News Speed Shift: Höhere Skylake-Effizienz mit Update für Windows 10

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Rear Admiral
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@CoolMaster
Es gibt Bereiche, da werden Unsummen ausgegeben um Antwortgeschwindigkeiten von Requests von 120ms auf 60ms zu drücken. Die Relevanz für Endanwender ist durchaus auch gegeben. Reichlich 0,1s können durchaus den Unterschied zwischen flüssiger Bedienung und minimal wahrgenommenem Stocken ausmachen.
 

Jesterfox

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@Fragger911: ja, aber MS braucht eben keine Märchen zu erfinden weshalb sie das nicht für Windows 7 bringen. Der Hinweis auf den Support reicht da schon aus. Bei Win 8 ist es was anderes, da könnten sie aber mit Irrelevanz des Systems argumentieren ;-) die meisten Win 8 User dürfte wohl wenig Gründe haben nicht auf 10 zu wechseln.
 

Tenchi Muyo

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Da ist es Sinvoller W-LAN auszuschalten wenn es nicht benötigt wird..
Das wäre wirklich mal was, aber wer macht das schon - habe 20 WLANs ind er Umgebung die IMMER an sind.

Meines lasse ich 12 Stunden am Tag laufen, über Nacht schaltet es sich von alleine aus.

Statt einem Jahr kann ich die Fritzbox nun 2 Jahre fürs gleiche Geld betreiben.

Aber gut das ist leider auch ein anderes Thema "Router und AKW's" ^^
 

Unlimited1980

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SOll es doch erst mal einer beweisen, dass es etwas bringt.
Also bis dahin finde ich auch, es klingt wie ein Pseudofeature.
Höhe Prozentwerte aber in der Praxis kaum Nutzen.
 

Tenchi Muyo

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ah ok ^^

Hast recht.
 

R4Z3R

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@Tenchi Muyo

Ich meinte eher am Laptop ;)

z.B. ein Artikel auf CB in mehreren Tabs öffnen und danach das W-LAN aus machen ;)
Das ist ja kein Argument. Der obligatorische Autovergleich: Natürlich kann ich nen halben Liter Sprit sparen, wenn ich 120 statt 125 km/h fahre. Aber wenn ein effizienterer Motor mir den gleichen Verbrauchsvorteil auch so bietet, spar ich mit 120 km/h und neuem Motor halt nochmal mehr als vorher.

Es ist halt eine kleine Latenzverbesserung (und Effizienzverbesserung , je nachdem wie Intel gewichtet) die oben drauf kommt, nicht mehr und nicht weniger. Solangs nicht schadet..
 
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Pat

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Es ist zwar nett aber da sieht man mal wieder wie Marketing klappt.... Einfach nur 50% schreiben und alle sagen es sei super genial und gut.

Es geht hier um ~60ms statt ~120ms!

Ich bezweifel doch mal ob dies wirklich etwas an der Laufzeit ändert. Da ist es Sinvoller W-LAN auszuschalten wenn es nicht benötigt wird und die Bildschirmhelligkeit einen Punkt weiter runter zu drehen.
Das ist verdammt viel. Dieses switching passiert extrem oft - manchmal mehrmals pro Sekunde, aber auf jeden Fall dauernd im normalen Betrieb.
Edit: Und ein Unterschied von 120ms zu 60ms ist sogar für viele Menschen problemlos wahrnehmbar.

Ich bin überrascht, dass sowas überhaupt OS-Support braucht. Wenn's doch in der CPU ist, kann die doch das einfach machen, egal was das OS sagt. Ein BIOS/EFI Switch dafür wäre doch das optimale.

Um ehrlich zu sein dachte ich CPUs können das schon lange. Während ich im BIOS bin oder sagen wir mal ein altes DOS boote (hypothetisch gesprochen), ist meine CPU also konstant auf der Maximalfrequenz und Voltage? Das wäre ja ein riesen "Buuuuuuh"!
 

deo

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SSDs werden wohl enorm davon profitieren. Vor Benchmarks werden die Energiespareinstellungen deaktiviert, um die bremsende Wirkung zu neutralisieren. Die Ergebnisse sind dann zwar vergleichbar, aber wenig realitätsnah.
 
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Hito

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Euer persönlicher Gewinn durch ein kostenloses Update ist leider nicht bis kaum existent, das ist aber vollkommen egal.

Da hat immerhin einer oder mehrere Menschen an etwas gearbeitet, das weltweit Stromkosten senkt. Und das auch kostenlos!
 

R4Z3R

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Das ist verdammt viel. Dieses switching passiert extrem oft - manchmal mehrmals pro Sekunde, aber auf jeden Fall dauernd im normalen Betrieb.

Ich bin überrascht, dass sowas überhaupt OS-Support braucht. Wenn's doch in der CPU ist, kann die doch das einfach machen, egal was das OS sagt. Ein BIOS/EFI Switch dafür wäre doch das optimale.
Ich glaube diese OS-Unterstützung ist auch eher im passiven Sinne gemeint - will heißen man muss dem OS das Wissen geben, dass die neuen CPUs eben auch unabhängig vom Willen des OS die P-States ändern können. Dieses Wissen braucht das OS wahrscheinlich, um Threading und Power-Management-Geschichten zu steuern ("Da kann mir jetzt jemand in meine Regelung dazwischenpfuschen").

Um ehrlich zu sein dachte ich CPUs können das schon lange. Während ich im BIOS bin oder sagen wir mal ein altes DOS boote (hypothetisch gesprochen), ist meine CPU also konstant auf der Maximalfrequenz und Voltage? Das wäre ja ein riesen "Buuuuuuh"!
In der Tat laufen alle neueren CPUs im BIOS meines Wissens nach ziemlich auf Vollast-Parametern (Idle-Betrieb ohne Spannungs-/Taktabsenkungen).

Ich meine aber dass es auch bisher schon einige Techniken gab, die ganz unabhängig vom OS waren. Steht wohl bei Wiki sicher was dazu..
 

Bigfoot29

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@Pat: Nur weiß die CPU leider nix vom aktuellen Akku-Stand oder dem gewünschten Betriebsmodus (silent bis Turbo-Fön). Daher war es bislang üblich, dem OS die Hoheit zu lassen, wann der Prozessor volle Leistung ziehen darf und wann er nur mit Minimal-Takt arbeiten darf. Letztlich ist es glaube ich heute schon so, dass die CPU sehr wohl bei Hitze selbst heruntertakten kann. Das war allerdings ein Schutz-Mechanismus. Jetzt möchte die CPU das immer selber festlegen können. Man geht wohl davon aus, dass "kurzfristig 60W" weniger Leistung verbraucht als "10W über das zehnfache der Zeit". Das kann valide sein, muss es aber nicht. Insbesondere, wenn die Büchse dauerhaft unter Last ist und auf Akku läuft.

Regards, Bigfoot29
 

menace_one

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bemerk.: 3.20 gab es nie als release denn es wurde dann als 4.0 bezeichnet.
Stimmt, glatt vergessen :)

Ich hatte Skylake und p_states zu Speed Shift zugeordnet

"HWP" ist das technische Kürzel. Mit Marketing-Begriffen wie SpeedShift kommt man auf der Kernel Mailinglist meist nicht weit.
Vergleiche (Folie 25)
https://events.linuxfoundation.org/sites/events/files/slides/LinuxConEurope_2015.pdf
Danke für die Aufklärung!

Inwieweit der Linux Kernel bzw. seine Versionen die Funktionalität jedoch derzeit nutzt steht auf einem anderem Blatt.
Das würde mich auch sehr interessieren, google spuckt partout nix aus...
 

Cool Master

Fleet Admiral
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Klar dagegen sage ich ja auch nichts. Aber man sollte es nicht an die große Glocke hängen.

Das ist verdammt viel. Dieses switching passiert extrem oft - manchmal mehrmals pro Sekunde, aber auf jeden Fall dauernd im normalen Betrieb.
Edit: Und ein Unterschied von 120ms zu 60ms ist sogar für viele Menschen problemlos wahrnehmbar.
Das ist mir bewusst. Da ist es aber Sinvoller das OS zu optimieren statt die HW. Bsp. dafür ist z.B. App Nap von Apple. Sobald ein Fenster verdeckt ist geht die App in eine Art Standby und verbrauch praktisch nichts mehr.

Daher ich halte Speed Shift für viel Marketing Voodoo. Klar, man kann es mit nehmen aber man sollte sich nicht daran aufreisen.
 

R4Z3R

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SSDs werden wohl enorm davon profitieren. Vor Benchmarks werden die Energiespareinstellungen deaktiviert, um die bremsende Wirkung zu neutralisieren. Die Ergebnisse sind dann zwar vergleichbar, aber wenig realitätsnah.
Interessant wäre, ob sich ein Teil der Vorteile nicht auch durch einen überarbeiteten CPU-Governor z.B. in Windows erreichen lassen würde. Schlussendlich verfügt die CPU aber über Einsichten auf Low-Level-Ebene, die für das Energy-Management nützlich sein können und bzgl. denen das OS zwangsweise nur spekulieren kann (genau wie die CPU dafür das Big Picture nicht kennt; läuft wieder auf lokale/globale Optimierung raus..).
 

Pat

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@R4Z3R, Bigfoot29: Danke für euren Input! Cool zu wissen.

Bigfoot29, ich bin mir auch ziemlich sicher dass

"kurzfristig 60W" weniger Leistung verbraucht als "10W über das zehnfache der Zeit"
wahr ist, das hab ich schon vor 10 oder so Jahren gelesen (1./2. Gen. Core CPUs damals) als ich das damals im Gentoo noch selbst konfiguriert hab. Damals sagte jeder (halbwegs uninformierte), "so lange wie möglich so niedrig wie möglich takten um Batterie zu sparen", also zB immer auf 800MHz laufen lassen, auch wenn die CPU grad 100% ausgelastet ist. Wenn man sich aber eingelesen hat, hat sich herausgestellt das ist Falschwissen und es ist energieeffizienter kurz auf 3GHz hochzutakten, den Task schnell zu beenden, und wieder schlafen zu gehen. Quellen dazu hab ich aber keine mehr :-)
 

R4Z3R

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@Pat: Nur weiß die CPU leider nix vom aktuellen Akku-Stand oder dem gewünschten Betriebsmodus (silent bis Turbo-Fön). Daher war es bislang üblich, dem OS die Hoheit zu lassen, wann der Prozessor volle Leistung ziehen darf und wann er nur mit Minimal-Takt arbeiten darf. Letztlich ist es glaube ich heute schon so, dass die CPU sehr wohl bei Hitze selbst heruntertakten kann. Das war allerdings ein Schutz-Mechanismus. Jetzt möchte die CPU das immer selber festlegen können. Man geht wohl davon aus, dass "kurzfristig 60W" weniger Leistung verbraucht als "10W über das zehnfache der Zeit". Das kann valide sein, muss es aber nicht. Insbesondere, wenn die Büchse dauerhaft unter Last ist und auf Akku läuft.

Regards, Bigfoot29
Denke du hast es ja auch zutreffend beschrieben - Die CPU hat Einsichten die das OS nicht hat und das OS wiederum welche die die CPU nicht hat. Grundsätzlich muss man also aus beiden Richtungen kommend arbeiten, um alles rauszuholen.
Ergänzung ()

@R4Z3R, Bigfoot29: Danke für euren Input! Cool zu wissen.

Bigfoot29, ich bin mir auch ziemlich sicher dass



wahr ist, das hab ich schon vor 10 oder so Jahren gelesen (1./2. Gen. Core CPUs damals) als ich das damals im Gentoo noch selbst konfiguriert hab. Damals sagte jeder (halbwegs uninformierte), "so lange wie möglich so niedrig wie möglich takten um Batterie zu sparen", also zB immer auf 800MHz laufen lassen, auch wenn die CPU grad 100% ausgelastet ist. Wenn man sich aber eingelesen hat, hat sich herausgestellt das ist Falschwissen und es ist energieeffizienter kurz auf 3GHz hochzutakten, den Task schnell zu beenden, und wieder schlafen zu gehen. Quellen dazu hab ich aber keine mehr :-)
Race-to-Idle ist das Stichwort, dass du brauchst. Wurde glaube ich vor allém Intel vom Naming her geprägt hat, wobei die Idee dahinter nichts Intel-spezifisches ist.
 
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