Quo vadis BTMG?

Die einzige Überschneidung hier ist, dass ich es durchaus für angemessen halte, bei passiv so hohen Werten, dass man von täglichem Konsum ausgehen muss, den FS zunächst abgenommen bekommt und sich einer MPU unterziehen sollte
OK, dann sorumm. Würden die Werte auf einen exzessiven Missbrauch hinweisen -> MPU
Das wäre OK!

So ist es aber nicht!!! Sondern die Werte sind so niedrig angesetzt (und nichtmal notwedig!) das jeder der in minimalen Kontakt kommt schon drann ist.
 
Das mag sein, kann ich nicht beurteilen und darauf hab ich mich nicht bezogen. Wird wohl daran liegen, das THC aktuell eben noch illegal ist. Das da weit schärfer durchgegriffen wird ist weder neu noch verwunderlich. Geht dir mit jeder anderen illegalen Substanz vermutlich genauso und ist grundsätzlich auch nicht unbedingt falsch, im Falle THC aber sicher diskussionswürdig. Wird sich im Falle einer Legalisierung von Cannabis aber sicher auch ändern.
 
Warum sollte einem der täglich kifft der lappen abgenommen werden?
Ich kenne genug Leute die abends ne Tüte rauchen aber niemals bekifft fahren würden.

Der tägliche Konsum hat überhaupt nichts mit der fahrtüchtigkeit Zutun.
 
Wird sich im Falle einer Legalisierung von Cannabis aber sicher auch ändern.
Das wäre sinnvoll. Denn aktuell sehen die Leute nur, dass der FS eh weg ist wenn sie wie auch immer auffällig werden. Da macht es dann auch rechtlich kaum einen Unterschied wenn sie wirklich breit fahren. Und das will wohl niemand!!!

Ich persönlich wäre für einen null Grenze. Ich z.B. trinke sehr selten und bin mit 0,5‰ schon arg eingeschränkt. Bei Dope weiß ichs nicht, nehme aber mal an das es ähnlich wäre. Ich will niemanden Dicht auf der Straße sehen!!! Aber in einem Rechtsstaat sollten Gesetze schon gerecht sein. Da gehts mir einfach ums Prinzip. Und eine große Gruppe an Menschen einfach ohne Grundlage als Geldschweine zum Ausnehmen der MPU Industrie auszuliefern stärkt nicht gerade das Vertrauen in den Rechtsstaat.

EDIT:
Warum sollte einem der täglich kifft der lappen abgenommen werden?
Ich denke auch da gibt es Abstufungen. Wer Abends zu TV nen kleinen Raucht ist vermutlich kein großes Risiko. Wer aber schon morgens einen rüsselt und das den ganze Tag durchzieht schon. Aber das ist wirklich sehr leicht nachweisbar.

EDIT2:
Geht dir mit jeder anderen illegalen Substanz vermutlich genauso...
Das lustige ist: Mit Koks hast du die Probleme wohl nicht, da hier die Abbauprodukte sehr viel schneller verschwinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
WhiteShark schrieb:
Warum sollte einem der täglich kifft der lappen abgenommen werden?
Ich kenne genug Leute die abends ne Tüte rauchen aber niemals bekifft fahren würden.

Der tägliche Konsum hat überhaupt nichts mit der fahrtüchtigkeit Zutun.

Nein? Du hast was wichtiges vergessen, willst es schnell holen. Freund/Freundin ruft an, will dich sehen und er/sie wohnt ja nur ein Dorf weiter. Papa/Mama rufen an, brauchen/wollen was und es sind ja nur ein paar Kilometer und den Weg "kennt das Auto eh".

Ich spreche nicht davon, dass sie das tagtäglich tun. Ich spreche davon, dass es sehr wahrscheinlich passieren wird, wenn man täglich konsumiert. So planbar ist das Leben nicht. Und dem Opfer bringt es nichts, wenn du ja nur 2-3 Km fahren wolltest und dich eigentlich auch ganz nüchtern empfunden hast und es ja auch das erste mal war. Ich kenn leider viel zu viele Menschen, die Angehörige verloren haben, weil irgendwer genauso gedacht und gehandelt hat. Und in meinen Augen sind das absolut unnötige Tote und Verletzte.
 
So planbar ist das Leben nicht.
Das betrifft aber auch jeden der Medikamente nimmt oder anderweitig temporär eingeschränkt ist. Selbst eine normale Erkältung oder Heuschnupfen kann die Fahrtauglichkeit merklich reduzieren. Da muss dann halt das Taxi bemüht werden.

Aber eine Sache mal grundsätzlich:
Menschen machen Fehler. Sie fahren besoffen oder bekifft oder sind schlicht aufgrund des Alters kaum noch fahrtüchtig und manche bringen sich sogar wegen Nichtigkeiten gegenseitig um. Das kann man mit keinem Gesetz verhindern.

Und in Bezug auf die Fahrtauglichkeit bei einer Legalisierung:
Bis in D Dope legalisiert wird haben wir eh autonom fahrende Autos;-)
 
Du wirfst hier jedem der gerne mal einen raucht vor, er würde sich einfach ins Auto setzen wenn irgendwas ist.
Und das ist einfach völliger Blödsinn.
Ja es gibt so unvernünftige Leute. Aber die sind wohl eher die Ausnahme.
Die meisten sagen dann sie können nicht mehr fahren. Man riskiert ja sonst sein eigenes Leben.

Man kann bei regelmäßigem Konsum nicht davon ausgehen, dass derjenige jemals breit fahren wird.
 
WhiteShark schrieb:
Du wirfst hier jedem der gerne mal einen raucht vor, er würde sich einfach ins Auto setzen wenn irgendwas ist.
Und das ist einfach völliger Blödsinn.
Ja es gibt so unvernünftige Leute. Aber die sind wohl eher die Ausnahme.
Die meisten sagen dann sie können nicht mehr fahren. Man riskiert ja sonst sein eigenes Leben.

Man kann bei regelmäßigem Konsum nicht davon ausgehen, dass derjenige jemals breit fahren wird.
Genau das tue ich nicht! Täglicher Konsum ist ganz sicher nicht "mal gerne eine rauchen". Täglicher Konsum gilt bereits als Abhängigkeit und das nicht nur beim Kiffen. Wer täglich trinkt oder raucht, gilt genauso als abhängig. Der Teminus "mal eine rauchen" entspricht ganz sicher nicht einem täglichen Konsum. Von einem (und ich meine auch dann nur einem) Feierabendbier wird's halt kritisch, hier sei aber auch beachtet, dass ein Bier nicht die Alkoholmenge besitzt einen Rausch zu verursachen wie ein einzelne Joint.

Du bist genau so ein Beispiel, warum ich die Legalität von Drogen so skeptisch sehe. Es wird klein und schön geredet ohne Ende. Ich dröhne mir ggf. täglich die Birne zu, aber ich habe kein Problem, bin nicht abhängig und zudem jederzeit ein vernunftbegabtes wesen. Ich rbauche zwar täglich meine Dosis Drogen, aber wenn es darum geht, vernünftige, sachliche Entscheidungen zu treffen, tue ich das 100% zuverlässig. Sorry, daran habe ich meine Zweifel. Unabhängig davon kann ich meine Aussage zu täglichem Kosnum irgendwie nicht in Einklang mit deiner Aussage bringen, ich würde jedem, der mal eine raucht, etwas unterstellen.
 
Mustis schrieb:
Genau das tue ich nicht! Täglicher Konsum ist ganz sicher nicht "mal gerne eine rauchen". Täglicher Konsum gilt bereits als Abhängigkeit und das nicht nur beim Kiffen. Wer täglich trinkt oder raucht, gilt genauso als abhängig. Der Teminus "mal eine rauchen" entspricht ganz sicher nicht einem täglichen Konsum. Von einem (und ich meine auch dann nur einem) Feierabendbier wird's halt kritisch, hier sei aber auch beachtet, dass ein Bier nicht die Alkoholmenge besitzt einen Rausch zu verursachen wie ein einzelne Joint.

Du bist genau so ein Beispiel, warum ich die Legalität von Drogen so skeptisch sehe. Es wird klein und schön geredet ohne Ende. Ich dröhne mir ggf. täglich die Birne zu, aber ich habe kein Problem, bin nicht abhängig und zudem jederzeit ein vernunftbegabtes wesen. Ich rbauche zwar täglich meine Dosis Drogen, aber wenn es darum geht, vernünftige, sachliche Entscheidungen zu treffen, tue ich das 100% zuverlässig. Sorry, daran habe ich meine Zweifel. Unabhängig davon kann ich meine Aussage zu täglichem Kosnum irgendwie nicht in Einklang mit deiner Aussage bringen, ich würde jedem, der mal eine raucht, etwas unterstellen.
ich rauche und trinke jeden tag und habe keine Tippfehler in meinen texten :P (sorry der musste sein ;)

btw. wusste garnich das Axel springer N24 gekauft hat :x
 
Komisch, also bei mir läuft das phasenweise. Mal rauche ich nen Monat jeden Abend, mal ohne Probleme nen Monat oder auch zwei nicht.

Ich gefahrde nicht im geringsten den Verkehr. Darum gäbe es keinen Grund den lappen weg zu nehmen.

Und btw ist man nicht abhängig, nur weil man etwas täglich macht. Nur wenn man es täglich braucht, kann man von abhängig reden.
 
Und btw ist man nicht abhängig, nur weil man etwas täglich macht.
Naja, da wäre ich vorsichtig. Wer täglich raucht oder trinkt gehört zumindest mal zu einer Risikogruppe. Bei sowas ist der Übergang von einer beherschbaren Gewohnheit zu einer nicht mehr beherschbaren Abhängigkeit schon fließend und in den seltensten Fällen den Betroffenen bewusst.

Was mir aber früher in den 90ern aufgefallen ist (rein Subjektiv ohne Studie;-) ):
Da gabs nen Haufen Leute die täglich gekifft haben (defintiv in einem Maße in dem man von Missbrauch sprechen würde!) aber das ohne nenneswerte Beeinträchtigung ihrer beruflichen oder sozialen Situation. Meist aus Konflikten mit der Polizei waren die Leute gezwungen das Kiffen einzustellen. Nicht wenige haben substitutiv zum Alk gegriffen und innerhalb eines halben Jahres war die Frau weg, im Job gabs Probleme weil die Leute nichtmehr aus dem Bett gekommen sind und einher ging eine offensichtliche Verwahrlosung.

Also scheint es mir so zu sein, dass eine Canabis Abhängigkeit nicht ganz so fatal ist wie eine Alk Abhängigkeit. Aber wie gesagt. Nur das was ich subjektiv geshen habe ohne es mit Zahlen belegen zu können.

Wie auch immer: Bei täglichem Konsum sollten die Alarmglocken angehen.

Hmmm, ich trinke täglich größere Mengen Kaffee;-)
 
WhiteShark schrieb:
Komisch, also bei mir läuft das phasenweise. Mal rauche ich nen Monat jeden Abend, mal ohne Probleme nen Monat oder auch zwei nicht.

Ich gefahrde nicht im geringsten den Verkehr. Darum gäbe es keinen Grund den lappen weg zu nehmen.

Und btw ist man nicht abhängig, nur weil man etwas täglich macht. Nur wenn man es täglich braucht, kann man von abhängig reden.

Das ist deine Ansicht, weil es deine persönliche Freiheit ggf. einschränken würde. Es ist die Frage ob deine geringfügig eingeschränkte Freiheit (wenn du den Führerschein benötigst, kiffe eben nicht täglich) mehr wert ist, als potenziell das Leben anderer zu gefährden. Den erzählen kannst du grundsätzlich viel und ich glaube die wenigsten Fahrer unter Drogen haben bewusst und in voller Absicht einen Unfall gebaut. Das bringt nur absolut gar nichts, wenn der Motorradfahrer auf deiner Motorhaube klebt weil du in einem von 1000 Fällen doch nicht so nüchtern warst wie du meintest. und selbst wenn du das absolut sicher hinbekommst, die kannst nur für dich reden, nicht für die tausend anderen Kiffer auch. Das man es im Griff hat etc. meinen nahezu alle. Die Selbsteinschätzung trifft nur leider sehr selten die Realität. Und Drogen haben noch nie dazu geführt, dass diese Selbsteinschätzung besser geworden ist.
 
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Mustis schrieb:
Es wird klein und schön geredet ohne Ende. Ich dröhne mir ggf. täglich die Birne zu, aber ich habe kein Problem, bin nicht abhängig und zudem jederzeit ein vernunftbegabtes wesen.

Gleicher Gedanke.
Ergänzung ()

cruse schrieb:
ich rauche und trinke jeden tag und habe keine Tippfehler in meinen texten :P (sorry der musste sein ;)

btw. wusste garnich das Axel springer N24 gekauft hat :x


Dafür aber Groß- und Kleinschreibung und Interpunktion, von daher merkt man, dass du viel rauchst und trinkst. ( Musste auch sein, sorry.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Und selbst wenn jemand jeden Tag kifft, muss keine Abhängigkeit vorliegen. Eine Abhängigkeit ist nämlich genau definiert, ein regelmäßiger Konsum von einer Substanz alleine (egal ob Drogen, Fett oder Zucker,etc.) schließt nicht automatisch eine Abhängigkeit mit ein. Ansonsten müssten in meinem Umfeld ca. 30-50% aller Bürger der Führerschein entzogen werden, da diese fast alle jeden Abend nach der Arbeit ein Bierchen oder Glas Wein trinken.

Eine Abhängigkeit liegt vor wenn mindestens drei der folgenden Kriterien während des letzten Jahres vorhanden waren:

1. Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang, psychotrope Substanzen zu konsumieren.

2. Verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf den Beginn, die Beendigung oder die Menge des Konsums.

3.Ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums, nachgewiesen durch substanzspezifische Entzugssymptome oder durch die Aufnahme der gleichen oder nahe verwandter Substanzen, um Entzugssymptome zu vermindern oder zu vermeiden.

4.Nachweis einer Toleranz gegenüber der Substanz, im Sinne von erhöhten Dosen, die erforderlich sind, um die ursprüngliche durch niedrigere Dosen erreichte Wirkung hervorzurufen.

5. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügungen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums sowie ein erhöhter Zeitaufwand, um die Substanz zu konsumieren oder sich von den Folgen zu erholen.

6.Anhaltender Substanzkonsum trotz des Nachweises eindeutig schädlicher Folgen.

http://www.drugcom.de/drogenlexikon/abhaengigkeit/

Solange nicht 3 dieser diese Symptome zweifelsfrei feststehen, sollten wir nicht von einer Abhängigkeit sprechen, auch wenn Menschen jahrelang konsumieren! Da passt das Wort "Gewöhnung" zu den meisten Menschen am besten.

Ist beim Alkohol ja genauso. Millionen trinken öfters in der Woche Alkohol und sind nicht Abhängig im medizinischen Sinne. Viele Biertrinker werden eventuell bei unfreiwilliger Abstinenz denken " ach wie schön wäre ein Bierchen zu zischen", dies als Sucht auszulegen ist fatal.

Und das kann man auf fast alle Substanzen anwenden, und Cannabis gehört da mit Sicherheit dazu!


Nun ist es amtlich, die Regierung hat nun Zahlen bekannt gegeben, und mitgeteilt wie hoch die Kosten der Drogenrepression sind. Laut Bundesregierung reden wir hier von öffentlichen Ausgaben für die Gesellschaft von 5 bis 6 Milliarden Euro pro Jahr.
Wörtlich heißt es:

"Die Bundesregierung geht davon aus, dass der Konsum illegaler Drogen die öffentliche Hand jährlich fünf bis sechs Milliarden Euro kostet. Das ergibt sich aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Dort heißt es mit Bezug auf eine 2010 veröffentlichte Studie „Schätzung der Ausgaben der öffentlichen Hand durch den Konsum illegaler Drogen“, dass sich „Kosten zwischen 5,2 und 6,1 Milliarden Euro an öffentlichen Ausgaben für den Bereich illegaler Drogen“ ergäben."

http://www.berliner-zeitung.de/politik/soviel-kosten-illegale-drogen-den-staat-23948766

Ich finde das unmöglich wie hier Gelder verpulvert werden, da nur ein Zehntel der Gelder in Prävention gesteckt werden!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich wette mit dir, dass ein Großteil der Menschen, die täglich trinken/kiffen darunter fallen, den min. 2 Punkte sind sofort erfüllt (Punkt 4 und 6). Punkt 5 dürfte ebenfalls nahezu jedes mal erfüllt sein, denn wenn ich täglich kiffe/trinke, ist das ein erheblicher Zeitaufwand, da ich den Rausch ja auch wieder loswerden muss. Punkt 1 ist höchstwahrscheinlich auch sehr oft gegeben, denn soviel kiffen ist richtig teuer und/oder zeitaufwändig, wenn ich selbst anbaue und ernte. Der Wunsch ist also ganz sicher nicht klein, wenn ich willentlich soviel Zeit und Geld dahinein stecke.

Aber da sind wir wieder beim angesprochenen Thema: Verharmlosung... "Nein, ich bin absolut nicht süchtig, ich kann jederzeit aufhören, ich will nur nicht!". Dieser Satz kommt mir dabei sofort in den Sinn...

und 30-50% aller Bundesbürger sollen täglich ein Bier nach der Arbeit trinken? Wie solln das gehen? So viele Bundesbürger sind ja grad mal Arbeitstätig (http://de.statista.com/statistik/da...r-erwerbstaetigen-mit-wohnort-in-deutschland/) und das würde bedeutet, jeder arbeitende Bundesbürger trinkt. Mal abgesehen davon, dass das schwer in Einklang mit der in DE verbrauchten Biermenge pro jahr in Einklang zu bringen wäre...

http://de.statista.com/statistik/da...verbrauchs-pro-kopf-in-deutschland-seit-2000/

Pro Kopf 106 Liter pro Jahr. Mal 2 weil du ja nur 50% der Bundesbürger hast macht 212. Nochmal mal 2, weil ein Bier der Einfachheit nach mal 0,5l sind. macht 424, also nur knapp mehr, als das Jahr Tage hat. Soweit würde das hinkommen. BEdeutet aber, dass kaum einer mal ein Bier mehr trinkt und der Rest 100% abstinent lebt. Beides kommt nicht hin. Selbst bei 30% gerechnet wird schnell klar, dass dein Satz purer Unsinn ist, der sich rechnerisch leicht widerlegen lässt.

Zu deinem Link: Solange du nicht weißt WIE die Gelder ausgegeben werden ist deine Aussage gelinde gesagt für den Popo. Denn darunter fällt sicherlich auch die Behandlung von Drogenkranken und Abhängigen. Da ist das Geld sicherlich total verpulvert... :lol:
 
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Mustis schrieb:
.. Du hast was wichtiges vergessen, willst es schnell holen. Freund/Freundin ruft an, will dich sehen und er/sie wohnt ja nur ein Dorf weiter. Papa/Mama rufen an, brauchen/wollen was und es sind ja nur ein paar Kilometer und den Weg "kennt das Auto eh"..
Auch bei nicht täglichen Konsum kommt diese Situation doch auch vor! Da sagt man "Nein ich kann nicht fahren" und gut ist. Mir scheint es als hättest du starke Vorurteile gegenüber täglichen feierabend Kiffern. Alle ab zur MPU? Ist das dein Ernst?
 
Mustis deinen Optimismus möchte ich gerne teilen, doch dies fällt mir sehr schwer :D

Laut Schildower Kreis und Neue deutsche Richtervereinigung belaufen sich die Kosten für die Drogenbehandlung von Süchtigen auf ca. 450 Millionen Euro im Jahr.
Quelle Anhörung zum Cannabiskontrollgesetz am 15.03.2016
Ergänzung ()

Mustis schrieb:
Pro Kopf 106 Liter pro Jahr. Mal 2 weil du ja nur 50% der Bundesbürger hast macht 212. Nochmal mal 2, weil ein Bier der Einfachheit nach mal 0,5l sind. macht 424, also nur knapp mehr, als das Jahr Tage hat. Soweit würde das hinkommen. BEdeutet aber, dass kaum einer mal ein Bier mehr trinkt und der Rest 100% abstinent lebt. Beides kommt nicht hin. Selbst bei 30% gerechnet wird schnell klar, dass dein Satz purer Unsinn ist, der sich rechnerisch leicht widerlegen lässt.

Jetzt wird es albern, denn die Rede ist von 106 Liter reinen Alkohol! Wüsste nicht das ein Bier aus reinem Alkohol besteht???? Und selbst wenn nicht, es gibt außerdem auch 0,2 oder 0,3 Gläser in Kneipen somit ist deine Rechnung ad absurdum geführt.....

Und ich schrieb in meinem Umfeld.....denn im Ruhrgebiet wird viel Bier getrunken das kannst du mir ruhig glauben:rolleyes:

Edit hab mir die Links von Statista angeschaut, ok geht um den Bierkonsum.
Aber dann schauen wir mal alles zusammen an und nicht nur Bier:
9,7 Liter reinen Alkohol tranken die Deutschen durchschnittlich im Jahr 2013. Das ergibt eine ganze Wanne alkoholischer Getränke pro Kopf, nämlich 137,2 Liter.

Konsum in Deutschland nach Alkoholsorten:

106,6 Liter Bier
21,1 Liter Wein
5,5 Liter Spirituosen
4,0 Liter Schaumwein/Sekt
http://www.kenn-dein-limit.info/alkohol-in-zahlen.html
 
Zuletzt bearbeitet:
und 30-50% aller Bundesbürger sollen täglich ein Bier nach der Arbeit trinken?
Ich meine mal was von ~20% der Erwachsenen gelesen zu haben welche nahezu täglich Alk konsumieren. Was immer noch nen Haufen ist...

Wir haben (alles zahlen aus der Erinnerung!) ~500k Menschen mit Alkproblem (~1%) und nochmal etwa das 5-10 fache an Menschen mit Medikamentenabhängigkeit! OK, da sind viele Alte dabei. Aber trotzdem. Abhängigkeit ist definitiv ein gesellschaftliches Problem!

Aber vielleicht führt das zu weit. Wer soll das von uns schon wissen wenn hier die Statistiker schon Probleme haben.
Fakt ist: Es ist ein Problem!

Vielleicht ist eine Canabisabhängigkeit nicht so fatal wie eine Alkoholabhägigkeit. Aber geben tuts das garrantiert! Ich muss allerdings auch sagen das man hier nicht alle über einen Kamm scheren kann.
Sollten meine Zahlen zum Alk da oben stimmen, trinken zwar über 20% täglich, problematisch ist der Konsum aber "nur" bei einem Prozent.
Würde man die Hypothese das eine Dope Sucht weniger kritisch ist als die eines Alkis wäre vielleicht nicht jeder 20. Every Day Kiffer kritisch sondern "nur" jeder 40. Keine Ahnung wieviele das total sind. Aber vermutlich nicht sehr viele wenn nur wenige % der Bevölkerung täglich kiffen.
Irgendwo ist man dann einfach im Bereich des Restrisikos.

Wie auch immer...
Man kann die Fahrtüchtigkeit bestimmen und sollte primär das zugrunde legen. Sowohl beim Alk als auch beim Dope, Medikamenten oder schlicht und ergreifen wenn jemand alt wird.
 
Täglicher Konsum am Abend ist nicht unbedingt teuer.
Ein kleiner joint oder eine bong reicht vielen ja bereits. Da kommt man mit 20-30€ pro Monat aus.

Bzgl zeitaufwendig geht es darum, wieviel Zeit man für das beschaffen aufwendet.
Und ob ich jetzt bekifft zocke oder nicht, ändert ja nix am Zeitaufwand.
Da haste wohl ein wenig was missverstanden.
 
Finde es toll, wie schön Mustis mit Statistiken und Zahlen jonglieren kann, um seine Thesen rechnerisch zu beweisen.

Jedenfalls: Wenn von Konsum pro Kopf gesprochen wird, bezieht das auf alle Einwohner? Denn wenn ja, fallen ja logischerweise viele raus (zu Jung, zu Alt, Antialki, usw) und der "wirkliche" Konsum pro Kopf ist eigentlich viel hoher.

Mustis schrieb:
Zu deinem Link: Solange du nicht weißt WIE die Gelder ausgegeben werden ist deine Aussage gelinde gesagt für den Popo. Denn darunter fällt sicherlich auch die Behandlung von Drogenkranken und Abhängigen. Da ist das Geld sicherlich total verpulvert... :lol:

Richtervereinigung erklärt das BtMG für Absurd

Der Sprecher der Neuen Richtervereinigung bezifferte die Kosten der Repression auf 3,7-4,6 Milliarden Euro im Jahr, was 10 Mal mehr sei, als die Ausgaben für Prävention und Therapie. Zudem sei es absurd, dass man für Handel mit Cannabisprodukten das gleiche Strafmaß zu erwarten hat wie bei Totschlag. Auch andere Experten waren sich darin einig, dass Strafverfolgung bei Konsumdelikten grundsätzlich unverhältnismäßig sei und der Staat verpflichtet sei zu erklären, wie diese Art der Sanktionierung überhaupt zu den erwünschten Zielen führen könne.

https://hanfverband.de/nachrichten/...itsausschuss-mehrheitlich-fuer-veraenderungen
https://youtu.be/SctK7fIPvAc?t=2317


Dieso Info habe ich bereits vor mehreren Seiten gepostet. Scheint die Kritiker der Kritik aber nicht zu interessieren. Besser weiter ignorieren, damit man sich argumentativ wieder im Kreis dreht. Mit der Hoffnung, dass der Gegenüber irgendwann aufgibt vor lauter Schwindel :D


Etwas Offtopic:
Der DHV hat die erste Folge seiner USA Cannabis Tour hochgeladen. Ab jetzt gibt es jeden Montag eine weitere Folge, 10 Stück insgesamt.
Hier Folge 1:
https://hanfverband.de/nachrichten/...anja-gourmet-dhv-usa-tour-2015-video-part-110

Schon er Anfang ist witzig, dass der Typ auf einer Liste des Homeland Security stand und extra kontrolliert wird. TERRORGEFAHR!!! :)
 
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