News Software und Dienste: Wie sehr seid ihr von Big Tech abhängig?

BuyEuropean.io hilft im Alltag, schnell Europäische Alternativen zu finden
 
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Alles was politisch eingefärbt ist, taugt m.M.n. nach gar nichts. Ob es nun Willkür der USA oder der EU-Kommission ist - macht am Ende keinen Unterschied.
FOSS ost der einzig wirklich saubere Weg. Da, wo die Funktion fehlt, muss ggf. closed source verwendet werden. Das gilt für mich ganz privat.
Abo-Modelle für Software sind das allerletzte. Vor allem, da man dauerhaft der Willkür durch z.B. EOL und Preiserhöhungen und Löschen von Features ausgeliefert ist.
Für Cloud-Speicher und Mailhosting habe ich ein Abo, aber das ist auch tatsächlich eine fortlaufende Dienstleistung.
Software-as-a-service ist einfach ein ganz mieser Deal für den Kunden.
Aber z.B. im Rahmen meiner Promotion muss ich Dienste der Uni nutzen, welche von vorne bis hinten mit Microslop verseucht ist; kann dank proprietärem Exchange-Format nichtmal meine eMails mit einem vernünftigen Mailprogramm abrufen.
Die EU muss dringend endlich den Einsatz proprietärer (und dann noch viel schlimmer: nicht-europäischer) Software in allen Behörden und öffentlichen Einrichtungen verbieten.

Auf der Arbeit (Industrie) hänge ich zwangsweise vollständig im Microslop- und SAP-Knast. Da ist es mir aber relativ egal, denn das ist nicht mein Risiko.

Witzig ist aber, wie vollständig ignoriert wird, dass quasi jeder Computer eine Backdoor ggf. mit Killswitch beinhaltet. Intel wirbt sogar damit: Intel Management Engine. Und bei AMD unter anderem Namen das gleiche. Ein Prozessor, der unterhalb des Gesamtsystems auf alles Zugriff hat, und security by obscurity folgt, ist de facto eine hardware-backdoor - die sogar funktioniert, wenn das System nichtmal gebootet ist.

Gutes Beispiel ist z.B. mein Microsoft Surface mit Intel-Prozessor. Microsoft hat mir per windows update ohne meine Zustimmung ein BIOS-Update für den Intel-Treiber untergejubelt. Dieses nicht-reversible Update deaktivierte Undervolting, um die fiktive "Gefahr" durch den Plundervolt-exploit zu beheben, welche Unsinn ist, da sie ohnehin Zugriff auf das System voraussetzt. Ohne Undervolting ist die Akkulaufzeit nun mies. Man hat also ohne meine explizote Zustimmung nach Kauf die Funktion meiner Hardware beschnitten, und ihren Wert gemindert. Wo bleibt mein Schadensersatz dafür, dass mein Gerät nun schlechter ist als bei Kauf?
Jeder Betrug wird heute mit "Sicherheit" begründet, und es geht durch.
 
Zuletzt bearbeitet:
R4nd0 schrieb:
Nehmt eure Autos: Sie geniessen weltweit höchstes Ansehen, und niemand käme auf die absurde Idee, dies als “Abhängigkeit” von deutschen Herstellern darzustellen. Stattdessen tobt der Wettbewerb auf dem Markt um bessere Produkte und innovative Ideen.

In der Tech-Welt verhält es sich nicht anders. Niemand wechselt Plattformen aus rein ideologischen Gründen, nur weil eine absolute Minderheit herumjammert.
Glaub, du versteht den Punkt nicht.
Sobald du unser Auto gekauft hast, können wir dir maximal Ersatzteile verweigern. Dann fallen Stück für Stück deine Autos aus und du kaufst andere.

Bei Software kann jederzeit ein Update alles lahmlegen. Bei Clouddiensten braucht es nicht einmal das. Das ersetzen wir so schnell nicht, aber es wäre alles von einem auf den anderen Tag tot.
Die US-Politik kann man scheiße finden oder toll finden, aber aktuell ist sie turbulent. Und die Politik hat Einfluss auf die Branche.
 
Topflappen schrieb:
Macht auch keinen Unterschied, weil alle relevanten Bezahldienste aus den USA kommen.
Nicht in Deutschland. Girocard ist das führende bargeldlose Zahlungsmittel im deutschen Einzelhandel. Bei SEPA sind wir auch unabhängig von den USA.
 
Seit 2013 clean von Meta & Co.

In Telegram und Signal natürlich wesentlich weniger "Freunde", aber wer Kontakt halten wollen würde, schafft es auch so. Ich brauche keine Repräsentierung und Geltungssucht via Facebook, Instagram & Co. - die Ausrede, das man darüber mit Freunden und Familie Kontakt hält und es die einzige Möglichkeit ist, lasse ich nicht gelten.

Ganz schlimm ist ja "Es will ja sonst keiner wechseln" als Ausrede. Einer muss den Anfang machen - wenn nicht, ist man halt ein Schaf ^^
 
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Bei mir ist die größte Abhängigkeit Adobe Lightroom Classic. Ein Punkt wo es keine Alternative am Markt gibt.

Das Problem ist ich habe eine selbstgebostete Webseite und wenn ich über Lightroom Fotos tagge, bearbeite usw. Wird es direkt mit ein einzelen Tastendruck synchronisiert.

Wenn ich das mit anderen Fotoverwaltungssoftware mache müsste ich bei jeder Änderung das Foto exportieren mich auf meiner Webseite einloggen mit 2FA und dann das alte Foto löschen das geänderte hinzufügen und kontrollieren das es überall auf der Webseite wieder richtig dargestellt wird.

Auf Arbeit ist halt Windows durch Siemens TIA Portal und ELCAD, was eigentlich deutsche Firmen sind die aber kein Linux Support bieten.

Ansonsten versuchen ich Opensource zu nutzen. Vor allem dienste selbst zu hosten.

Aja und PayPal ist bei mir auch eine massive Abhängigkeit. Wäre schön wenn es da ein ein alternatives system in EU gibt welches auch solche Käuferschutz hat. Hatte den Käuferschutz schon paar Mal gebraucht wo ich einmal ein eBay Betrüger reingefallen bin und einmal Probleme mit ein Shop hatte.
 
Ist Aja ein Zahlungsdienstleister der die Abrechnung für den Händler übernimmt?
Hab ich noch nich gehört.
 
raychan schrieb:
Aja und PayPal ist bei mir auch eine massive Abhängigkeit. Wäre schön wenn es da ein ein alternatives system in EU gibt welches auch solche Käuferschutz hat. Hatte den Käuferschutz schon paar Mal gebraucht wo ich einmal ein eBay Betrüger reingefallen bin und einmal Probleme mit ein Shop hatte.
Wero soll ja nun ganz groß kommen. Habe mich bei meiner Bank (ING) immerhin schon dafür angemeldet. Europäischer Service, ich hoffe, der wird bald überall verfügbar. Dann können mich alle.
 
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Machst du dir bei deiner Techniknutzung Gedanken über Abhängigkeiten von Big Tech bzw. den USA?
  • Nein, gar nicht. Ich halte die Debatte gänzlich für überzogen.
Ich sehe das viel pragmatischer. Gmail war seit 15 Jahren für mich eine herausragend gute Emaillösung mit einem (zumindest damals) unerreicht guten Spamfilter.
Der konnte aber auch nur deshalb so gut sein, weil google die Emails auswertet.
Das einzige was mir bei google die ganze Zeit fehlte, war ein seriöser Alias. Da war leider schon alles passende weg, als ich damals einlich meine Gmail Einladung bekommen habe (ja, richtig gelesen, damals gans eine invite-only Phase).

Das war bisher kein Problem, weil Google mit Gmailify und POP3 Abruf anderer Postfächer erlaubt hat, andere Emailadressen problemlos einzubinden.
Diese Features wurden jetzt aber abgekündigt, was mich am WE dazu bewogen hat, einen Protonmail Account anzulegen und erstmal diesen zu testen.

Ob ich dann wirklich 5€ pro Monat (nach einer anfänglichen Rabattperiode) bezahlen will für ein Emailpostfach wird sich zeigen. Irgendwann will Proton dann vielleicht 6€ oder 8 oder 10€. Das ist halt der Haken bei SaaS.
 
Salamimander schrieb:
jetzt sind wir beim Linux bashen angekommen? Wie weit weg vom Thema kann man bitte kommen? Und wer seit 2001 angeblich Linux Admin ist und dann Debian Stable als Desktop verwendet, … Joa ein Titel sagt nichts über das Wissen, was ? ;)
Sehr schoen. Statt Argumente oder eigene Erfahrungen, bashen wir lieber andere User.
🤡
 
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CastorTransport schrieb:
die Ausrede, das man darüber mit Freunden und Familie Kontakt hält und es die einzige Möglichkeit ist, lasse ich nicht gelten.
Schwierig. Ich habe bei jedem neuen Problem mit Meta Leute in meine Signal Bubble geholt und das war schwer. Dabei ist Signal wenigstens kostenlos. Man könnte meinen, die Hürde sei gering. Aber die Leute stellen sich an. Niemand will für etwas Banales, wie eine Geburtstagsgeschenkgruppe lange Recherche betreiben, wie etwas funktioniert. Deshalb bist du (also in meinem Fall ich) sonst einfach der Unbequeme und wird nicht mitgenommen. Ich bin ja der, der sich anstellt. Das ist das Problem, dass WhatsApp bei uns ein de-facto Standard ist (es gibt ja immer wieder spannende Vergleiche mit anderen Ländern, wo mal FB Messenger, Line oder sonstwas der Nr 1 Messenger ist).

Ansonsten, Netflix und YouTube oder auch Steam finde ich schwer zu ersetzen. Es hat einfach nicht jeder die Inhalte. Man landet schnell bei der Piraterie, aber das will ich an sich nicht. Ich will schon die Kreativen irgendwie ausbezahlen. Bei Piraterie ist das safe nicht der Fall. Bei den großen Plattformen wenigstens minimal.

Steam noch spannend. Solange Gabe den Good Guy macht, hat Steam brutale Marktmacht, missbraucht sie aber nicht in vollem Umfang. Auf Reddit stand neulich schon sowas, wie "sobald Gabe ins Gras beißt, wird Steam instant alles umstrukturieren". Die Gefahr ist real. So sehr man andere Konzerne nicht mag, lohnt es sich, Alternativen zu haben. Sollte Steam die volle Apple-Schiene fahren, alles schließen, alle quasi erpressen, dann gute Nacht Gaming. Dann passiert da derselbe Piraterie-Ruck, der die letzten Jahre beim Streaming passiert.

Discords Altersverifikation.. naja, Reaktion auf Gesetze. Finde ich weniger dramatisch, solange Discord unabhängig ist und erstmal durch Nitro und Werbung finanziert. Mir ist klar, was deren Einkommen ist, also bin ich es noch nicht (zu 100% zumindest). Und ob ich mich verifizieren muss.. kA. Wüsste nicht, welche meiner Foren 18+ sind.

Spotify überlege ich zu wechseln, aber finde bis heute keine guten Alternativen.

Am leichtesten waren:
  • OS - CachyOS
  • Office - nutze ich so selten, Libre taugt absolut
  • Cloud - eigenes NAS, also auch self-hosted
  • Browser - Firefox und Derivate gibt es zu Hauf. Ein Chromium Derivat, wo Chromium benötigt wird
  • Suchmaschine - aktuell Ecosia, davor lange Bing. Wenn Bing mal keine guten Ergebnisse hatte, bin ich zu Google gegangen. Aber ehrlich, die Zeiten sind vorbei. Ecosia oder duckduckgo sind nicht schlechter. Bzw Google ist es inzwischen. Und die KI Antwort kann weg. Ich traue bei sowas eher den Quellen, als der Hallu-Antwort
 
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ecth schrieb:
Ansonsten, Netflix und YouTube oder auch Steam finde ich schwer zu ersetzen. Es hat einfach nicht jeder die Inhalte.
Jedoch finde ich, dass hier keine Abhängigkeit entsteht.
Bei Steam bedingt durch die Bib, aber wenn ich nichts davon zocken will, lass ich den Steam Client halt zu.
Bei Netflix hat vermutlich niemand das Abo schon häufiger gekündigt als ich.
Da finde ich Disney+ "für die Kinder" deutlich schlimmer, denn da entsteht wirklich eine Abhängigkeit.
 
contractor schrieb:
Wenn du den Rechtsruck in den USA nicht erkennen willst bist du selber auf rechts gedreht
Don't feed the troll. Ich finde es schlimm wie gefühlt jeder Thread in so eine Richtung kippt.
ogdullum schrieb:
falls jemand ein paar Killswitches umlegt, stehe ich nicht blank da.
Als privat Anwender mache ich mir da relativ wenig Sorgen. Europa ist ein großer Markt und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Unternehmen darauf verzichten wollen.

Wo ich in der aktuellen Lage durchaus eine potentielle Gefahr sehe, sind EU-Regierungen/Behörden (z.B. Schulen), die diese Dienste (z.B. Office 365) verwenden. Einerseits geben sie der US-Regierung damit quasi freiwillig Einsicht in ihre Daten, andererseits kann ich mir hier schon vorstellen, dass da mal gezielt etwas abgeschaltet/blockiert wird, wenn es Trump und seinen Lakaien gerade in den Kram passt.
 
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Ein spannende Thema und am Ende ist es ein: Kommt darauf an.

Gehen wir mal die Liste bei mir durch: Die Trennung von Big.Tech habe ich zum Teil vor über 10 Jahren bereits absolviert. Das umfasste damals E-Mail, Cloud-Speicher und ebenso Browser und Mail-Programm.

Chrome wurde durch Firefox ersetzt, Gmail durch Posteo und Google-Drive durch HiDrive. Der Wechsel war damals alles andere als „einfach“ aber stemmbar, auch wenn man alle E-Mails anpassen musste und damals noch überschaubare 20 - 30 GB an Daten umziehen musste.

Opera wurde leider ja von Chinesen übernommen, was man dann schnell merkte und Vivaldi war zwar eine Alternative, allerdings auf Chrome-Basis.

Beim Mail-Programm war der Wechsel relativ simpel, weil ich vorher meist Webmailer verwendete und mit Outlook nie warm wurde.

Und da endet dann der Wechsel, weil ich ohnehin zwischen Entwicklungssystem - Mac OS X - und Spielsystem - Windows 11 - unterscheide. Daher war da nie der Wechsel so relevant.

Meine IDE - JetBrains - kommt eh aus der EU, viele Software-Komponenten kommen aus der EU. Man glaubt an der Stelle garnicht, wie viele Systeme in „Backend“ made in Europe sind. Symfony bei Webseiten ist Frankreich, was ich jetzt mit TempestPHP verwende kommt auch aus der EU. Viele weitere Komponenten für UIs sind Made in EU. Hoster war lange Zeit Netcup, nun ist es wieder Hetzner.

Es bleiben ein paar Abhängigkeiten, die ich persönlich allerdings aus nicht lösen will:

Steam, hat die Spielesammalung. GOG noch, während Epic vom Regen in die Traufe wäre.

Office/Word. Ich komme auch mit LibreOffice gut zu recht, gleichzeitig stört mich es nicht.

Paypal: Und hier wird es kompliziert, denn PayPal ist als Zahlungsdienstleister gestartet und in vielen Fällen sind sie deutlich unkomplizierter. Dazu kommt, das es bis heute keinen wirklichen Dienst aus Europa gibt. Ja, die Banken versuchen jetzt einen Dienst zu etablieren nur. … ist dieser eben weitgehend typisch Bank. Genau das ist weitgehend ein Problem, weil Banken teilweise ganz andere Interessen haben als ein „Zahlungsdienstleister“. Man merkt aktuell an dem System, das da aufgebaut wird, dass die Banken PayPal nicht verstanden haben.

Das System, was da entwickelt wird, ist bis jetzt nichts weiter als eine Banking-App, bei der ich anhand der E-Mail statt der Konto-Nummer Geld bewege. Darüber hinaus?

Paypal ermöglicht mir Zahlungen anzufordern, die „Ratenzahlung“, „Zahlungen“ verschieben. Dazu einiges mehr. Wero ist … ja eben eine Banking-App das war es. Die Banken haben nicht verstanden warum Paypal erfolgreich ist. Das merkt man auch, wie es überall beworben wird.

Wero ist das, was Paypal vor 25 Jahren war. Das reicht heute allerdings nicht mehr.

Da ist die Klarna-Bank schon weiter.
 
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Ich nutze "Big Tech" aus den USA zahlreich und habe keine Probleme damit - denn ich sehe mich nicht in Abhängigkeit davon. Nahezu alle Produkte und Dienste dienen rein zum Konsum; wirklich sensible Daten lade ich dort nicht hoch. Ich nutze Insta, Netflix, Whatsapp & den ganzen Kram gerne - aber ich könnte auch darauf verzichten; mein Leben würde dadurch nicht schlechter (wahrscheinlich sogar besser).

Einzige Ausnahme - und die möchte ich auch mal angehen - die Abhängigkeit von Windows (Betriebssystem, Office, Cloud). Daher möchte ich perspektivisch mir nochmal einen Linux-PC mit Open-Source aufbauen (als Backup vom Backup sozusagen). Eine Alternative im Smartphone-Bereich zu iOS/Apple sehe ich leider nicht.
 
contractor schrieb:
Wenn du den Rechtsruck in den USA nicht erkennen willst bist du selber auf rechts gedreht
Rechtsruck =/= Faschistische Ambitionen
contractor schrieb:
ICE ist ganz klar das Gegenstück zur SA im dritten Reich.
Das ist schlichtweg Geschichtsrevisionistisch und vor allem eine krasse Verharmlosung des dritten Reichs.
 
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Auf meinem jetzt gerade am Wochenende gebauten System habe ich direkt CachyOS installiert. Das Windows auf der alten SSD ist zwar noch vorhanden, habe ich bislang aber nur einmal kurz gebootet, um mir einen entsprechenden Linux-Bootstick zu erstellen.

Bisher funktioniert alles, sogar das Spiele-Streaming über Sunshine auf den TV hat nach kurzem Herumprobieren geklappt.

Ich bin die Microsoft-Eskapaden der vergangenen Monate nur noch leid. Im nächsten Step wird die Ablösung von M365 angegangen. Wenn ich schon beruflich absehbar nicht davon wegkomme, dann wenigstens zuhause.
Meine privaten Excel-Files funktionieren auch mit LibreOffice, das hab ich schon ausprobiert. Das größte Problem wird wohl der Mailaccount...
 
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Interessantes Thema, Privat ist der Haushalt mit 5 Smartphones (Graphene), eigenem NAS, OpenWRT, europäischen Mailprovidern und persönlicher Cloud schon seit ca 2 Jahren umgestellt. Diverse Familienabos haben davor aber auch schon knapp unter 250 Euro ausgemacht. Das verlief tatsächlich sehr gut weil die Kostenersparnis sofort greifbar war. Offen sind noch der Gaming PC, Xbox, 2 Ipads und der Streaming Stick. Sobald der indische Xbox Live Account ausläuft wird da auch noch umgestellt.

Für die Firma sind wir aktuell in der Projektphase: Zendesk exit ist schwierig, Bookstack, Gitea, diverse CRM Tools suw. Am schwersten fällt aktuell die Trennung von Google/Microsoft im generellen. Nextcloud zB reicht für privates Locker, die Sync macht aber zumindest in unserem Setup noch massivst Probleme und führt zu wesentlich mehr Traffic/Platzverbrauch. VFS ist schwierig, Nextcloud Hub solala, Mattermost, Rocket.chat, Zulip usw. kommen alle mit Kompromissen. Und die Integration aller Dienste über alle Geräte echt ne Herausforderung, die Administration noch schwieriger. Dazu noch steigende KI Anforderungen und die Idee so viele Prozesse wie möglich zu automatisieren. Aktuell kursiert da der Gedanke gleich etwas eigenes mit KI Entwicklung umzusetzen das alles integriert.
Aber die Schmerzen sind keine Neuen, das Unternehmen ist in den letzten 8 Jahren von 2 Personen auf 38 gewachsen. Wo früher verbale Kommunikation ausreichte "müssten" geregelte Prozesse unterstützen. Darunter sind 21 Menschen mit Programmierkenntnissen, aber keiner findet die Zeit. Der Chef kommt zwar jedes Monat mit neuen Tools ums Eck, aufgegriffen wird aber relativ wenig. Also eigentlich eh wie bei jeder zweiten Firma. :D
 
Ganjafield schrieb:
Ist eher das Narrativ was uns vom ÖRR und anderen sehr linken Gruppen jeden Tag eingetrichtert wird.
Wer ist uns? War eine rhetorische Frage, ist eine beliebte Vorgehensweise von Populisten mit "die da" und "wir" weil man damit viel leichter politische Erfolge erzielen kann ohne jeglichen erworbenem Sachverstand wie durch ein mühsames Studium welchen man dann auch noch leicht verständlich für Laien vermitteln muss.

Wenn man weiß das man auf argumentativer Ebene kein Land sehen würde kann man halt nur auf solche Mittel wie ein Zusammengehörigkeitsgefühl setzen, welches leider sehr erfolgreich sein kann, da der Wunsch danach sehr groß ist, aufgrund dessen dass dies vor langer Zeit mal überlebenswichtig war.^^
 
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Meine Eltern nutzen MS Office schon ihr Leben lang, haben viele Schulungen gemacht. Sie haben LibreOffice und OnlyOffice getestet und mir Listen geschickt, welche Funktionen nicht mehr an ihrem Platz sind. Am Ende sind wir bei MS Office mit Cloud geblieben, weil ich das Abo ohnehin bezahlen muss. Sonst würden mir LibreOffice und meine Privatcloud gut reichen für mein kleines Unternehmen.
 
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