Sollte man in Windows die Mauszeigerbeschleunigung erhöhen oder die DPI Zahl?

haruni

Ensign
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Sollte man in Windows die Mauszeigerbeschleunigung erhöhen oder die DPI Zahl?
 
Zuletzt bearbeitet:
hol dir einfach den treiber von deiner maus dann musst du gar nichts bei windows einstellen
 
Wobei die Einstellungen im Treiber meistens das gleiche bewirken wie unter Windows direkt (Razer ist da eine Ausnahme, wie ich inzwischen weiß). D.h. man sollte auch dort am besten den Regler in der Mitte lassen oder zumindest nicht über 50% stellen und lieber die DPI der Maus erhöhen (Notfalls durch den kauf einer neuen ;-)
 
Doch. Tut er aber sowas von. Da ist in Part 2 alles erklärt, was DPI betrifft.

Um es zusammenzufassen:

Nein, man sollte die DPI-Leistung immer der Windows-Sensitivity vorziehen und wirklich nur in Ausnahmefällen diese erhöhen. Senken ist in der Regel kein Problem, aber da kann man auch gleich die DPI-Leistung senken. Am besten einfach den Windows-Regler auf Mitte und Beschleunigung verbessern aus. ;)
 
Und doch hilft er nicht weiter... denn hier geht es nicht um Mauszeigergeschwindigkeit - oder Windows-Sensitivity - sondern um die Beschleunigung.
DPI erhöht die generelle Geschwindigkeit, Beschelunigung erhöht die Geschwindigkeit immer weiter je mehr man die Maus bewegt.
 
Das stimmt so nicht.
Die Beschleunigung erhöht die Zeigergeschwindigkeit, je schneller du die Maus bewegst.
D.h. bewegst du die Maus mit der gleichen Geschwindigkeit, bleibt auch die Zeigergeschwindigkeit gleich.

Ob man jetzt jedoch die Beschleunigung aktiviert oder deaktiviert, muss der TE selbst wissen, manche Progamer zocken mit, manche zocken ohne.

Vorteil von deaktivierter ist, dass sich dein Zeiger linear zum Weg, den die Maus zurückgelegt hat, bewegt.

Vorteil von aktivierter ist, dass sich dein Zeiger langsam bewegt, wenn du die Maus langsam bewegst und sich eben enorm beschleunigt, wenn man die Maus schneller bewegt (bei hektischen Bewegungen, kommts dann gerne zum Kontrollverlust ;D)
 
Also der Thread hilft schon einiges. Da wird mal erklärt wie sich die Maus verhält und auch was am geeignetsten zum rumschrauben wäre.

Oder willst du mir etwa erklären dass diese Aussage

Benzer schrieb:
Die Mauszeigerbeschleunigung finde ich einfach widerlich! Damit zu arbeiten / spielen ist echt nicht schön :d

hilfreicher ist als das Topic?

@Topic: Ich selber würde auch eher an der CPI Zahl was ändern, bevor ich die Winbeschleunigung antaste. Musst du aber swelber entscheiden was dir besser liegt.
 
Beschleunigung sollte aus bleiben da sie die Genauigkeit stark einschränkt.

Faustregel für die Geschwindigkeit: Windows auf 50% belassen (wenn nicht niedriger) und den Rest in den Treibern nach eigenen Vorlieben anpassen.
 
Aber da auch nur mit den CPI spielen, weil auch die Treiber die Win Einstellung ändern können... Es hat nicht jeder Treiber eigenen Winsens + Maussens + CPI einstellungen ;)
 
Benzer schrieb:
Und doch hilft er nicht weiter... denn hier geht es nicht um Mauszeigergeschwindigkeit - oder Windows-Sensitivity - sondern um die Beschleunigung.
DPI erhöht die generelle Geschwindigkeit, Beschelunigung erhöht die Geschwindigkeit immer weiter je mehr man die Maus bewegt.

Lesen sollte man schon können.
Ich zitiere aus dem Guide:

>Was ist mit der Mauszeigergeschwindigkeit in Windows oder im Maustreiber?

Eine gute Frage. Was machen Windows oder der entsprechende Treiber eigentlich, wenn man die Zeigergeschwindigkeit erhöht oder senkt?

Die einen könnten ja auf die kluge Idee kommen und sagen, es sei ja alles nur Marketing. Ich kann doch einfach die Sensitivity erhöhen und schon habe ich meine Geschwindigkeit. Andersrum gibt es Leute, die festgestellt haben, dass ihnen beispielsweise 2000DPI zu schnell sind. Aber auch „Präzision“ verzichten will auch niemand, als wird stattdessen die Sensitivity in Windows gesenkt oder in beiden Fällen mit mit Beschleunigung gearbeitet.

In beiden Fällen ist das Resultat identisch: Es ist sinnlos. Hierzu muss man wissen, was die Sensitivity in Windows oder im Treiber genau macht. Angenommen, meine Maus hat 1600Dpi, was mittlerweile zum gängigen Standard avancierte. Ich gehe also hin und senke die Geschwindigkeit in Windows um die Hälfte, also ungefähr ein Viertel des gesamten Schiebereglers. Soweit so gut, die Maus wird langsamer, aber was ist passiert? Das Verhältnis zwischen zurückgelegter Strecke mit der Maus und der Zeigergeschwindigkeit auf dem Bildschirm hat sich geändert. Wir arbeiten aber immer noch Pixelgenau. Wie kann es sein, dass ich dann bei 1600DPI die Maus 50,8 statt 25,4mm bewegen muss?

Die Antwort kann nur lauten: Es kann nicht sein. Und es ist auch nicht so.

Wir bewegen die Maus mit 1600DPI also einen Inch, also 25,4mm von links nach rechts über das Pad.
Der Zeiger sollte sich jetzt bei Defaultsettings und einem 22“ mit nativer Auflösung von 1680*1050 von der linken Monitorseite zur Rechten bewegen (natürlich mit 80Pixeln weniger). Ganz klar, die Maus hat 1600DPI. Also 1600Pixel pro bewegten 25,4mm.
Wie kann es dann sein, dass ich mit 1600DPI die Maus 50,8mm bewegen muss?

Die Schieberregler für Zeigergeschwindigkeit lassen bei einer Senkung der Geschwindigkeit Signale, sprich Bewegungsinformationen, weg. Angenommen, die Maus sendet 1600 Signale an Windows. Windows sagt dann, das ist schön, aber zu viel des Guten. Der Anwender will um die Hälfte weniger. Also lässt Windows oder der entsprechende Treiber die Hälfte der Signale einfach weg.

Daraus folgt, dass der Schieberregler in Windows auf 1/4-Stelleung (Mitte, also 6 von 11 oder 1/2 ist default) das Verhältnis auf 800 statt 1600 gedrosselt hat.

Umgekehrt verhält es sich bei einer Erhöhung. 1600 Signale erreichen Windows und selbiges denkt sich… Hm, was mach ich jetzt? Das ist zu wenig! Der Anwender will aber mindestens das Doppelte an Speed! Die Maus sagt: Pech, ich kann nicht mehr. Windows geht also hin und improvisiert. Die Signale werden gestreckt, wie man Saft mit Wasser streckt um das Glas vollzubekommen. Nur Saft schmeckt dann verdünnt und nicht so intensiv. Genau ist es auch mit den Signaldaten. Das Resultat: Bei jeder Bewegung wird ein Pixel übersprungen. Zwei Pixel statt einem Pixel pro Bewegungscount bedeutet natürlich, dass sich die Geschwindigkeit verdoppelt und sich das Verhältnis von 1600DPI auf 3200DPI erhöht. Bei diesem Vorgang arbeiten wir logischerweise nicht mehr Pixelgenau.

Beschleunigung macht nichts anderes. Lässt Signale weg oder fügt sich hinzu. Und das auch noch unlinear, je nach Beschleunigung!

Danke für die Aufmerksamkeit.

Was willst du sonst noch wissen?
 
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Nunja... wie gehabt... in dem Text geht es um Geschwindigkeit nicht um Beschleunigung... hier im thread geht es um Beschleunigung, nicht um Geschwindigkeit.

Das beides auf der gleichen Technik beruht ist klar - hilft hier aber nicht.

Allerdings hat JackA$$ recht:

JackA$$ schrieb:
Die Beschleunigung erhöht die Zeigergeschwindigkeit, je schneller du die Maus bewegst.
D.h. bewegst du die Maus mit der gleichen Geschwindigkeit, bleibt auch die Zeigergeschwindigkeit gleich.

Das ist was anderes als die Geschwindigkeit in Windows raufzusetzen.


Allerdings ist das ganze auch ein bisschen Haarspalterei und führt hier zu keinem Ergebniss...
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn jetzt dein Problem, oder was genau willst du wissen, was nicht schon zig mal beantwortet wurde?

Beschleunigung interpoliert. Oben ist beschrieben, wie das funktioniert.

Daraus kann man ableiten, dass Mausbeschleunigung Fail ist.

Es gibt Mäuse mit Firmwarebeschleunigung, wie die Xai. Wie die Xai da genau arbeitet kann ich nicht sagen, ebenso wie Razer-Beschleunigung im Treiber funktioniert. Ich würde darauf Tippen, dass auch hier interpoliert wird.

Was willst du denn jetzt noch wissen?
 
Beschleunigung hin oder her, jeder soll für sich entscheiden, was einem mehr bringt bzw. was angenehmen ist, aber das ist ja klar.

Ich habe bis 2009 immer mit Zeigerbeschleunigung gearbeitet und gespielt.
So konnte ich langsame Bewegungen ganz normal machen und wenn es mal schneller sein sollte, habe ich die Maus einfach ruckartig bewegt.
Ganz am Anfang habe ich es nie wahrgenommen, aber später habe ich diese Beschleunigung bewusst eingesetzt.
Hat meiner Meinung nach auch viele Vorteile beim Spielen gebracht, da ich nicht ständig die DPI wechseln musste und ich konnte trotzdem sehr präzise jeden Punkt ansteuern den ich wollte, weil man nach der Zeit einfach weiß, wie groß und schnell die Bewegung sein muss, wenn man einen Punkt erwischen will.

Fazit:
Es ist egal, ob man die Beschleunigung aktiviert oder nicht, wenn man damit zurecht kommt.
Alles eine Frage der menschlichen Gewöhnung. ;)
 
Der Vorteil ist relativ.

Der Vorteil liegt beim Skill des Anwenders. Beim technischen und prinzipiellen Effekt ist die Beschleunigung einfach Mist wegen der Interpolation, welche massiv zu Pixelsprüngen führt bei hoher Geschwindigkeit.

Die DPI-Leistung zu variieren ist auch nicht unbedingt Gang und Gebe. Insofern bleibt es, wie du schon sagst, beim Anwender hängen. Einen Vorteil aus der Beschleunigung kann man nicht zwingend holen. Ob man sich angewöhnt, die Maus schneller zu bewegen, oder Beschleunigungsbewegungen anzutrainieren.

Das Ergebnis ist das gleiche. Entweder man trifft, oder trifft nicht, nur dass man bei der Interpolationen auch schonmal ein paar Pixel daneben hängt, was dann in Grenzfällen sogar zur Verfehlung der Hitbox führen kann.
 
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