Quo vadis BTMG?

AW: Quo vadis Cannabislegalisierung?

Hier ein neues Video wo mal die Fahrtüchtigkeit zwischen Cannabis und Alkohol getestet wurde. Fahren unter Alkohol oder Cannabiseinfluss ist nicht ratsam, dennoch sieht es so aus als ob Alkohol im Straßenverkehr die gefährlichere Droge ist. Zumindest nach diesem Video frage ich mich ob die aktuelle Praxis in Bezug auf Cannabis und Straßenverkehr wirklich in Ordnung ist. Damit meine ich den Verlust des Führerscheins nur weil jemand kifft ohne Bezug im Strassenverkehr?! Auch denke ich das die aktuellen Grenzwerte von 1,0ng viel zu niedrig angesetzt sind, verstehe aber hier dann doch den Gesetzgeber indem einfach nur unbeteiligte im Straßenverkehr geschützt werden sollen. Nicht verstehen tu ich aber, dass bei bei ähnlichen Wirkungen (oder sogar weniger schlimmen Auswirkungen) Alkohol und Cannabiskonsumenten ungleich behandelt werden.
Hier das Video:
http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/aufdrogehintermsteuer100.html
 
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die werden nur im beipackzettel der medikamente thematisiert... es wird btw. nicht empfohlen den komplett zu lesen, da in einer aktuellen studie 5% der placebopatienten nebenwirkungen hatten, obwohl keine auftreten können ^^ (nur durchs lesen (und glauben!!) des beipackzettels.)

BTT: bei cannabis gibts eine 0,0 toleranz. wenn du breit erwischt wirst darfst du laufen.

und wie geschrieben: es geht imo nicht mehr ums für und wieder (que vadis) von den gefahren von cannabis, sondern es geht imo drum leute zu entkriminalisieren und den staatsaparat zu entlasten.
 
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und wie geschrieben: es geht imo nicht mehr ums für und wieder (que vadis) von den gefahren von cannabis, sondern es geht imo drum leute zu entkriminalisieren und den staatsaparat zu entlasten.
Zu der Entlastung gehört aber auch die Führerscheinproblematik zu klären. Würden die Cannabisregeln auf Alk angewendet müssten 95% der Autofahrer ihren Lappen abgeben.
In meinen Augen kanns nicht sein, dass die Staatsanwaltschaften feststellen dass sie wegen geringen Mengen nichts machen können, und statt dessen die Führerscheinkeule schwingen. Und das extrem heftig. Da wird jemand auf dem Rücksitz mit Gras erwischt und verliert den Lappen. Muss X MPU's machen (wer einmal in der Falle war weiß wie teuer das wird!) und bekommt ihn nicht wieder. Warum? Weil er keine Besserung nachweisen kann. Beklobbt aber war. Fährst du sturtz betrunken, erzählst du in der MPU das du den Fehler eingesehen hast, so froh bist dass nix schlimmeres passierte und das sich deine Einstellung zum Alk grundlegend geändert hat und hast nach einem Jahr und genau einer MPU den Lappen wieder.
Aber als Gelegeheitskiffer? Hörst du nachweislich auf zu Kiffen wird es dir negativ ausgelegt. Irre aber eben weil es so einfach ist das Kiffen mal sein zu lassen hast du es nur für die MPU getan. Kiffst du weiter, vielleicht einen Joint die Woche, gillst du aber als Abhängiger der früher oder später unter Einwirkung fahren wird. Egal was du sagst, als Gelegenheitskiffer fliegst du fast immer durch die erste MPU weil du keine Besserung nachweisen kannst.
Warum funktioniert das so gut? Die Staatsanwaltschaft kann nix machen. Also leitet sie oder die Polizei das Thema weiter an die Führerscheinstelle. Damit wird daraus ein Verwaltungsakt. Die FSS meldet reflexartik Zweifel an der Tauglichkeit an und nun bist du in den Fängen der MPI's. Und das sind primär private wirtschaftliche Unternehmen. Dann beginnt die Abzocke. Nachweise, Gebühren für Anmeldungen, Schulungen... Und das ganze in mehreren Durchläufen... Die jetzige Vorgehesweise macht die Straßen nicht sicherer, sondern ist nur eine Gelddruckmaschine für die MPI's.
Ein Sufffahrer kommt im Schnitt mit vielleicht 1500€ aus der Geschichte nach einem Jahr raus. Der Gelegenheitskiffer dagegen kann mit dem doppelten Rechnen, sowohl was Zeit als auch Geld betrifft.

Nicht falsch verstehen. Ich will keinesfalls besoffene oder breite Leute auf der Straße sehen. Aber aktuell macht es für eine Kiffer keinen Unterschied ob er breit oder nicht fährt. Im Gegenteil. Zeigt er bei der Kontrolle auffällig hohe Werte und Ausfallerscheinungen kann er schon bei der ersten MPU leicht eine Besserung des Zustands und eine Änderung des Mindsets nachweisen. Das kanns ja auch nicht sein.
 
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@gaunt kenne das nur zu gut ^^
erstmal muss man den test bezahlen, der ist ist positiv -> fleppen weg (der test kostet 600€...wobei das harte abzocke ist, denn ich bezahle für ähnliche tests nur 100 euro - wenn ich direkt zum labor selber gehe bzw mich an das wende)
dann der hammer: nicht nur das ich, um wieder fahren zu dürfen, den test nochmal machen muss (nochmal 600€), nein - ich bin GEZWUNGEN die lehrgänge mitzunehmen.
diese sind offiziell freiwillig - wenn man jedoch nachfragt, was passiert wenn ich die nicht mitnehme: "dann kann es passieren das sie nicht zugelassen werden bzw der psychiologe entscheidet dann negativ. EINFACH SO - ER ENTSCHEIDET NEGATIV -> WILLKÜHR VOM FEINSTEN.
und ja es sind privatfirmen die das machen ^^ (die tests bzw das psychologische gutachten)

die führerscheinstelle macht folgendes: sie fordert ein psychologisches gutachten plus einen drogentest. das tolle daran ist aber folgendes: das ganze ist eine KANN bestimmung. D.H. die führerscheinstelle kann auch OHNE ein gutachten/test dir die fleppen wiedergeben. sie kann auch MIT positivem ergebniss beider sachen (also positiv für den bittsteller, d.h. er hat den drogentest und untersuchung bestanden) den führerschein verweigern. EINFACH SO !
UND GENAU DAS MEINE ICH MIT BEHÖRDENWILLKÜHR.
 
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Mittlerweile haben sich auch konservative Zeitungen dem Thema mit einer erstaunlichen Sachlichkeit angenommen. So schreibt die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) welche ja kein sozial-romantisches Blatt ist, im Feuilleton ein bemerkenswertes Statement zur Lage in der aktuellen Drogenpolitik. Schon der Titel des Artikels ist Revolutionär (zumindest in konservativen Kreisen)und trägt den Titel:

Legalisierung von Drogen
Schützt unsere Kinder, stoppt die Prohibition!

http://www.faz.net/aktuell/feuillet...n-drogen-unsere-kinder-schuetzt-13319753.html

Alles in allem ein sehr interessanter Artikel der zeigt wohin die Richtung geht.
 
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Es gibt eine Doku die mich zu Tränen gerührt hat. Da ging es um ein Kind welches bis zum 5. Lebensjahr 200 Epileptische Anfälle am Tag hatte und kein normales Leben führen konnte und praktisch nur dahinvegetierte. Das Kind hatte harte Drogen in Form von allen möglichen Medikamenten bekommen (Valium, Epileptische Mittel,Psychopharmaka,etc.) die das Kind sogar beinahe getötet haben. Am Ende wurde unter vielen Vorbehalten als letztes Mittel Cannabis in Form von Öl verabreicht, und das Leben dieses kleines Kindes hat sich schlagartig verändert. Es blühte auf konnte wieder am Leben teilnehmen, alleine Essen, spielen und was kleine Kinder eben so machen.Die epileptischen Anfälle wurden von 200 auf 10 reduziert! Alle anderen Mittel haben nicht gewirkt, nur dieses Cannabismedikament hat Linderung gebracht.
Da packe ich mich am Kopf und kann nicht verstehen warum eine Gesellschaft im Prinzip nur Dealer im kriminellen Milieu schützen möchte, und mit fadenscheinigen Begründungen solche Medikamente und deren Forschung bzw. Verabreichung erschwert.
Auch in den USA mussten Familien mit ihren kranken Kindern in Staaten wo Medical Marihuana erlaubt ist umziehen. Alles in allem wirklich traurig und nicht normal in einer Gesellschaft die so hoch Entwickelt ist wie wir. Da fragt man sich schon wie es möglich sein kann das die PHARMAINDUSTRIE soviel Druck auf unsere Politiker ausüben können?

Für interessierte hier die DOKU der CNN (englisch mit deutschen Untertitel):
Und hier der zweite Teil:
 
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Da fragt man sich schon wie es möglich sein kann das die PHARMAINDUSTRIE soviel Druck auf unsere Politiker ausüben können?

Ist ja nicht nur die Pharmaindustrie ;) Die Alkohol und Zigaretten -Lobby wirken da gleichermaßen mit.
 
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Ja da hast du Recht ;) Allerdings kann ich das bei der Alkohol und Zigaretten Industrie noch nachvollziehen, denn die wollen das man sich mit Alkohol oder Nikotin berauscht. Denn das Recht auf Rausch gibt es ja für diese Substanzen!
Bei der Pharmaindustrie die keinen vernünftigen Ersatz für Cannabispräparate hinsichtlich Wirksamkeit und Gefährlichkeit für manche Krankheiten anbieten können und in diesem Bereich ausnahmslos nur gefährlichere (nutzlose?!) Mittel zur Verfügung stellt, habe ich kein Verständnis!

Und für eine Gesellschaft die das toleriert habe ich auch kein Verständnis, und da soll sich mal jeder selber fragen ob man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann.
 
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und so vielleicht auch schokolade, das wusste ich nicht
 
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dacapo schrieb:
Bei der Pharmaindustrie die keinen vernünftigen Ersatz für Cannabispräparate hinsichtlich Wirksamkeit und Gefährlichkeit für manche Krankheiten anbieten können und in diesem Bereich ausnahmslos nur gefährlichere (nutzlose?!) Mittel zur Verfügung stellt, habe ich kein Verständnis!
Dann kannst du ja ein paar Beispiele nennen (und jetzt komm bitte nicht mit Multiple Sklerose, da vor ein paar Jahren Studien gezeigt haben, dass Cannabis im Gegensatz zu Betaferonen keine "Disease modifying drug" ist, sondern symptomatisch wirkt (aber die Studien wirst du ja bestimmt schon gelesen haben: z.B Zajicek, John et al. (2013) The Lancet Neurology , Volume 12 , Issue 9 , 857 - 865 und Shahrukh Mallik et al. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2013;84:11)

@ Ax156

Du hast noch ein paar Wunderheiler, Schokolade und Wünschelrutengänger als Möglichkeiten der Krebstherapie vergessen.
Mal im ernst: selten so viel Unsinn gelesen...
 
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Dann kannst du ja ein paar Beispiele nennen

Gibt es zu Hauff. Beispielsweise bei einem Glaukom, chronischen Schmerzen (Morphin Behandlung), Arthritis, Epilepsie usw.

Nur weil Cannabis keine "Disease modifying drug" ist, ändert das nichts an der Tatsache das es wirkt. Da kann man das "wie es wirkt" erst mal außen vor lassen. Im gegensatz zu Betaferon hat Cannabis keine der Art bedenklichen Nebenwirkungen. Das ist ja das worauf es letzten Endes eben ankommt das die Nebenwirkungen die Vorteile einer Medkamentoesen Behandlung nicht überwiegen.
 
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Ähm Ax156, kann sein dass bei dir der Wunsch ein bisschen Vater des Gedanken ist?

Cannabis kann natürlich bei einer Krebstherapie helfen. Aber eher indirekt. Es hilft die Nebenwirkungen der Chemo ab zu schwächen. Und bei spastischen Erkrankungen können Krämpfe gelindert werden, was indirekt Schmerzen dämpfen kann. Aber Cannabis ist weder ein klassisches Schmerzmittel noch ist mir auch nur eine einzige seriöse Studie bekannt die behauptet es könne Krebs heilen.

Aber egal. Es gibt nen ganze Bündel an positiven medizinischen Indikationen. Als Wundermittel würde ich Dope aber trotzdem nicht bezeichnen.

Was mich aber wirklich erstaunt ist, dass diese Debatte, nachdem sie jahrzehnte lang fast komplett aus den Medien verschwunden ist, wieder auflebt. Und das obwohl die Kifferzahlen unter den Jugendlichen zurück gehen. Aber vielleicht drängen mittlerweile die "Kifferstarken" Jahrgänge die in den 90ern aufwuchsen in Politik und Medien. Und das der ein oder andere kreative Schreiberling einen gewisse eigene Tendenz zur Lunte hat mag hier auch rein spielen. Das der Mensch vernünftiger wird wage ich dagegen aus zu schließen;-)
 
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dacapo schrieb:
Es gibt eine Doku die mich zu Tränen gerührt hat. ...
Und bereits in diesem Moment hätten bei dir, der auch mal Grundlagen für entsprechende Vorsicht im Geschichts- oder PW-Unterrricht gelernt hatte, alle Alarmglocken in Hinsicht auf Propaganda hochschrillen sollen - egal wie "seriös" der Ruf von CNN ist. Falsche Propagandabehauptungen über Studien gibts leider heutzutage auf allen Sendern - und es ist verdammt schade, dass mit solchen billigen Methoden letztenendes eine sinnvolle Diskussion für eine Legalisierung immer wieder unterlaufen wird, weil dieser Propagandaschmonz, den Hinz und Kunz eben als solchen durchschauen, die Leute nur davon behält sinnvolle, und vor allem nüchterne Argumente wahrzunehmen.

P.S.
@ gaunt

Ich geh mal davon aus, dass das Aufleben in den deutschen Medien der Entwicklung in den USA geschuldet ist. Dort ist das seit ich glaube zehn Jahren eine kontinuierliche Entwicklung, auch weil die vom Hauptargument, der angestrebten Verringerung des Umsatzes, den die mexikanischen Kartelle machen, direkter betroffen sind.
 
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@ culo

Nur mal so am Rande: für die von dir genannten Beispiele gibt es durchaus sehr wirksame Medikamente.
Da du aber bereits mehrmals mit fehlendem Fachwissen aufgefallen bist und du es mangels Argumenten dann auch noch vorziehst mich übel per PN zu beleidigen, ist eine fachliche Diskussion mit dir nicht wirklich zielführend.
 
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Ja lieber Seppuku das gleich könnte ich über dich auch behaupten. :)

Da ist es halt mit mir durchgegangen! Ich reagiere ziemlich heftig auf Ignoranz. (ich mach das eben dann per pn und nicht in einem thread vielleicht nimmst du dir da mal ein bsp. Dran) ps: bis heute hast du noch keine Quelle für deine Behauptung aufgezeigt.

Aber genug OT solang man sachlich bleibt ist doch alles in Ordnung.

Du hast recht das damit das es wirksame Medikationen für genannte Krankheiten gibt. Ich habe nirgends auch nur im Ansatz das Gegenteil behauptet. Diese Medikamente haben aber leider Nebenwirkungen. Die kann man nicht unter den Tisch fallen lassen. :)
 
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Seppuku schrieb:
Dann kannst du ja ein paar Beispiele nennen ......

Also in der Doku die ich verlinkt habe, ist ja dieses kleine Mädchen. Man sieht wie schlecht es ihr ging und nach der Behandlung mit Cannabisöl?! Also da gab es kein Medikament was ansatzweise geholfen hatte die Symptome so zu Unterdrücken wie das Cannabismedikament.

Dann war da dieser junge Mann der irgendwas am Zwerchfell hatte, und einen Haufen gefährliche Medikamente da auf dem Tisch hatte die alle sehr starke Nebenwirkungen hatten, aber in diesem Fall völlig nutzlos waren.
Im Prinzip ist es auch egal ob völlig nutzlos oder weniger wirksam, Tatsache ist das Cannabis in vielen Fällen eine (berechtigte und gesündere ) Alternative ist.

Für Menschen die immer noch den Haschgiftspritzenden Zombie im Hinterkopf haben, ist das natürlich schwer zu begreifen. Ich gestehe aber ich bin kein Mediziner, doch wenn ich Menschen sehe die einen Haufen starker Medikamente einnehmen welche keinerlei Linderung bringen, und Cannabis aber dies tut, nun ja da ist man als Laie natürlich erst mal baff das so was möglich ist. Unbestritten ist aber, dass Cannabis in vielen Fällen weniger Nebenwirkungen wie herkömmliche Medikamente hat und aus diesem Grund schon eine sehr gute alternative darstellt. Nicht umsonst ist in Colorado seit Legalisierung die Zahl der Überdosierungen von anderen Schmerzmittel drastisch zurück gegangen:
Es gibt diese Meldungen wonach Cannabis angeblich Krebs geheilt hat, doch da bin ich skeptisch und möchte mich nicht aus dem Fenster lehnen, doch Häufen sich die Meldungen mittlerweile und hier ein paar davon:
http://www.focus.de/gesundheit/news...oel-ihn-vom-krebs-befreit-hat_id_4070520.html
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/cannabis-todkranker-heilt-sich-selbst-von-krebs
http://info.kopp-verlag.de/medizin-...rebspatientin-durch-cannabis-oel-geheilt.html

@MountWalker
Ich weiß nicht ob du dir die Dokumentation die ich verlinkt habe angeschaut hast, ich denke eher nicht denn es geht da nicht um Propaganda. Propaganda wäre eine dumpfe Verherrlichung ohne Beweise oder mit einseitiger Sichtweise, doch da muss ich dich enttäuschen. In der Dokumentation wurde sachlich und nüchtern über die Fälle berichtet und auch die realen Auswirkungen gezeigt. Ebenso wurde stark thematisiert, dass es zu Missbrauch insbesondere bei jugendlichen kommt und auch die Folgen für das Gehirn bei jugendlichen wurde thematisiert. Wie kommst du da auf Propaganda?
Im Gegenteil selbst die Eltern dieses kleine Mädchen standen einer Behandlung von Cannabis sehr ablehnend und skeptisch gegenüber, von daher ist von einer Glorifizierung absolut keine Rede. Am Ende siegte die Realität, den man sah das es hilft (von 200 Epileptischen Anfällen auf 10 pro Tag!).

Und hier hab ich noch etwas was wahrscheinlich einigen wieder sauer aufstoßen wird und wahrscheinlich als dumpfe Propaganda abgetan werden wird:
Die Zahl der jugendlichen Kiffer werden weniger je mehr US-Staaten Cannabis legalisieren. So steht es zumindest in über 600 Zeitungsartikel in den USA. Wer des englischen mächtig ist kann sich hier mal einen durchlesen:
http://www.washingtonpost.com/blogs...-marijuana-use-falls-as-more-states-legalize/

Wie vorher von jemanden geschrieben wurde: In den USA wird legalisiert und man kann nun die Auswirkungen der Legalisierung sehen, während in Deutschland nur gequatscht wird. Passt etwas nicht ins Bild ist es Propaganda, nehmen in Deutschland mehr Menschen und Jugendliche Drogen dann muss die Repression verstärkt werden, nehmen sie weniger Drogen dann ist die Repression ein Erfolg, noch fragen?^^
 
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dacapo schrieb:
@MountWalker
... Propaganda wäre eine dumpfe Verherrlichung ohne Beweise oder mit einseitiger Sichtweise, doch da muss ich dich enttäuschen. ...
Deine Enderkenntnis nach dem Film ist doch einseitig: In diesem Fall des armen, kleinen Kindes, das - und da hätte man auch kaum tiefer in die Psychologisierungskiste greifen können - deiner Aussage zufolge gleich 200 Epilepsieanfälle pro Tag hatte, ist doch in deinem Kopf, dass es diesen einen Fall gäbe, in dem ausschließlich "Cannabis" irgendetwas bringe und alles andre gar nichts außer Nebenwirkungen und wenn du das einfach so glaubst, gehst du denen einfah auf den Leim. Es gibt die verschiedensten Effekte, die eine Rolle spielen können - da kann auch ein Epileptiker mal aufs Land ziehen und hat plötzlich weniger Anfälle - ist deswegen die konventionelle Therapie auch gleich der Satan, wie es sich bei dir gelesen hat? Sorry, aber die Argumentation, so, wie du sie darstellst, ist vergleichbar mit einem Peta-Video gegen Tierversuche. Du verkennst übrigens mal wieder, wie vor einigen Wochen, meinen Punkt: Ich bin Leglisierungsbefürworter, ich finde nur den Progpagandaschmonz unangebracht und kontraproduktiv. Dokumentation können desinformieren, nicht alles, was als Beweis aufgeführt wird, muss tatsächlich so sein, wie es dargestellt wird.
 
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Natürlich stimme ich dir da zu, man kann immer Informationen oder auch Fersehnachrichten/Dokus so drehen wie man es möchte. Dies geschieht Tag täglich, nicht nur in dem Bereich von Drogen sondern auch in ganz anderen banalen Bereichen.
Das zweite ist: Wir reden hier von meiner subjektiven Meinung. Mich hat es zu Tränen gerührt, dich kann diese Sache ganz kalt lassen. Und auch das recht dies als Propaganda etc. anzusehen ist dein gutes Recht und stelle ich absolut nicht in Frage. Wir sind ein freies Land und jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung. :)

Doch möchte ich nochmal betonen und da liegt glaube ich der Denkfehler von dir: Es ging in diesem Post ausschließlich um das Medikament, und in dem Fall des kleinen Mädchen auch nicht darum es explizit unter Drogen zu setzen. Auch hier das krasse Gegenteil denn es wurde ausschließlich Cannabisextrakt mit wenig THC und hohen CBD Anteil ausgegeben. CBD ist wohl nicht psychoaktiv und dennoch der Wirkstoff der für die Medizin am wirksamsten ist.
Es wäre ein Fehler zu meinen, dass Cannabismedizin und die Freigabe von Cannabis als Freizeitdroge zusammen hängen. Das wird natürlich von Prohibitionsbefürwortern gerne angeführt, das Motto lautet : Cannabis als Medizin ist nur ein Vorwand für totale Legalisierung und das ist eben total falsch.
Egal wie man zu einer Legalisierung zu Cannabis steht, beides sollte im Sinne der Patienten differenziert betrachtet werden.

Und ich verteufel absolut nicht die Schulmedizin, als Gesundheitsbewusster Mensch bin ich für alles zu haben was Heilung und Linderung bringt. In dem Fall des Mädchens war es nun mal Cannabis, in einem anderen Fall wird es vielleicht ein anderes Medikament sein, oder einfach nur eine Luftveränderung wie du ja angesprochen hast. Von mir aus gerne, doch Menschen leiden zu sehen denen dann noch die wirksame Medizin wegen fadenscheinigen politischen Begründungen verwehrt wird, macht mich traurig. Kann dich vielleicht glücklich machen, oder keinerlei Reaktion hervorrufen,da ist jeder Mensch anders und das ist auch gut so
 
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