Sockel 7 Wärmeleitpaste

Ich hab sogar ein BabyAT Board vor kurzem verbaut, da das BIOS bei meinem Pentium 200 defekt und nicht gesockelt war. Aber ich bleibe dabei, dass aktive Kühlung erst nach dem Pentium 100 notwendig war. Denn 10, 1 Watt TDP sind sehr wenig, und auch schon damals mit passiver Kühlung machbar.
 
War es auch, denn ich hatte damals meinen AMD K5 PR100, der mit Aktivkühlung ausgestattet war, auf einen Pentium 133MHz upgegradet, den ich kostenlos aus ausgemusterten Behörden-PCs bekommen hatte und diese CPU hatte nur einen Passivkühler drauf, der auch gar nicht so viel größer war, wie der Aktivkühler des K5. Das war auch noch ein Baby AT System und der Pentium lief völlig problemlos mit dem Passivkühler.
 
Also mein 486 DX2 und DX4 sind passiv gekühlt. Leider bekomm ich den Kühler nicht mehr runter.
 
Versuch mal die Gefrierschrank - Methode.
Einfach die CPU mit Kühlkörper für eine Viertelstunde in den Gefrierschrank, danach ist die WLP so porrös, dass ein Flach-Schraubendreher reicht, um den Kühler abzuhebeln. Hab ich bei einigen P4 Modellen von OEMs testen können.
Das klappt übrigens auch bei Wärmeleitkleber auf Grafikkarten.
 
Aber ich bleibe dabei, dass aktive Kühlung erst nach dem Pentium 100 notwendig war. Denn 10, 1 Watt TDP sind sehr wenig, und auch schon damals mit passiver Kühlung machbar.
Beim P54 (Sockel 5, passte auch auf Sockel 7, um den es hier geht) stimmt das, aber der erste Pentium (P5, passt natürlich nicht auf Sockel 5/7) mit 60 und 66 MHz (<100...) hatte dank 5 V Versorgungsspannung eine fast doppelt so hohe TDP (Fachliteratur von damals schreibt was von 20 W), für damalige Verhältnisse ein wirklicher Hitzkopf.
 
Bei "normaler" Wäremeleitpaste gibts keinen Grund sie zu erneuern, wenn sie anfangs ordentlich aufgetragen wurde und beide Teile über die Zeit fest zusammengebacken sind. Die Paste wird mit der Zeit fest, füllt aber weiter die Hohlräume aus und leitet weiter die Wärme gut. Das ist normal und gewollt.

Nur wenn man die beiden Teile (CPU+Kühlkörper) aus irgendwelchen Gründen z.B. Demontage/Montage gegeinander bewegen muss, also die festgewordene Verbindung trennt, muss neue Paste dazwischen.
 
Eben. Es ruppt ja auch keiner alle 3 Jahre irgendwelche Leistungelektronik (Frequenzumrichter usw.) auseinander, um die WLP zu erneuern. Die WLP kann dann schonmal 25 Jahre alt sein und die Maschine läuft immer noch...
 
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