Bericht Reader's Choice Awards: Bester NAS-Hersteller 2025

Mache gerade meine ersten Gehversuche mit Ugreen (DXP480T Plus) und Proxmox sowie darin einerseits Openmediavault und Ubuntu anderseits für die Docker-Container. Bin sehr zufrieden mit der Leistung und der Flexibilität und habe daher auch entsprechend für Ugreen gestimmt.

Der Umstieg von meinem alten (non-Raid, Single SSD-) i3-NUC mit Windows Server fällt ein wenig schwer, aber es liegt hauptsächlich an der fehlenden Zeit. Ihr kennt das bestimmt, wenn man gleich alles richtig machen möchte und sich dann von einem Rabbithole ins nächste begibt, um bloß nichts irreversibel falsch zu konfigurieren, was man später dann bereut.
 
Eigenbau mit OpenMediaVault, bzw. TrueNAS, ganz einfach.

Ich war lange Zeit eiglt. überzeugt von Synology, aber da man es bis heute nicht hinbekommt aktuelle Hardware zu verbauen. Da macht es Ugreen deutlich besser, da man hier auch ein alternatives OS installieren kann.
 
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Synology. Warum? Primär wegen DSM. Und das primär wegen SHR. Hat sonst keiner.
Ich finde die Software so gut, dass ich sie sogar auf eigener Hardware betreibe.
Die Hatdwareausstattung von Synology ist aber meh. Deshalb auch zum Teil eigene Hw.
 
Raspberry Pi4 / Pi5 ist mit openmediavault ist das beste Einsteiger NAS. Updates über 10 Jahre und mehr. Und wirklich geringer Stromverbrauch.

Ansonsten würde ich eher ein Selbstbau NAS mit Intel N100, einer Mobile CPU Intel gen 12xxx oder Ryzen ab Zen3 bauen. Als was fertiges zu kaufen.
 
Interessant Ugreen ist fast gleich auf mit Qnap. Mich freut es als Synology Nutzer das es mehr und mehr starke Konkurenz gibt. Hoffe die machen Synology noch ordentlich Beine. 😁

Ich habe aktuell 3 Synology NAS im Einsatz für ein 3-2-1 Backup an unterschiedlichen Orten und einer davon ist mehr ein Server da dadrauf einfach alles läuft was mich so vorstellen kann. GamingServer, Webseite, 20 Docker Dienste usw. Benutze schon seit 20 Jahren NAS und angefangen hatte ich mit einer DeLink Kiste. Aber Synology ist die beste Hardware die ich je gekauft habe. Sehr zuverlässig. Leider finde ich die aktuellen Entwicklungen von Synology nicht so schön. Also das mit den Whitelist für Hardware.

Chaosbreed schrieb:
Raspberry Pi4 / Pi5 ist mit openmediavault ist das beste Einsteiger NAS
Einsteiger NAS?? Von Leuten die in der IT arbeiten oder meinst du, weil es günstig ist? Einsteiger NAS würde ich eher Synology oder Qnap zählen, wegen ihrer guten Benutzeroberfläche, wo man als Laie auch ein NAS aufsetzen kann. Oder AVM Fritzbox mit einer USB Festplatte würde ich auch noch als Einsteiger NAS zählen.
Chaosbreed schrieb:
Updates über 10 Jahre und mehr

Meine DS414j hat auch noch Sicherheitsupdates bekommen. Das DSM 7.1 läuf Juni 2025 aus und damit hätte meine alte Synology NAS 11 Jahre Update Support bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt es nicht auch darauf an, was das NAS können soll bzw muss? Also, was sind die Mindestanforderungen (must-haves)? Angefangen mit verlässlichen Backups, wie automatisch sollen die sein, sind Komfort Funktionen als Media Server zentral, soll es VMs laufen lassen können, ist sicherer und trotzdem bequemer Zugriff mit 2FA wichtig usw?
Denn je nachdem kann ein NAS über einen RasPi laufen, oder es braucht schon etwas deutlich stärkeres.
@Frank : Gäb es die Möglichkeit, eine Tabelle (Matrix) mit den relativen Stärken und Schwächen der NAS Hardware und deren OS bei solchen Anwendungen darzustellen, mit Einstufung gemäß Eurer Tests und Meinung? Also, zB bei Eignung für VM Hosting von ++ (sehr gut) über+ (kann es) über " / " (eher nicht) bis - - (nicht unterstützt bzw völlig ungeeignet).
 
Mir geht es da wie @Cool Master .
Synology läuft bei mir ohne Probleme und war in wenigen Minuten voll eingerichtet. Mein Bruder hatte damals ebenfalls eines, und so konnten wir dann noch gegenseitig ganz einfach unsere Daten Backups verschlüsselt austauschen, direkt mit der SW von Synology.
Dank der breiten Userbasis, findet man auch zu fast jedem Thema ein Tutorial oder ein YT Video.
Auf höhere Geschwindigkeiten als 1 Gbit kann ich bisher gut verzichten, da es meine Netzwerkumgebung zuhause bisher (leider) sowieso nicht hergibt. Dennoch finde ich es natürlich gut, das neue Anbieter wie ugreen aggressiv auftreten, und den alteingesessenen endlich in den Arsch treten, denn ohne Zweifel, gibt es da verdammt viel Potential.
 
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Habe für Synology gestimmt. Aktuell mein 2. NAS System von Synology im Einsatz. Von DS212j auf DS218 gewechselt. Die aktuelle DS218 mit 2x4TB als 8 GB Volumen läuft als Media-Server, für Backups (nicht einziges) von 3 Laptops und als Surveillance mit 2 Kameras, wo Bewegungen gespeichert werden. 1GB Anbindung reicht mir und die Bedienbarkeit + Stabilität sind gut. Das nächste NAS wird wohl auch wieder ein Synology, 2 oder 4 bay.
 
Hab seit Jahren eine Synology 1813+.
Die funktioniert einwandfrei, wird aber "demnächst" gegen eine neuere, auch wieder von Synology, ausgetauscht.
Warte nur noch die 2025er Generation ab.
Soll dann mit 10G sein.

Synology hat eine sehr gute Software, die Hardware (CPU/RAM/NIC) könnten meist aktueller sein.
Aber ich hab auch noch ne QNAP, und da würde ich die Synology immer wegen der Software vorziehen.
Auch schön bei der Synology, man kann die Lüfter schön leise einstellen.
Ich höre zwar die Platten, aber nicht die Lüfter.
 
Ich habe auch ein DIY NAS mit TrueNAS, aktuell wäre mir ein Fertig NAS zu teuer für meine benötigte Laufwerksanzahl.
 
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Der Preis eines Synology Fertig NAS relativiert sich über die Laufzeit ganz von allein.
Jede nicht ins NAS gesteckte Minute ist mehr wert als etwas Geld.
 
Ich habe selber seit einiger Zeit das 219+ gebraucht gekauft für wirklich kleines Geld (120€). Dafür läuft es Top, aber wenn ich ein neues kaufen wollen würde, wäre es ein UGreen geworden. Für 350€ bekommt man bei Synology nur alte Hardware was man unterbinden sollte. Zudem schreiben immer mehr Leute auf allen Kanälen das UGreen seine Sache richtig gut machen soll.
 
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Chaosbreed schrieb:
Raspberry Pi4 / Pi5 ist mit openmediavault ist das beste Einsteiger NAS. Updates über 10 Jahre und mehr. Und wirklich geringer Stromverbrauch.
Aber nur, wenn der Einsteiger basteln will.
Meine DS216+ läuft nun auch schon seit fast 10 Jahren und es gibt auch noch Updates.
Speicher erweitert, Lüfter gegen einen Noctua getauscht und etwas gedämmt hab ich aktuell keinen Grund zum Wechseln. Alle paar Jahre mal ne größere HDD rein und gut.
Falls die DS mal den Geist aufgibt, würde ich allerdings auch selbst basteln, da ich die Preise von Synology mittlerweile zu hoch finde.
 
Synology, wer was anderes wählt hatte noch keine Synology gehabt. :)
Ich hoffe aber stark, dass andere Hersteller nachziehen.
 
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Auswahl Eigenbau/DIY oder äquivalent fehlt. Wäre sicher interessant gewesen.
Nicht unbedingt die bequemste, oder sparsamste Variante, aber ein 10-bay FertigNAS mit ZFS und 'Notfall-Desktopersatz'-Fähigkeit wird dann langsam echt teuer in der Anschaffung :)
 
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Wenn es nach der Hardware geht müsste Terramaster oder Ugreen vorne liegen. Die haben meiner Meinung nach die besten Geräte auf den Markt gebracht. Kühlung könnte man zwar an der ein oder anderen Stelle verbessern je nach Prozessor aber die Hardware ist schon top. Da man da dann noch unraid draufsetzen kann... Perfekt
 
E1M1:Hangar schrieb:
Bei Synology kann man auch ohne Murren / Meckern den Lüfter tauschen. Zum Beispiel gegen einen sehr leisen Noctua. Gab es da echte Probleme oder nur hier und da mal exotische "Probleme"?
Mal exotische Probleme? Bei einer DS1815+ hatte es noch Niemand geschafft den Lüfter zu tauschen ohne Stillstand. Das war auch die besagte Reihe die einen fehlerhaften Atom CPU eingebaut hatte der früher oder später die Grätsche machte. Synology hatte damals lediglich eine Garantieverlängerung angeboten und diesen CPU auch in die Nachfolgende Generation eingebaut. Das dieser CPU einen Defekt hat wussten sie bereits als sie das Modell rausbrachten.
Und wie bei allen anderen auch war die NAS nach ein paar Jahren hin.
Sowas muss man erstmal bringen…
 
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