Quo vadis BTMG?

AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Ich möchte bei der Quellenlagfe ruhig einmal anmerken: Wir haben jetzt also eine Studie und ioch zitiere das Zitat aus der Uni-Pressemeldung:
„Die Analyse der Anti-Krebs-Wirkung von Cannabinoiden hat das Stadium der experimentellen Forschung bisher nicht überschritten. Die wachsende Kenntnis der verschiedenen Angriffspunkte dieser Substanzen bei der Tumorentstehung gibt jedoch Anlass zur Hoffnung, dass Cannabinoide langfristig eine pharmakologische Option für die Tumortherapie darstellen könnten“, sagt Prof. Hinz.

Ich geh einfach nicht davon aus, dass Forschung, die sich noch im experimentellen Stadium befindet, als der Weisheit letzter Schuss gewertet werden sollte - auch wenn die Presse sowas gerne macht.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

ich sage ja zur Legalisierung - weil meine Konkurrenz damit ausgeschaltet wird

Spaß bei Seite:

Cannabis ist wie eine Kreditaufnahme die man zurückzahlen muss:

erst gehts Einem gut, man wird gesprächig, der Stress löst sich auf, man wird kreativ (Stimmen-Lautstärkemesser als Ersatz für die Armbanduhr etc.) und man hat nen sehr guten Sex+Schlaf

und am nächsten Tag kommt die Kehrseite der Medaille, und dafür benötigt man einige Tage (Vergesslichkeit, andauernde Schlafstörungen, man ist gereizt, Lichtempfindlichkeit steigt, Probleme mit dem Magen / Übelkeit etc. etc etc. )

ich kanns aus Erfahrung nicht empfehlen.

Höchstens geeignet für Leute die vorm Nervenzusammenbruch stehen


re:dit

in Barcelona gibts jetzt auch Coffeeshops, während Amsterdam langsam aber sicher die Pforten schließt.
Alternativ gibts günstig-Drogen in Prag für Jedermann und Jedefrau
 
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AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

ich finds drollig. die diskussion zieht sich von einer ecke zur anderen und hat eigentlich herzlich wenig mit der frage zu tun, ob man cannabis legalisieren sollte, oder nicht.

mal n paar einfachste fragen.

hat das verbot irgend einen positiven effekt gehabt, die letzten 40 jahre?

die antwort ist sehr, sehr leicht zu geben :

- kein rückgang des konsumes. keinerlei wirkung des verbotes, kein schutz der jugentlichen

- als positivsten effekt könnte man die eingestrichenen bussgelder sehen.

fazit, effekt = null.

wer von euch will nun nochmals sagen, das verbot von cannabis sei richtig und wirkungsvoll, sowie sinnvoll und notwendig?

die notwendigkeit hab ich ja oben schon der lächerlichkeit preisgegeben.. .

übrigens, kleine randbemerkung, die cannabisforschung steckt noch in den kinderschuhen. zu behaupten, das es helfe, oder irgend etwas verschlechtere, ist also reinste spekulation. dazu forscht man zu kurz, um überhaupt etwas sagen zu können in der richtung, eine disskusion darüber, ist also mehr als müssig.

greez

ps : @ Caddyshack
erst gehts Einem gut, man wird gesprächig, der Stress löst sich auf, man wird kreativ (Stimmen-Lautstärkemesser als Ersatz für die Armbanduhr etc.) und man hat nen sehr guten Sex+Schlaf

und am nächsten Tag kommt die Kehrseite der Medaille, und dafür benötigt man einige Tage (Vergesslichkeit, andauernde Schlafstörungen, man ist gereizt, Lichtempfindlichkeit steigt, Probleme mit dem Magen / Übelkeit etc. etc etc. )

ich kanns aus Erfahrung nicht empfehlen.
gelle, du bist die welt und alle sind wie du. *:freak:

hört auf zu behaupten ihr wisst wie es wirkt, wenn ihr gerade durch eure aussagen zeigt, wie wenig ahnung ihr habt.

kleiner denkanstoss, damit es deutlichst wird. bei dir kann es so gewirkt haben, bei einem anderen kann es keinerlei der symptome haben, welche du aufgezeigt hast. deine aussage hat also den gehalt einer leeren teewurst. nichts für ungut, aber sowas geht mir auf den zeiger.
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Caddyshack schrieb:
während Amsterdam langsam aber sicher die Pforten schließt.

Woher nimmst du diese These und warum behauptest du sowas? Ich habe Famillie in den Niederlanden und Belgien und bin da öfters so das ich auch mit den örtlichen Nachrichten und Gegebenheiten vertraut bin.
Ein Vorteil ist das ich sehr gut Niederländisch/Flämisch spreche und somit die niederländischen Nachrichten gut verfolgen kann, und das solltest du auch mal tun dann würdest du nicht den Wunschnachrichten die in Deutschland über das niederländische Coffeeshop Modell geschrieben werden glauben.
Ich möchte noch mal kurz erklären was ist das Modell und was ist in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten passiert. Eine Bewertung ob es gut oder schlecht ist wird hier ausdrücklich nicht vorgenommen!

Im Jahr 1975 gab es nach Jahren unkontrollierter Cannabisverkaufsplätze den ersten offiziellen geduldeten Coffeeshop in den Niederlanden (Yellow
Mellow/Amsterdam). In genau festgelegten Rahmen wurde definiert wie Cannabiskonsumenten defacto straflos, rechtlich gesehen geduldet Cannabis konsumieren können. Was in Amsterdam begann wurde 1984 auf ganz Holland ausgeweitet. Am Anfang gab es eine Altersbeschränkung ab 16 Jahren und eine maximale Erwerbsmenge von 30 GR. pro Person.
Das Konzept dahinter war folgendes:
Jeder Cannabiskonsument sollte ausdrücklich ohne Strafverfolgung und ohne in Kontakt mit harten Drogen zu kommen Cannabis konsumieren. In den Neunziger Jahren, und hier insbesondere ab 1992/1993 als die Grenzen geöffnet wurden und die permanenten Kontrollen eingestellt wurden gab es die ersten Probleme mit ausländischen Cannabisgebrauchern.
Ebenso nahm der Druck und hier besonders von Frankreich (unter dem damaligen Präsidenten Jaques Chirac ) und Deutschland (mit Birne Helmut Kohl^^) in einem solchen Maße zu, dass sich die Niederländer genötigt sahen ihr Gedoogbeleid das erste mal anzupassen. Die maximale Verkaufsmenge wurde auf 5gr. heruntergesetzt und die Altersbeschränkung auf 18 Jahre angehoben.
Birne Kohl und Chirac waren erst mal ruhig gestellt, doch die Probleme mit ausländischen Cannabistouristen wurden immer schlimmer. Der Hauptgrund dafür lag und liegt in der hoffnungslosen Repression gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe in den umliegenden Staaten (Deutschland, Frankreich, Belgien,etc.). Als erste Maßnahme wurde in Venlo eine Art McDrive eingeführt um ausländische Drogentouristen aus der Stadt zu bekommen. In Städten wie Maastricht gab es zwar Pläne für Coffeeshops an der Grenze, die aber auf massiven Druck der belgischen Gemeinden nie verwirklicht wurden.
So ging es Jahrelang weiter und alleine zum Coffeeshop am Grenzübergang Schwanenhaus in Venlo fuhren jeden Tag zig tausende Besucher aus Deutschland um Cannabis straffrei zu erwerben.
Dann kam eine konservative/ liberale Regierung an die Macht und der sogenannte Wietpas wurde eingeführt. Was sagt dieser Wietpas aus und was war der Zweck dahinter?
Der Wietpas sollte das Niederländische Coffeeshopmodell wieder dahin bringen für was es gedacht war. Und zwar für eine Abgabe von Cannabis an die lokale niederländische Bevölkerung. Zu diesem Zweck stand es jedem Bürgermeister frei den Zugang nur noch für Seßhafte Bürger zu erlauben.
Da möchte ich eine Bemerkung zu machen: Diese Maßnahme finde ich persönlich absolut richtig, denn es kann nicht sein, dass die Niederlande alle Cannabiskonsumenten in Europa versorgen soll, dies haben verdammt noch mal alle Länder selbst zu erledigen. Im Umkehrschluss heißt es, dass Deutschland einen legalen Weg für die Abgabe von Cannabis an seine Konsumenten sicherstellen muss.
Niemals aber, und nun lieber Caddyshack solltest du genau mitlesen, gab es eine Diskussion um eine Beschränkung oder gar Strafbarkeit des Cannabisgebrauchs für einfache niederländische Konsumenten. Das ist der Unterschied und wenn du so was wie in deinem Post wiedergibst dann bitte richtig. Amsterdam (wobei in Amsterdam hat sich nichts geändert) bzw. die Regierung möchte einfach den ausländischen Cannabistourismus zurückdrängen, den Konsument aus dem eigenen Land aber ausdrücklich unbehelligt und frei von Strafverfolgung lassen. Für die Strafbarkeit von Konsumenten gibt es weder in den Parteien noch in der Bevölkerung eine Mehrheit, und wird es nach Jahren der Praxis auch nie wieder geben. Eine Regulierung und insbesondere Zurückdrängung von ausländischen Drogentouristen ist aber ein Wunsch von ganz vielen Niederländern.
Natürlich möchten deutsche Medien und Politiker gerne die neue Niederländische Drogenstrategie so darstellen als ob es mit den Coffeeshops zu Ende geht, und man stellt es sogar so dar, dass Cannabis wieder verfolgt wird statt den Konsum in engen Grenzen wie bisher zu Dulden. Denen kann ich nur sagen träumt weiter und wem es hilft sein Gewissen bzw. die Befürwortung der Prohibition zu rechtfertigen kann sich auch unwissende suchen die diesen Mist glauben!

Hier wurde genauso ein Mythos geschaffen wie die Behauptung im Coffeeshop gibt es harte Drogen oder jugendliche gehen da ein und aus. Sicherlich gab es schwarze Schafe, doch diese Shops wurden ganz schnell geschlossen. Es gab mal eine Reportage bzw. ein Beitrag in den Niederlanden wo ein junger Mann mit versteckter Kamera unter 18 Jahren versucht hat in mehreren Shops reinzukommen.
Nach dem 10. Shop in mehreren Städten wurde der Versuch aufgegeben, und ein anderer hat versucht Kokain in mehreren Coffeeshops zu erwerben. Auch das war absolut erfolglos, dennoch hört man hier immer wieder Coffeeshops sind Selbstbedienungsläden für alle Drogen. Noch ein Mythos der nur dazu dient die Prohibition in Deutschland zu rechtfertigen.
 
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Caddyshack schrieb:
erst gehts Einem gut, man wird gesprächig, der Stress löst sich auf, man wird kreativ (Stimmen-Lautstärkemesser als Ersatz für die Armbanduhr etc.) und man hat nen sehr guten Sex+Schlaf

und am nächsten Tag kommt die Kehrseite der Medaille, und dafür benötigt man einige Tage (Vergesslichkeit, andauernde Schlafstörungen, man ist gereizt, Lichtempfindlichkeit steigt, Probleme mit dem Magen / Übelkeit etc. etc etc. )

ich kanns aus Erfahrung nicht empfehlen.
kann die nebenwirkungen nur teilweise nachvollziehen. vor allem gesprächig wird man nicht wirklich ^^
der rest mag bei einzelkonsum hinhauen, ist aber etwas überzeichnet.
dauerkonsum sorgt auf jeden fall für schäden im gehirn. vor allem gedächnis.

und versteh auch grad nicht den witz an: "weil meine Konkurrenz damit ausgeschaltet wird"
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Bezogen auf die Verbotsdebatte fällt mir grad ein, dass irgendwann diese Woche in den Nachrichten Koffein (in Energydrinks) problematisiert wurde. Ich persönlich finds zwar albern, dass dabei unter den Tisch fallen gelassen wird, dass ein echter Kaffee, der sich setzen durfte (wie ich ihn gerde schlürfe), anders als Espresso, eine höhere Koffeinkonzentration als ein Energydrink haben dürfte, aber allgemein scheint mir da doch bei irgendjemandem der Ansporn aufgefallen zu sein: "Wenn wir das Cannabisverbot nicht weiter rechtfertigen können, weil wir Drogen erlauben, die akutere Gefahren haben, regen wir doch einfach eine Verbotsdebatte gegen die legalen Drogen an." (hypothetisches Zitat)
 
AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Tut er nicht. Es gibt eine beeinträchtigung des Kurzzeit gedächtnisses. Die aber verschwindet sobald der Konsum eingestellt wird.
Widerspricht irgendwie jeder Erfahrung der letzten 50 Jahre......
und der Link ist ja mal wirklich in keinster Weise ernst zu nehmen.....aber ich bin auch kein Mediziner und vertraue da eher seriösen Berichten.
Aber schon richtig, eine endgültige Antwort gibt es wohl nicht!
http://www.welt.de/gesundheit/article134206655/Kiffen-laesst-Teile-des-Gehirns-schrumpfen.html

Ich persönlich finds zwar albern, dass dabei unter den Tisch fallen gelassen wird, dass ein echter Kaffee, der sich setzen durfte (wie ich ihn gerde schlürfe), anders als Espresso, eine höhere Koffeinkonzentration als ein Energydrink haben dürfte
http://www.das-kaffeekontor.de/kaffee-geschichte/koffeinanteil/
http://koffein.com/energydrinks.html

Das Problem ist, dass niemand Kaffee in Litern trinkt, aber in Kneipen Energiedrinks in großen Mengen gekippt werden!
Ferner denke ich das das natürliche Koffein in Kaffee, Tee, Mate etc. eher unproblematisch ist sofern man es nicht übertreibt und sich sonst gut ernährt, bei den Synthetik-Drinks glaube ich das eher nicht!
 
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cruse schrieb:
kann man pauschal auch nicht sagen, da's nicht langzeiterforscht ist.
ich behaupte einfach mal das es dauerhafte langzeitschäden verursacht.

Eine behauptung die man nicht belegen kann, ist haltlos und hat nichts in einer Diskussion zu suchen.


Widerspricht irgendwie jeder Erfahrung der letzten 50 Jahre......

Wirklich? Wenn ja kannst du deine behauptung belegen?

In dem bericht von welt.de steht jetzt auch nichts konkretes zum kurzzeitgedächtnis.

Eine andere Quelle zu nebenwirkungen von cannabis wäre diese.
 
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@ Lars_SHG

Die Koffeinanteilliste ist, wie alle im Internet, sehr unvöllstänig, weil ein Filteraufgussverfahren, bei dem der Kaffee von Beginn des Aufgusses bereits anfängt durchzulaufen, nicht vergleichbar mit einem ist, der sich setzen kann. Ich trinke morgens einen halben Liter Kaffee, der zwar nachgefiltert wird, aber bevor der in den Filter kommt, setzen sich die sechs Teelöffel Kaffeepulver eine viertel Stunde lang - das hat von den Internetlisten keine aufgegriffen. Und selbst wenn, wäre die Anzahl der Löffel ja auch zu variabel. Aber ein Kaffee von einer echten äthiopischen Ureinwohnerin würde vermutlich selbst mich noch aus den Socken hauen.

Ich glaube, die Mehrheit der deutschen Omis trinkt den Kaffee nachwievor türkisch* - allen Hightechkonsumtrends, ob nun Espressomaschine oder Hariofilter, zum Trotz. Und der kann nach meinem Empfinden je nach Laune bei der Dosiereung auch mal eine fünf mal so hohe Konzentration haben, wie die Weichspülpseudokaffees, die man im Restaurant bekommt. Die Omi, die 20 Löffel in eine Kanne schüttet, wird aber jetzt von den Tagesschauhorrornews vor Energydrinks zum Verbotswunsch bewogen, obwohl sie den heftigeren Koffeingebrauch hat.

Das scheint mir irgendwie ähnlich zu laufen, wie bei Cannabisberichten über Leute mit problematischem Cannabiskonsumverhalten.

P.S.
Koffein ist ein Bitterstoff, der sich nur langsam löst - deswegen ist die Zeitspanne, die Kaffeepulver und heißes Wasser zusammen verbringen, entscheidend für den Koffeingehalt.

P.P.S.
* "türkisch" meint hier nicht, wie Türken ihren Kaffee trinken, sondern bezieht sich auf die von der Espressokultur verdrängte, traditionelle deutsche Kaffeekränzchenkultur, bei der Kaffeepulver direkt in der Trinkkanne zubereitet wird, ohne dass da irgendwas jemals gefiltert wird. Wie die Bezeichnung "türkisch" ethymologisch hergeleitet werden kann, ist nicht sicher, aber möglicherweise bezieht es sich darauf, dass Deutsche nach der Erfindung des Kaffeefilters damit die Vorstellung zum Ausdruck brachten, dass dies die Methode war, mit der die Türken im 16. Jh. bei der Belagerung von Wien, durch die der Kaffee zu den Deutschen kam, angewandt haben könnten, ohne zu wissen, wie die Türken tatsächlich ihren Kaffee zubereiteten.
 
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AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

@ MountWalker
Nun ich bevorzuge recht guten Kaffee (von der Sorte her) und habe neben den Jamaika Blue Mountain auch sehr viele andere Premium Arabica Sorten probiert - mal ziehen gelassen, mal mit Druck, mal gefiltert und mal nach alter Espressokanne mit Yemen Mokha Matari - ist natürlich alles Geschmacksache und den Koffeingehalt kann ich auch nicht nachweisen, aber ich habe noch keinen gesehen, der nach dem Genuss 2-3 wie auch immer gebrühten Tasse Kaffee umgefallen ist.

Das in einer Kneipe aber jemand nach 2 Glas Energiedrink aus den Latschen gekippt ist, konnte ich schon häufiger beobachten! Aber ich denke, es liegt eher an der Unverträglichkeit der Zusammenstellung - ist aber nur meine Vermutung!

Wie auch immer, ich trinke meinen Kaffee (derzeitiger Favorit Brasil Sao Silvestre - selbst frisch gemahlen und immer frisch geröstet aus Hamburg bestellt) gefiltert mit einer Maschine die innerhalb von 60 Sekunden 4 Tassen durch schießt. Gleichzeitig nehme ich relativ wenig Kaffee, dann kommt der Schokoladige Geschmack der Kaffeesorte zur Geltung, was ich sehr angenehm finde. Aber auch hier, Geschmacksache, andere im Haus trinken den Kaffee schwarz - und das ist das einzige Kriterium........

Ach ja, Cannabis nehme ich gar nicht, habe ich auch noch nie und werde ich auch nicht. Ein Freund aus alten Schulzeiten hat das viele Jahre genommen und der ist heute komplett neben der Spur - also wenn man so will, eine persönliche Erfahrung die natürlich nicht auf andere gemünzt werden kann, die aber hilfreich bei meiner Entscheidung pro/kontra war!
 
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Lars_SHG schrieb:
Ein Freund aus alten Schulzeiten hat das viele Jahre genommen und der ist heute komplett neben der Spur
Weißt du, das ist das Problem. Es ist wie so oft eine Frage der Menge was man konsumiert. Sei es Fastfood, Alkohol oder Cannabis!

Wenn dein Freund aus alten Schulzeiten viele Jahre lang gesoffen hätte wäre er ebenfalls komplett neben der Spur oder eben schon gestorben. Hätte er im selben Umfang Fastfood konsumiert wäre er vermutlich an Herzverfettung o.ä.schon draufgegangen oder müsste jetzt mit nem Kran aus dem Bett geholt werden o.ä.

Wer so argumentiert müsste auch das Verbot von Alkohol und FastFood fordern.

Ich "kenne" mehr Fälle von Leuten mit Alkoholproblemen als Leute die sich mit kiffen verblödet haben.
Die Konsumenten in meinem Freundes-, Bekannten und Arbeitskollegenkreis stehen alle mit beiden Beinen im Leben und gönnen sich mal was an einem Wochenende, mehr auch nicht. Sie brauchen es auch nicht ubedingt, haben keine Entzugserscheinungen o.ä. Sie genießen es einfach
.
Genauso gibt es Leute die ein Bier oder Rotwein am Wochenende oder beim Essen genießen.
Und wenn man dann noch sieht wieviele Leute unter Alkohol außer Kontrolle geraten, sei es das sie irgendwo in ihrer Kotze rumliegen oder die Aggressivität die zu Tage kommt empfinde ich Alkohol als sehr viel gefährlicher als Cannabis. Gerade Alkohol ist der Grund weshalb die Polizei an den Wochenenden soviel zu tun hat.

Wieso klappt es denn in den Niederlanden? Dort wird Cannabis legal verkauft. Und dort sind die Menschen auch nicht alle total drauf und zerstören ihre Leben? Nein, meine Freunde aus den Niederlanden sind auch alle ganz normal. Manche Kiffen, manche nicht. Es macht keinen Unterschied.

Auch finde ich es immer witzig wenn man hört das Cannabis die Einstiegsdroge sein soll. Die Erfahrungen meiner Partnerin, sie ist Sozialarbeiterin, und ihrer Kolleginnen mit denen man privat auch Kontakt hat (auch aus anderen Städten/Bundesländern) widersprechen dem eindeutig!

Alkohol ist die Problemdroge, die auch gerne dazu führt das die Leute Dinge wie Kokain, Crack oder Meth zu sich nehmen.
Natürlich gibt es Leute die auch bei Cannabiskonsum ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen. Frage ist oft. Kriegen sie ihr Leben wegen Cannabis nicht auf die Reihe oder nehmen sie Cannabis weil sie Leben nicht auf die Reihe kriegen.
 
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Wenn dein Freund aus alten Schulzeiten viele Jahre lang gesoffen hätte wäre er ebenfalls komplett neben der Spur oder eben schon gestorben. Hätte er im selben Umfang Fastfood konsumiert wäre er vermutlich an Herzverfettung o.ä.schon draufgegangen oder müsste jetzt mit nem Kran aus dem Bett geholt werden
Nun ich kenne einige Leute die reichlich Alkohol zu sich genommen haben, da unsere Gruppe jetzt auch so um die 50 ist, ist dennoch keiner daran bisher gestorben - auch hat keiner deswegen seinen Job / Frau / Haus oder ähnlich verloren! Bedeutet ja nicht, dass es diese Fälle nicht auch gibt!

Und nur weil einige mal nach McDoof gehen, brauchen sie keinen Kran zum aufstehen - ich denke Du hast hier massiv übertrieben!
Davon ab, wird es wohl kaum möglich sein, nach einem Besuch bei einem Burger Brater nicht mehr ausreichend fähig sein zu können sich mit dem eigenen Kfz zu bewegen!
Nein, das Beispiel passt nicht!

Kriegen sie ihr Leben wegen Cannabis nicht auf die Reihe oder nehmen sie Cannabis weil sie Leben nicht auf die Reihe kriegen.
Da mag jeder Fall individuell verschieden sein, bei meinem Kumpel lag es nicht an anderen Problemen, die gab es nämlich nicht - auch heute ist er in einer guten Familie aufgehoben mit Freunden und lebt von der Familie.
Arbeiten ist allerdings nicht möglich, jeder Job ging den Bach runter weil er zu oft zu bekifft war.
Er hat übrigens nie mehr als 1-2 Bier / Wein getrunken, gleichzeitig mit Alk können wir also auch ausschließen!
Aber wie gesagt, das mag ein extremer Einzelfall, oder zumindest nicht Regelfall sein, aber es zeigt eben auch, dass es diese Fälle eben auch gibt!

edit:
Das Problem ist, ob nun Alkohol oder Cannabis, es gibt Leute die schneller aus dem Ruder gleiten wenn sie etwas vom Weg abbringt.
Der eine kann Alk und Cannabis handeln, der andere nicht!
Ich würde Cannabis auch nicht mit harten Drogen gleich setzen wollen, ich würde es meinem Kind allerdings auch nicht erlauben!
 
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Natürlich war es als Stilmittel übertrieben.

Fakt ist das es auf die Menge drauf ankommt was einen kaputt macht.

Saufe ich Unmengen ist es nicht gesund.
Fresse ich Unmengen Junkfood ist es nicht gesund.
Kiffe ich Unmengen ist es nicht gesund.

Lassen wir mal Fastfood außer betracht und konzentrieren uns auf den Alkohol.
Alkohol ist legal? Weshalb?
Man darf sogar legal bis zu einer 0,79999 Promille Auto fahren! Weshalb?

Alles was du negativ in Verbindung mit Cannabis stellt, musst du mit Alkohol genauso negativ in Verbindung bringen.

- Beides ist in Maßen okay, beides hat Auswirkungen auf den Körper und Geist.
- Beides beeinflusst die Fahrtüchtigkeit.
- Beides kann, muss aber nicht abhängig machen.

Dagegen kann Alkohol jedoch auch noch zusätzlich Aggressionen hervorrufen.

Und jetzt frag dich wieder: Weshalb ist Cannabis illegal, aber Alkohol legal?

Wie du vielleicht feststellen wirst ist es reine Willkür des Gesetzgebers.

Edit: Du würdest deinem Kind Cannabis nicht erlauben? Würdest du ihm denn Alkohol erlauben?
 
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AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Fakt ist das es auf die Menge drauf ankommt was einen kaputt macht.
Ja, und in wie weit es anhängig machen kann!
Denn es spielt keine Rolle ob Krokodil eine der schlimmsten Drogen der Welt ist oder nicht, wenn man schon nach dem ersten Gebrauch in Abhängigkeit gerät!

Auch sehr interessant - Medikamentenmissbrauch:
http://www.seite3.ch/Jedes+vierte+US+Kind+ist+Medikamenten+abhaengig/442436/detail.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...rzmittelsucht-wird-zur-epidemie-a-795481.html

Neulich mal eine Doku gesehen, da haben die Lehrer den Kindern ohne Wissen der Eltern stark abhängig machende Schmerzmittel gegeben, damit sie das Spiel zu Ende Spiel zu Ende spielen konnten (Football).
Das beste war, dass die Eltern, die hinterher die Schule verklagen wollten, verloren haben!

Was ich damit sagen will, es gibt schlimmeres als Cannabis, dennoch würde ich es nicht nehmen und auch keinem empfehlen.

Würdest du ihm denn Alkohol erlauben?
ab 16 in kleinen Mengen, ja!
 
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Und inwieweit ist deiner Meinung nach Cannabis gefährlicher als Alkohol in Bezug auf die Suchtgefahr?

Und warum Alkohol in kleinen Mengen, aber Cannabis in kleinen Mengen nicht?
Oder erlaubst du Alkohol schlichtweg nur, weil es in jedem Restaurant zum Essen gereicht wird und überall anzutreffen ist, gepaart - meinem Empfinden nach - mit Vorurteilen gegenüber Cannabis?
 
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Und inwieweit ist deiner Meinung nach Cannabis gefährlicher als Alkohol in Bezug auf die Suchtgefahr?
Meine Entscheidung hat in diesem Zusammenhang nichts mit Suchtgefahr zu tun, hier geht es schlicht darum, dass einem Jugendlichen (ab 16) mal ein Bier oder zwei zu gewähren auch durchaus gesunde Eigenschaften vom Bier her kommen - bei hartem Alkohol (Schnäpse, Whiskey etc.) wäre ich wieder komplett dagegen!
Cannabis wird ja wohl in der Regel mit Tabak konsumiert, das ist immer schädlich, schon wegen dem Tabak!

Hinzu kommt, wir sind eine Nichtraucher-Familie.

Wie Du siehst, keine Vorurteile in der Begründung......
 
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