Sockel 7 Wärmeleitpaste

Kommt auf die CPU und die Kühlung an. Bei Kühlern mit Lüfter drauf, war meistens keine Paste auf der CPU. Bei Passivkühlern (sowas gabs damals noch und die wogen auch keine 2kg) musste natürlich welche drauf. Die Verlustleistung lag damals bei ca. 15W, also nicht mit heutigen Desktop CPUs zu vergleichen. Kurzum, wenn du Paste hast, mach welche drauf ganz normal. Das schadet garantiert nicht.
 
Vielleicht solltest ein wenig mehr ins Detail gehen. So kann ich nur sagen, unübertaktet wenig bis gar nicht, übertaktet ja. Damals begann die relevanz von verschiedenen Mischungen.
 
garn nicht übertaktet Pentium und Ich war mir nicht sicher ob der das ab kann danke
 
Erfahrungen nicht, aber grundsätzlich ist Wärmeleitpaste keine schlechte Idee ... Die Grundfunktion von Wärmeleitpaste ist ja eher unabhängig vom Sochel oder auch von der Wärmequelle und dem verwendeten Kühlkörper.
 
Die Paste ist sicher uralt und gehört deshalb schon erneuert. Diese alten CPUs hatte auch noch keine Temperatursensoren, sodass man da auch nicht über eine Software auslesen kann. Thermal Throttling gabs auch noch nicht, wenn deine CPU zu heiß wird, dann gibts nen Bluescreen oder noch häufiger spontane Neustarts. Dann wird der Prozessor zu heiß.
 
Also die AMD K6 wurden schon recht warm und brauchten eine aktive Kühlung. Immerhin gingen die letzten der Baureihe mit über 500 Megahertz zur Sache. Und blieben auf vielen Sockel 7 Mainboards verbaubar.Damals hatte Intel dann schon den Slot 1 am Start, den AMD schließlich mit dem Athlon im Slot A konterte.
Naja einen Pentium unterhalb von 100 Megahertz müsste man nicht kühlen, aber die Modelle danach schon. Und WLP kann richtig angewendet nie schaden.
 
Hi,

Wärmeleitpaste gehört eigentlich immer "sehr dünn aufgetragen" zwischen CPU und Kühler egal welche Bauart und Alter.

Es sei denn der CPU Kühler hat so ein Pad drunter wobei ich diese immer durch Paste ersetzt habe.
 
Manche sollten mal schauen wie es früher gemacht wurde...
Da wurde oft keine verwendet bis sogar zum Athlon XP, da wurden auch Tests gemacht und sich über nicht mal 5°C aufgeregt wegen dem Aufwand, Kosten, ...
Heute kostet das Zeug ja nichts mehr, selbst bessere, da kann man ruhig was drauf machen fürs Gewissen.
 
Paste - die Frage ist welche - und wann und wo - alles was Wärme leitet kannst Du zur Not "draufklatschen" mMn.
 
Wärmeleitpaste gehört drunter, egal welcher Prozessor das ist.
Auf Arctic Silver oder dieses Liqqidmetal-Zeugs kann man aber getrost verzichten.:evillol:

Bartmensch schrieb:
Naja einen Pentium unterhalb von 100 Megahertz müsste man nicht kühlen, aber die Modelle danach schon.
Absoluter Stuss.
386er und langsamere 486er brauchten noch keinen Kühlkörper, der 486 DX2 brauchte schon einen Passivkühler. Ein Pentium hingegen musste schon aktiv gekühlt werden, damals waren die Kühlkörper noch nicht so groß (um eine Passivkühlung zu ermöglichen) und belüftet wurden die Gehäuse damals ohnehin nicht (nur der Netzteillüfter saugte etwas ab). Übrigens sorgte der CPU-Lüfter für etwas Luft am Spannungsregler (damals wurden noch Linearregler verbaut), die Dinger wurden verdammt warm.
"Der Pentium stellt mit seinen bis zu 20 W Verlustleistung besondere Herausforderungen an die Kühlung", es ging um den Ur-Pentium (so ähnlich steht es in einem EDV-Lexikon aus der damaligen Zeit, muss mal schauen, wo ich es hingepackt habe, war meine erste EDV-Lektüre)

Edit: Auch manche 286er hatten Kühlkörper, hatte mal ein Board gehabt, wo der Prozessor ohne eigene Pins im Sockel lag und mit einem Deckel fixiert wurde, der Deckel hatte kleine Kühlrippen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Chip_carrier#Leadless
Quasi der Vorläufer von "Intels" LGA-Sockel...:king:
 
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Dann wohl nur Idle oder nur kurz...

Aber mir fiel ein, beim Pentium 1 hatte man "ab Werk" noch keine WLP draufgemacht, die hatte ich von mir aus beim Aufrüsten verwendet.
Aber aktiver Kühler musste drauf!
 
Das glaube ich Dir nicht, insbesonders, wenn man sich mal die Verlustleistungen anschaut:
Code:
https://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_II#Desktop-Modelle

Ohne Kühlkörper geht das nicht und ich hoffe, Du weißt, was Kühlkörper und Lüfter sind und kannst diese auch auseinanderhalten.
 
15W, naja...
kann auch nen P1 gewesen sein, müsste ich rauskramen wenn ich ihn noch hab, ist schon lange her :D
 
OK Vindoriel, vielleicht habe ich mich für Dich nicht präzise genug ausgedrückt.
Ich hätte vielleicht den Begriff "Aktiv gekühlt" in meinem Satz über die Kühlung einfügen sollen...
Tatsache ist, dass sogar manche Slot 1 CPUs von OEM Herstellern wie Dell teilweise mit Semi-Passiver Kühlung daherkamen.
Und Du wirst mir sicher beipflichten, dass ein TDP von unter 11 Watt auch mit kleinen Passivkühlern von damals machbar waren?
Jedenfalls hab ich damals genug PCs auseinandergebaut, um das behaupten zu können...
 
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Ich hätte vielleicht den Begriff "Aktiv gekühlt" in meinem Satz über die Kühlung einfügen sollen...
Dann wäre deine Aussage auch korrekt gewesen (zumindest theoretisch, praktisch gab es meist ein Konflikt, siehe unten).

Tatsache ist, dass sogar manche Slot 1 CPUs von OEM Herstellern wie Dell teilweise mit Semi-Passiver Kühlung daherkamen.
Was mit Luftführung kein Problem ist, Netzteil ist bei ATX-Systemen nunmal in der Nähe.
Aber bei der CPU, um die es hier geht, war keine semi-passive Kühlung möglich, denn bis auf Netzteillüfter war sonst kein Lüfter im Gehäuse und die CPU saß genau an der anderen Seite (Baby-AT müsste Dir ja ein Begriff sein, wenn Du schon auf "Erfahrung von damals" pochst), also war zumindest beim Pentium 1 auch ein Lüfter auf dem Kühlkörper. "Große" Kühlkörper (für Passivkühlung groß genug) gingen meist nicht, denn schnell war der Laufwerkskäfig im Weg.
 
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