GPUs für den Endkunden herzustellen.

Tja, die fetten Jahre für uns sind somit eindeutig vorbei.
So ein Quatsch. Dank der aktuellen Situation werden unfassbare Summen in Forschung und Entwicklung im Bereich Halbleitertechnik investiert, etwas besseres kann uns langfristig kaum passieren.
 
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Kann sein. Aber genau das passiert weil alle viel vom Kuchen abhaben wollen. Nicht weil die Preise sinken sollen! Und schlimmstenfalls werden die Fabriken nicht mehr gebaut oder zu gemacht. Das habe ich in der Vergangenheit oft genug erlebt.
 
User38 schrieb:
Das ist doch völliger Bullshit... hier in der Computerbase-Blase wird immer gesprochen als ob man alle 2 Wochen neuen RAM und eine neue SSD benötigt... dann kostet der PC oder das Upgrade eben mal bisschen mehr und dann hat man wieder für sehr lange Zeit Ruhe.
Ich seh das genau gegenteilig. Hier wird im Zweifelsfall halt mehr ausgegeben für den RAM, wenn man ihn unbedingt haben will. Meine Freunde und Bekannten, die auch gerne zocken, aber nicht so hart dran hängen, sind aber nicht bereit, mindestens 500€ mehr für RAM, SSD und GPU auszugeben als sie es bis vor Kurzem gemusst hätten. Ein guter PC kostete ja auch vorher schon nicht ganz wenig.

Endergebnis ist, dass mehr Leute mit schwachen PCs, Notebooks und/oder Konsolen spielen. Alleine ein brauchbares 32GB DDR5-Kit kostet aktuell so viel wie ne PS5. Verkauf das Leuten mal, die nicht dauerhaft die FPS-Anzeige an haben und sich um DLSS-Upgrades kümmern, sondern einfach nur spielen wollen.

Vulvarine schrieb:
Ich bin zwar kein Profi, aber sagt man nicht, dass es sich bei 1€ Gewinn THEORETISCH schon lohnt!? :-D
Das schon, aber wenn die gleichen Mitarbeiter bei der Datacenter-Sparte mehr Gewinn erwirtschaften können, wird umverteilt. Es gibt ja nicht unendlich viel qualifiziertes Personal, das man beliebig expandieren kann. Bei der Fertigungskapazität sieht es nochmal härter aus. Ein MI3xx wirft pro mm² Wafer deutlich mehr Gewinn ab als ne 9070 XT.
 
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Ist bei jeder Firma verständlich, dass man mehr verdienen möchte und den Gewinn hochschraubt...
Finde es jedoch scheisse 🙃
 
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Weyoun schrieb:
Nur 8 Prozent? Dachte, dass der Umstand, dass AMD Hoflieferant für XBox sowie PlayStation ist, dazu führt, dass am Ende mehr Umsatz im Gaming-Sektor erwirtschaftet wird. Erst recht, wenn man bedenkt, dass AMD zusätzlich ja auch APUs und GPUs für den PC-Markt entwickelt.
Artikel lesen hätte geholfen.
Steht doch drin, dass die Masse an Konsolenchips traditionell im dritten Quartal verkauft/ausgeliefert wird und entsprechend dort die Umsätze/Gewinne zu finden sind.
 
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Der Staat nimmt uns immer mehr Geld ab, dadurch schrumpft die Möglichkeit zu kaufen....AMD soll mal Lobbyarbeit in Deutschland betreiben das wir wieder mehr Geld in der Geldbörse für neue Hardware haben.Dann wären es locker mehr als 8%

Hinzu kommen die Mondpreise bei Ram und SSD/m2
 
Conqi schrieb:
Bei der Fertigungskapazität sieht es nochmal härter aus. Ein MI3xx wirft pro mm² Wafer deutlich mehr Gewinn ab als ne 9070 XT.
Erstere wird in N3 gefertigt, letztere in N4. Damit konkurrieren die also nicht um Fertigungskapazität auf dem neuesten Node. Die Konsequenz ist einfach, dass Gaming-Produkte nicht aus der neuesten Fertigung kommen, sondern immer auf dem älteren Node hängen, aber nicht, dass es keine Fertigungskapazität dafür gäbe.
 
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LamaMitHut schrieb:
So ein Quatsch. Dank der aktuellen Situation werden unfassbare Summen in Forschung und Entwicklung im Bereich Halbleitertechnik investiert, etwas besseres kann uns langfristig kaum passieren.
Genau. Und später musst du die Hardware und Rechenleistung die du fürs Zocken haben möchtest mieten weil du sie dir physisch nicht leisten kannst und die Firmen sich nicht mehr für lumpige 850 Millionen interessieren, sondern lieber die großen Rechenzentren beliefern. Rosige Aussichten, wenn du mich fragst. ;)
 
Foxley schrieb:
AMD soll mal Lobbyarbeit in Deutschland betreiben das wir wieder mehr Geld in der Geldbörse für neue Hardware haben.Dann wären es locker mehr als 8%
Träume weiter...
 
stefan92x schrieb:
Erstere wird in N3 gefertigt, letztere in N4. Damit konkurrieren die also nicht um Fertigungskapazität auf dem neuesten Node.
MI350X ist N3, alle davor sind N5 und die 9000er-Reihe nutzt auch nur einen optimierten 5nm Prozess. Da ließe sich bestimmt was machen. So oder so, es gibt ja auch noch Schritte wie Packaging, die sich alle teilen, und in den letzten Jahren immer öfter mal zum Bottleneck wurden. Oder die 9000er Pro-Reihe, deren UVP auch mal einfach doppelt so hoch wie die der Consumer-Modelle ist.
 
User38 schrieb:
Das ist doch völliger Bullshit... hier in der Computerbase-Blase wird immer gesprochen als ob man alle 2 Wochen neuen RAM und eine neue SSD benötigt... dann kostet der PC oder das Upgrade eben mal bisschen mehr und dann hat man wieder für sehr lange Zeit Ruhe. Es ist ein Hobby und wenn ich privat 5 PC's und 3 Server habe dann ist das Hobby eben teurer.
Ist kein Bullshit. Es wird in den nächsten 2 Jahren kein PC mehr gekauft. Ich betreibe noch einen alten Intel 8700k und werde nun nicht updaten. Ich spreche also aus Erfahrung.

Edit: Bald werden die ersten Fachgroßhändler verschwinden.
 
coxon schrieb:
Genau. Und später musst du die Hardware und Rechenleistung die du fürs Zocken haben möchtest mieten weil du sie dir physisch nicht leisten kannst und die Firmen sich nicht mehr für lumpige 850 Millionen interessieren, sondern lieber die großen Rechenzentren beliefern. Rosige Aussichten, wenn du mich fragst. ;)
Warum sollte das der Fall sein? Vor dem Anstieg der Speicherpreise war selbst 4k gaming günstig wie nie, meine 9070 XT hat deutlich weniger gekostet als ne 4070 ti (uvp 900€) vor gar nicht allzu langer Zeit.
 
LamaMitHut schrieb:
So ein Quatsch. Dank der aktuellen Situation werden unfassbare Summen in Forschung und Entwicklung im Bereich Halbleitertechnik investiert, etwas besseres kann uns langfristig kaum passieren.
So ein Quatsch. Kurzfristig wie langfristig wird Hardware dadurch bestenfalls schlechter verfügbar und daher teurer.
 
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